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Prominente & Marken

Stefanie Giesinger Health Bar: die Co-Founderin der Matcha-Marke

Stefanie Giesinger Health Bar ist eine Suchanfrage, hinter der eine belegte Unternehmensrolle steckt: Das Model und die Unternehmerin ist Co-Founderin der Marke Health Bar, die sich auf Matcha-Erzeugnisse spezialisiert hat. Zusammen mit Mitgründerin Nancy Tabillion hat Giesinger die Marke aufgebaut und ist seither auch öffentlich mit ihr verbunden, etwa über eine gemeinsame Kampagne und eine Produktkooperation mit einem weiteren Unternehmen. Wer wissen will, seit wann Giesinger bei Health Bar mitmischt und was dazu tatsächlich dokumentiert ist, findet hier die Fakten ohne Spekulation über ihre Beweggründe.

Stefanie Giesinger Health Bar: vom Model zur Unternehmerin

Stefanie Giesinger wurde einem breiten Publikum bekannt, als sie 2014 die neunte Staffel von Germanys Next Topmodel gewann und im selben Jahr auf dem Cover der deutschen Cosmopolitan erschien. Seither hat sie sich über die Modelkarriere hinaus als Unternehmerin positioniert und ist an mehreren Marken beteiligt, was in Porträts regelmäßig als bewusster Schritt weg von einer reinen Model- und Influencerinnenrolle beschrieben wird. Eine dieser Beteiligungen ist Health Bar, ein Unternehmen, das Matcha-Erzeugnisse anbietet und bei dem Giesinger als Co-Founderin geführt wird, gemeinsam mit Nancy Tabillion als zweiter Gründerin.

Wie die Verbindung zu Matcha entstand

Nach eigener Darstellung kam Giesinger vor rund zehn Jahren in Los Angeles erstmals mit Matcha in Berührung und hat das Getränk seither in ihren Alltag aufgenommen. Gemeinsam mit Health-Bar-Mitgründerin Nancy Tabillion reiste sie später in die japanische Region Uji, ein traditionelles Anbaugebiet für Tee, um sich dort mit der Herkunft des Rohstoffs auseinanderzusetzen. Diese Reise wird in der eigenen Kommunikation der Marke als gemeinsamer Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit der beiden Gründerinnen beschrieben, aus der später die eigentliche Produktentwicklung hervorging.

Giesinger als Gesicht der eigenen Kampagne

Neben ihrer Rolle als Mitgründerin tritt Giesinger auch als Gesicht der Health-Bar-Kommunikation auf, etwa in eigens produzierten Videoformaten, in denen sie über ihren persönlichen Zugang zu Matcha spricht und beschreibt, wie sie das Pulver am liebsten pur oder als Iced-Variante zu sich nimmt. Diese Inhalte werden über die eigenen Kanäle des Unternehmens sowie über Giesingers persönliche Reichweite verbreitet, eine Kombination, die bei prominenten Mitgründerinnen im Beauty- und Getränkemarkt inzwischen häufiger zu beobachten ist als eine reine Werbepartnerschaft ohne unternehmerische Beteiligung.

Die Kooperation mit dem Schokoladenhersteller Nucao

Öffentlich besonders sichtbar wurde die Rolle Giesingers zusätzlich durch eine Produktkooperation zwischen Health Bar und dem Schokoladen-Startup Nucao. Gemeinsam brachten beide Unternehmen „Crunchy Matcha Erdbeeren“ auf den deutschen Markt, gefriergetrocknete Erdbeeren mit einer Matcha-Ummantelung, ein Produkttyp, der in Japan bereits verbreitet ist, in Deutschland aber neu war. Giesinger trat in der begleitenden Kommunikation als Gesicht dieser Kooperation auf und wurde dabei ausdrücklich als Co-Founderin von Health Bar benannt, nicht nur als externe Werbepartnerin.

Wie die Kampagne kommuniziert wurde

Die Vermarktung der Kooperation setzte auf eine Mischung aus Storytelling und humorvollen Videoformaten in sozialen Netzwerken, unter anderem mit einer inszenierten Szene in den Büroräumen von Nucao. Beide Unternehmen sowie Giesingers eigene Kanäle trugen zur Reichweite bei, was in der Fachpresse als bewusste Bündelung mehrerer Reichweiten beschrieben wurde, um ein neues Produkt in einem noch jungen Marktsegment sichtbar zu machen, statt sich allein auf eine der beiden Marken zu verlassen.

Klarstellung zu Health Bar und MATCHASHOCK

Zwischen Stefanie Giesinger, Health Bar und MATCHASHOCK besteht keine geschäftliche Verbindung. Die hier beschriebenen Fakten zu ihrer Rolle als Co-Founderin stammen aus eigenen Angaben von Health Bar sowie aus unabhängiger Medienberichterstattung zur Nucao-Kooperation. Es wird weder behauptet noch angedeutet, dass Health Bar oder Giesinger MATCHASHOCK kennen, verwenden oder empfehlen, und es findet keine Wertung darüber statt, wie sich Health Bar im Vergleich zu anderen Marken schlägt.

Eine zweite, unabhängige Kooperation derselben Person

Giesinger ist nicht nur über Health Bar mit Matcha verbunden: Sie trat außerdem im Rahmen einer weiteren, eigenständigen Zusammenarbeit mit der Marke Nucao im Bereich Matcha-Erdbeeren in Erscheinung, wie im Beitrag „Stefanie Giesinger und Nucao: Matcha-Erdbeeren im Blick“ näher beschrieben wird. Beide Aktivitäten stehen nebeneinander und sollten nicht miteinander verwechselt werden: einmal als Mitgründerin einer eigenen Marke, einmal als Gesicht einer Produktkooperation mit einem dritten Unternehmen.

Deutsche Prominente als Matcha-Unternehmerinnen

Giesinger ist damit eine von mehreren bekannten Personen aus Deutschland, die sich in den vergangenen Jahren unternehmerisch im Matcha-Segment engagiert haben. Einen Überblick über weitere Beispiele bietet der Beitrag „Matcha-Kooperationen deutscher Influencerinnen und Influencer“, während der Beitrag „Julia Beautx startet eigene Matcha-Marke Skuis“ ein weiteres, unabhängiges Beispiel aus demselben Marktsegment beschreibt, ebenfalls ohne Verbindung zu MATCHASHOCK.

Wie Prominente zu Mitgründerinnen werden und was das von einer Werbepartnerschaft unterscheidet

Der Schritt von einer reinen Werbepartnerschaft zu einer echten Mitgründerinnenrolle ist in den vergangenen Jahren in der Beauty- und Getränkebranche deutlich häufiger geworden. Statt ein fertiges Produkt gegen Bezahlung zu bewerben, beteiligen sich bekannte Personen finanziell und inhaltlich an der Entwicklung einer Marke, was ihnen mehr Mitspracherecht bei Rezeptur, Verpackung und Kommunikation einräumt als eine klassische Werbekooperation. Für ein Unternehmen wie Health Bar bringt eine solche Konstruktion den Vorteil, dass die beteiligte Person aus eigenem wirtschaftlichem Interesse an der langfristigen Entwicklung der Marke mitwirkt, statt nach Ablauf eines Werbevertrags wieder zu einer anderen Marke zu wechseln. Diese Entwicklung wird in der Fachpresse regelmäßig als Reaktion auf ein wachsendes Misstrauen von Verbraucherinnen und Verbrauchern gegenüber klassischer Influencer-Werbung beschrieben, bei der eine Empfehlung nicht zwingend etwas über die tatsächliche Bindung einer Person an das Produkt aussagt. Der wesentliche Unterschied zwischen einer Mitgründerin und einer Markenbotschafterin liegt in der wirtschaftlichen Beteiligung am Unternehmen selbst. Eine Markenbotschafterin erhält üblicherweise eine Vergütung für einzelne Beiträge oder eine Kampagne, während eine Mitgründerin an Umsatz, Wert und Entscheidungen der Firma beteiligt ist, unabhängig davon, ob eine einzelne Kampagne erfolgreich verläuft oder nicht. Diese Unterscheidung ist auch für die Einordnung von Werbeinhalten relevant: Tritt eine Person als Mitgründerin auf, ist ihr wirtschaftliches Interesse an der Marke von vornherein erkennbar, während bei einer bezahlten Kooperation der Werbecharakter gesondert kenntlich gemacht werden muss. Health Bar kommuniziert Giesingers Rolle durchgehend als Mitgründerin und nicht als externe Testimonial-Partnerin, was diese Unterscheidung in der eigenen Außendarstellung sichtbar macht. Health Bar steht damit nicht allein: In den vergangenen Jahren haben mehrere bekannte Personen aus Deutschland eigene Marken im Beauty- oder Getränkesegment mitgegründet, statt sich auf reine Werbeverträge zu beschränken. Dieser Trend lässt sich sowohl bei etablierten Marken als auch bei jüngeren Startups beobachten und wird von Wirtschaftsmedien häufig mit der wachsenden Social-Media-Reichweite einzelner Personen in Verbindung gebracht, die sich unabhängig von klassischen Werbebudgets aufgebaut hat. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das in der Praxis vor allem eines: Eine Mitgründerinnenrolle ist keine Aussage über ein bestimmtes Qualitätsniveau, sondern zunächst nur eine Aussage über die wirtschaftliche Beteiligung einer Person an einem Unternehmen, unabhängig davon, wie das jeweilige Produkt im Einzelnen zusammengesetzt ist oder schmeckt. Wer eine Marke allein wegen einer bekannten Mitgründerin auswählt, sollte sich deshalb trotzdem selbst ein Bild von Zutaten und Herkunftsangaben machen, statt sich ausschließlich auf den bekannten Namen zu verlassen. Ein Blick auf das Impressum und die Kontrollstelle auf der jeweiligen Verpackung liefert dabei mehr belastbare Anhaltspunkte über die tatsächliche Zusammensetzung eines Produkts als der Name der beteiligten Person allein, unabhängig davon, wie bekannt diese Person in sozialen Netzwerken oder aus dem Fernsehen ist. Diese Prüfung dauert in der Regel nur wenige Minuten, liefert aber eine verlässlichere Grundlage für die eigene Kaufentscheidung als ein bekannter Name allein, gerade wenn mehrere ähnliche Produkte mit unterschiedlichen Mitgründerinnen zur Auswahl stehen.

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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