Zubereitung
Matcha-Protein-Shake selber mixen: das Grundrezept
Ein Matcha-Protein-Shake besteht im Kern aus drei Zutaten: Matchapulver, Proteinpulver und einer Flüssigkeit wie Milch oder Pflanzendrink. Damit dabei keine Klümpchen entstehen, kommt es vor allem auf die Reihenfolge beim Einfüllen in den Shaker an.
Die Grundzutaten
Für einen Standard-Shake werden etwa zwei Gramm Matchapulver, ein bis zwei Messlöffel neutrales oder vanilliges Proteinpulver sowie 250 bis 300 Milliliter Milch, Pflanzendrink oder Wasser benötigt. Wer es cremiger mag, nimmt einen Teil der Flüssigkeit als griechischen Joghurt oder Skyr. Optional kommen eine halbe Banane, ein Löffel Nussmus oder Eiswürfel dazu. Wichtig ist, dass Matcha und Proteinpulver getrennt vorbereitet werden, bevor beides zusammen in den Shaker kommt - vermischt man beide Pulver trocken direkt in der Flüssigkeit, verklumpen sie deutlich leichter, als wenn der Matcha vorher separat angerührt wird.
Schritt 1: Matcha vorab anrühren
Das Matchapulver wird zunächst mit ein bis zwei Esslöffeln warmem Wasser glattgerührt, bis eine klümpchenfreie Paste entsteht. Dieser Zwischenschritt kostet eine Minute, verhindert aber die grünen Krümel, die sich sonst im fertigen Shake absetzen. Warum genau diese Reihenfolge entscheidend ist und was passiert, wenn man sie überspringt, erklärt der Wissensartikel „Matcha im Proteinshake klumpt: die Reihenfolge im Shaker“ ausführlich - das Grundprinzip: Matchapulver braucht zuerst eine kleine Menge Flüssigkeit, um sich vollständig zu lösen, bevor größere Mengen dazukommen.
Schritt 2: Proteinpulver und Flüssigkeit ergänzen
Im zweiten Schritt kommen Proteinpulver und die restliche Flüssigkeit in den Shaker, die angerührte Matcha-Paste wird dazugegeben. Anschließend wird kräftig geschüttelt oder mit dem Mixstab aufgeschäumt, bis eine gleichmäßige, hellgrüne Flüssigkeit entsteht. Ein Shaker mit Kugel oder Sieb-Einsatz hilft zusätzlich gegen Proteinklumpen, die unabhängig vom Matcha entstehen können, wenn das Pulver zu schnell mit kalter Flüssigkeit in Kontakt kommt. Wer einen Standmixer nutzt statt eines Shakers, kann diesen Zwischenschritt auslassen, da die Klingen ohnehin für eine glatte Konsistenz sorgen.
Schritt 3: Extras und Anpassungen
Für mehr Cremigkeit sorgen gefrorene Bananenscheiben oder ein Löffel Nussmus, die im Standmixer mitgemixt werden. Wer den Shake süßer mag, ergänzt einen Löffel Honig oder Ahornsirup, wer ihn kühler mag, gibt Eiswürfel dazu. Für eine fruchtige Variante passen Mango oder Ananas gut zum grasigen Matcha-Ton, für eine cremigere Variante funktioniert ein Schuss Kokosmilch. Wie sich Matcha in Sport- und Fitnessprodukten allgemein einordnet und wo es dort überall vorkommt, zeigt der Wissensartikel „Matcha im Fitnessstudio: Zubereitung an der Sportbar“.
Warme oder kalte Zubereitung
Der klassische Matcha-Protein-Shake wird kalt zubereitet, weil sich Proteinpulver bei zu hoher Hitze in seiner Konsistenz verändern kann und leicht ausflockt. Für eine wärmere Variante lässt sich Matcha separat mit warmem Wasser aufgießen und erst nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur mit dem Proteinshake vermengen. So bleibt sowohl die Textur des Proteins als auch die milde, grasige Note des Matcha erhalten, statt durch zu große Hitze bitter oder körnig zu werden.
Welches Matcha sich für Shakes eignet
Für Shakes eignet sich feines, gut lösliches Pulver besonders gut, weil grob gemahlenes Matcha im Shaker eher zu Sediment am Boden führt statt sich gleichmäßig zu verteilen. Der MATCHASHOCK Bio-Matcha ist steingemahlen und dadurch fein genug, um sich auch beim schnellen Schütteln vollständig aufzulösen, statt sich abzusetzen. Eine 30-Gramm-Dose reicht bei zwei Gramm pro Shake für rund 15 Zubereitungen - genug für zwei bis drei Wochen im täglichen Training. Auch die Lagerung des eigenen Matchavorrats wirkt sich indirekt auf die Shake-Qualität aus: Wird das Pulver kühl, dunkel und luftdicht verschlossen aufbewahrt, bleibt sowohl die Farbe als auch der milde Geschmack über Wochen stabil, während offen oder warm gelagertes Pulver schneller an Intensität verliert und im Shake weniger präsent wirkt, selbst bei gleicher Dosierung.
Häufige Fehler vermeiden
Neben der Reihenfolge beim Einfüllen ist die zweite häufige Fehlerquelle zu heiße Flüssigkeit: Kocht das Wasser noch, wenn der Matcha dazukommt, wird das Pulver bitter statt mild. Auch zu wenig Flüssigkeit im ersten Anrührschritt führt zu Klümpchen, die sich später nicht mehr auflösen lassen. Wer den Shake im Voraus vorbereiten will, sollte Matcha und Proteinpulver getrennt lagern und erst kurz vor dem Trinken mischen, da die Mischung mit der Zeit an Farbe verliert und der Matcha-Ton schwächer wird. Ein weiterer, oft übersehener Punkt ist die Reihenfolge beim Befüllen des Shakers selbst: Wer zuerst das Pulver und danach die Flüssigkeit einfüllt, riskiert, dass sich Pulverreste am Boden des Shakers absetzen und dort auch nach dem Schütteln liegen bleiben. Besser ist es, zuerst einen Teil der Flüssigkeit einzufüllen, dann die angerührte Matcha-Paste und das Proteinpulver dazuzugeben und erst danach mit der restlichen Flüssigkeit aufzufüllen. So bleibt kein Pulver ungenutzt am Boden zurück, und der Shake fällt gleichmäßiger aus. Wer einen Shaker mit Sieb-Einsatz nutzt, sollte diesen nach jedem Gebrauch gründlich reinigen, da sich in den feinen Maschen leicht Proteinreste festsetzen, die sich negativ auf den Geschmack der nächsten Zubereitung auswirken können.
Timing: vor oder nach dem Training
Ob der Shake vor oder nach dem Training getrunken wird, hängt vom persönlichen Ziel und der Verträglichkeit ab. Manche bevorzugen ihn direkt nach dem Training, wenn der Körper Nährstoffe besonders gut aufnimmt, andere trinken ihn als Zwischenmahlzeit am Nachmittag. Wichtig ist vor allem, den Shake nicht unmittelbar vor intensiver Belastung zu trinken, da eine größere Flüssigkeitsmenge im Magen während des Trainings unangenehm werden kann. Wer den Shake als Ersatz für eine kleine Mahlzeit nutzt, sollte ihn entsprechend nährstoffreicher gestalten, etwa mit Haferflocken oder einem Löffel Nussmus. Für den schnellen Shake zwischendurch reicht dagegen die einfache Grundmischung aus Matcha, Proteinpulver und Flüssigkeit völlig aus. Wie sich Matcha allgemein im Alltag eines Fitnessstudios einordnet, von der Sportbar bis zur eigenen Trinkflasche, zeigt der Artikel „Matcha im Fitnessstudio: Zubereitung an der Sportbar“ ergänzend.
Vegane Varianten mit Pflanzenprotein
Für vegane Shakes lässt sich das Molkenprotein durch Erbsen-, Reis- oder Hanfprotein ersetzen, die sich vom Grundprinzip genauso zubereiten lassen wie klassisches Proteinpulver. Pflanzliche Proteine neigen allerdings etwas stärker zu einer körnigeren Konsistenz, weshalb sich ein Standmixer hier besonders lohnt, um eine glatte Textur zu erreichen. Auch bei der Flüssigkeit bieten sich pflanzliche Alternativen an: Hafer-, Mandel- oder Sojadrink funktionieren alle gut mit Matcha, wobei Hafermilch durch ihre natürliche Cremigkeit am ehesten an klassische Milch erinnert. Wer zusätzlich Kalzium oder andere Nährstoffe ergänzen möchte, greift auf angereicherte Pflanzendrinks zurück, die viele Hersteller mittlerweile im Sortiment haben. Geschmacklich verändert sich die grasige Matcha-Note durch pflanzliches Protein kaum, solange das Pulver vorher wie gewohnt separat mit warmem Wasser angerührt wird, bevor der Rest der Zutaten dazukommt.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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