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Zubereitung

Matcha Prosecco zubereiten - Rezept mit Mengenangaben

Prosecco ist ein italienischer Schaumwein, der klassisch pur oder in Cocktails serviert wird. Mit etwas Matcha bekommt er eine grüne Farbe und eine leicht herbe Note. Dieser Artikel zeigt die Zubereitung Schritt für Schritt, mit genauen Mengen, erklärt die Besonderheiten der Kombination mit Kohlensäure - und stellt eine alkoholfreie Variante vor, die genauso funktioniert.

Was Prosecco ist

Prosecco ist ein italienischer Schaumwein aus der Region Venetien, der überwiegend im Tankgärverfahren hergestellt wird und dadurch seine feine, gleichmäßige Perlung bekommt. Er wird meist gut gekühlt und pur getrunken, dient aber auch als Basis für zahlreiche Aperitif-Cocktails, weil sein neutraler, leicht fruchtiger Grundgeschmack sich mit vielen weiteren Zutaten kombinieren lässt. Für die Matcha-Variante wird der Prosecco mit einer kleinen Menge angerührtem Matcha kombiniert, das ihm eine sanfte grüne Färbung und eine leicht erdige Note verleiht, ohne die feine Perlung zu zerstören - vorausgesetzt, die Paste wird richtig vorbereitet und vorsichtig eingegossen. Anders als bei Cocktails mit mehreren kräftigen Zutaten bleibt bei dieser Kombination der Prosecco klar im Vordergrund; Matcha übernimmt hier eher die Rolle einer feinen Akzentzutat, die Farbe und eine zusätzliche geschmackliche Ebene beisteuert, ohne den Charakter des Schaumweins grundlegend zu verändern.

Zutaten für ein Glas

Für ein Glas brauchst du: 1 g Matcha-Pulver, zwei Esslöffel kaltes Wasser zum Anrühren, 10 cl gut gekühlten Prosecco und nach Wunsch ein kleines Stück Zitronenschale als Garnitur. Die Matcha-Menge liegt hier bewusst niedriger als in einer klassischen Schale, damit die feine Kohlensäure des Proseccos erhalten bleibt und das Getränk nicht zu dickflüssig wird. Diese reduzierte Menge unterscheidet das Rezept deutlich von einer klassischen Matcha-Schale mit 2 g Pulver und macht deutlich, wie stark sich die passende Dosierung je nach Zubereitungsart unterscheiden kann. Wer mehrere Gläser für Gäste vorbereitet, sollte die Matcha-Paste dennoch für jede Portion einzeln ansetzen, weil sich schon kleine Mengenabweichungen bei einem so klaren Getränk optisch stark bemerkbar machen. Statt eines gewöhnlichen Löffels eignet sich für diese kleine Menge auch ein kleiner Messbecher mit Milliliter-Markierung, mit dem sich die zwei Esslöffel Wasser präziser abmessen lassen als frei Hand.

Zubereitung Schritt für Schritt

Zuerst 1 g Matcha durch ein feines Sieb in ein kleines Glas geben und mit den zwei Esslöffeln kaltem Wasser zu einer ganz glatten, dünnen Paste verrühren, zum Beispiel mit einem kleinen Milchaufschäumer oder einem sehr dünnen Löffel. Ein Champagnerglas oder eine breite Sektschale gut kühlen, damit der Prosecco beim Eingießen nicht unnötig an Temperatur verliert. Die Matcha-Paste vorsichtig am Glasrand entlang eingießen. Danach den gut gekühlten Prosecco langsam nachgießen, damit die Kohlensäure möglichst erhalten bleibt, und einmal ganz behutsam mit einem Löffelstiel durchziehen, ohne kräftig zu rühren - ein zu energisches Rühren treibt die Kohlensäure regelrecht aus dem Glas. Sofort servieren, solange das Getränk noch perlt und die Farbe frisch wirkt.

Die alkoholfreie Variante

Für eine alkoholfreie Fassung ersetzt du den Prosecco durch einen alkoholfreien Sekt oder Secco, wie er inzwischen in vielen Supermärkten erhältlich ist. Die Zubereitung bleibt identisch: 1 g Matcha zu einer dünnen Paste anrühren, ins gekühlte Glas geben und mit 10 cl alkoholfreiem Schaumwein auffüllen. Alkoholfreie Schaumweine werden inzwischen nach ähnlichen Verfahren wie ihre alkoholhaltigen Gegenstücke hergestellt, wobei der Alkohol nachträglich schonend entzogen wird, um Aroma und Kohlensäure möglichst zu erhalten - das erklärt, warum sich diese Produkte geschmacklich und in der Perlung so nah am Original bewegen. Farblich und optisch unterscheidet sich diese Variante kaum vom Original, und auch bei der Perlung gibt es inzwischen alkoholfreie Produkte, die dem klassischen Prosecco sehr nahekommen. Damit lässt sich dieselbe Rezeptidee problemlos an einem Tisch servieren, an dem manche Gäste Alkohol trinken und andere nicht. Wer beide Varianten parallel anbieten möchte, bereitet am besten zwei getrennte Kännchen mit Matcha-Paste vor und kennzeichnet die Gläser deutlich, etwa durch unterschiedliche Garnitur, damit auf den ersten Blick klar bleibt, welches Glas Alkohol enthält und welches nicht.

Worauf es beim Matcha in diesem Rezept ankommt

Weil die Menge Matcha hier gering ist, zählt jedes Detail: nur kaltes Wasser verwenden, das Pulver vorher sieben und wirklich vollständig auflösen, bevor der Prosecco dazukommt. Ungelöste Klümpchen fallen in einem klaren Schaumwein besonders auf, weil es keine Milch oder dickflüssige Basis gibt, die kleine Unregelmäßigkeiten kaschiert. Wer eine kräftigere grüne Farbe möchte, kann die Matcha-Menge auf bis zu 2 g je Portion erhöhen - dann wird das Getränk allerdings auch etwas herber im Geschmack und weniger leicht, weil der Anteil an Blattmasse im Verhältnis zur Flüssigkeit steigt. Wer stattdessen die Farbe verstärken, den Geschmack aber möglichst mild halten möchte, greift besser zu einem besonders hochwertigen Pulver aus erster Ernte, das schon in kleiner Menge eine kräftige Färbung erzielt, statt die Pulvermenge insgesamt zu erhöhen. Ein guter Mittelweg für Erstversuche ist deshalb, mit der kleineren Menge zu starten und sich langsam an die eigene Geschmackspräferenz heranzutasten. Auch die Wassertemperatur beim Anrühren beeinflusst das Ergebnis: leicht kühles, aber nicht eiskaltes Wasser löst das Pulver zuverlässiger als Wasser direkt aus dem Kühlschrank, weil sich Matcha bei sehr niedrigen Temperaturen etwas schwerer verteilt.

Wichtiger Hinweis zu Alkohol

Dieses Rezept enthält in der Grundversion Alkohol. Es richtet sich nicht an Schwangere und nicht an Personen unter 18 Jahren. Die alkoholfreie Variante mit alkoholfreiem Sekt oder Secco steht weiter oben in diesem Artikel und lässt sich mit derselben Matcha-Menge zubereiten.

Anlässe und Garnitur

Ein Matcha Prosecco eignet sich für denselben Rahmen wie ein klassisches Glas Prosecco - als Aperitif vor dem Essen oder als Getränk zu kleinen Häppchen. Als Garnitur passt neben Zitronenschale auch ein einzelnes Matcha-Pulver-Stäubchen auf dem Schaum, das mit einem feinen Sieb aufgetragen wird und optisch einen schönen Kontrast zur hellen Perlung bildet. An der Grundmenge von 1 g Matcha je Glas ändert das nichts, denn das Stäubchen obenauf wird nur zur Dekoration verwendet und nicht in die Flüssigkeit eingerührt. Wer eine ganze Kanne für mehrere Gläser vorbereitet, sollte den Prosecco erst kurz vor dem Servieren einfüllen, damit die Kohlensäure möglichst lange erhalten bleibt. Für eine größere Runde lässt sich die Matcha-Paste für alle Gläser gemeinsam in einem kleinen Kännchen anrühren, solange jede einzelne Portion am Ende auf die genannte Menge von 1 g je Glas kommt - am einfachsten gelingt das, indem die Gesamtmenge Matcha vorher mit der Anzahl der Gläser multipliziert und in einem Rutsch abgewogen wird, bevor sie mit der entsprechend größeren Menge Wasser zu einer dünnen Paste verrührt wird.

Häufige Fehler bei dieser Kombination

Der häufigste Fehler bei diesem Rezept ist, den Prosecco zu früh oder zu kräftig in die Matcha-Paste einzurühren. Wird zu fest gerührt, entweicht ein Großteil der Kohlensäure sofort, und aus dem spritzigen Aperitif wird ein schaler, flacher Drink. Ein zweiter häufiger Fehler ist zu wenig gekühlter Prosecco: Bei Zimmertemperatur perlt Schaumwein deutlich stärker und schneller, wodurch beim Eingießen mehr Kohlensäure verloren geht, bevor das Getränk überhaupt am Tisch steht. Ein dritter Fehler ist eine zu warme oder zu grob angerührte Matcha-Paste, die sich beim Kontakt mit dem kalten Prosecco nicht mehr gleichmäßig verteilt, sondern in kleinen Schlieren im Glas hängen bleibt. Wer Glas, Matcha-Paste und Prosecco gleichermaßen kühl hält und behutsam eingießt, umgeht alle drei Probleme zuverlässig.

Herkunft des Proseccos kurz erklärt

Der Name Prosecco geht auf eine gleichnamige Rebsorte zurück, die inzwischen offiziell Glera heißt, sowie auf ein Dorf in der Nähe von Triest. Angebaut wird die Basis für Prosecco vor allem in den Hügeln der Provinzen Treviso und Belluno in Venetien, wo milde Temperaturen und viel Sonne für die charakteristische fruchtige Note der Trauben sorgen. Im Unterschied zu klassischem Champagner, der eine zweite Gärung in der Flasche durchläuft, entsteht die Perlung von Prosecco fast immer in großen Drucktanks, was das Verfahren günstiger und schneller macht. Dieser Herstellungsweg erklärt auch, warum Prosecco meist frischer und fruchtiger schmeckt als traditionell flaschenvergorene Schaumweine - ein Grundgeschmack, der sich gut mit der herben Matcha-Note aus diesem Rezept verbindet, ohne dass sich beide Aromen gegenseitig aufheben.

Vom Glas zum Pulver dahinter

Weil bei diesem Rezept nur eine kleine Menge Matcha zum Einsatz kommt, fällt die Qualität des Pulvers direkt ins Auge: feines, kräftig grünes Pulver färbt schon in kleiner Dosierung sichtbar, während blasses Pulver kaum eine Wirkung auf die Farbe zeigt. Der MATCHASHOCK Bio-Matcha aus erster, beschatteter Ernte ist steingemahlen und laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide. Die 60-g-Dose kostet 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm) und reicht bei 1 g je Glas für eine ganze Serie von Aperitifs, ohne dass die Dose zwischendurch nachgekauft werden muss. Wer das Pulver auch für andere Zubereitungen als diesen Aperitif nutzen möchte, findet in der großzügig bemessenen Dose genug Reserve für klassische Schalen, Lattes oder eines der anderen Cocktail-Rezepte auf MATCHASHOCK, ohne dass für jeden Anlass eine neue Dose angebrochen werden muss.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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