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Zubereitung

Matcha-Salz: wie du es selbst mischst und wofür es sich eignet

Matcha-Salz ist eine einfache, schnelle Mischung aus Speisesalz und Matcha-Pulver, die sich in wenigen Minuten ganz ohne Vorkenntnisse selbst herstellen lässt. Ein deutsches Handelsbeispiel zeigt, wie eine fertige Version zusammengesetzt ist, dazu die wichtigsten Grundlagen zu Speisesalz und Gewürzsalzen ganz allgemein.

Was Speisesalz und Gewürzsalz grundsätzlich unterscheidet

Laut ausführlicher Wikipedia-Definition besteht klassisches Speisesalz hauptsächlich aus Natriumchlorid, im Handel meist als gereinigtes, raffiniertes Salz angeboten. Neben klassischem Stein-, Siede- und Meersalz gibt es außerdem besondere Sondertypen wie das durch natürliche Eisenoxide rötlich gefärbte Himalayasalz oder das durch Erhitzen dunkel gefärbte Kala Namak aus Indien. Gewürzsalze entstehen laut Wikipedia grundsätzlich durch den gezielten Zusatz von Gewürzen und anderen Geschmacksstoffen zu diesen genannten Grundsalzen, wobei das Salz gleichzeitig stabilisierend auf die beigemischten Gewürze wirkt, ein Prinzip, das sich vollkommen unverändert auch auf Matcha-Salz als Beispiel übertragen lässt.

Ein deutsches Beispiel: SaltsUp Matcha Gourmet Salt genauer betrachtet

Der deutsche Hersteller SaltsUp bietet unter dem eingängigen Namen Matcha Gourmet Salt eine bereits fertige Mischung an, laut eigener Angabe zu 95 Prozent aus Meersalz und zu 5 Prozent aus zertifiziertem Bio-Matcha-Grüntee bestehend, ohne weitere Zusatzstoffe oder künstliche Aromen. Verkauft wird das Produkt in einem handlichen 50-Gramm-Glas, zum Zeitpunkt der Recherche zu einem Preis ab rund 9,99 US-Dollar im laufenden Angebot, allerdings war das Glas zu diesem Zeitpunkt bereits ausverkauft und nur noch zur Vorbestellung verfügbar, was auf eine überschaubare Produktionsmenge hindeutet. Diese konkrete, klar ausgewiesene Prozentangabe von 5 Prozent Matcha liefert einen guten, verlässlichen Anhaltspunkt für eine eigene Mischung zuhause, auch wenn sich der persönliche Geschmack durchaus davon unterscheiden darf.

Matcha-Salz in nur wenigen Minuten ganz selbst mischen

Für eine eigene Mischung reichen im Grunde nur zwei Zutaten: feines Meersalz und Matcha-Pulver, im Verhältnis von etwa 20 zu 1 bis hin zu 10 zu 1, je nachdem, wie kräftig die grüne Note am Ende ausfallen soll. Beide Zutaten werden einfach in einer kleinen, trockenen Schüssel vermischt, bis sich das Pulver gleichmäßig und vollständig im Salz verteilt hat, ganz ohne Erhitzen oder weitere technische Verarbeitungsschritte. Wer mag, kann zusätzlich eine feine Prise getrocknete Zitronenschale oder etwas Sesam einarbeiten, um eine eigene, individuelle Geschmacksnote zu setzen, ohne den Grundcharakter der Mischung zu verändern. Eine ausführliche Anleitung mit genauen Mengenangaben liefert das Rezept „Matcha-Salz“, das sich auch gut für größere Mengen auf Vorrat eignet.

Wofür sich Matcha-Salz in der eigenen Küche gut eignet

Matcha-Salz eignet sich hervorragend zum Würzen von Tempura, gebratenem Gemüse, Popcorn oder als abschließendes Finish auf gegrilltem Fisch, wo es sowohl kräftige Farbe als auch eine leicht herbe, erdige Note beisteuert, die klassisches Salz allein nicht liefern kann. Auch über Avocado, hartgekochten Eiern oder frischen Tomaten macht sich eine Prise Matcha-Salz gut, weil die milde Bitterkeit einen interessanten Kontrast zu diesen eher milden, cremigen oder süßlichen Zutaten bildet. Wie sich Matcha grundsätzlich in salzigen, herzhaften Zubereitungen verhält und warum das Pulver dort funktioniert, obwohl es ursprünglich für Süßes und Tee entwickelt wurde, erklärt der Wissensartikel „Matcha herzhaft: warum das grüne Pulver auch salzig funktioniert“ ausführlicher.

Warum die Salzkorngröße für die Optik eine Rolle spielt

Wird sehr feines, staubartiges Salz mit Matcha vermischt, verteilt sich das Pulver deutlich gleichmäßiger, wodurch die gesamte Mischung insgesamt heller und einheitlicher grün wirkt. Bei grobem Meersalz dagegen bleibt Matcha eher an der äußeren Oberfläche der einzelnen Körner haften, was ein sichtbar geflecktes, kontrastreiches Muster ergibt, das viele als optisch besonders ansprechend empfinden. Für ein Gourmet-Salz zum Verschenken eignet sich deshalb oft die gröbere Variante besser, weil sie auf den ersten Blick deutlicher als Spezialität erkennbar ist. Beide Varianten sind geschmacklich gleichwertig, unterscheiden sich aber deutlich in der Optik auf dem Teller, weshalb sich die Wahl der Salzkorngröße vor allem nach dem gewünschten Erscheinungsbild richten sollte.

Wie lange sich fertiges Matcha-Salz gut aufbewahren lässt

Weil Matcha-Salz komplett trocken bleibt und praktisch keine Feuchtigkeit enthält, ist es deutlich unempfindlicher gegenüber Verderb als etwa Matcha-Honig oder ein Öl mit Matcha, bei denen Wasser- beziehungsweise Fettanteile eine Rolle spielen. Trotzdem sollte die fertige Mischung dunkel und gut verschlossen gelagert werden, damit die grüne Farbe möglichst lange erhalten bleibt, weil Licht und Luftsauerstoff dem enthaltenen Chlorophyll mit der Zeit trotzdem zusetzen, selbst ohne Feuchtigkeit im Spiel. Ein einfaches, undurchsichtiges Gewürzglas mit gutem Deckel reicht dafür bereits völlig aus, ein spezielles Behältnis ist nicht notwendig. Ein Glas oder eine kleine Dose ohne Sichtfenster reicht dafür völlig aus, ein spezieller Salzstreuer mit Lichtschutz ist nicht zwingend notwendig, auch wenn er die Optik zusätzlich verbessern kann. Dieser Text ist redaktionell. Das genannte Produkt stammt von SaltsUp, wir verkaufen es nicht und stehen mit dem Unternehmen in keiner Verbindung.

Wie sich Matcha-Salz von anderen klassischen Kräuter- und Gewürzsalzen unterscheidet

Anders als klassische Kräutersalze mit getrockneten, grob geschnittenen Blättern wie Rosmarin oder Thymian besteht Matcha-Salz aus einem extrem fein vermahlenen Pulver, das sich physikalisch viel gleichmäßiger im Salz verteilt als grob geschnittene, unregelmäßig große Kräuterstücke es je könnten. Dadurch wirkt eine Matcha-Salz-Mischung optisch homogener, während klassische Kräutersalze oft deutlich sichtbare grüne oder braune Flecken zeigen. Geschmacklich bringt Matcha zudem eine leichte Umami- und Bitternote mit, die klassische Kräuter wie Rosmarin oder Basilikum in dieser Form nicht liefern, wodurch sich Matcha-Salz vor allem für Gerichte eignet, die von einer erdigen statt kräuterig-frischen Note profitieren.

Kleine Mengen für den allerersten Test sehr empfehlenswert

Wer Matcha-Salz zum ersten Mal ausprobiert, sollte zunächst nur eine kleine Menge ansetzen, etwa zwei Esslöffel Salz mit einer Messerspitze Matcha, um das gewünschte Verhältnis für den eigenen Geschmack zu finden, bevor eine größere Vorratsmenge gemischt wird. So lässt sich schnell nachjustieren, ohne gleich eine ganze Packung Salz zu verbrauchen, falls die erste Mischung zu mild oder zu kräftig ausfällt.

Wenn der Matcha-Ton auch pur überzeugen soll

In einem Gewürzsalz ist Matcha nur eine kleine Beimischung zu einer großen Menge Salz. Wer den reinen Geschmack des Tees separat kennenlernen möchte, braucht dafür nur zwei Gramm feines Pulver und heißes Wasser, ganz ohne Salz als Trägerstoff. Ein mild statt bitter abgestimmter, steingemahlener Matcha aus erster Ernte zeigt in der Schale genau das Aroma, das im Gewürzsalz nur in kleinsten Mengen mitschwingt, und lässt sich gleichzeitig genauso gut für die eigene Salzmischung verwenden.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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