Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Zubereitung

Matcha für Gäste zubereiten – so bewirtest du zwei bis acht Leute

Vier Leute sitzen am Tisch, du hast eine Dose Matcha, einen Besen und eine Schale – und jetzt? Matcha für Gäste scheitert selten an der Ausstattung, sondern an Menge und Reihenfolge. Mit 2 Gramm pro Person, einem festen Ablauf und Wasser bei 70 bis 80 Grad bekommst du auch sechs Schalen hintereinander sauber hin.

Was du für eine Runde wirklich brauchst

Die kurze Antwort: kaum mehr als das, was du für dich allein schon hast. Eine Schale, ein feines Sieb, ein Werkzeug zum Aufschlagen und heißes Wasser reichen für zwei Leute genauso wie für acht. Was du nicht brauchst, ist ein komplettes Set pro Gast. In der japanischen Teezeremonie geht beim dicken Koicha eine einzige Schale reihum, jeder trinkt drei kleine Schlucke und reicht weiter – mehr Geschirr war nie nötig. Wenn dir das zu nah ist, stellst du einfache Tassen oder Gläser hin und verteilst den geschlagenen Matcha darauf. Sinnvoll sind dafür drei Kleinigkeiten: ein zweites Gefäß, in das du das heiße Wasser umgießt, damit es auf Temperatur kommt, während du siebst; eine kleine Waage oder ein Bambuslöffel, damit Schale fünf noch so schmeckt wie Schale eins; und ein Küchentuch, weil beim Schlagen für mehrere Leute garantiert etwas danebengeht. Alles Weitere ist Deko. Ein zweiter Besen lohnt sich erst, wenn ihr regelmäßig zu sechst am Tisch sitzt – dann kann eine zweite Person parallel schlagen und ihr seid in der halben Zeit fertig.

Die Mengenrechnung: 2 Gramm pro Person

Rechne pro Schale mit 2 Gramm Pulver auf 100 Milliliter Wasser – ein knapper, gestrichener Teelöffel. Damit wird die Planung simpel: Vier Gäste plus du selbst sind 10 Gramm Pulver und einen halben Liter Wasser. Acht Leute sind 16 Gramm und 800 Milliliter. Eine 30-Gramm-Dose deckt also rund 15 Schalen ab, das ist ein ganzer Abend zu fünft mit einer zweiten Runde für die, die nachschenken wollen. Willst du Matcha Latte servieren, dreht sich das Verhältnis: gleiche 2 Gramm, aber nur 30 bis 50 Milliliter Wasser zum Anschlagen, den Rest füllst du mit Milch auf. Der Pulververbrauch bleibt gleich, der Wasserbedarf sinkt. Plane das Wasser großzügig, mindestens das Anderthalbfache: Du brauchst zusätzlich heißes Wasser zum Anspülen der Schale zwischen den Durchgängen und zum Ausspülen des Besens. Und plane eine Reserve von zwei Portionen ein – erfahrungsgemäß will mindestens eine Person, die anfangs abgewinkt hat, doch probieren, sobald die erste Schale auf dem Tisch steht.

Der Ablauf: nacheinander schlagen, gemeinsam trinken

Matcha wartet nicht. Der Schaum fällt nach wenigen Minuten zusammen und das Pulver beginnt sich abzusetzen, deshalb funktioniert Vorproduzieren schlecht. Der Ablauf, der sich bewährt hat, geht andersherum: alles vorbereiten, dann zügig hintereinander schlagen. Konkret siebst du vorab die gesamte Pulvermenge portionsweise in die bereitstehenden Tassen – das ist der Schritt, der die meiste Zeit frisst, und du erledigst ihn, bevor der erste Gast kommt. Dann Wasser aufkochen und in ein zweites Gefäß umgießen; grüner Tee wird mit 70 bis höchstens 90 Grad aufgegossen, für Matcha zielst du auf 70 bis 80. Jetzt gießt du Tasse für Tasse auf, schlägst 15 bis 20 Sekunden in schnellen W-Bewegungen und stellst sie weiter. Vier Tassen sind so in unter drei Minuten fertig, und die erste hat noch Schaum, wenn die letzte steht. Spül den Besen zwischendurch nur kurz in heißem Wasser aus, statt ihn abzutrocknen – das spart Zeit und schont die Bambuszinken.

Das Pulver entscheidet, ob die Runde funktioniert

Bei Gästen kannst du dich nicht hinter Milch und Sirup verstecken, jedenfalls nicht bei der ersten Schale. Und genau da fällt günstiges Pulver auf: Späte Erntedurchgänge, unbeschattete Blätter und grob gemahlene Ware schmecken pur herb und hinterlassen bei Leuten, die Matcha noch nie probiert haben, den Eindruck, das Getränk sei eben so. Die Beschattung ist der Punkt, an dem sich das entscheidet: Wird die Pflanze rund vier Wochen vor der Ernte abgedeckt, bildet sie weniger Catechine – also weniger von den Stoffen, die dem Tee den bitteren Geschmack geben. Deshalb lohnt sich für eine Runde ein Pulver aus erster Ernte, beschattet, von Hand gepflückt und steingemahlen, laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide – wie der MATCHASHOCK Bio-Matcha, der genau darauf ausgelegt ist, mild statt bitter zu schmecken. Der praktische Nebeneffekt: Ein mildes Pulver verzeiht, wenn beim fünften Aufgießen das Wasser zehn Grad zu heiß war, weil du zwischendurch geredet hast. Bei einem herben Pulver schmeckst du jeden dieser Fehler sofort.

Mehr als vier Gäste? Die Route über ein Konzentrat

Ab etwa sechs Leuten wird das Schlagen Schale für Schale unpraktisch, vor allem wenn du nebenbei Gastgeber sein willst. Dann setzt du besser eine Basis an: Du schlägst eine größere Pulvermenge in wenig Wasser auf, zum Beispiel 10 Gramm in 200 Millilitern, und füllst daraus die einzelnen Gläser mit heißem Wasser, kaltem Wasser oder Milch auf. Das Ergebnis ist nicht identisch mit einer frisch geschlagenen Schale – der feine Schaum fehlt –, aber Geschmack und Stärke stimmen, und du bedienst acht Leute in zwei Minuten. Wichtig: vor jedem Eingießen kurz aufrühren oder schwenken. Matcha löst sich nicht wirklich im Wasser, das Pulver schwebt darin und sinkt bei längerem Stehen zu Boden. Wie du so eine Basis genau ansetzt, wie stark sie sein sollte und was du sonst noch damit machst, steht im Wissensartikel „Matcha-Konzentrat ansetzen: eine Basis für Latte, Limo und Eiswürfel“. Für eine kalte Sommerrunde funktioniert derselbe Trick mit kaltem Wasser und Eis besonders gut.

Was du dazu reichst

Halte die Begleitung klein und mild – ein Bissen je Gast reicht, sonst schmeckt die zweite Schale nur noch nach dem, was daneben stand. Ein Stück dunkle Schokolade, ein Mandelgebäck, ein Bissen Trockenfrucht oder etwas mit weißer Schokolade passen gut, weil ihre Süße die grasigen und umami-artigen Noten des Matcha aufnimmt, statt sie zu überdecken. Kräftige Zitrusnoten und Salziges beißen sich dagegen meistens mit dem Tee. Wenn du selbst backen willst, ist ein Gebäck mit Matcha im Teig der naheliegende Begleiter – Shortbread, Financiers oder Kokosmakronen stehen mit genauen Mengen in unserer Rezeptsammlung, und du brauchst dafür kein zweites Pulver. Stell außerdem stilles Wasser auf den Tisch, das gehört zu jeder Teerunde dazu. In welcher Reihenfolge gereicht und getrunken wird, was davon aus der Teezeremonie stammt und was du davon zu Hause übernehmen kannst, steht im Wissensartikel „Matcha richtig trinken“. Für eine Runde am Ostersonntag stehen passende Begleiter und der Ablauf am Brunchtisch im Wissensartikel „Matcha zu Ostern: das Geschenk neben dem Schokohasen“.

Gäste, die zum ersten Mal Matcha trinken

Rechne damit, dass die Hälfte deiner Runde Matcha bisher nur als Latte aus dem Café kennt – gesüßt, mit viel Milch, kalt. Serviere solchen Gästen nicht als Erstes eine pure Schale, sondern gib ihnen die Wahl: eine kleine Menge pur zum Probieren, daneben die Latte-Variante mit 30 bis 50 Millilitern Anschlagwasser und aufgefüllter Milch. Fast alle probieren dann beides, und der Vergleich ist der interessanteste Teil des Abends. Nenn dabei die Zahlen, statt sie geheim zu halten: 2 Gramm, 100 Milliliter, 70 bis 80 Grad, 20 Sekunden schlagen. Das nimmt dem Ganzen die Aura des Komplizierten, und wer es zu Hause nachmachen will, hat die Anleitung schon im Kopf. Den kompletten Einstieg ohne Fehlkäufe findest du im Wissensartikel „Matcha für Anfänger“, den du interessierten Gästen weitergeben kannst. Und für deinen eigenen Vorrat gilt die einfache Rechnung: Eine kleine Dose aus erster Ernte reicht für rund 15 Schalen – mehr brauchst du für einen Abend zu fünft nicht.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
Laborgeprüft · Bio
MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
Erste Ernte
Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
Doppelt versiegelt

Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

  • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
  • Im Labor geprüft
  • Erste Ernte, feinste Vermahlung
  • Doppelt luftdicht versiegelt
  • Versand kostenlos in Deutschland
  • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
5,0 von 5 · 3 Bewertungen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

Jetzt probieren

MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

Weitere Wissensartikel