Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Wissen

Alles über Matcha – 1149 Artikel im Überblick

Zubereitung, Herkunft, Inhaltsstoffe, Kaufberatung. Sachlich erklärt, mit Quellenangaben. Such nach einem Stichwort oder wähl eine Rubrik.

60 Artikel auf Seite 6 von 20

Grundlagen

Gifu-Cha: die kleine Teeregion an der alten Nakasendo-Route

Gifu-Cha ist der Sammelbegriff für Tee aus der japanischen Präfektur Gifu, die auf der Insel Honshu zwischen den Alpen im Norden und der fruchtbaren Nobi-Ebene im Süden liegt. Anbaugebiet ist vor allem die historische Provinz Mino im Süden der Präfektur, wo Tee seit 2004 unter dem Markennamen Mino-Cha vermarktet wird. Zwei der Anbaugemeinden, Ibigawa und Tarui, liegen in einer Gegend, die im 19. Jahrhundert von der alten Nakasendo-Handelsstraße zwischen Kyoto und Edo durchquert wurde. Gifu zählt damit nicht zu den international bekanntesten japanischen Teeregionen wie Uji oder Shizuoka, sondern zu den kleineren, historisch gewachsenen Anbaugebieten des Landes. Wie das mit der alten Handelsstraße zusammenhängt und was den Tee aus Gifu ausmacht, zeigt dieser Artikel.

Geschichte

Glossar: Chaire, die kleine Dose für den dicken Tee Koicha

Ein Chaire (茶入) ist ein kleiner, meist keramischer Behälter mit Deckel, in dem bei der japanischen Teezeremonie das Pulver für den dicken Tee Koicha aufbewahrt wird. Für den alltäglichen dünnen Tee Usucha wird stattdessen die größere Holzdose Natsume verwendet. Der Chaire gehört zu den am höchsten geschätzten Gegenständen der Teezeremonie und wird oft über Generationen weitergegeben, mitsamt eigenem Namen und eigener Herkunftsgeschichte. Wer sich mit der Teezeremonie beschäftigt, stößt auf den Chaire fast zwangsläufig als eines der ersten Sammlerobjekte, über die eigene Bücher und Kataloge geführt werden. Kein anderer Gegenstand der Zeremonie zeigt so deutlich, wie aus einem einfachen Aufbewahrungsgefäß über Jahrhunderte ein eigenständiges Kunstwerk mit dokumentierter Geschichte werden konnte.

Backen

Matcha-Baumkuchen backen: das Rezept für den Schichtkuchen

Für einen Matcha-Baumkuchen aus dem heimischen Ofen brauchst du keinen Drehspieß: Du verteilst einen Rührteig aus je 250 g Butter, Zucker, Mehl und Ei sowie 10 g Matcha in 8 bis 10 dünnen Schichten auf einem Blech und bräunst jede Schicht einzeln unter dem Backofengrill bei 220 bis 230 °C für jeweils 3 bis 4 Minuten. Nach dem Auskühlen wird der Stapel in Stücke geschnitten und mit einer Matcha-Glasur überzogen. Das Ergebnis ist ein Schichtkuchen mit sichtbaren grünen Ringen im Anschnitt – kein Baumkuchen im klassischen, am Spieß gedrehten Sinn, aber nach demselben Prinzip aufgebaut: dünne Teigschichten werden nacheinander gebräunt, statt eine einzelne dicke Masse in einem Zug zu backen. Wie der klassische Baumkuchen entsteht, welche Mengen für die Matcha-Version gebraucht werden und warum die Ofen-Variante trotzdem funktioniert, steht im Folgenden.

Seite 6 von 20

Hinweis: Die Inhalte dieser Seiten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung.