Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Zubereitung

Matcha Spritz zubereiten - Rezept mit Mengenangaben

Der Spritz-Cocktail wird klassisch aus Schaumwein, einem Bitterlikör und Sprudelwasser gemischt und gehört zu den bekanntesten italienischen Aperitif-Getränken überhaupt. Diese Version ersetzt einen Teil der Flüssigkeit durch angerührtes Matcha und färbt den Drink grün. Dieser Artikel zeigt die Zubereitung Schritt für Schritt, mit genauen Mengen, erklärt die Reihenfolge beim Einschenken der drei Flüssigkeiten - und stellt eine alkoholfreie Variante vor.

Was ein Spritz ist

Der Spritz-Cocktail wird traditionell aus drei Teilen Schaumwein, zwei Teilen Bitterlikör und einem Teil Sprudelwasser gemischt und auf Eis serviert, meist mit einer Orangen- oder Zitronenscheibe garniert. Er stammt ursprünglich aus der Region Venetien und ist heute vor allem als Aperitif bekannt, wobei sich je nach verwendetem Likör unterschiedliche Farbtöne und Geschmacksrichtungen ergeben. In vielen italienischen Baren gehört der Spritz fest zur sogenannten Aperitivo-Stunde am späten Nachmittag, in der leichte Getränke gemeinsam mit kleinen Häppchen serviert werden. Für die Matcha-Variante wird ein Teil der Flüssigkeit durch eine kleine Menge angerührtes Matcha ergänzt, das dem Getränk eine zusätzliche grüne Färbung gibt und die Bitternote des Likörs um eine grasige Komponente erweitert. Weil ein Spritz ohnehin aus drei unterschiedlichen Flüssigkeiten besteht, fällt eine vierte, kleine Zutat wie die Matcha-Paste geschmacklich weniger stark ins Gewicht als in einem einfacheren Zweikomponenten-Cocktail - sie ergänzt das Zusammenspiel, ohne es zu dominieren.

Zutaten für ein Glas

Für ein Glas brauchst du: 1,5 g Matcha-Pulver, einen Esslöffel kaltes Wasser zum Anrühren, 9 cl gut gekühlten Prosecco oder Sekt, 6 cl eines Bitterlikörs deiner Wahl, 3 cl Sprudelwasser, reichlich Eiswürfel und eine Orangenscheibe als Garnitur. Diese Mengen orientieren sich an einem einzelnen großen Weinglas; für kleinere Gläser lassen sich alle Angaben proportional verringern, solange das Verhältnis drei zu zwei zu eins zwischen Schaumwein, Likör und Sprudelwasser erhalten bleibt. Wer die Zutaten vorher einmal abwiegt oder abmisst, bekommt schon beim ersten Versuch ein zuverlässiges Ergebnis, ohne sich erst durch mehrere Anläufe an das richtige Verhältnis herantasten zu müssen. Die Grundproportion von drei Teilen Schaumwein, zwei Teilen Likör und einem Teil Sprudelwasser bleibt dabei erhalten, nur die Matcha-Paste kommt zusätzlich hinzu und ersetzt keine der drei Grundzutaten, sondern ergänzt sie. Ein großes, bauchiges Weinglas eignet sich für diesen Cocktail besser als ein schmales Glas, weil mehr Oberfläche mehr Platz für Eiswürfel bietet und das Getränk dadurch länger kalt bleibt.

Zubereitung Schritt für Schritt

Zuerst 1,5 g Matcha durch ein feines Sieb geben und mit dem Esslöffel kaltem Wasser zu einer glatten Paste verrühren. Zuerst ein großes Weinglas großzügig mit Eiswürfeln füllen, denn ein Spritz lebt von der ständigen Kühlung durch reichlich Eis - zu wenig Eis ist einer der häufigsten Gründe, warum ein selbst gemachter Spritz wärmer und weniger frisch schmeckt als in einer italienischen Bar. Die Matcha-Paste hineingeben und mit dem Bitterlikör aufgießen, kurz umrühren, damit sich Matcha und Likör gut verbinden, bevor die kohlensäurehaltigen Zutaten dazukommen. Danach den gut gekühlten Prosecco oder Sekt langsam nachgießen und zum Schluss vorsichtig das Sprudelwasser dazugeben. Ganz vorsichtig ein einziges Mal umrühren, mit der frischen Orangenscheibe garnieren und sofort servieren, damit die Kohlensäure aus beiden sprudelnden Zutaten möglichst lange erhalten bleibt und das Getränk beim ersten Schluck noch richtig frisch wirkt. Wer den Cocktail für mehrere Personen gleichzeitig zubereitet, richtet am besten alle Gläser nebeneinander mit Eis und Matcha-Likör-Mischung vor und gießt erst kurz vor dem Servieren reihum den Schaumwein und das Sprudelwasser nach, damit keines der Gläser länger als nötig offen steht.

Die alkoholfreie Variante

Für eine alkoholfreie Fassung ersetzt du den Schaumwein durch alkoholfreien Sekt oder Secco und den Bitterlikör durch ein alkoholfreies Bitter-Getränk, wie es inzwischen unter mehreren Marken erhältlich ist. Die Mengen und die Zubereitung bleiben identisch: 1,5 g Matcha-Paste, 9 cl alkoholfreier Schaumwein, 6 cl alkoholfreies Bitter-Getränk, 3 cl Sprudelwasser, auf Eis servieren. Auch geschmacklich kommt diese Variante dem Original erstaunlich nahe, weil die Bitternote in beiden Fällen den größten Teil des charakteristischen Spritz-Geschmacks ausmacht. Alkoholfreie Bitter-Getränke haben in den vergangenen Jahren deutlich an Auswahl gewonnen, sodass sich mittlerweile mehrere Marken mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zur Auswahl finden lassen, die sich alle nach demselben Prinzip in dieses Rezept einbauen lassen.

Worauf es beim Matcha in diesem Rezept ankommt

Weil ein Spritz gleich mehrere Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Konsistenz und Kohlensäuregehalt vereint, ist es besonders wichtig, das Matcha-Pulver vorher separat und vollständig aufzulösen, statt es direkt ins fertige Getränk zu geben. Kaltes Wasser statt heißem verhindert unnötige Bitterstoffe, und ein feines Sieb vor dem Anrühren verhindert Klümpchen im ohnehin schon mehrschichtigen Getränk. Ein zu großzügig bemessenes, zu dünnes Wasser-zu-Pulver-Verhältnis führt außerdem dazu, dass die Farbe im fertigen Glas blasser wirkt als beabsichtigt, weshalb es sich lohnt, die angegebene Wassermenge für die Paste möglichst genau einzuhalten. Wird die Paste zu dünnflüssig angerührt, kann sie sich beim Eingießen des Likörs etwas absetzen - ein kurzes Umrühren nach dem Zugeben des Likörs, aber vor dem Schaumwein, gleicht das wieder aus. Wer testen möchte, ob die Paste sich richtig gelöst hat, kann das Glas kurz gegen das Licht halten - eine gleichmäßig grün durchgefärbte Flüssigkeit ohne dunklere Punkte zeigt, dass das Matcha vollständig aufgenommen wurde. Bleibt die Paste trotz Sieben leicht körnig, hilft es, sie vor dem Einrühren noch einmal einige Sekunden länger mit dem Milchaufschäumer zu bearbeiten, statt sie vorschnell in den Bitterlikör zu geben, wo sich Klümpchen anschließend nur noch schwer auflösen lassen.

Wichtiger Hinweis zu Alkohol

Dieses Rezept enthält in der Grundversion Alkohol. Es richtet sich nicht an Schwangere und nicht an Personen unter 18 Jahren. Die alkoholfreie Variante mit alkoholfreiem Schaumwein und alkoholfreiem Bitter-Getränk steht weiter oben in diesem Artikel und lässt sich mit derselben Matcha-Menge zubereiten.

Varianten und Garnitur

Statt Orange passt auch eine Kombination aus frischer Limette und einem Zweig Minze gut zur grünen Farbe des Matcha. Wer den Matcha-Geschmack stärker hervorheben möchte, kann die Menge auf bis zu 2 g je Glas erhöhen, sollte dann aber etwas mehr Sprudelwasser dazugeben, damit das Getränk nicht zu dickflüssig wird. An der Grundproportion von Schaumwein, Likör und Sprudelwasser ändert das nichts, und auch die Reihenfolge beim Einschenken bleibt gleich - nur die Menge der Matcha-Paste variiert je nach gewünschter Intensität. Wer mag, kann auch verschiedene Bitterliköre nacheinander ausprobieren, um herauszufinden, welche Kombination mit der herben Matcha-Note am besten harmoniert - die Grundstruktur des Rezepts bleibt dabei in jedem Fall unverändert. Wer den Spritz für eine größere Gruppe vorbereitet, kann alle Zutaten außer dem Sprudelwasser vorab in einem großen Krug vormischen und kalt stellen, sollte das Sprudelwasser aber erst unmittelbar vor dem Servieren dazugeben, weil es sonst schon vor dem ersten Glas seine Kohlensäure verliert und der ganze Krug an Frische einbüßt.

Häufige Fehler bei dieser Kombination

Der häufigste Fehler ist, alle Zutaten gleichzeitig oder in der falschen Reihenfolge einzugießen, wodurch sich die Matcha-Paste nicht richtig mit dem Bitterlikör verbindet und stattdessen am Glasboden liegen bleibt. Ein zweiter Fehler ist zu wenig Eis: Ein Spritz wird traditionell stark gekühlt getrunken, und ohne ausreichend Eis wärmt sich das Getränk schnell auf und verliert an Frische. Ein dritter Fehler ist zu kräftiges Umrühren nach dem Eingießen der sprudelnden Zutaten, was die Kohlensäure aus Sekt und Sprudelwasser gleich doppelt austreibt. Wer die Reihenfolge - erst Matcha-Paste mit Likör, dann Schaumwein, zuletzt Sprudelwasser - einhält und nur sanft umrührt, bekommt ein zuverlässig spritziges Ergebnis.

Herkunft des Spritz-Cocktails

Der Spritz-Cocktail hat seine Wurzeln im 19. Jahrhundert in Norditalien, als österreichische Soldaten den dort verbreiteten, eher kräftigen Wein mit etwas Wasser streckten, um ihn milder zu machen - daher auch der Name, der vom deutschen Wort spritzen abgeleitet ist. Im Lauf der Zeit wurde aus dem gestreckten Wein die heutige Kombination aus Schaumwein, Bitterlikör und Sprudelwasser, die vor allem in der Region Venetien als Aperitif vor dem Essen getrunken wird. Verschiedene Bitterliköre führen dabei zu unterschiedlichen Farbtönen, von kräftigem Orange bis zu dunklerem Rot - die Matcha-Variante in diesem Rezept ergänzt diese Familie um einen grünen Farbton, der sich farblich deutlich von den klassischen Versionen abhebt.

Vom Glas zum Pulver dahinter

In einem mehrschichtigen Getränk wie diesem zeigt sich die Qualität des Matcha-Pulvers vor allem daran, wie gleichmäßig sich die Farbe verteilt, statt sich abzusetzen. Der MATCHASHOCK Bio-Matcha aus erster, beschatteter Ernte ist fein steingemahlen und laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide. Die 60-g-Dose kostet 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm) und reicht bei 1,5 g je Glas für eine ganze Reihe an Spritz-Varianten, mit und ohne Alkohol, sodass sich beide Rezepte parallel ausprobieren lassen. Wer regelmäßig Gäste bewirtet, profitiert von der größeren Dosengröße, weil sich damit auch mehrere Runden hintereinander zubereiten lassen, ohne dass zwischendurch nachgekauft werden muss - vorausgesetzt, das Pulver wird nach jedem Gebrauch wieder fest verschlossen und dunkel gelagert.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
Laborgeprüft · Bio
MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
Erste Ernte
Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
Doppelt versiegelt

Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

  • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
  • Im Labor geprüft
  • Erste Ernte, feinste Vermahlung
  • Doppelt luftdicht versiegelt
  • Versand kostenlos in Deutschland
  • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
5,0 von 5 · 3 Bewertungen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

Jetzt probieren

MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

Weitere Wissensartikel