Zubereitung
So wird aus klassischem Gazpacho eine Matcha-Version
Gazpacho ist eine kalt servierte Gemüsesuppe aus Andalusien, die ursprünglich auf geröstetem Brot, Knoblauch und Olivenöl beruhte, lange bevor Tomaten überhaupt nach Europa kamen. Eine Matcha-Version ersetzt einen Teil der roten Basis durch grünes Gemüse und rührt zusätzlich Matcha ein, was der Suppe eine zusätzliche herbe, leicht grasige Note gibt. Serviert wird sie wie das Original eiskalt, ideal für heiße Sommertage.
Woher Gazpacho ursprünglich kommt
Gazpacho stammt aus Andalusien und der angrenzenden portugiesischen Algarve und geht in seiner Grundidee bis auf römische Zeiten zurück, als eine einfache weiße Knoblauchsuppe aus Brot, Öl, Essig und Wasser üblich war. Tomaten und Paprika kamen erst im Zuge der Kolumbus-Reisen aus Amerika nach Europa und wurden erst im 18. Jahrhundert Teil des Rezepts. Die klassische andalusische Version besteht aus Tomaten, altbackenem Weißbrot, grüner Paprika, Gurke, Knoblauch, Olivenöl, Essig, Salz und Wasser, alles fein püriert und kalt serviert, häufig garniert mit klein gewürfeltem Gemüse oder Croutons.
Die grüne Variante mit Matcha
Für eine Matcha-Version wird die klassische Tomatenbasis durch grüne Paprika, Gurke, Mandeln, Babyspinat und Petersilie ersetzt, wodurch die Suppe schon vor der Zugabe des Pulvers deutlich grüner ausfällt als das Original. Nach einem Rezept eines Herstellers von Matcha-Zubereitungsgeräten kommen drei kräftig aufgeschlagene Matcha-Portionen in die Suppe, was ihr zusätzlich zur Gemüsefarbe noch die charakteristische Bitternote gibt. Der Hersteller ordnet das Rezept einem kalifornischen Restaurant zu, das für seine Verbindung von Landwirtschaft und Küche bekannt ist – eine Zuordnung, die von der Rezeptseite selbst stammt und hier entsprechend als deren Angabe wiedergegeben wird, nicht als unabhängig geprüfte Tatsache. Wer die Suppe milder mag, kann die Matcha-Menge reduzieren und stattdessen mit zusätzlichem frischem Gemüse ausgleichen, ohne dass die Textur darunter leidet.
Die Zutaten im Überblick
Für vier bis sechs Portionen werden rund 125 Gramm leicht getoastetes, altbackenes Brot, 240 Milliliter Olivenöl, Salz, vier grüne Paprika, eine entkernte grüne Chili, 240 Milliliter Gurkenwürfel, gut zwei Esslöffel Zucker, 180 Gramm geröstete Mandeln, vier Tassen Babyspinat, zwei Tassen Petersilie und rund 420 Milliliter Sherry-Essig nach Geschmack benötigt, dazu drei kräftig aufgeschlagene Portionen Matcha. Optional werden Joghurt und Gurkenscheiben zum Servieren dazugestellt.
Zubereitung Schritt für Schritt
Der Ofen wird auf 190 Grad vorgeheizt, das Brot in Würfel geschnitten, mit einem Teil des Olivenöls und Salz vermengt und rund 15 Minuten goldbraun geröstet. Paprika, Chili und Gurke werden grob gehackt und zusammen mit Brot, Mandeln, Spinat, Petersilie, Zucker und dem aufgeschlagenen Matcha im Mixer püriert, bis eine glatte Masse entsteht. Erst danach wird das restliche Olivenöl langsam untergemixt, damit die Suppe eine gleichmäßige Bindung bekommt, zum Schluss der Essig nach Geschmack zugegeben und bei Bedarf mit etwas Wasser auf die gewünschte Konsistenz verdünnt. Wer einen besonders feinen Antritt möchte, passiert die fertige Suppe zusätzlich durch ein feines Sieb, um kleinste Mandel- oder Brotstückchen zu entfernen.
Warum Matcha hier kalt bleibt
Anders als in gebackenen Rezepten kommt Matcha in dieser Suppe nie mit Hitze in Berührung, was Farbe und Aroma weitgehend erhält. Anders als beim Backen, wo laut „Mit Matcha backen: was Hitze mit Farbe und Geschmack macht“ ein Teil der Farbe und des Aromas verloren geht, bleibt in einer kalten Suppe wie dieser praktisch alles erhalten. Wie „Umami im Matcha: woher der herzhafte Ton im Tee kommt“ beschreibt, bringt das Pulver von Natur aus eine herzhafte Note mit, die sich gut in eine herzhafte Gemüsesuppe einfügt, statt dort fremd zu wirken. Wichtig ist trotzdem, das Pulver vor dem Pürieren gut aufzuschlagen, damit sich im Mixer keine Klümpchen bilden, die später als bittere Punkte auffallen.
Warum Andalusien für kalte Suppen bekannt ist
Andalusien im Süden Spaniens ist für sein heißes, trockenes Sommerklima bekannt, in dem Temperaturen von deutlich über 30 Grad über Wochen hinweg keine Seltenheit sind. Kalte Suppen wie Gazpacho entstanden dort ursprünglich als praktische Lösung: Sie liefern Flüssigkeit, Salz und Nährstoffe, ohne dass ein heißer Ofen oder Herd zusätzliche Hitze in die Küche bringt. Neben Gazpacho gibt es in der Region weitere kalte Suppenvarianten wie Salmorejo, eine dickere, cremigere Version ganz ohne Gurke, oder Ajoblanco, eine weiße Mandel-Knoblauch-Suppe, die der ursprünglichen, tomatenfreien Gazpacho-Vorform noch näherkommt als die heute bekannteste rote Variante. Die Matcha-Version steht damit in einer langen Tradition von kalten, regional geprägten Gemüsesuppen, die sich immer wieder neu interpretieren lassen.
Was beim Servieren zu beachten ist
Gazpacho schmeckt am besten, wenn er mindestens ein bis zwei Stunden im Kühlschrank durchgezogen ist, weil sich die Aromen von Gemüse, Essig und Matcha in dieser Zeit besser verbinden. Serviert wird die Suppe traditionell in tiefen Tellern oder kleinen Gläsern, oft mit zusätzlichen Gemüsewürfeln, einem Löffel Joghurt oder ein paar Tropfen Olivenöl als Garnitur. Weil Matcha empfindlich auf Licht und Wärme reagiert, verliert die Suppe bei längerer Standzeit außerhalb des Kühlschranks langsam an Farbintensität – ein rein optischer Effekt, der den Geschmack kaum beeinflusst, aber beim Servieren berücksichtigt werden sollte. Für eine besonders kalte Variante lässt sich die fertige Suppe auch für eine knappe Stunde ins Gefrierfach stellen, bevor sie serviert wird, ohne dass sie dabei durchfriert.
Welches Pulver für eine kalte Suppe zählt
Weil die Suppe komplett kalt bleibt, trägt jede Eigenschaft des Pulvers unverändert zum Endergebnis bei. Der MATCHASHOCK Bio-Matcha ist aus erster Ernte, beschattet, von Hand gepflückt und fein steingemahlen, laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide und dadurch mild statt bitter im Abgang – ein Vorteil gerade in einer Anwendung, in der nichts die Bitterkeit später noch abmildert. Für die hier beschriebene Menge reichen zwei bis drei gut aufgeschlagene Portionen à zwei Gramm, die sich je nach gewünschter Intensität anpassen lassen.
Von der Suppe zur puren Schale
In der Gazpacho ist Matcha nur eine von vielen kräftigen Zutaten neben Paprika, Mandeln und Kräutern. Wie „Matcha zu bitter? Woher die Bitterkeit kommt und was hilft“ zeigt, lässt sich der reine Geschmack des Pulvers am einfachsten getrennt davon prüfen: zwei Gramm Matcha mit 70 bis 80 Grad heißem Wasser aufgeschlagen, ganz ohne Gemüse und Essig. Wer die Suppe für Gäste vorbereitet, kann sie problemlos einen Tag im Voraus ansetzen und kurz vor dem Servieren noch einmal abschmecken. Stand der Angaben: August 2026. Angebote, Zeiten und Karten ändern sich – prüfe vor dem Besuch die Seite des Hauses.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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