Zubereitung
Matcha Bloody Mary - eine eigene Rezeptidee mit Mengenangaben
Die Bloody Mary ist ein klassischer Cocktail aus Wodka, Tomatensaft und Gewürzen, der sich durch seine würzige, herzhafte Geschmacksrichtung deutlich von den meisten anderen bekannten Cocktails abhebt. Dieser Artikel stellt eine eigene Rezeptidee vor, die zusätzlich eine kleine Menge Matcha einsetzt. Es handelt sich ausdrücklich um einen eigenen Vorschlag von MATCHASHOCK, nicht um einen belegten, bereits verbreiteten Trend. Das Rezept zeigt die Zubereitung Schritt für Schritt - inklusive der alkoholfreien Variante.
Die klassische Bloody Mary als Ausgangspunkt
Nach dem Standard der International Bartenders Association besteht eine Bloody Mary aus einem Teil Wodka und zwei Teilen Tomatensaft, ergänzt um Zitronensaft, Worcestershiresauce, Tabascosauce, Selleriesalz und Pfeffer. Diese Kombination aus salzigen, sauren und scharfen Komponenten macht die Bloody Mary zu einem der geschmacklich komplexesten Cocktails überhaupt, was sie auch zu einem interessanten Ausgangspunkt für weitere Zutaten wie Matcha macht. Historisch wird die Erfindung der Bloody Mary meist den 1920er Jahren zugeschrieben, wobei sich die genaue Herkunftsgeschichte je nach Quelle unterscheidet und mehrere Bars und Barkeeper die Urheberschaft für sich beanspruchen. Unabhängig von der genauen Herkunft hat sich die Grundrezeptur über die Jahrzehnte kaum verändert und gilt bis heute als einer der beständigsten Cocktail-Klassiker. Der Cocktail wird nicht geschüttelt, sondern vorsichtig gerührt, damit der Tomatensaft nicht durch zu viel Sauerstoff beeinträchtigt wird und seine dichte Konsistenz behält. Serviert wird er meist mit einer Selleriestange als Garnitur und Rührhilfe. Diese Struktur bildet die Grundlage für die folgende Idee mit Matcha, ohne dass an den Grundproportionen etwas verändert wird. Die Bloody Mary gilt als einer der wenigen klassischen Cocktails, die traditionell auch tagsüber und zum Brunch serviert werden, was auch an der herzhaften, an eine Vorspeise erinnernden Geschmacksrichtung liegt, die sich deutlich von süßen oder fruchtigen Cocktails unterscheidet.
Die eigene Idee: Matcha als zusätzliche Zutat
Diese Rezeptidee stammt ausdrücklich von MATCHASHOCK selbst und ist kein belegter, bereits etablierter oder anderswo beobachteter Trend. Sie kombiniert die würzige, saure Bloody-Mary-Basis mit einer kleinen Menge Matcha, die dem Getränk eine leicht erdige Note und einen dunkleren, grünlich-roten Farbton gibt. Der Farbton fällt dabei je nach Menge unterschiedlich aus: Bei der hier vorgeschlagenen kleinen Dosierung bleibt der Tomatensaft klar in Rot dominant, während eine höhere Matcha-Menge den Farbton spürbar ins Braungrüne verschiebt. Wer die Kombination testen möchte, sollte mit der unten genannten kleinen Menge Matcha beginnen und sie erst bei Bedarf leicht erhöhen, da die herbe Matcha-Note mit den scharfen Gewürzen der Bloody Mary konkurriert und schnell untergehen oder umgekehrt zu dominant werden kann, wenn die Menge nicht sorgfältig abgestimmt wird. Der Reiz dieser Idee liegt gerade in diesem ungewöhnlichen Zusammenspiel aus herbem Tee-Pulver und würzig-scharfer Tomatenbasis, das sich von klassischen süßen oder fruchtigen Matcha-Getränken deutlich unterscheidet. Wer bereits Erfahrung mit deftigen Matcha-Anwendungen hat, etwa in salzigen Backwaren oder herzhaften Saucen, wird die Kombination mit der Bloody Mary vermutlich schneller nachvollziehen können als jemand, der Matcha bisher ausschließlich aus süßen Getränken kennt.
Zutaten für ein Glas
Für ein Glas brauchst du: 1 g Matcha-Pulver, einen Teelöffel kaltes Wasser zum Anrühren, 5 cl Wodka, 10 cl Tomatensaft, ein Spritzer Zitronensaft, wenige Spritzer Worcestershiresauce, wenige Spritzer Tabascosauce, eine Prise Selleriesalz, frisch gemahlener Pfeffer, Eiswürfel und eine Selleriestange als Garnitur. Wer die scharfen Komponenten sorgfältig dosiert einsetzen möchte, gibt Tabasco und Worcestershiresauce am besten tropfenweise dazu und probiert zwischendurch immer wieder, statt alles auf einmal einzurühren. Für einen milderen Geschmack lässt sich die Menge an Tabasco auch ganz weglassen, ohne dass die Grundstruktur des Getränks verloren geht - Worcestershiresauce und Selleriesalz tragen bereits einen großen Teil der würzigen Note bei. Wer den Tomatensaft selbst nicht allzu sauer mag, kann den Zitronensaft-Anteil ebenfalls reduzieren und stattdessen etwas mehr auf die würzigen Komponenten setzen, ohne dass sich am Grundverhältnis von Wodka zu Tomatensaft etwas ändert.
Zubereitung Schritt für Schritt
Zuerst 1 g Matcha durch ein feines Sieb geben und mit dem Teelöffel kaltem Wasser sorgfältig zu einer glatten Paste verrühren. Ein hohes, stabiles Glas großzügig mit Eiswürfeln füllen. Wodka, Tomatensaft, Zitronensaft, Worcestershiresauce, Tabascosauce, Selleriesalz, Pfeffer und die Matcha-Paste dazugeben. Alles vorsichtig und gründlich mit einem Löffel verrühren, keinesfalls schütteln, damit der Tomatensaft nicht zu stark aufschäumt und seine Textur behält. Mit der frischen Selleriestange garnieren und zügig servieren, solange das Eis noch kalt ist und sich die Aromen frisch entfalten. Wer mag, reibt vor dem Servieren etwas frisch gemahlenen Pfeffer direkt über die Oberfläche des Getränks, was zusätzlich zum Aroma auch optisch einen schönen Kontrast zur dunklen Flüssigkeit bildet. Für eine größere Runde lässt sich die Basis aus Tomatensaft, Zitronensaft und Gewürzen bereits vorab in einem Krug vorbereiten, sodass beim Servieren nur noch der Wodka beziehungsweise Verzicht darauf sowie die Matcha-Paste je Glas dazukommen.
Die alkoholfreie Variante: Virgin Mary mit Matcha
Die alkoholfreie Fassung der Bloody Mary heißt klassisch Virgin Mary und lässt den Wodka einfach weg. Für die Matcha-Version bedeutet das: 1 g Matcha-Paste, 12 cl Tomatensaft, Zitronensaft, Worcestershiresauce, Tabascosauce, Selleriesalz und Pfeffer wie im Originalrezept, nur ohne Wodka. Die restliche Zubereitung bleibt gleich, und auch hier gilt: vorsichtig rühren statt schütteln, damit die Konsistenz des Tomatensafts erhalten bleibt. Wer die alkoholfreie Version regelmäßig zubereitet, kann die etwas größere Tomatensaftmenge auch als Ausgangspunkt für weitere eigene Gewürzexperimente nutzen, etwa mit einer zusätzlichen Prise geräuchertem Paprikapulver oder einem Spritzer scharfer Chilisauce nach persönlichem Geschmack.
Worauf es beim Matcha in diesem Rezept ankommt
Weil Tomatensaft von Natur aus eine kräftige Eigenfarbe hat, fällt Matcha hier optisch weniger auf als in einem hellen Getränk. Geschmacklich reicht deshalb eine kleine Menge von 1 g je Glas völlig aus. Wichtig bleibt auch hier: das Pulver vorher separat mit kaltem Wasser zu einer klumpenfreien Paste anrühren, statt es direkt in den Tomatensaft zu streuen, da sich Matcha in saurer, dickflüssiger Flüssigkeit schlechter von selbst verteilt und sich Klümpchen in der dichten Textur des Tomatensafts kaum noch auflösen lassen, sobald sie einmal entstanden sind. Ein zusätzlicher Tropfen kaltes Wasser in der Paste kann helfen, wenn sie beim Anrühren zu fest wird, bevor sie überhaupt mit dem Tomatensaft in Berührung kommt. Wer die Paste vor dem Einrühren kurz probiert, bekommt zudem ein besseres Gefühl dafür, wie stark die Matcha-Note im fertigen Getränk später durchkommen wird, weil sich der Geschmack in der konzentrierten Paste deutlicher zeigt als später verdünnt im Glas.
Wichtiger Hinweis zu Alkohol
Dieses Rezept enthält in der Grundversion Alkohol. Es richtet sich nicht an Schwangere und nicht an Personen unter 18 Jahren. Die alkoholfreie Virgin-Mary-Variante mit Matcha steht weiter oben in diesem Artikel und lässt sich mit derselben Zubereitung herstellen, nur ohne Wodka.
Häufige Fehler bei dieser Idee
Der häufigste Fehler beim Ausprobieren dieser Rezeptidee ist, zu viel Matcha auf einmal zu verwenden, weil man annimmt, die kräftigen Gewürze der Bloody Mary würden eine größere Menge ohnehin überdecken. Tatsächlich passiert oft das Gegenteil: Zu viel Matcha macht das Getränk unangenehm bitter und kann sich gegen die saure Tomatenbasis kaum durchsetzen, sondern erzeugt eher einen unangenehmen Nachgeschmack. Ein zweiter Fehler ist, das Matcha-Pulver ungesiebt direkt in den dickflüssigen Tomatensaft zu geben, wo es sich kaum noch gleichmäßig verteilen lässt. Ein dritter Fehler ist zu kräftiges Schütteln statt vorsichtigem Rühren, wodurch der Tomatensaft unschön aufschäumt und seine glatte Konsistenz verliert. Wer mit der kleinen angegebenen Menge startet und vorsichtig rührt, bekommt ein ausgewogenes Ergebnis.
Warum diese Rezeptidee bewusst zurückhaltend bleibt
Diese Kombination aus Matcha und den kräftigen, teils scharfen Zutaten einer Bloody Mary ist ungewöhnlich und wird deshalb in diesem Artikel bewusst vorsichtig dosiert vorgestellt, statt sie als großen neuen Trend anzupreisen. Wer experimentierfreudig ist, kann die Matcha-Menge in kleinen Schritten von 0,5 g anpassen und dabei jedes Mal probieren, wie sich das Verhältnis zu den scharfen und sauren Komponenten verändert. Diese Vorsicht bei der Dosierung gilt besonders deshalb, weil es sich - anders als bei etablierten Cocktails wie Gin Tonic oder Spritz - um eine eigene, noch wenig erprobte Idee handelt, bei der sich Geschmackspräferenzen von Person zu Person stärker unterscheiden können als bei klassischen Rezepten.
Vom Glas zum Pulver dahinter
Für diese Rezeptidee eignet sich ein feines, kräftig grünes Matcha-Pulver, das sich auch in einer dickflüssigen, sauren Flüssigkeit wie Tomatensaft gut auflöst. Der MATCHASHOCK Bio-Matcha stammt aus erster, beschatteter Ernte, ist steingemahlen und laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide. Die 30-g-Dose kostet 25,00 Euro (833,33 Euro je Kilogramm) und reicht bei 1 g je Glas für eine ganze Reihe an Testversuchen dieser eigenen Rezeptidee, sowohl mit als auch ohne Wodka. Wer die Idee mehrfach ausprobieren möchte, um die persönlich passende Matcha-Menge für den eigenen Geschmack zu finden, kommt mit einer einzigen Dose sehr lange aus, weil pro Glas nur 1 g Pulver benötigt wird und selbst mehrere aufeinanderfolgende Testrunden das Pulver kaum spürbar aufbrauchen.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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