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Trends

Londons wachsende Matcha-Café-Szene

London hat in kurzer Zeit eine dichte Szene an spezialisierten Matcha-Cafés aufgebaut, mit einem klaren Schwerpunkt rund um Covent Garden. Ein Familienbetrieb namens Frothee eröffnet dort gerade seine zweite Filiale, umgeben von mehreren weiteren Adressen, die auf Social Media für Aufmerksamkeit sorgen.

Frothee: vom King's Cross bis Covent Garden

Frothee wurde von dem Vater-Tochter-Team Hanife und Ram Hursit gegründet und eröffnete zunächst an der Caledonian Road in King's Cross. Für die zweite Filiale, die im Frühjahr 2026 an der Adresse 29 Bedfordbury in Covent Garden öffnet, gab Hanife Hursit ihren vorherigen Job als Fotografin und Social-Media-Managerin auf. Sie dokumentierte den Aufbau des Cafés öffentlich online, was schon vor der Eröffnung zu Warteschlangen führte. Auf der Karte stehen handgeschlagene Matcha-Getränke in mehreren Geschmacksrichtungen, darunter Earl Grey, Salted Vanilla, Brown Sugar und Erdbeere, teils ergänzt um einen gesalzenen Vanille-Sahne-Schaum obenauf.

Jenki: Erdbeer-Matcha als Markenzeichen

Nur wenige Gehminuten von Frothees neuem Standort entfernt liegt Jenki, ein Café, das vor allem für seinen Strawberry Matcha bekannt geworden ist – eine Kombination aus Matcha und Erdbeere, die sich auf Social Media stark verbreitet hat. Daneben führt das Café auch schlichtere Varianten wie einen Iced Vanilla Matcha für alle, die eine weniger süße Option suchen. Jenki zeigt damit exemplarisch, wie eine einzelne, besonders fotogene Geschmackskombination ein ganzes Café über die eigentliche Kernzutat Matcha hinaus bekannt machen kann.

How Matcha: zeremonielle Qualität mit reduziertem Auftritt

How Matcha setzt einen anderen Akzent und wirbt gezielt mit zeremonieller Matcha-Qualität in einem bewusst reduzierten, minimalistischen Interieur. Das Café richtet sich damit an Gäste, die eher klarere, weniger stark gesüßte Aromen bevorzugen, statt auf besonders bunte oder geschichtete Getränke zu setzen. Dieser zurückhaltendere Ansatz steht im Kontrast zu Cafés, die stark auf visuell auffällige Kreationen setzen, und zeigt, dass sich innerhalb derselben Stadt sehr unterschiedliche Interpretationen desselben Grundprodukts nebeneinander behaupten können. Für Gäste, die zum ersten Mal ein spezialisiertes Matcha-Café betreten, kann allein diese Auswahl zwischen einem eher minimalistischen und einem eher verspielten Konzept schon eine erste Orientierung geben, welche Art von Adresse eher zu den eigenen Vorlieben passt, bevor überhaupt ein einzelnes Getränk bestellt wird.

Weitere Adressen: Sontag, Matchado, Blank Street und Katsute100

Die Londoner Szene ist inzwischen groß genug für weitere, klar unterscheidbare Konzepte. Sontag in Covent Garden setzt auf natürliches Licht und einen ruhigeren Rahmen. Matchado positioniert sich bewusst als Teil der Social-Media-getriebenen Matcha-Kultur mit geschichteten Getränken, kräftigen Farben und saisonalen Sonderangeboten. Die Kette Blank Street machte in London vor allem mit einer Pistazien-Matcha-Kombination auf sich aufmerksam und bietet dabei einen unkomplizierten Coffee-to-go-Service. Katsute100 wiederum setzt auf eine an Kyoto erinnernde Innenausstattung und einen traditionelleren Tee-Service für Gäste, die eine ruhigere Alternative zum hektischeren Café-Alltag suchen. Damit deckt allein diese Handvoll Adressen bereits eine erstaunliche Bandbreite ab: von der internationalen Kette mit standardisiertem Ablauf bis zum kleinen, auf Ruhe und Handwerk ausgelegten Teehaus, alles innerhalb weniger Gehminuten im selben Londoner Viertel.

Was diese Vielfalt über den Londoner Markt aussagt

Dass allein rund um Covent Garden mehrere unterschiedlich positionierte Matcha-Cafés bestehen können, zeigt, wie ausdifferenziert die Nachfrage in London inzwischen ist: von zeremoniell-reduziert über traditionell-japanisch bis hin zu bewusst bunt und Social-Media-tauglich. Wie „Matcha in Großbritannien: neu neben Tee“ für das ganze Land beschreibt, ist London dabei der Ort mit der bislang dichtesten und vielfältigsten Szene, während andere britische Städte diesem Muster erst langsam folgen. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das vor allem, dass sich ein Vergleich mehrerer Adressen lohnt, statt sich auf eine einzelne, besonders bekannte Adresse zu verlassen. Wer wenig Zeit hat und nur eine einzige Adresse besuchen kann, sollte sich vorher überlegen, ob eher ein ruhiger, reduzierter Rahmen oder ein bewusst lebendiger, auf Social Media ausgerichteter Ort gesucht wird – diese Grundentscheidung sortiert die hier genannten Cafés bereits deutlich stärker vor als jedes einzelne Getränk auf der Karte.

Der Trend hinter dem Trend: Erdbeere und Pistazie

Auffällig ist, dass sich in London gleich zwei Geschmackskombinationen wiederholen: Erdbeere bei Jenki und Pistazie bei Blank Street. Beide funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie andere internationale Matcha-Kombinationen auch: eine süße, fruchtige oder nussige Komponente trifft auf den herb-grasigen Grundton des Tees und macht ihn für ein breiteres Publikum zugänglicher, ohne die Farbe zu verändern. Wie „Strawberry Matcha: woher der Trend kommt und was ihn trägt“ erklärt, ist gerade diese Erdbeer-Variante längst kein rein Londoner Phänomen mehr, sondern inzwischen international auf vielen Karten zu finden. Dass London gleich mehrere Cafés hat, die jeweils auf eine einzige, klar wiedererkennbare Geschmackskombination setzen, statt eine breite Karte mit vielen Varianten zu führen, könnte auch ein Grund dafür sein, warum sich einzelne Adressen dort besonders gut auf Social Media verbreiten: Ein einzelnes, klar benennbares Getränk lässt sich leichter merken und weiterempfehlen als eine lange, unübersichtliche Karte.

Vom Café-Besuch zur eigenen Tasse

Wer die Londoner Vielfalt nicht vor Ort erleben kann, kommt mit einer eigenen Grundausstattung trotzdem nah an die Idee heran, die hinter all diesen Cafés steckt: ein gut vermahlenes Pulver und eine sorgfältige Zubereitung. Genau darauf ist der MATCHASHOCK Bio-Matcha ausgelegt – erste Ernte, beschattet, von Hand gepflückt und fein steingemahlen, dazu laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide, mild statt bitter im Abgang. Für alle, die eine der beliebten Fruchtkombinationen selbst nachbauen wollen, lohnt ein Blick auf das eigene Rezept für „Erdbeer-Matcha-Latte“, das genau die Geschmacksrichtung aufgreift, für die Jenki in London bekannt geworden ist. Wer stattdessen die reduzierte Linie von How Matcha nachvollziehen möchte, verzichtet am besten ganz auf Frucht oder Süße und schlägt das Pulver nur mit Wasser und etwas warmer Milch auf – so bleibt der eigentliche Geschmack des Tees im Vordergrund, statt hinter einer aromatisierten Variante zu verschwinden. Beide Varianten, die reduzierte und die fruchtige, lassen sich mit demselben Grundpulver zubereiten – der Unterschied liegt allein darin, was zusätzlich dazukommt, nicht in einer anderen Matcha-Sorte. Wer beide Varianten nacheinander zubereitet, merkt schnell, welcher Stil besser zu den eigenen Vorlieben passt, bevor er sich für eine feste Routine entscheidet. Manche wechseln je nach Tageszeit sogar zwischen beiden – die fruchtige Variante morgens, die reduzierte am Nachmittag, je nachdem, worauf gerade mehr Lust besteht. Stand der Angaben: August 2026. Angebote, Zeiten und Karten ändern sich – prüfe vor dem Besuch die Seite des jeweiligen Hauses.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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