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Rezepte

Iced Matcha to go: welche Bechergröße wofür passt

Bei Iced Matcha to go stehen unterwegs meist drei Größenklassen zur Auswahl, klein, mittel und groß, die sich vor allem im Verhältnis von Matcha, Milch oder Wasser und Eis unterscheiden. Welche Größe sich eignet, hängt weniger vom Geschmack als vom Anlass ab: Ein kurzer Weg zur Bahn braucht einen anderen Becher als ein ganzer Nachmittag unterwegs. Dieser Artikel ordnet die gängigen Größen ein, erklärt den Zusammenhang zwischen Bechergröße und Eismenge und zeigt, worauf es beim Selbermachen für unterwegs ankommt, damit der Matcha nicht schon nach wenigen Minuten nur noch nach Eiswasser schmeckt. Wer statt der Größe unterwegs eher wissen möchte, wie viel Pulver zuhause in welche Tasse gehört, findet das im Artikel „Matcha-Menge je Bechergröße: von 200 bis 500 Milliliter“.

Die drei gängigen Größen unterwegs

In vielen Cafés und beim Selbermachen lassen sich Iced-Matcha-Becher grob in drei Klassen einteilen: klein mit etwa 200 bis 300 Millilitern, mittel mit etwa 350 bis 450 Millilitern und groß ab etwa 500 Millilitern aufwärts. Diese Werte sind allgemeine Anhaltspunkte, keine feste Norm, da Bechergrößen von Anbieter zu Anbieter und von selbst gewähltem Trinkgefäß zu Trinkgefäß unterschiedlich ausfallen. Für die eigene Zubereitung zuhause lässt sich jede beliebige Zwischengröße wählen, etwa ein 400-Milliliter-Glas, das zwischen der mittleren und der großen Kategorie liegt. Wer unterschiedliche Gefäße im Haushalt hat, kann sich grob an bekannten Referenzgrößen orientieren: Ein normales Trinkglas fasst häufig etwa 250 bis 300 Milliliter, ein größerer Shaker oder eine Trinkflasche eher 500 Milliliter und mehr, was sich gut auf die drei genannten Kategorien übertragen lässt.

Was die Größe für das Verhältnis Eis zu Flüssigkeit bedeutet

Je kleiner der Becher, desto stärker verändert jedes einzelne Eiswürfel-Stück das Verhältnis zwischen Matcha und Flüssigkeit. In einem kleinen Becher verdünnt schmelzendes Eis den Matcha schneller merklich, in einem großen Becher fällt das weniger auf, weil mehr Flüssigkeit vorhanden ist. Für einen gleichmäßigen Geschmack über die gesamte Trinkzeit lohnt es sich deshalb, bei kleinen Bechern etwas weniger Eis und dafür mehr Matcha-Konzentrat einzuplanen, während bei großen Bechern auch eine großzügigere Eismenge das Verhältnis kaum verschiebt. Als grobe Orientierung kann bei einem kleinen Becher ein Drittel bis maximal die Hälfte des Volumens aus Eis bestehen, bei einem großen Becher lässt sich dieser Anteil etwas erhöhen, ohne dass der Matcha am Ende zu dünn schmeckt, weil anteilig mehr konzentrierte Flüssigkeit im Becher bleibt.

Kurzer Weg oder langer Tag: welche Größe wann passt

Wer den Matcha ohnehin nur für den Weg zur Arbeit oder zur Uni braucht, findet dazu weitere Ideen im Artikel „Matcha to go: So nimmst du deinen Matcha mit ins Büro“. Für einen kurzen Weg, etwa zur Haltestelle oder zwischen zwei Terminen, reicht ein kleiner Becher meist aus und lässt sich schneller austrinken, bevor das Eis stark schmilzt. Für einen längeren Zeitraum, etwa einen Nachmittag in der Bibliothek oder eine längere Zugfahrt, eignet sich ein mittlerer oder großer Becher besser, weil mehr Flüssigkeit über einen längeren Zeitraum verteilt getrunken werden kann, ohne dass der Matcha am Ende nur noch nach Wasser schmeckt. Für gemeinsame Anlässe, etwa zwei Personen, die sich einen Becher teilen, kann ein großer Becher zusätzlich praktisch sein, wenn kein zweites Gefäß griffbereit ist. Für regelmäßige Pendelstrecken, etwa denselben Weg zur Schule, zur Ausbildung oder zur Uni an mehreren Tagen die Woche, lohnt es sich zudem, die einmal passend gefundene Größe im Kopf zu behalten, statt jedes Mal neu zu entscheiden, was auf Dauer Zeit beim Einkauf oder bei der eigenen Zubereitung spart.

Isolierte Becher oder Einwegbecher unterwegs

Isolierte Becher halten Eis länger fest und verlangsamen das Schmelzen, was besonders bei größeren Portionen über längere Zeit einen spürbaren Unterschied macht. Einwegbecher aus dünnerem Material lassen Eis schneller schmelzen, eignen sich dafür aber für den schnellen Verzehr direkt nach der Zubereitung. Wer regelmäßig unterwegs Iced Matcha trinkt, profitiert bei größeren Bechergrößen eher von einer isolierten Variante, während für den schnellen Weg zur Uni oder Arbeit auch ein einfacher Becher ausreicht, solange er zeitnah geleert wird. Ein zusätzlicher Unterschied liegt im Gewicht: Isolierte Becher sind meist schwerer und nehmen in einer Tasche mehr Platz ein als dünne Einwegbecher, was bei einem ohnehin vollen Rucksack gegen die größere, isolierte Variante sprechen kann, selbst wenn diese das Eis länger frisch hält.

Eigene Mehrwegbecher mitbringen

Ein eigener Becher lässt sich in der gewünschten Größe frei wählen, unabhängig von den Standardgrößen eines Cafés, und eignet sich besonders für die Zubereitung zuhause zum Mitnehmen. Für die Vorbereitung reicht es, Matcha-Konzentrat vorab anzurühren und getrennt von Eis und Milch oder Wasser zu transportieren, damit sich der Becher erst kurz vor dem Trinken vollständig mischt, ähnlich wie im Artikel „Matcha-Konzentrat ansetzen: eine Basis für Latte, Limo und Eiswürfel“ beschrieben. Ein zusätzliches kleines Gefäß für das Konzentrat lohnt sich vor allem dann, wenn der Weg länger als eine halbe Stunde dauert und das Eis sonst schon vorher zu schmelzen beginnt. Für die Aufbewahrung des Konzentrats eignet sich ein kleines, dicht schließendes Glas oder eine kleine Flasche mit Schraubverschluss besser als ein offenes Gefäß, da es beim Transport in der Tasche seltener zu ungewolltem Auslaufen kommt.

Was du beim Selbermachen für unterwegs beachtest

Für unterwegs bietet sich an, Matcha zunächst als Konzentrat mit etwas mehr Pulver auf wenig Wasser anzurühren und erst im Becher mit Eis und Milch oder Wasser aufzufüllen, statt direkt im vollen Becher zu verrühren. So bleibt das Pulver gleichmäßiger verteilt, auch wenn der Becher später auf dem Weg geschüttelt wird. Ein dicht schließender Deckel verhindert dabei, dass beim Gehen oder in der Tasche etwas ausläuft, und ein kurzer Blick auf die Deckeldichtung vor dem Losgehen erspart im Zweifel ein feuchtes Buch oder Notizbuch in derselben Tasche. Wer den Becher zusätzlich vor dem Losgehen einmal kräftig schwenkt statt schüttelt, verteilt das Konzentrat gleichmäßiger, ohne dass durch starkes Schütteln unnötig viel Schaum entsteht, der bei geöffnetem Deckel leicht überläuft.

Häufige Fehler bei der Größenwahl

Ein häufiger Fehler ist, für einen kurzen Weg einen großen Becher zu wählen, der am Ende halb voll und verwässert im Müll landet. Umgekehrt führt ein zu kleiner Becher für einen langen Tag oft dazu, dass zwischendurch nachgekauft oder nachgefüllt werden muss. Sinnvoll ist es, die Bechergröße vorher grob an der geplanten Trinkzeit auszurichten, statt sich allein an der optisch größten oder kleinsten Option zu orientieren, und im Zweifel eher eine Nummer kleiner zu wählen, wenn der Becher unterwegs ohnehin nicht komplett leer getrunken wird. Ein weiterer Fehler ist, die Menge an Matcha-Pulver nicht an die gewählte Bechergröße anzupassen: Wer im großen Becher dieselbe kleine Menge Konzentrat verwendet wie im kleinen, verdünnt den Geschmack unnötig stark, statt die Pulvermenge einfach proportional zur Bechergröße zu erhöhen.

Größe und Verpackung beim Transport

Wer den Becher in einer Tasche oder einem Rucksack transportiert, sollte zusätzlich auf die Form achten: Schlanke, hohe Becher passen oft besser in seitliche Fächer als breite Becher, kippen dabei aber auch leichter um, wenn kein fester Halt vorhanden ist. Ein kleiner Beutel oder ein festes Fach speziell für den Becher verringert das Risiko, dass beim Herausnehmen anderer Gegenstände versehentlich der Deckel aufgeht. Für sehr volle Taschen kann eine kleinere Bechergröße daher auch aus praktischen Gründen die einfachere Wahl sein, unabhängig vom geplanten Trinkzeitraum. Wer den Becher stattdessen in der Hand trägt, kann diesem Platzproblem ausweichen, sollte dann aber vor allem bei größeren, vollen Bechern auf einen sicheren Stand des Deckels achten, damit auf dem Weg nichts über den Rand schwappt.

Von der Bechergröße zur eigenen Zubereitung

Wie viel Matcha für welche Bechergröße sinnvoll ist, hängt letztlich vom eigenen Geschmack und von der gewählten Menge an Eis und Flüssigkeit ab. Für die Grundmenge reicht eine kleine Dose: Bei uns kostet eine 30-Gramm-Dose Bio-Matcha 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, und liefert bei 2 Gramm je Portion Pulver für mehrere Becher Iced Matcha in unterschiedlichen Größen. Wer verschiedene Bechergrößen im Alltag nutzt, kann die Pulvermenge pro Portion nach und nach an den eigenen Geschmack anpassen, statt sich von Anfang an auf eine feste Menge festzulegen, und kann die passende Kombination aus Bechergröße, Eismenge und Pulvermenge für die eigene bevorzugte Strecke einmal notieren, um sie beim nächsten Mal nicht neu ausprobieren zu müssen.

Quellen

    Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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