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Laneige und Boba Guys – eine Kosmetikmarke bringt eine Bubble-Tea-Kollektion
Die südkoreanische Kosmetikmarke Laneige hat 2025 eine limitierte Bubble-Tea-Kollektion herausgebracht und dafür mit der US-Kette Boba Guys zusammengearbeitet. Was an dieser Kooperation belegt ist – Produkte, Getränk, Zeitraum und Orte –, steht hier zusammengefasst. Der Zeitraum liegt bereits zurück, wird hier aber als abgeschlossener, gut dokumentierter Fall beschrieben, der zeigt, wie Beauty-Marken und Getränkeketten inzwischen gemeinsame Marketingaktionen rund um ein einzelnes Geschmacksthema entwickeln.
Was war die Laneige-Bubble-Tea-Kollektion genau?
Laneige brachte nach einem Bericht von Yahoo Life & Style eine limitierte Produktkollektion mit den Geschmacksrichtungen Matcha und Taro heraus, aufgeteilt auf zwei Lippenpflege-Linien: einen Lip Glowy Balm für 19 US-Dollar und eine Lip Sleeping Mask für 24 US-Dollar. Verkauft wurden die Produkte laut diesem Bericht über laneige.com, bei Sephora und bei weiteren ausgewählten Händlern. Es handelt sich damit um Kosmetikprodukte mit Bubble-Tea-Geschmacksthema, nicht um ein trinkbares Getränk der Marke selbst, auch wenn der Name der Kollektion das auf den ersten Blick vermuten lassen könnte. Laneige ist eine südkoreanische Kosmetikmarke, die international vor allem für Lippenpflegeprodukte bekannt ist und in den vergangenen Jahren regelmäßig limitierte Sondereditionen mit wechselnden Geschmacks- und Duftthemen veröffentlicht hat, um bestehende Produkte immer wieder neu zu vermarkten. Solche Sondereditionen ändern in der Regel nichts an der eigentlichen Rezeptur der Grundprodukte, sondern bringen vor allem eine neue Duftnote, eine neue Verpackungsoptik und eine begrenzte Verfügbarkeit mit sich, die zusätzliches Kaufinteresse wecken soll.
Die Zusammenarbeit mit Boba Guys
Für die Vermarktung tat sich Laneige mit der Bubble-Tea-Kette Boba Guys zusammen. An ausgewählten Filialen in Los Angeles, New York und San Francisco gab es laut Yahoo im Zeitraum vom 14. Mai bis zum 14. Juni 2025 gratis Proben, exklusives Merchandise wie Laneige-gestaltete Mehrwegbecher und Verlosungen. Boba Guys entwickelte dafür außerdem ein eigenes, an Laneige angelehntes Getränk auf Basis von Ube und Taro, mit Kollagen-Peptiden, einem Matcha-Cloud-Foam obenauf und gerösteten Kokosraspeln als Topping. Boba Guys ist eine US-Kette für Bubble Tea mit Filialen vor allem an der amerikanischen Westküste und in New York, die für ihre eigenen, oft ungewöhnlichen saisonalen Kreationen bekannt ist. Eine solche Zusammenarbeit zwischen einer Kosmetikmarke und einer Getränkekette ist ein Beispiel dafür, wie stark sich Beauty-Marketing inzwischen an Food- und Lifestyle-Trends orientiert, statt ausschließlich über klassische Kosmetikwerbung zu laufen.
Wie die Marke selbst beworben wurde
In der Berichterstattung wird Laneige unter anderem als bevorzugte K-Beauty-Marke einer bekannten Schauspielerin erwähnt, die für die Lip Sleeping Mask bekannt geworden sei. Eine eigene Aussage oder ein direktes Zitat dieser Person zu der Bubble-Tea-Kollektion oder der Boba-Guys-Kooperation lässt sich im ausgewerteten Bericht jedoch nicht finden – die Verbindung wird dort als allgemeine Markenaffinität dargestellt, nicht als aktive persönliche Ankündigung. Dieser Artikel behandelt deshalb bewusst die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen als Kern des Themas, nicht die genannte Person, deren Rolle sich auf eine allgemeine Markenzuschreibung im Titel des ausgewerteten Artikels beschränkt und die mit der eigentlichen Boba-Guys-Kooperation nach der vorliegenden Quelle nichts unmittelbar zu tun hat.
Warum Matcha in diesem Getränk auftaucht
Der von Boba Guys entwickelte Sonderdrink kombiniert mehrere Trendzutaten auf einmal: Ube und Taro als violette und erdige Geschmackskomponenten, dazu Kollagen-Peptide als Zusatz und ein Matcha-Cloud-Foam als optischer und geschmacklicher Abschluss obenauf. Matcha übernimmt hier also nicht die Hauptrolle, sondern eine ergänzende Funktion als grüner, leicht bitterer Kontrast zum süßen Ube-Taro-Geschmack darunter – ein Muster, das bei vielen aktuellen Bubble-Tea-Kreationen zu beobachten ist. Der Cloud-Foam-Ansatz, bei dem ein aufgeschlagener Schaum als eigene Schicht obenauf sitzt statt eingerührt zu werden, taucht damit nicht nur bei großen Kaffeeketten auf, sondern inzwischen auch bei spezialisierten Bubble-Tea-Anbietern als bevorzugte Bauform für neue Sonderkreationen. Für ein einzelnes Sonderprodukt wie dieses lohnt sich der zusätzliche Zubereitungsaufwand eines separaten Schaums besonders dann, wenn ein Getränk – wie hier im Rahmen einer Werbeaktion – ohnehin für Fotos und Videos gedacht ist, bei denen die optische Schichtung den Unterschied zu einem einfachen, durchgemischten Getränk ausmacht.
Warum diese Kooperation zeitlich zurückliegt
Der ausgewertete Bericht wurde am 13. Mai 2025 veröffentlicht, der Aktionszeitraum lief vom 14. Mai bis zum 14. Juni 2025. Zum jetzigen Stand im September 2026 liegt diese Kampagne damit bereits mehr als ein Jahr zurück und war ausdrücklich zeitlich begrenzt. Ob es seither eine Neuauflage gab, ließ sich über die verfügbare Quelle nicht klären; dieser Artikel beschreibt die Kooperation deshalb als abgeschlossenen, historischen Einzelfall und nicht als aktuell laufende Aktion. Wer die beiden Lippenpflegeprodukte heute sucht, sollte deshalb vorher prüfen, ob sie noch im regulären Sortiment von Laneige geführt werden, da limitierte Editionen bei Kosmetikmarken erfahrungsgemäß meist nur für die Dauer der jeweiligen Aktion verkauft werden.
Warum Kosmetikmarken mit Lebensmittel-Geschmacksthemen arbeiten
Der Griff zu essbaren Geschmacksthemen wie Matcha, Taro oder Erdbeere ist im Beauty-Marketing kein neues Prinzip, sondern eine seit Jahren wiederkehrende Strategie: Ein bekannter Geschmack, den viele Menschen aus dem Alltag kennen, lässt sich leichter kommunizieren als eine abstrakte Duftbeschreibung, und er verbindet ein Pflegeprodukt mit positiven Assoziationen aus dem Essen und Trinken. Die Kombination aus Matcha und Taro passt dabei besonders gut zu Bubble Tea, weil beide Zutaten in der Getränkekultur ohnehin eng miteinander verbunden sind und international ein wiedererkennbares Farbbild ergeben – ein kräftiges Grün neben einem violetten Taro-Ton. Für eine Kosmetikmarke ist ein solches Thema zudem leicht in mehrere Produkte gleichzeitig zu übersetzen: in Duft und Geschmack der Lippenpflege selbst, in die Verpackungsfarben und in die begleitende Werbefotografie, die sich an bereits bekannten Bubble-Tea-Bildern orientieren kann, ohne dass dafür ein komplett neues visuelles Konzept entwickelt werden müsste.
Kosmetik mit Matcha-Thema ist kein Trinkgetränk
Ein wichtiger Unterschied für alle, die über eine Suchmaschine auf dieses Thema stoßen: Der Lip Glowy Balm und die Lip Sleeping Mask von Laneige sind Pflegeprodukte für die Lippen, keine Lebensmittel und kein trinkbares Matcha-Getränk. Nur der von Boba Guys entwickelte Sonderdrink enthält tatsächlich Matcha zum Trinken, in Form des beschriebenen Cloud-Foams. Wer nach „Laneige Matcha“ sucht und ein Getränk erwartet, landet damit eigentlich bei einem Kosmetikprodukt mit demselben Geschmacksthema, nicht bei einem Lebensmittel derselben Marke. Umgekehrt enthält der Boba-Guys-Drink zwar echtes, trinkbares Matcha, ist aber kein Kosmetikprodukt und wurde nur für die Dauer der gemeinsamen Aktion und nur an den drei genannten Städten verkauft, nicht bundesweit oder dauerhaft. Wer also gezielt nach dem Getränk sucht, sollte nicht bei Laneige selbst danach fragen, sondern bei Boba Guys, und wer nach der Lippenpflege sucht, landet umgekehrt nicht bei einer Getränkekette, sondern im Kosmetikregal oder auf der Laneige-Webseite. Diese Trennung ist bei gemeinsamen Marketingaktionen zweier unterschiedlicher Branchen keine Seltenheit, verwirrt aber gerade bei einer Suchmaschinen-Suche leicht, wenn im Titel eines Berichts beide Unternehmen und ein gemeinsames Geschmacksthema genannt werden, ohne dass sofort klar wird, welches Unternehmen welches konkrete Produkt anbietet. Ein zweiter Blick auf die Zutatenliste oder die Verkaufsstelle hilft in solchen Fällen meist schneller weiter als der Titel eines Artikels allein, gerade wenn zwei Markennamen aus völlig unterschiedlichen Branchen in derselben Überschrift auftauchen, wie es bei einer Kosmetikmarke und einer Getränkekette der Fall ist, deren Kerngeschäfte auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.
Was diese Recherche offen lässt
Für diesen Artikel wurde eine einzelne, aber detaillierte redaktionelle Quelle ausgewertet; eine offizielle Pressemitteilung von Laneige oder Boba Guys zu der Kooperation selbst wurde nicht gefunden, die eigene Kampagnenseite von Laneige war nicht mehr erreichbar. Offen bleibt deshalb unter anderem, wie viele Personen an den teilnehmenden Filialen tatsächlich Proben erhielten, ob die Aktion über den ursprünglich genannten Zeitraum hinaus verlängert wurde und ob es außerhalb der drei genannten Städte weitere Standorte gab. Diese Lücken werden hier benannt, statt sie stillschweigend mit einer plausiblen Zahl zu füllen. Auch die Frage, ob Boba Guys das für die Aktion entwickelte Ube-Taro-Getränk mit Matcha-Cloud-Foam nach Ende der Kampagne dauerhaft ins reguläre Sortiment übernommen hat, lässt sich mit der vorliegenden Quelle nicht beantworten.
Klarstellung und der Weg zum eigenen Matcha
MATCHASHOCK steht in keiner Verbindung zu Laneige oder zu Boba Guys und verkauft keines der hier beschriebenen Produkte – dieser Artikel ordnet eine reale, bereits abgeschlossene Kooperation zweier fremder Unternehmen ein. Wer selbst einen Matcha-Cloud-Foam oder ein ähnliches Topping zu Hause aufschlagen möchte, statt auf ein Kosmetikprodukt mit Bubble-Tea-Thema zu warten, braucht dafür Matcha in Trinkqualität. Unsere 30-Gramm-Dose kostet 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide, bio nach EU-Öko-Verordnung, DE-ÖKO-006. Für einen Cloud-Foam nach dem Vorbild des Boba-Guys-Getränks reicht es, Matcha mit etwas Sahne oder pflanzlicher Schlagsahne und wenig Puderzucker steif zu schlagen und die Masse anschließend vorsichtig auf ein bereits fertiges kaltes Getränk zu setzen, statt sie einzurühren – so bleibt die Schicht oben stehen und die grüne Farbe zeigt sich deutlich gegen den helleren Untergrund. Wichtig dabei: Ein solcher Schaum gelingt nur mit fein gesiebtem Pulver zuverlässig, weil gröbere Klumpen beim Aufschlagen sichtbar bleiben und die Optik stören, die bei dieser Art von Getränk gerade den besonderen Reiz ausmacht.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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