Kaufberatung
Matcha-Adventskalender selbst befüllen – so viel Pulver brauchst du
Einen fertigen Matcha-Adventskalender gibt es bei uns nicht. Diese Anleitung zeigt, wie du einen leeren Kalender selbst mit Matcha befüllst, wie viel Pulver du für 24 Türchen brauchst, wie das Portionieren gelingt und was das kostet.
Was du brauchst
Ein leerer Adventskalender zum Selbstbefüllen – Boxen, kleine Tüten oder ein Stoffkalender mit 24 Fächern –, kleine wiederverschließbare Beutel oder Papierdöschen für die einzelnen Portionen, eine Küchenwaage für genaues Abmessen und Matcha-Pulver aus der eigenen Dose. Praktisch sind außerdem ein kleiner Trichter oder ein Teelöffel mit schmalem Kopf, damit das Pulver beim Einfüllen in kleine Tüten nicht daneben geht. Ein fertiges Matcha-Adventskalender-Produkt bieten wir bewusst nicht an; diese Anleitung baut vollständig auf loser Ware auf, die du selbst portionierst. Wer keinen leeren Kalender zur Hand hat, kann genauso gut eine Kiste mit 24 nummerierten Fächern oder 24 kleine Papiertüten an einer Schnur verwenden – wichtig ist nur, dass jedes Fach einzeln verschließbar ist, damit das Pulver bis zum jeweiligen Tag trocken bleibt. Für die Beschriftung der Türchen reicht ein wasserfester Stift, ein zusätzliches Bastelset ist nicht nötig.
Wie viel Pulver für 24 Türchen
Bei der üblichen Menge von 2 Gramm je Schale braucht ein Kalender mit 24 Portionen rechnerisch 48 Gramm Pulver. Eine einzelne 30-Gramm-Dose reicht dafür nicht ganz aus. Zwei Dosen mit zusammen 60 Gramm für 46,00 Euro, das sind 766,67 Euro je Kilogramm, decken die 24 Tage mit etwas Puffer für Verschütten beim Abfüllen ab. Wer kleinere Portionen von etwa 1 Gramm als kurze Kostprobe pro Tag bevorzugt, kommt schon mit einer Dose für 25,00 Euro aus, das sind 833,33 Euro je Kilogramm, und hat am Ende sogar noch etwas übrig.
Warum lose Portionen statt einer großen Dose im Kalender
Man könnte auf die Idee kommen, einfach die ganze Dose in ein großes Fach zu legen statt sie auf 24 Portionen zu verteilen – das nimmt dem Kalender aber den eigentlichen Reiz des täglichen Öffnens. Kleine Einzelportionen haben zusätzlich einen praktischen Vorteil: Jede Tüte ist nur so lange der Luft ausgesetzt, wie sie zum Öffnen und Verbrauchen braucht, während eine offen herumliegende große Dose über Wochen Luftfeuchtigkeit ziehen kann. Wer ohnehin schon zwei Dosen für den Kalender kauft, kann den kleinen Rest, der nach dem Abfüllen bleibt, ganz normal selbst verbrauchen, statt ihn ungenutzt zu lassen.
So portionierst du richtig
Pulver nie direkt aus der Dose in die Tüte schütten, sondern jede Portion über die Waage abmessen – so bleibt die Menge gleichmäßig und die Dose staubt nicht unnötig ein. Kleine Papierdöschen oder wiederverschließbare Beutel halten das Pulver trocken, bis das Türchen geöffnet wird. Matcha reagiert empfindlich auf Licht, Luft, Wärme und Feuchtigkeit, deshalb das Pulver erst kurz vor dem Befüllen aus der Dose nehmen und die Dose danach sofort wieder fest verschließen. Am besten in einem ruhigen Moment ohne Zugluft arbeiten, damit das feine Pulver beim Abwiegen nicht wegfliegt, und die Waage zwischendurch immer wieder auf null zurücksetzen, damit sich kleine Abweichungen nicht aufsummieren.
Schritt für Schritt
Zuerst die Gesamtmenge für alle 24 Tage abwiegen, dann in 24 gleich große Portionen aufteilen und einzeln verpacken. Jede Portion bekommt ihr Türchen; wer mag, schreibt die Nummer direkt auf das Papierdöschen, damit beim Befüllen nichts durcheinandergerät. Zum Schluss jede Tüte fest verschließen und erst dann in das jeweilige Fach des Kalenders legen, damit unterwegs kein Pulver ausläuft. Am Ende bleibt bei zwei Dosen mit 60 Gramm noch etwas Pulver übrig, das sich ganz normal in der Küche weiterverwenden lässt. Der gesamte Vorgang dauert bei Übung und ruhigem Arbeiten etwa eine halbe bis eine Stunde – deutlich schneller, wenn zu zweit gearbeitet wird, eine Person wiegt ab, die andere füllt und verschließt die Tüten. Für ein sauberes Ergebnis lohnt sich außerdem eine glatte Arbeitsfläche, damit verschüttetes Pulver leicht wieder aufgenommen werden kann, statt in Ritzen zu verschwinden.
Was an den anderen Tagen reinkommt
Diese Anleitung deckt nur die Matcha-Türchen ab. Für Abwechslung lassen sich Tage mit Matcha und Tage mit anderen Kleinigkeiten mischen, zum Beispiel nur jeden dritten oder vierten Tag eine Pulver-Portion statt an jedem einzelnen Tag. Das senkt die benötigte Gesamtmenge spürbar, und dann reicht meist schon eine einzelne Dose für den ganzen Kalender. Wer den Kalender eher als Countdown mit Matcha-Schwerpunkt an Wochenenden gestalten will, braucht sogar noch weniger Pulver – zum Beispiel nur an den vier Adventssonntagen und an Heiligabend.
Für wen der Kalender gedacht ist
Matcha enthält, wie Kaffee auch, Koffein. Ein täglich befüllter Matcha-Adventskalender ist deshalb ein Geschenk für Erwachsene und ältere Jugendliche, die ohnehin schon Tee oder Kaffee trinken, nicht für kleine Kinder – die üblichen Tagesmengen für unterschiedliche Altersgruppen ordnet der Wissensartikel „Wie viel Matcha pro Tag?“ ein. Für einen Familienkalender mit Kindern lässt sich die Idee trotzdem übernehmen, indem nur die Türchen für die Erwachsenen mit Matcha befüllt werden und die übrigen Fächer etwas anderes enthalten.
Warum es keinen fertigen Kalender gibt
Wir bieten bewusst keine vorgefüllten Adventskalender, keine Geschenkverpackung als eigenes Produkt und keine Personalisierung an – das Sortiment bleibt auf das Pulver in der Dose konzentriert. Der Vorteil dieser Lösung: Du bestimmst selbst, wie viel Pulver an welchem Tag drinsteckt, und zahlst nur für das Pulver, nicht für eine Verpackung drumherum. Wer einen Vergleich zu fertigen Kalendern anderer Anbieter sucht, findet dazu den bestehenden Wissensartikel zu Matcha-Adventskalender-Alternativen, der die Fertigvariante der Selbstbefüllung gegenüberstellt.
Kosten für mehrere Kalender und was mit dem Rest passiert
Wer mehrere Kalender befüllt, zum Beispiel für Partnerin oder Partner und sich selbst gleichzeitig, verdoppelt einfach die Grundrechnung: Zwei Kalender mit je 48 Gramm Bedarf kommen zusammen auf 96 Gramm, was mit dem Sechserpack für 108,00 Euro (180 Gramm, 600,00 Euro je Kilogramm) knapp und mit etwas Rest gedeckt ist. Ein einzelner Kalender mit den vollen 2 Gramm pro Tag bleibt dagegen bei den zwei Dosen für 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm) aus der ursprünglichen Rechnung. Wer stattdessen nur jeden zweiten Tag befüllt, kommt schon mit einer einzelnen Dose für 25,00 Euro (833,33 Euro je Kilogramm) für einen kompletten Kalender aus. Bleibt nach dem Befüllen aller 24 Tütchen noch Pulver übrig, muss das nicht extra gelagert oder verschenkt werden – es lässt sich ganz normal wie jede andere Matcha-Dose weiterverwenden, etwa für die klassische Schale am Morgen, für einen Latte oder zum Backen. Wichtig ist nur, den Rest wie gewohnt dunkel, kühl und fest verschlossen aufzubewahren, damit er bis zur nächsten Verwendung frisch bleibt. Wer den Kalender als jährliche Tradition plant, kann sich die Restmenge für den Start des nächsten Jahres merken, auch wenn eine neue Dose für den nächsten Advent ohnehin frischer schmeckt.
Der nächste Schritt
Für einen vollen 24-Tage-Kalender mit 2 Gramm pro Tag reichen zwei Dosen für 46,00 Euro, das sind 766,67 Euro je Kilogramm. Wer eine größere Menge für mehrere Kalender im Haushalt braucht, kommt mit dem Sechserpack für 108,00 Euro günstiger durch, das sind 600,00 Euro je Kilogramm. Beides kommt innerhalb Deutschlands kostenlos und in 1 bis 2 Werktagen an – genug Vorlauf vor dem 1. Dezember, um in Ruhe zu portionieren. Am besten Anfang bis Mitte November bestellen, dann bleibt genug Zeit für das Abwiegen und Befüllen, ohne in den letzten Novembertagen in Stress zu geraten.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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