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Matcha-Milchgetränke zwischen Tetrapak und Bubble-Tea-Becher

Matcha trifft im Handel immer öfter auf Milch: als trinkfertiger Milchtee im Karton, als Basis für Bubble Tea mit Tapiokaperlen oder als pflanzliche Variante mit Kokosdrink. Dieser Überblick zeigt zwei konkrete Fertigprodukte und ordnet ein, wie sich Bubble Tea mit Matcha vom klassischen Milchtee unterscheidet. Beide Kategorien haben trotz ähnlicher Zutaten ein spürbar anderes Trinkerlebnis, das sich vor allem an Textur und Süße festmacht.

Matcha-Milchtee und Bubble Tea: zwei verwandte, aber unterschiedliche Kategorien

Matcha-Milchtee bezeichnet ganz allgemein ein Getränk aus Matcha, Milch oder einem Pflanzendrink und meist etwas Süße, das direkt getrunken wird, ob im Café, aus einer fertigen Flasche oder frisch zuhause zubereitet. Bubble Tea ist eine eigene Getränkekategorie, die zusätzlich gekochte Tapiokaperlen enthält, die durch einen dicken Strohhalm mitgetrunken werden und dem Getränk eine eigene Textur geben. Matcha ist dabei nur eine von vielen möglichen Teebasen neben Schwarztee oder Früchtetee, wird aber wegen seiner kräftigen Farbe besonders häufig für Fotos und Social-Media-Beiträge gewählt. Wer beide Kategorien sauber trennt, versteht auch besser, warum ein Fertigprodukt aus dem Kühlregal selten dasselbe Erlebnis bietet wie ein frisch zubereiteter Bubble Tea mit warmen Perlen direkt aus dem Café.

Alpro Matcha Kokos als pflanzliche Fertigvariante

Der Markenhersteller Alpro führt in seinem Sortiment ein trinkfertiges Getränk namens Matcha Kokos, gelistet unter anderem im Sechser- beziehungsweise Achterpack mit je einem Liter Inhalt. Laut Produktangabe ist das Getränk vegan und lässt sich aufschäumen, richtet sich also erkennbar an Zubereitungen wie Latte oder Cappuccino-Varianten auf Kokosbasis, ähnlich wie es klassische Kuhmilch-Lattes tut. Eine vollständige Zutatenliste mit genauem Matcha-Anteil ist über das Angebot nicht einsehbar, das Prinzip folgt aber erkennbar demselben Muster wie bei anderen pflanzlichen Baristadrinks: Kokosdrink als Basis, Matcha als Farb- und Aromazusatz, der dem Getränk seine grüne Farbe gibt.

Matcha-Milchtee aus Taiwan: Lipton Japanese Matcha Milk Tea

Der weltweit bekannte Markenname Lipton, in Europa vor allem für klassischen Schwarztee bekannt, führt für den taiwanischen Markt eine Variante namens Japanese Matcha Milk Tea. Laut Handelsangebot eines Importhändlers wird das Produkt in einer Packung mit rund 285 Gramm angeboten. Ein offizieller Vertrieb dieser Sorte in Deutschland ist nicht bekannt, das Produkt zeigt aber, wie stark Matcha-Milchtee in asiatischen Märkten bereits als eigene Getränkekategorie neben klassischem Schwarztee etabliert ist, unabhängig vom aktuellen Bubble-Tea-Trend in Europa. Für den deutschen Markt bleibt eine solche Sorte damit vor allem ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich sich dieselbe Marke je nach Region positionieren kann.

Bubble Tea mit Matcha: woher die Perlen kommen

Bei Bubble Tea mit Matcha wird der grüne Tee meist mit Milch oder einem passenden Pflanzendrink zu einer gleichmäßigen Basis verrührt, gesüßt und über gekochte Tapiokaperlen gegossen. Die Perlen bestehen aus Tapiokastärke und werden vor der Verwendung in Zuckerwasser gekocht, damit sie ihre charakteristische, leicht klebrige Konsistenz bekommen, die beim Trinken durch den Strohhalm gezielt mitkommt. Wie sich Perlen für die Zubereitung zuhause richtig kochen und wie lange sie haltbar bleiben, erklärt der Wissensartikel „Tapiokaperlen für Matcha Bubble Tea: hart, weich, haltbar“. Eine Anleitung für die komplette Zubereitung liefert das Rezept „Matcha Bubble Tea“, das auch auf die richtige Süße und Milchmenge eingeht.

Was Zucker und Milch am Ergebnis ändern

Sowohl bei fertig gekauften Produkten als auch bei selbst gemachtem Bubble Tea entscheidet vor allem die Kombination aus Süße, Milchanteil und Eismenge darüber, wie stark der Matcha-Ton am Ende durchkommt. Eine ungesüßte, milcharme Variante zeigt das Aroma des Tees direkt, während ein stark gesüßter Bubble Tea mit Vollmilch und Sirup Matcha eher als Farbgeber im Hintergrund nutzt, statt ihn geschmacklich in den Vordergrund zu stellen. Einen ausführlichen Vergleich zwischen Bubble Tea und reinem Matcha in Sachen Zucker, Kalorien und Koffein liefert der Wissensartikel „Bubble Tea oder Matcha? Zucker, Kalorien und Koffein im Vergleich“. Dieser Text ist redaktionell. Die genannten Produkte stammen von Alpro und Lipton, wir verkaufen sie nicht und stehen mit den Unternehmen in keiner Verbindung.

Warum Kartonverpackungen für Milchgetränke praktisch sind

Fertige Milchgetränke wie Alpro Matcha Kokos werden meist in Kartonverpackungen abgefüllt, die ungeöffnet auch ohne durchgehende Kühlung länger haltbar bleiben. Das erleichtert Lagerung und Transport gegenüber frischen Milchprodukten deutlich, verlangt aber ein ähnliches Erhitzungsverfahren wie bei anderen länger haltbaren Getränken, was feine Aromen im enthaltenen Matcha abschwächen kann. Für alle, die den vollen Geschmack schätzen, ist das ein weiterer Grund, warum ein frisch aufgeschlagenes Getränk anders schmeckt als eines aus dem Karton.

Woran du beim Einkauf ein seriöses Fertigprodukt erkennst

Bei Milchgetränken mit Matcha lohnt sich, ähnlich wie bei anderen Fertigprodukten, ein Blick auf die Reihenfolge der Zutatenliste. Steht Matcha weit vorne, ist der Anteil höher als bei einer Rezeptur, in der er erst nach Zucker, Aromen und Verdickungsmitteln auftaucht. Auch die Herkunftsangabe kann ein Hinweis sein: Produkte, die ausdrücklich mit Uji oder einer anderen bekannten Anbauregion werben, machen damit meist eine überprüfbare Aussage über die verwendete Teequalität, während vage Formulierungen wie japanisch inspiriert offenlassen, wie viel echtes Matcha tatsächlich enthalten ist. Wer diese Unterschiede kennt, trifft die Kaufentscheidung unabhängig davon, ob es sich um ein pflanzliches Getränk, einen klassischen Milchtee oder eine Bubble-Tea-Basis handelt.

Warum Bubble Tea international so viele Varianten kennt

Bubble Tea stammt ursprünglich aus Taiwan und hat sich von dort in wenigen Jahrzehnten über ganz Asien und mittlerweile auch nach Europa verbreitet, mit jeweils eigenen lokalen Vorlieben bei Süße, Teebasis und Toppings. Während in manchen Ländern sehr süße, milchige Varianten dominieren, setzen andere Regionen stärker auf fruchtige oder klare Teebasen mit weniger Milchanteil. Matcha fügt sich in dieses bunte Bild als eine von vielen möglichen Teebasen ein, die wegen ihrer Farbe und ihres charakteristischen Geschmacks besonders häufig fotografiert und in sozialen Netzwerken geteilt wird, was den Trend zusätzlich befeuert hat.

Wenn der Matcha-Ton wieder im Vordergrund stehen soll

Wer Bubble Tea oder Milchtee mag, aber die Süße reduzieren will, kann die Basis leicht selbst anrühren: zwei Gramm Matcha, etwas heißes Wasser zum Anrühren und danach Milch oder Pflanzendrink nach Wahl. Ein mild statt bitter abgestimmter, steingemahlener Matcha aus erster Ernte bleibt dabei auch mit Milch erkennbar, ohne dass Zucker oder Sirup den Geschmack übernehmen. Die Perlen lassen sich dann exakt nach eigenem Geschmack dazugeben oder ganz weglassen, je nachdem, worauf die Wahl an diesem Tag fallen soll.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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