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Trends

Wo Matcha in Videospielen wirklich auftaucht

Matcha taucht in Videospielen seltener als eigenes Thema auf, dafür öfter als kleiner, aber echter Gegenstand. Ein gut belegtes Beispiel liefert Animal Crossing: New Horizons – der Rest dieses Artikels bleibt bewusst bei dem, was sich nachprüfen lässt.

Der Matcha-Donut in Animal Crossing: New Horizons

Im Lebenssimulationsspiel Animal Crossing: New Horizons für die Nintendo Switch, seit Januar 2026 auch in einer eigenen Switch-2-Fassung erhältlich, gibt es seit der großen kostenlosen 2.0-Aktualisierung von November 2021 einen Gegenstand namens Matcha-Donut. Er gehört zu den essbaren Werkzeug-Gegenständen: Spielfiguren können ihn essen, um kurzzeitig Bäume zu versetzen oder Steine zu zerschlagen, insgesamt bis zu drei Bissen pro Donut. Beschafft wird er zufällig über Redds Tombola auf Harvs Insel für 500 Glocken, die Spielwährung. Damit ist der Matcha-Donut kein zentrales Element der Handlung, aber ein klar dokumentierter, echter Gegenstand mit eigener Funktion – kein erfundenes Beispiel.

Warum ausgerechnet ein Lebenssimulator Matcha aufgreift

Animal Crossing: New Horizons erschien am 20. März 2020 für die Nintendo Switch, mit einer Entwicklungszeit, die laut Wikipedia bereits im Jahr 2012 begann, und ist mit über 40 Millionen verkauften Exemplaren eines der erfolgreichsten Nintendo-Switch-Spiele überhaupt – nach Mario Kart 8 Deluxe das meistverkaufte Spiel der Konsole. Es dreht sich um das Leben auf einer selbst gestalteten Insel, inklusive saisonaler Gegenstände und Rezepten zum Selberbauen, ein Spielprinzip, das seit der großen 2.0-Aktualisierung im November 2021 noch einmal deutlich erweitert wurde. In so einem Spiel, das japanische Alltagskultur in vielen Details aufgreift – von Festen bis zu Süßspeisen –, liegt ein Gegenstand mit Matcha-Bezug nahe: Er passt zur grünen Farbpalette vieler Insel-Designs und zur allgemeinen japanischen Ausrichtung vieler Objekte im Spiel, ohne dass die Entwickler daraus ein eigenes Thema machen mussten.

Warum es hier keine lange Liste gibt

Anders als bei Filmen oder Serien lässt sich bei Videospielen schwerer nachprüfen, was Fans nur vermuten und was tatsächlich in einer offiziellen Beschreibung steht – viele im Netz kursierende Behauptungen zu angeblichen Matcha-Gegenständen in anderen Titeln ließen sich bei der Recherche für diesen Artikel nicht auf eine verlässliche, aktuelle Quelle zurückführen. Ein häufiges Problem ist dabei, dass japanische Convenience-Store-Regale in Spielen zwar oft täuschend echt nachgebildet werden, einzelne Getränkemarken darauf aber selten namentlich in einer öffentlich zugänglichen Datenbank dokumentiert sind. Statt eine unsichere Liste mit vagen Erinnerungen aus Foren zu füllen, bleibt dieser Artikel bei dem einen Beispiel, das sich über eine anerkannte Spiel-Datenbank klar belegen lässt.

Vom Bildschirm auf den Frühstückstisch

Ein virtueller Matcha-Donut kostet nichts an echter Zubereitungszeit – das eigentliche Pulver dafür schon. Wer nach der Insel-Runde selbst zu Pfanne oder Schüssel greift, merkt schnell, dass die Farbe im Gebäck nur hält, wenn das Pulver fein genug gemahlen ist. Fein steingemahlener Matcha aus erster Ernte lässt sich beim Backen gleichmäßiger unterrühren als grobe Ware, wie der MATCHASHOCK Bio-Matcha, der steingemahlen, ohne Zusätze und vegan ist. So bleibt der eigene Versuch näher an dem satten Grün, das man aus dem Spiel kennt, statt in einem stumpfen Braungrün zu enden.

Matcha als Farbe statt als Spielmechanik

In den meisten Fällen, in denen Matcha in digitalen Spielwelten sichtbar wird, geht es weniger um eine eigene Spielmechanik als um die Farbe: ein gedecktes Grün, das Entwicklerinnen und Entwickler für Speisen, Verpackungen oder Deko-Objekte nutzen, um eine ruhige, japanisch anmutende Optik zu erzeugen. Diese Farbwahl folgt demselben Prinzip wie in Mode und Interior-Design, wo Matcha-Grün ebenfalls als eigenständiger Farbton verstanden wird. Mehr dazu, wie diese Farbe außerhalb von Spielen eingesetzt wird, steht im Wissensartikel „Matcha Aesthetic: das Grün im Bild kommt aus der Dose“.

Was das über den Matcha-Trend allgemein sagt

Dass ein derart erfolgreiches Spiel einen eigenen Matcha-Gegenstand einbaut, zeigt vor allem, wie selbstverständlich Matcha inzwischen Teil der globalen Alltagskultur geworden ist – nicht nur in Cafés oder Rezepten, sondern auch in digitalen Welten, die eigentlich mit echtem Essen nichts zu tun haben. Ähnliche Beobachtungen lassen sich in vielen anderen Bereichen der Populärkultur machen, in denen ein einzelnes, klar wiedererkennbares Lebensmittel als Farb- oder Stimmungssignal genutzt wird, ohne dass die Handlung selbst davon handelt. Wie stark der Trend inzwischen auch abseits von Spielen sichtbar ist, beschreibt der Wissensartikel „Der Matcha-Hype – warum plötzlich alle Matcha trinken“ mit Blick auf soziale Netzwerke und Cafés.

Warum gerade essbare Gegenstände beliebt sind

Essbare Sammelgegenstände wie der Matcha-Donut haben in Lebenssimulationen einen praktischen Vorteil gegenüber rein dekorativen Objekten: Sie erfüllen eine kleine, klar erklärte Funktion im Spiel, statt nur in einem Regal zu stehen. Diese Kombination aus Nutzen und vertrautem, aus dem echten Leben bekanntem Aussehen macht solche Gegenstände für Spielerinnen und Spieler besonders greifbar. Ein Matcha-Donut wirkt dadurch weniger wie eine willkürliche Erfindung der Entwickler und mehr wie ein kleiner Gruß an eine reale Süßspeise, die viele Spielende auch außerhalb des Bildschirms kennen – ein Effekt, der in vielen anderen Lebensmittel-Gegenständen desselben Spiels ganz ähnlich funktioniert.

Der größere Trend: entspannte Aufbau- und Café-Spiele

Animal Crossing gehört zu einer breiteren Kategorie von Spielen, die oft als entspannte Aufbau-, Café- oder Alltagssimulationen beschrieben werden – Titel, in denen kein Zeitdruck und kein Kampf im Vordergrund steht, sondern das Einrichten, Sammeln und Gestalten der eigenen kleinen Welt. In solchen Spielen sind Speisen und Getränke ein beliebtes Gestaltungsmittel, weil sie sich leicht in immer neuen Varianten und Farben präsentieren lassen, ohne dass dafür aufwendige neue Spielmechaniken programmiert werden müssen. Ein Matcha-Motiv passt in dieses Muster besonders gut, weil es sowohl geschmacklich als auch farblich sofort wiedererkennbar ist und gleichzeitig zu der insgesamt ruhigen, japanisch inspirierten Ästhetik passt, die viele dieser Spiele pflegen. Genau diese Erkennbarkeit, nicht eine bewusste Marketingentscheidung für Matcha im Speziellen, dürfte der eigentliche Grund sein, warum ein solcher Gegenstand am Ende in einem derart großen Spiel auftaucht.

Fazit: ein Beleg statt vieler Vermutungen

Für Matcha in Videospielen lässt sich derzeit vor allem ein klar dokumentiertes Beispiel nennen: der Matcha-Donut in Animal Crossing: New Horizons. Das ist weniger, als mancher Beitrag im Netz suggeriert – aber es ist echt, nachprüfbar und zeigt trotzdem, wie tief Matcha inzwischen auch in digitale Alltagswelten vorgedrungen ist. Sollten künftige Spiele weitere, ähnlich gut dokumentierte Matcha-Gegenstände einführen, ließe sich diese Liste jederzeit um echte, nachprüfbare Beispiele ergänzen, statt sie mit unsicheren Vermutungen aufzublähen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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