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Zubereitung

Matcha-Sekt-Cocktail für die Silvesternacht - Rezept

Zu Silvester steht in vielen Haushalten eine Flasche Sekt auf dem Tisch, meist gut gekühlt und bereit für den Moment kurz nach Mitternacht. Mit etwas Matcha lässt sich daraus ein grün schimmernder Cocktail machen. Dieser Artikel zeigt die Zubereitung Schritt für Schritt, mit genauen Mengen, gibt Tipps für die Vorbereitung mehrerer Gläser - und stellt eine alkoholfreie Variante für den Tisch nebenan vor.

Was Sekt ist

Sekt ist ein Qualitätsschaumwein mit einem Mindestalkoholgehalt von in der Regel 10 Volumenprozent, dessen Kohlensäure ausschließlich aus einer zweiten Gärung stammt. Er wird entweder klassisch in der Flasche, im Umfüllverfahren oder - am häufigsten - im Tank vergoren, wobei alle drei Verfahren zu einem feinperligen Endprodukt führen, das sich in Aroma und Preis unterscheidet. Für diesen Silvester-Cocktail eignet sich ein trockener oder halbtrockener Sekt am besten, weil eine ausgeprägte Restsüße die herbe Matcha-Note leicht überdecken kann. Der Name Sekt selbst stammt ursprünglich vom lateinischen Wort für trocken, wurde aber im deutschen Sprachraum zum Oberbegriff für heimischen Qualitätsschaumwein. Für den Matcha-Cocktail zu Silvester wird der Sekt mit einer kleinen Menge angerührtem Matcha ergänzt, das ihm eine sanfte grüne Färbung gibt, ohne die Perlung zu beeinträchtigen, solange die Paste vorher sorgfältig vorbereitet wurde. Die feine Perlung von Sekt entsteht durch das im Getränk gebundene Kohlendioxid aus der zweiten Gärung, das sich beim Eingießen als feine Bläschenkette an der Innenwand des Glases löst - ein Effekt, der umso länger anhält, je sauberer und fettfreier das verwendete Glas ist.

Zutaten für ein Glas

Für ein Glas brauchst du: 1,5 g Matcha-Pulver, einen Teelöffel kaltes Wasser zum Anrühren, 10 cl gut gekühlten trockenen Sekt und optional ein kleines Stück Sternanis oder eine Zitronenzeste als Garnitur. Sternanis passt dabei besonders gut zur Jahreszeit, weil sein warmes Gewürzaroma an klassische Winter- und Feiertagsgetränke erinnert, ohne den frischen Charakter des Sekts zu überdecken. Wer mehrere Gläser für eine Silvesterrunde vorbereitet, rührt die Matcha-Paste am besten portionsweise an, damit sich das Pulver in jedem einzelnen Glas vollständig löst, statt in einer großen Menge angerührt und dann aufgeteilt zu werden, wobei sich das Pulver ungleichmäßig verteilen würde. Wer die Zutatenliste für eine ganze Silvesterrunde mit zehn Gläsern hochrechnet, kommt auf 15 g Matcha, zehn Teelöffel kaltes Wasser und eine bis anderthalb Flaschen trockenen Sekt, je nach Glasgröße. Eine handelsübliche 0,75-Liter-Flasche Sekt reicht bei 10 cl je Glas für etwa sieben Portionen, was bei einer größeren Feier meist eine zweite Flasche für denselben Abend bedeutet - ein Punkt, den es beim Einkauf im Vorfeld zu berücksichtigen lohnt, damit die Vorräte zu Mitternacht nicht knapp werden.

Zubereitung Schritt für Schritt

Zuerst 1,5 g Matcha durch ein feines Sieb geben und mit dem Teelöffel kaltem Wasser zu einer glatten Paste verrühren. Ein gut gekühltes Sektglas bereitstellen und die Matcha-Paste hineingeben. Den gut gekühlten Sekt anschließend langsam am Glasrand entlang eingießen, damit die Kohlensäure erhalten bleibt, und einmal ganz vorsichtig mit einem dünnen Löffelstiel durchziehen. Mit einem Stück Sternanis oder etwas Zitronenzeste garnieren und zügig servieren, solange das Getränk noch perlt - besonders praktisch, wenn mehrere Gläser kurz vor Mitternacht gleichzeitig fertig sein sollen und wenig Zeit für Feinarbeiten bleibt. Wer mag, stellt die fertig garnierten, aber noch leeren Gläser schon einige Minuten vor Mitternacht bereit und gießt erst im letzten Moment den Sekt ein, damit die Perlung beim Anstoßen noch möglichst frisch ist.

Die alkoholfreie Variante

Für eine alkoholfreie Fassung ersetzt du den Sekt durch einen alkoholfreien Sekt, wie er mittlerweile bei fast jedem Supermarkt und Getränkehändler erhältlich ist. Die Zubereitung bleibt gleich: 1,5 g Matcha zu einer Paste anrühren, ins gekühlte Glas geben und mit 10 cl alkoholfreiem Sekt auffüllen. So können alle am selben Tisch mitanstoßen, unabhängig davon, ob sie Alkohol trinken, und beide Varianten lassen sich optisch kaum voneinander unterscheiden, solange dieselbe Garnitur verwendet wird. Wer sichergehen möchte, dass niemand die beiden Versionen verwechselt, markiert die Flaschen deutlich sichtbar und schenkt nacheinander aus getrennten Flaschen ein, statt beide Sekt-Sorten gleichzeitig offen auf dem Tisch stehen zu haben.

Worauf es beim Matcha in diesem Rezept ankommt

Auch hier gilt die Grundregel jeder Matcha-Zubereitung: kaltes Wasser, gesiebtes Pulver, vollständiges Auflösen vor dem Zugeben der Flüssigkeit. Bei einem hellen, klaren Getränk wie Sekt fallen ungelöste Klümpchen sofort auf, weil es keine trübe oder milchige Basis gibt, die kleine Fehler verdeckt. Die Menge von 1,5 g je Glas lässt sich nach Geschmack leicht auf bis zu 2 g erhöhen, wenn eine kräftigere Farbe und ein deutlicherer Matcha-Geschmack gewünscht sind, wobei die Kohlensäure dann etwas schneller entweicht, weil mehr Pulvermasse im Glas ist. Wer den Cocktail vorab probiert, sollte das am besten mit dem gleichen Sekt tun, der später tatsächlich verwendet wird, da trockene und halbtrockene Sekt-Sorten unterschiedlich stark mit der herben Matcha-Note harmonieren.

Wichtiger Hinweis zu Alkohol

Dieses Rezept enthält in der Grundversion Alkohol. Es richtet sich nicht an Schwangere und nicht an Personen unter 18 Jahren. Die alkoholfreie Variante mit alkoholfreiem Sekt steht weiter oben in diesem Artikel und lässt sich mit derselben Matcha-Menge zubereiten, sodass beide Versionen gleichzeitig auf dem Tisch stehen können.

Vorbereitung für mehrere Gläser

Wer den Cocktail für eine größere Runde vorbereitet, kann die Matcha-Paste für alle Portionen kurz vorher gemeinsam anrühren und in einem kleinen Kännchen bereitstellen, sodass beim Eingießen nur noch der Sekt beziehungsweise der alkoholfreie Sekt dazukommt. Wichtig ist, die Paste bis kurz vor Mitternacht kühl zu halten, damit sie beim Servieren nicht warm auf den kalten Sekt trifft und die Kohlensäure schneller entweicht. Ein kleiner Trick für die Feiertage: Wird die Matcha-Paste bereits am Nachmittag angerührt und bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt, bleibt am Abend selbst mehr Zeit für die Gäste, ohne dass die Qualität der Paste darunter leidet. Am praktischsten ist eine kleine Kanne im Kühlschrank, aus der sich jede Portion mit einem Löffel direkt ins Glas dosieren lässt, ohne für jedes Glas neu abwiegen zu müssen. Wer zusätzlich beide Varianten - mit und ohne Alkohol - anbietet, richtet am besten zwei getrennte Kännchen ein und beschriftet sie deutlich, damit beim Servieren in der Feierlaune nichts durcheinanderkommt. Sinnvoll ist außerdem, die Gläser schon eine Stunde vorher im Kühlschrank oder Gefrierfach kurz vorzukühlen, denn ein kaltes Glas hält die Temperatur des eingeschenkten Sekts länger und verzögert das Entweichen der Kohlensäure zusätzlich. Wer die Gläser stattdessen erst kurz vor Mitternacht aus einem warmen Küchenschrank nimmt, wird feststellen, dass die Perlung schon nach wenigen Minuten spürbar nachlässt - ein Detail, das bei der Vorbereitung einer größeren Runde leicht übersehen wird, aber einen deutlichen Unterschied macht.

Häufige Fehler bei dieser Kombination

Der häufigste Fehler ist, den Sekt zu früh vorzubereiten und dann länger stehen zu lassen, bevor er getrunken wird - Kohlensäure entweicht auch aus einer gut verschlossenen Flasche kontinuierlich, sobald sie einmal geöffnet ist, und noch schneller aus einem bereits eingeschenkten Glas. Ein zweiter Fehler ist eine zu grob angerührte Matcha-Paste, die sich im hellen Sekt als sichtbare Schlieren absetzt, statt sich gleichmäßig zu verteilen. Ein dritter Fehler betrifft die Temperatur: Wird der Sekt nicht ausreichend gekühlt serviert, wirkt der ganze Cocktail schnell fad und die feine Perlung baut sich viel zu schnell ab. Wer Gläser und Flasche rechtzeitig vor Mitternacht kalt stellt und die Matcha-Paste sorgfältig vorbereitet, vermeidet alle drei Stolperfallen zuverlässig.

Warum gerade Sekt zu Silvester so verbreitet ist

Das Anstoßen mit einem Schaumwein zum Jahreswechsel ist in Deutschland und Österreich eine lange etablierte Tradition, die eng mit der festlichen Grundstimmung rund um Silvester verbunden ist. Sekt eignet sich dafür besonders gut, weil seine feine Perlung und der vergleichsweise moderate Alkoholgehalt ihn von schwereren Getränken unterscheiden, die eher zu späteren Tageszeiten oder anderen Anlässen passen. Die grüne Matcha-Variante greift diese Tradition auf und ergänzt sie um eine optische Besonderheit, ohne den grundlegenden Charakter des Getränks zu verändern - es bleibt ein leichter, spritziger Schaumwein-Cocktail, nur mit einer zusätzlichen Farb- und Geschmacksnuance.

Vom Glas zum Pulver dahinter

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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