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Trends

Tim Anderson über den britischen Matcha-Boom

Wer nach "tim anderson matcha uk boom" sucht, findet damit meist den Artikel, den der Koch und Kochbuchautor Tim Anderson für das britische Food-Magazin Pellicle über den britischen Matcha-Markt geschrieben hat. Anderson selbst tritt darin nicht als Matcha-Trinker in eigener Sache auf, sondern als Autor, der die Zahlen und Stimmen hinter dem Boom einordnet. Dieser Text fasst zusammen, wer Tim Anderson ist, welchen Werdegang er hat und was sein Artikel über die Entwicklung des britischen Matcha-Markts berichtet.

Wer ist Tim Anderson

Tim Anderson wurde laut Wikipedia in Madison, Wisconsin geboren und wuchs in Racine auf. Er studierte japanische Ernährungsgeschichte am Occidental College in Los Angeles und schloss 2006 ab. Anschließend zog er für eine Zeit nach Japan, um sich vertieft mit der dortigen Küche zu beschäftigen, und lebt seit 2008 mit seiner britischen Frau in London. Diese Kombination aus akademischer Beschäftigung mit japanischer Esskultur und praktischer Erfahrung vor Ort bildet laut Wikipedia die Grundlage seiner späteren Karriere als Koch und Autor.

Der Weg über die Fernsehshow MasterChef

Bekannt wurde Anderson 2011 als Gewinner der britischen Kochshow MasterChef, die auf BBC One läuft, als Nachfolger des Vorjahressiegers Dhruv Baker. Wikipedia beschreibt diesen Sieg als Wendepunkt: Aus einem bis dahin unbekannten Amateurkoch wurde über Nacht eine der bekannteren Stimmen zum Thema japanisches Essen in Großbritannien, was ihm in den folgenden Jahren den Einstieg in Restaurantküche, Buchveröffentlichungen und Rundfunk erleichterte.

Vom Fernsehkoch zum Restaurantbetreiber

2015 eröffnete Anderson sein erstes eigenes Restaurant, Nanban Brixton, mit Schwerpunkt auf japanischer Küche mit Einflüssen aus der südjapanischen Region Kyushu. 2019 kam ein zweiter Standort in Covent Garden dazu, Nanban Central. Beide Häuser verließ er laut Wikipedia Ende 2021. Parallel dazu baute er sich als Kochbuchautor einen Namen auf, mit bislang neun Büchern über japanische Küche, darunter Japaneasy von 2017 und Ramen Forever von 2023. Außerdem ist er regelmäßig Gast im Kochpanel der BBC-Radiosendung The Kitchen Cabinet und schreibt für Medien wie Newsweek, Vittles und The Guardian.

Was Andersons Pellicle-Artikel über den Markt berichtet

In seinem im März 2026 veröffentlichten Artikel für Pellicle beschreibt Anderson den britischen Matcha-Markt anhand von Gesprächen mit Branchenleuten wie Jameel Lalani, Hiromi Matsunobu und Hannah Tokumine. Die zentrale Zahl seines Textes: Der britische Matcha-Umsatz erreichte 2025 rund 46 Millionen Pfund, mehr als doppelt so viel wie im Jahr davor. Für die Jahre bis 2030 rechnet der Artikel mit weiterem Wachstum, gestützt auf Interviews mit Marktbeobachtern, die diese Entwicklung aus erster Hand mitverfolgen. Einen breiteren Überblick über diesen Markt neben dem traditionellen Tee-Geschäft gibt „Matcha in Großbritannien: neu neben Tee“.

Wo Matcha inzwischen überall auftaucht

Nach Andersons Bericht führen inzwischen große Ketten wie Costa und Greggs sowie Supermärkte wie Asda, Marks & Spencer und Ocado Matcha-Produkte im Sortiment. Der Trend beschränke sich dabei nicht auf Getränke: Der Artikel nennt auch Speiseeis, Smoothies, Kosmetik und sogar Wandfarbe als Bereiche, in denen die Farbe und der Name Matcha inzwischen als Verkaufsargument verwendet werden. Diese Breite an Produktkategorien beschreibt Anderson als Beleg dafür, dass Matcha in Großbritannien längst über die reine Café-Kultur hinausgewachsen ist. Dass ausgerechnet die Farbe dabei zum Streitpunkt wird, zeigt „Pantone-Farbstreit 2026: warum Farbforscher über Grün streiten, das Internet aber Matcha sagt“, während „Strawberry Matcha: die Hochzeitsfarbe, die gerade überall auftaucht“ beschreibt, wie dieselbe Farbe inzwischen sogar Hochzeiten prägt.

Ein Kochbuchautor als Beobachter, nicht als Werbefigur

Wichtig für die Einordnung: Anderson tritt in seinem eigenen Text nicht mit einer persönlichen Empfehlung für ein bestimmtes Erzeugnis auf. Er ordnet als Fachautor eine Marktentwicklung ein, die er selbst über Jahre als Beobachter der japanischen Küche in Großbritannien miterlebt hat. Das unterscheidet seinen Fall von Prominenten, die als Mitgründerin oder Werbegesicht einer einzelnen Marke auftreten, und macht seinen Artikel zu einer der saubersten verfügbaren Quellen für Marktzahlen zum Thema.

Ein Autor mit Blick über den Tellerrand

Andersons neuestes Buch widmet sich laut Wikipedia der nordjapanischen Insel Hokkaido, mit Rezepten für Meeresfrüchtegerichte wie Kaisendon und Krabben-Korayaki, einem eigenen Kapitel zu Ramen sowie Gerichten mit den bekannten Milchprodukten der Insel. Bemerkenswert daran: Das Buch enthält nach Angaben Wikipedias auch mehrere Rezepte der indigenen Ainu-Bevölkerung Hokkaidos und gilt damit möglicherweise als eines der ersten Kochbücher im englischsprachigen Raum, das Ainu-Küche einem breiteren Publikum vorstellt. Dieser Blick für Regionen und Küchen abseits des Mainstreams erklärt, warum Pellicle ausgerechnet ihn mit der Einordnung des Matcha-Booms beauftragt hat, statt einen reinen Wirtschaftsjournalisten.

Warum die Zahl 46 Millionen Pfund einzuordnen ist

Eine Verdopplung des Umsatzes innerhalb eines Jahres, wie sie Anderson für den britischen Matcha-Markt 2025 beschreibt, ist ein außergewöhnlich schnelles Wachstum für ein Lebensmittelsegment, das noch wenige Jahre zuvor praktisch nur in spezialisierten Teegeschäften zu finden war. Andersons Artikel ordnet diese Entwicklung nicht als kurzfristigen Hype ein, sondern als Teil einer strukturellen Verschiebung, angetrieben durch die gleichzeitige Listung bei großen Handelsketten und durch die anhaltende Sichtbarkeit des Themas in sozialen Netzwerken.

Ein Fachautor als seltene Quelle in diesem Themenfeld

Für Berichte über Marktentwicklungen wie den britischen Matcha-Boom sind Fachautoren mit eigener Küchenerfahrung eine vergleichsweise seltene Quelle. Die meisten Marktberichte zu Matcha stammen entweder von den Marken selbst oder von reinen Wirtschaftsredaktionen ohne kulinarischen Hintergrund. Andersons Doppelrolle als Koch und Autor erlaubt es ihm, sowohl die geschmackliche Seite des Trends zu beurteilen als auch die Zahlen einzuordnen, ohne dabei selbst zur Werbefigur für eine bestimmte Marke zu werden.

Was der Artikel bewusst ausspart

Bemerkenswert an Andersons Text ist auch, was er nicht tut: Er nennt keine einzelne Marke als Empfehlung und stellt keinen Vergleich zwischen einzelnen Matcha-Anbietern auf. Stattdessen beschreibt er die Marktentwicklung als Ganzes, mit Zahlen zu Umsatz und Handelsflächen, und lässt die von ihm befragten Branchenleute jeweils ihre eigene Sicht auf die Ursachen des Booms schildern. Diese zurückhaltende Herangehensweise unterscheidet seinen Artikel von vielen anderen Matcha-Texten, die direkt mit einer Produktempfehlung enden.

Klarstellung

MATCHASHOCK steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu Tim Anderson oder Pellicle. Dieser Text fasst einen fremden Fachartikel zusammen und übernimmt daraus ausschließlich Markt- und Mengenangaben, keine gesundheitsbezogenen Aussagen aus dem Originaltext.

Ein Text zum Nachlesen im Original

Wer sich für die vollständigen Zitate der von Anderson befragten Branchenleute und für weitere Details zu einzelnen Handelsketten interessiert, findet den Originaltext bei Pellicle unter dem Titel „It's Not Easy Being Green“. Dieser Artikel hier fasst nur die für unseren Kontext relevanten Markt- und Mengenangaben zusammen und ersetzt nicht die Lektüre des vollständigen Fachartikels für alle, die tiefer in die einzelnen Interviews einsteigen möchten.

Wie belastbar die genannten Zahlen sind

Die Umsatzzahl von 46 Millionen Pfund für den britischen Matcha-Markt 2025 stammt laut Pellicle aus Marktbeobachtungen, die Anderson im Rahmen seiner Recherche bei mehreren Branchenquellen zusammengetragen hat, nicht aus einer einzelnen amtlichen Statistik. Für eine so junge, schnell wachsende Produktkategorie ist das üblich: Offizielle Handelsstatistiken bilden neue Trends oft erst mit Verzögerung ab, während Fachjournalisten wie Anderson näher an den beteiligten Unternehmen und Vertriebspartnern sind und Entwicklungen dadurch früher einordnen können.

Ein Blick auf die genannten Handelsketten

Dass Anderson ausgerechnet Costa, Greggs, Asda, Marks & Spencer und Ocado nennt, deckt ein breites Spektrum des britischen Handels ab: von der Coffeeshop-Kette über die Bäckereikette bis zu Supermärkten unterschiedlicher Preisklassen. Diese Bandbreite stützt seine These, dass Matcha in Großbritannien nicht auf ein einzelnes Marktsegment beschränkt geblieben ist, sondern sich gleichzeitig in mehreren, sehr unterschiedlichen Vertriebskanälen etabliert hat.

Was das für den deutschen Markt bedeutet

Der britische Markt liegt beim Matcha-Absatz einige Jahre vor dem deutschen, zeigt aber eine Richtung: Sobald große Handelsketten ein Produkt listen, wächst die Nachfrage schnell weiter. Bei MATCHASHOCK setzen wir unabhängig von solchen Handelsketten auf den Direktvertrieb: eine 30-Gramm-Dose Bio-Matcha-Pulver für 25,00 Euro, Grundpreis 833,33 Euro je Kilogramm, kontrolliert nach DE-ÖKO-006, Versand innerhalb Deutschlands kostenlos in ein bis zwei Werktagen. Mehr dazu auf matchashock.de.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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