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Grundlagen

Zwölf japanische Wörter, die du beim Matcha oft liest

Wer sich näher mit Matcha beschäftigt, stößt schnell und immer wieder auf japanische Fachbegriffe wie Usucha, Koicha oder Chasen. Diese kurze Übersicht erklärt die wichtigsten Wörter kompakt und in ganz einfachen Worten, damit Produktbeschreibungen und weiterführende Teeartikel insgesamt leichter verständlich werden. Ein einziger Blick genügt meist schon, um ein zuvor unbekanntes Wort beim nächsten Lesen sofort und sicher wiederzuerkennen, statt es jedes Mal neu nachschlagen zu müssen. Die folgende Übersicht ist ganz bewusst kurz und knapp gehalten und ersetzt kein vollständiges Glossar, deckt aber genau die Begriffe ab, die in Beschreibungen, Rezepten und Kaufhinweisen am allerhäufigsten auftauchen und immer wieder begegnen.

Begriffe rund um das Getränk selbst

Usucha bezeichnet den dünn aufgeschlagenen, leichteren Matcha, wie er im Alltag am häufigsten getrunken wird, mit vergleichsweise wenig Pulver auf verhältnismäßig viel Wasser. Koicha dagegen ist die dickflüssige, stärkere Variante, die traditionell mit deutlich mehr Pulver und weniger Wasser angerührt wird und formelleren Anlässen vorbehalten ist. Beide Begriffe beschreiben also keine unterschiedlichen Teesorten oder Qualitätsstufen, sondern zwei unterschiedliche Zubereitungsarten desselben Pulvers, die sich vor allem im Mischungsverhältnis, in der Zubereitungstechnik und im späteren Trinkgefühl deutlich unterscheiden. Wer beide Varianten einmal direkt nacheinander probiert, merkt sofort, wie stark allein die Menge an Pulver das gesamte Geschmackserlebnis verändert, obwohl es sich um dasselbe Ausgangsprodukt handelt.

Begriffe rund um das Blatt vor dem Mahlen

Tencha ist die Bezeichnung für das gedämpfte, getrocknete und von Stielen sowie Blattadern befreite Blatt, aus dem Matcha anschließend gemahlen wird, also der eigentliche Rohstoff für die Mühle. Die Pflanze dahinter trägt den botanischen Namen Camellia sinensis, dieselbe Art, aus der je nach Verarbeitung auch Sencha, Schwarztee oder Oolong entstehen. Beschattung bezeichnet das gezielte Abdecken der Sträucher vor der Ernte über mehrere Wochen, das die Blätter dunkler, aromatischer und reicher an bestimmten Aminosäuren werden lässt, statt sie der vollen Sonneneinstrahlung auszusetzen. Diese drei Begriffe, Tencha, Camellia sinensis und Beschattung, hängen eng zusammen: Ohne die richtige Pflanze und ohne die Wochen unter dem Schattennetz gäbe es das charakteristische Ausgangsblatt für Matcha in dieser Form gar nicht.

Begriffe rund ums Werkzeug

Der Chasen ist der klassische Bambusbesen, mit dem Matcha und Wasser von Hand zu einer gleichmäßigen Suspension aufgeschlagen werden, meist mit schnellen, zickzackförmigen Handbewegungen. Der Chashaku ist der schmale, längliche Bambuslöffel zum präzisen Portionieren des Pulvers direkt aus der Dose heraus. Beide Werkzeuge sind eng miteinander verbunden: Ohne sauber portioniertes Pulver aus dem Chashaku lässt sich mit dem Chasen kaum ein gleichmäßiges, klumpenfreies Ergebnis erzielen, egal wie geschickt anschließend aufgeschlagen wird. Beide Werkzeuge werden nach Gebrauch außerdem sorgfältig gepflegt: Der Chasen wird ausgespült und zum Trocknen auf einen kleinen Ständer gesetzt, der Chashaku wird trocken gerieben, damit sich kein Pulver in den feinen Rillen des Bambus festsetzt und dort später ranzig oder unangenehm riechend wird. Beide kleinen Pflegeschritte dauern jeweils nur wenige Sekunden, verlängern die Lebensdauer der beiden Werkzeuge aber spürbar über viele Monate oder sogar Jahre hinweg.

Begriffe rund um Mahlung und Inhaltsstoffe

Die Steinmühle, im Japanischen auch Ishiusu genannt, ist das klassische, traditionelle Mahlwerk, das Tencha in feines Pulver verwandelt und dabei bewusst langsam läuft, um ein Überhitzen des Blatts zu vermeiden. L-Theanin ist eine besondere Aminosäure, die für die milde, umami-artige Süße im Matcha mitverantwortlich ist und in beschatteten Blättern in größerer Menge vorkommt. EGCG steht dabei für ein ganz bestimmtes Catechin, eine ganze Gruppe von Pflanzenstoffen, die im grünen Tee und besonders im fein gemahlenen Matcha in nennenswerter Menge nachweisbar sind. Beide Begriffe, L-Theanin und EGCG, tauchen häufig in Beschreibungen zur Zusammensetzung von Matcha auf, ohne dass an dieser Stelle eine Aussage über eine bestimmte Wirkung getroffen werden soll, es geht an dieser Stelle rein um die neutrale Beschreibung der im Blatt enthaltenen Pflanzenstoffe, nicht um eine Bewertung ihrer Wirkung. Wer diese Abkürzungen liest, weiß jetzt zumindest, wofür sie stehen, und kann bei Bedarf gezielt weiterlesen, statt bei einer unbekannten Abkürzung einfach weiterzublättern.

Begriffe rund um die Teezeremonie

Sencha bezeichnet zur Abgrenzung den aufgegossenen, nicht gemahlenen Grüntee, der im Unterschied zu Matcha nach dem Ziehen wieder aus der Kanne entfernt wird, statt mitgetrunken zu werden. In der Teezeremonie selbst begegnest du zusätzlich Begriffen wie Chashitsu für den Teeraum oder Fukusa für das Seidentuch zum symbolischen Reinigen der Utensilien, beide sind fester Bestandteil des traditionellen Ablaufs, auch wenn sie im Alltag außerhalb Japans deutlich seltener vorkommen und entsprechend weniger bekannt sind. Wer diese beiden Begriffe kennt, versteht Beschreibungen der Teezeremonie schon deutlich besser, weil viele Texte selbstverständlich davon ausgehen, dass Leserinnen und Leser mit den Grundbegriffen bereits vertraut sind, statt in jedem einzelnen Text alles wieder von Grund auf neu zu erklären, was den Lesefluss spürbar bremsen würde.

Warum sich dieses Vokabular lohnt

Wer diese Begriffe einmal zugeordnet hat, liest Produktbeschreibungen und Fachartikel deutlich leichter, weil Wörter wie Usucha, Tencha oder Chasen nicht mehr wie reine Fremdwörter wirken, sondern konkrete, greifbare Bedeutungen bekommen, die sich schnell einprägen. Auch beim MATCHASHOCK Bio-Matcha helfen diese Begriffe: Wenn von steingemahlenem Pulver aus erster Ernte die Rede ist, weißt du jetzt genau, welcher Verarbeitungsschritt und welche Erntestufe damit jeweils gemeint sind, statt nur unbestimmte, allgemeine Werbesprache ohne konkreten Inhalt zu lesen. Diese Art von Vokabular hilft dir auch beim Vergleichen unterschiedlicher Angebote im Handel, weil du genauer einordnen kannst, welche Angabe tatsächlich einen fachlichen Unterschied beschreibt und welche nur schmückendes, austauschbares Beiwerk ohne echte Aussagekraft für dich als Käuferin oder Käufer ist.

Ein kleines Glossar als Startpunkt

Diese zwölf Begriffe sind nur ein Ausschnitt aus einem deutlich größeren Vokabular rund um Matcha und die Teezeremonie insgesamt. Mehr zu Koffein und L-Theanin als den zwei Hauptstoffen im Matcha erklärt der Wissensartikel „Koffein & L-Theanin: die zwei Hauptstoffe im Matcha“. Wie du selbst einen guten Chasen erkennst, zeigt der Wissensartikel „Matcha-Besen kaufen: Woran du einen guten Chasen erkennst“. Und was den Unterschied zwischen Koicha und Usucha in der Praxis konkret ausmacht, beschreibt der Wissensartikel „Koicha und Usucha: dick angerührt oder dünn aufgeschlagen“. Wer sich diese drei Texte nacheinander vornimmt, hat am Ende ein solides Grundgerüst an Begriffen, mit dem sich die meisten weiterführenden Artikel rund um Matcha deutlich leichter lesen lassen, ohne ständig nachschlagen zu müssen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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