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Rezepte

Iced Matcha mit Basilikum: das Rezept mit Kräuternote

Wer „iced matcha basilikum rezept“ sucht, meint meist eine Variante, die Matcha mit einer frischen, grünen Kräuternote statt mit Frucht oder Milch kombiniert. Basilikum eignet sich dafür besonders gut, weil sein Aroma nicht mit dem leicht bitteren Matcha-Geschmack konkurriert, sondern ihn ergänzt. Dieser Artikel erklärt die Herkunft des Krauts, liefert ein Rezept mit genauen Mengen auf Basis von Wassermelone und Basilikum und zeigt, wie sich die Zubereitung anpassen lässt.

Wann sich die Zutaten am besten verarbeiten lassen

Wassermelone und Basilikum entfalten ihr Aroma am deutlichsten, wenn sie frisch verarbeitet werden, statt lange vorher zugeschnitten im Kühlschrank zu liegen. Reife Wassermelone lässt sich am Geruch und am hohlen Klang beim Klopfen erkennen, während frisches Basilikum kräftig grüne, nicht welke Blätter haben sollte. Für den besten Geschmack lohnt es sich, beide Zutaten am Tag der Zubereitung einzukaufen oder zumindest kurz vorher aus dem eigenen Kräutertopf zu schneiden, statt bereits vorgeschnittene, abgepackte Ware zu verwenden, die schneller an Aroma verliert.

Woher Basilikum stammt

Basilikum, botanisch Ocimum basilicum, stammt laut Wikipedia vermutlich aus Nordwest-Indien und wurde dort bereits um 1000 vor Christus kultiviert. Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler und wird heute vor allem als Würzmittel in der südeuropäischen, besonders der italienischen Küche verwendet, etwa als Hauptzutat von Pesto. Ihr Aroma stammt von ätherischen Ölen wie Linalool und Eugenol, wobei sich der genaue Geschmack je nach Sorte unterscheidet: Manche Basilikumsorten schmecken eher zimtartig, andere eher zitronig. Für ein Getränk eignet sich klassisches, grünes Basilikum am besten, weil sein Aroma frisch und kräuterig statt süß oder scharf wirkt.

Warum Basilikum zu Matcha passt

Sowohl Matcha als auch Basilikum liefern eine grüne, pflanzliche Grundnote, die sich im Glas nicht gegenseitig übertönt. Während Matcha eher erdig und leicht bitter schmeckt, bringt Basilikum eine frische, fast minzige Kräuternote mit ein, die das Getränk insgesamt leichter wirken lässt. In Kombination mit einer fruchtigen Komponente wie Wassermelone entsteht ein Getränk mit drei unterschiedlichen, aber gut zusammenpassenden Geschmacksebenen: süß-fruchtig, kräuterig-frisch und leicht erdig-bitter.

Welches Werkzeug für die Zubereitung hilfreich ist

Für dieses Rezept reichen ein Standmixer oder ein leistungsfähiger Stabmixer für die Wassermelonen-Basilikum-Mischung sowie ein verschließbares Glas oder ein kleiner Shaker für das Matcha-Wasser-Gemisch aus. Ein spezielles Matcha-Set mit Bambusbesen ist für diese kalte Zubereitung nicht notwendig, da das Pulver hier geschüttelt statt heiß aufgeschlagen wird. Wer häufiger geschichtete Getränke zubereitet, kann sich einen langstieligen Barlöffel zulegen, über dessen Rückseite sich Flüssigkeiten besonders gleichmäßig und langsam einschichten lassen, was für den optischen Effekt hilfreicher ist als ein gewöhnlicher Esslöffel.

Zutaten für zwei Gläser

Für die Basis werden benötigt: drei Viertel Tasse frische Wassermelone in Würfeln, entkernt, sowie vier frische Basilikumblätter. Für die Matcha-Schicht: 1 Teelöffel Matcha-Pulver und eine halbe Tasse kaltes Wasser. Dazu Eiswürfel sowie optional zusätzliche Wassermelonenstücke und Basilikumblätter zum Garnieren. Die Menge ergibt zwei fertige Gläser.

Zubereitung Schritt für Schritt

Wassermelone und Basilikumblätter im Mixer glatt pürieren, bis eine gleichmäßige, rote Flüssigkeit entsteht. Die Wassermelonen-Basilikum-Mischung zur Hälfte in ein Glas füllen und mit Eiswürfeln auffüllen. Matcha-Pulver und kaltes Wasser in einem verschließbaren Glas oder Shaker geben und kräftig schütteln, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind und sich an der Oberfläche ein leichter Schaum bildet. Die Matcha-Mischung langsam über die Eiswürfel in das Glas gießen, idealerweise über die Rückseite eines Löffels, damit sich die grüne und die rote Schicht zunächst nicht vermischen.

Servieren und der Schichteffekt

Für die typische, zweifarbige Optik lohnt es sich, das Getränk sofort nach dem Schichten zu servieren, bevor sich Wassermelone und Matcha im Glas vollständig vermengen. Nach den ersten Schlucken oder einem kurzen Umrühren verbindet sich die Mischung zu einem einheitlichen, hellgrün-rosa Farbton. Zum Garnieren eignen sich zusätzliche kleine Wassermelonenwürfel und ein frisches Basilikumblatt am Glasrand.

Mengen für mehr Personen

Die Grundmengen lassen sich einfach mit der Anzahl der gewünschten Gläser multiplizieren. Für vier Gläser werden entsprechend anderthalb Tassen Wassermelone, acht Basilikumblätter, 4 Teelöffel Matcha-Pulver und 1 Tasse kaltes Wasser benötigt. Es empfiehlt sich, die Matcha-Mischung weiterhin für jedes Glas einzeln anzurühren oder zumindest kurz vor dem Servieren noch einmal aufzuschütteln, da sich das Pulver sonst am Boden des Gefäßes absetzt.

Varianten ohne Basilikum

Wer das Kraut nicht zur Hand hat oder den Geschmack nicht mag, kann es weglassen und erhält ein einfaches Iced Matcha mit Wassermelone, oder durch frische Minze ersetzen, die ein ähnlich frisches, aber deutlich milderes Aroma liefert. Für eine ganz andere Geschmacksrichtung eignet sich stattdessen die Zubereitung aus „Iced Matcha mit Ingwer: das Rezept mit Schärfe“, bei der eine würzige statt einer kräuterigen Note im Vordergrund steht.

Welches Matcha-Pulver sich eignet

Weil das Getränk vor allem von der Süße der Wassermelone und der Frische des Basilikums lebt, reicht auch hier ein Culinary-Grade-Matcha aus, das für die Zubereitung mit anderen Zutaten gedacht ist. Entscheidend ist, dass sich das Pulver beim Schütteln mit kaltem Wasser vollständig auflöst, da kalte Flüssigkeit Klümpchen schlechter löst als warmes Wasser. Ein kurzes Sieben des Pulvers vor dem Einfüllen kann helfen, gröbere Klumpen von vornherein zu vermeiden.

Tipps für ein gleichmäßiges Ergebnis

Damit die Wassermelone-Basilikum-Schicht möglichst fein und ohne Fasern bleibt, lohnt es sich, die Mischung nach dem Pürieren durch ein grobes Sieb zu gießen, bevor sie ins Glas kommt. Die Matcha-Mischung sollte erst unmittelbar vor dem Servieren angerührt werden, da sich das aufgeschlagene Pulver mit der Zeit wieder absetzen kann und der Schaum an der Oberfläche nachlässt. Wer die Wassermelone im Voraus vorbereiten möchte, kann sie bereits am Vortag würfeln und gekühlt aufbewahren, sollte das Pürieren mit dem Basilikum aber erst kurz vor der Zubereitung erledigen, damit die Kräuternote frisch bleibt.

Aufbewahrung und Vorbereitung

Die Wassermelonen-Basilikum-Mischung lässt sich abgedeckt im Kühlschrank für einige Stunden vorbereiten, verliert dabei aber zunehmend an Frische und Farbe, weshalb eine Zubereitung am selben Tag empfehlenswert ist. Das fertige, geschichtete Getränk selbst hält sich nicht lange in seiner ursprünglichen Optik und sollte innerhalb weniger Minuten nach der Zubereitung getrunken werden, bevor sich die beiden Schichten vollständig vermischen. Für ein spontanes zweites Glas reicht es, die Matcha-Mischung frisch anzurühren und über eine neue Portion der vorbereiteten Wassermelonen-Basilikum-Mischung zu gießen.

Unterschied zu anderen Iced-Matcha-Rezepten

Im Vergleich zu Rezepten, die auf einen einzelnen Sirup setzen, arbeitet diese Basilikum-Variante mit einer pürierten Frucht-Kräuter-Mischung statt mit gekochtem Sirup, wodurch die Zubereitung insgesamt schneller geht, da kein Kochschritt notwendig ist. Das Ergebnis ist außerdem wässriger und weniger süß als etwa eine Sirup-Variante, was sie besonders für heiße Tage geeignet macht, an denen ein leichteres, weniger schweres Getränk gefragt ist als ein cremiger Iced Matcha mit Kondensmilch oder Kokosmilch.

Für wen sich dieses Rezept eignet

Diese Variante eignet sich besonders für warme Tage und für alle, die ein leichtes, wenig süßes Getränk bevorzugen, statt einer cremigen oder stark gezuckerten Zubereitung. Wer Wassermelone und Basilikum bereits aus herzhaften Salaten kennt, findet hier eine ungewohnte, aber naheliegende Übertragung dieser Kombination in ein Getränk. Für Kinder und Jugendliche, die kein Kaffeearoma mögen, ist diese Variante durch die milde Fruchtsüße oft zugänglicher als eine reine Matcha-Milch-Zubereitung, sollte aber wegen der enthaltenen Matcha-Menge in der jeweils passenden, altersgerechten Portionsgröße serviert werden.

Servieren und Garnieren

Ein hohes, schmales Glas eignet sich für dieses Rezept am besten, weil sich die rote Wassermelonenschicht und die grüne Matcha-Schicht darin länger sichtbar halten als in einem breiten, flachen Glas. Zum Garnieren passen ein zusätzliches Basilikumblatt am Glasrand und ein kleines Stück Wassermelone auf einem Cocktailspieß. Wer das Getränk für mehrere Personen gleichzeitig servieren möchte, sollte die Gläser kurz nacheinander befüllen, statt sie längere Zeit stehen zu lassen, damit alle Gläser beim Servieren noch die frische, geschichtete Optik zeigen und nicht bereits ineinandergelaufen sind.

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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