Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Wissen

Zubereitung – 187 Artikel

Zubereitung

Matcha schmeckt jedes Mal anders, obwohl Dose und Menge gleich bleiben

Du nimmst die gleiche Dose, den gleichen Löffel, das gleiche Wasser – und trotzdem schmeckt die Schale am Montag rund und mild, am Mittwoch dünn und am Freitag plötzlich herb. Das ist kein Zufall und kein Hinweis auf ein schlechtes Pulver, sondern die Summe mehrerer kleiner Stellschrauben, die sich beim Zubereiten von Hand fast nie exakt wiederholen lassen. Matcha ist im Gegensatz zu einem Fertiggetränk aus der Flasche keine standardisierte Rezeptur, sondern wird jedes Mal neu aus Pulvermenge, Wassermenge, Temperatur und Bewegung zusammengesetzt. Schon kleine Abweichungen in einer dieser Größen verschieben den Geschmack hörbar, oft ohne dass du bewusst etwas anders gemacht hast. Hier liest du, welche Ursache am häufigsten dahintersteckt, wie du sie mit einem einfachen Test eingrenzt, und in welchem Fall die Schwankung tatsächlich am Pulver selbst liegt und nicht an deiner Zubereitung. Am Ende steht eine kurze Anleitung, mit der sich die Hauptursachen innerhalb weniger Tage eingrenzen lassen, ohne dass du dafür neues Werkzeug kaufen musst.

Zubereitung

Matcha Latte wie im Coffeeshop: der Nachbau mit purem Pulver

Der Matcha Latte aus der Kette schmeckt süßer, runder und weniger herb als der aus der eigenen Küche. Das liegt in den allermeisten Fällen nicht am Pulver, sondern an einer gezuckerten Fertigmischung, in der Zucker als erste Zutat steht. Wer zu Hause mit purem Pulver arbeitet, startet also von einer anderen Grundlage und muss die Süße bewusst selbst zurückholen. Das Grundrezept mit Verhältnis, Wassertemperatur und Milchwahl steht in „Matcha Latte selber machen: Verhältnis, Temperatur, Milchwahl“ und wird hier nicht wiederholt; auf dieser Seite geht es allein um den Nachbau der Kettenrezeptur, also um Fertigmischung, Zuckermenge und die Reihenfolge beim Süßen. Hier steht, was in der Kettenmischung steckt und mit welchen Mengen, Temperaturen und Handgriffen dieser Nachbau gelingt.