Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Rezepte

Iced Matcha Soda: das Rezept mit Sprudelwasser

Iced Matcha Soda ist ein kaltes, milchfreies Matcha-Getränk aus Matcha-Konzentrat, Sprudelwasser und viel Eis. Das Rezept braucht keine Milch und keinen Milchaufschäumer, dafür etwas Sorgfalt beim Anrühren des Konzentrats, damit sich das Pulver vollständig löst, bevor das Sprudelwasser dazukommt. Dieser Artikel zeigt Zutaten, Mengen und die Zubereitung Schritt für Schritt.

Warum Sprudelwasser statt Milch

Bei einem klassischen Iced Matcha Latte übernimmt die Milch zwei Aufgaben: Sie mildert die Bitterstoffe und sorgt für die cremige Textur. Beim Iced Matcha Soda fällt beide Funktionen weg, stattdessen steht der klare, grasige Ton des Matcha im Vordergrund, kombiniert mit der Kohlensäure des Sprudelwassers. Das Ergebnis ist ein leichteres, weniger süßes Getränk, das sich näher an einer Limonade orientiert als an einem Latte. Wer beide Varianten kennt, bemerkt schnell, wie unterschiedlich derselbe Rohstoff wirken kann, je nachdem, womit er kombiniert wird: mit Milch entsteht ein rundes, sättigendes Getränk, mit Sprudelwasser eher ein spritziger Durstlöscher für warme Tage.

Zutaten für ein Glas (etwa 300 ml)

2 Gramm Matcha-Pulver (ein gestrichener Bambuslöffel oder ein Viertel Teelöffel), 40 ml Wasser mit etwa 75 Grad für das Konzentrat, 150 ml kaltes Sprudelwasser, 4 bis 6 Eiswürfel, wahlweise 1 Teelöffel Zuckersirup oder Honig nach Geschmack, wahlweise eine Zitronenscheibe zum Garnieren. An Ausstattung braucht es nur eine kleine Schale für das Konzentrat, einen Bambusbesen oder Schneebesen zum Aufschlagen und ein hohes Glas zum Servieren, ein Standmixer oder Shaker ist für dieses Rezept nicht notwendig.

Schritt 1: Das Matcha-Konzentrat anrühren

Das Matcha-Pulver in eine kleine Schale sieben, damit keine Klümpchen zurückbleiben. Das 75 Grad heiße Wasser dazugießen und mit einem Bambusbesen oder einem kleinen Schneebesen in schnellen, geraden Bewegungen aufschlagen, bis eine gleichmäßige, leicht schaumige Flüssigkeit ohne sichtbare Pulverreste entsteht. Wer keinen Besen hat, kann das Konzentrat auch in einem kleinen Gefäß mit Deckel kräftig schütteln. Wichtig ist in jedem Fall, das Wasser vorher kurz abkühlen zu lassen, bevor es auf das Pulver trifft, kochendes Wasser direkt aus dem Wasserkocher ist in der Regel deutlich zu heiß.

Schritt 2: Das Glas vorbereiten

Ein hohes Glas zu etwa der Hälfte mit Eiswürfeln füllen. Wer das Getränk süßen möchte, gibt den Zuckersirup oder Honig direkt auf das Eis, bevor die restlichen Zutaten dazukommen, so verteilt sich die Süße gleichmäßiger als wenn sie erst ganz am Ende hinzugefügt wird. Ein bereits vorgekühltes Glas hält zusätzlich die Temperatur des fertigen Getränks länger konstant und lässt das Eis langsamer schmelzen.

Schritt 3: Zusammenführen, umrühren und servieren

Das fertige Matcha-Konzentrat langsam über das Eis gießen. Danach das kalte Sprudelwasser vorsichtig dazugeben, am besten am Glasrand entlang, damit die Kohlensäure nicht zu stark aufschäumt. Wer eine sichtbare Schichtung mag, gießt das Sprudelwasser besonders langsam über einen Löffelrücken. Zum Schluss mit einem langen Löffel oder Strohhalm einmal von unten nach oben umrühren, damit sich das Konzentrat leicht mit dem Sprudelwasser verbindet, ohne die Kohlensäure komplett zu verlieren. Mit einer Zitronenscheibe garnieren und sofort servieren, solange das Eis noch fest ist.

Varianten und Fehlerquellen

Wird das Konzentrat mit zu heißem Wasser angerührt, schmeckt das Getränk schnell bitter, 75 bis 80 Grad reichen völlig aus. Setzt sich das Pulver am Glasboden ab, wurde entweder zu wenig gerührt oder minderwertiges Pulver verwendet, das sich schlechter löst. Für eine fruchtige Variante lässt sich das Sprudelwasser durch ein Zitrus-Sprudelwasser ersetzen, mehr dazu auch in „Matcha mit Zitrone: was die Säure mit Farbe und Geschmack macht„. Wer die Hintergründe zur Kohlensäure-Kombination genauer verstehen möchte, findet sie in „Matcha mit Sprudelwasser: warum Kohlensäure funktioniert“. Eine weitere häufige Fehlerquelle ist zu wenig Eis: Schmilzt das Eis zu schnell, verwässert das Getränk, bevor die Aromen sich richtig entfalten konnten, ausreichend Eis vom Start weg löst dieses Problem zuverlässig.

Welches Sprudelwasser und welches Glas sich eignen

Ein mild-neutrales Sprudelwasser mit feiner Perlage eignet sich am besten, da es den Matcha-Geschmack nicht überdeckt. Sehr stark mineralisiertes Wasser kann dagegen einen leicht salzigen oder metallischen Beigeschmack mitbringen, der sich mit den Bitterstoffen des Matcha nicht immer gut verträgt. Wer ein besonders feines, lang anhaltendes Prickeln möchte, füllt das Sprudelwasser erst kurz vor dem Servieren ein, je länger es offen steht, desto mehr Kohlensäure geht verloren, was sich direkt an der Frische des Getränks bemerkbar macht. Ein hohes, schmales Glas hält die Kohlensäure zusätzlich länger als eine breite Schale, weil weniger Oberfläche mit der Luft in Berührung kommt. Große, klare Eiswürfel schmelzen langsamer als kleine, gecrushte Eisstücke und verdünnen das Getränk dadurch weniger schnell, was besonders bei einem klaren Getränk wie diesem den Unterschied zwischen den ersten und den letzten Schlucken deutlich verringert. Wer die Eiswürfel selbst herstellt, kann dafür auch leicht gefiltertes Wasser verwenden, das sorgt zusätzlich für eine klarere Optik im Glas.

Ohne Süße oder mit Alternative

Iced Matcha Soda funktioniert auch vollständig ohne Süßungsmittel, dann steht der reine, herbe Matcha-Ton im Vordergrund. Wer es milder mag, kann statt Zuckersirup auch etwas Agavendicksaft oder einen Spritzer Apfelsaft verwenden, beides verändert die Süße nur leicht, ohne den klaren Charakter des Getränks zu überdecken. Wichtig ist in jedem Fall, das Süßungsmittel vor dem Sprudelwasser einzurühren, da sich Zucker in bereits kohlensäurehaltigem Wasser schlechter verteilt und sich am Glasboden absetzen kann. Wer testen möchte, welche Süße am besten passt, beginnt am besten mit einer kleinen Menge und steigert sie schrittweise, denn nachträglich lässt sich Süße nur schwer wieder herausnehmen, ohne das Mengenverhältnis der übrigen Zutaten zu verändern.

Größere Menge, Aufbewahrung und wie der Geschmack sich über den Tag verändert

Für mehrere Gläser lässt sich das Konzentrat vorab in größerer Menge anrühren und bis zum Servieren kaltstellen, das Sprudelwasser und das Eis kommen dagegen erst unmittelbar vor dem Trinken dazu, damit die Kohlensäure erhalten bleibt. Als Richtwert gelten die oben genannten Mengen pro Glas, multipliziert mit der Anzahl der Gäste, wer eine größere Runde plant, findet weitere Hinweise zu Mengen und Reihenfolge in „Matcha für Gäste: Mengen, Reihenfolge und Timing für die Runde“. Bei größeren Mengen lohnt sich außerdem eine Karaffe mit Ausgießer statt eines einzelnen Gefäßes, damit sich das Konzentrat gleichmäßig auf mehrere Gläser verteilen lässt, ohne dass die letzte Portion deutlich schwächer ausfällt als die erste. Bereits fertig gemischtes Iced Matcha Soda verliert innerhalb weniger Stunden seine Kohlensäure und einen Teil seiner Frische, es sollte deshalb direkt nach der Zubereitung getrunken werden. Reines Matcha-Konzentrat ohne Sprudelwasser lässt sich dagegen gekühlt und abgedeckt einige Stunden aufbewahren, bevor es nachträglich mit frischem Sprudelwasser und Eis aufgefüllt wird. Direkt nach dem Anrühren schmeckt das Konzentrat am kräftigsten, mit der Zeit verliert es an Frische und wird flacher im Geschmack, auch wenn die Farbe kaum sichtbar nachlässt. Spätestens am nächsten Tag lohnt sich ein frisch angerührtes Konzentrat mehr als ein aufgewärmtes altes.

Das richtige Pulver für kalte Zubereitung

Für Iced Matcha Soda eignet sich ein Pulver, das sich auch bei niedrigeren Temperaturen gut auflöst, dazu mehr in „Matcha kalt zubereiten: Cold Matcha, Shaker und Cold Brew“. Ein Pulver mit gröberer Mahlung löst sich in kaltem oder nur mäßig warmem Wasser deutlich schlechter auf als ein fein vermahlenes, was sich in einem klaren Getränk wie Iced Matcha Soda besonders bemerkbar macht, weil sich Rückstände am Glasboden sichtbar absetzen. Unsere Bio-Matcha-Dose mit 30 Gramm kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm, reicht für rund 10 bis 15 Schalen bei 2 Gramm je Portion und wird kostenlos innerhalb von 1 bis 2 Werktagen nach Deutschland versendet. Kontrollstelle DE-ÖKO-006, Kennzeichnung CN-BIO-141, im Labor auf Rückstände geprüft.

Quellen

    Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

    Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
    Laborgeprüft · Bio
    MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
    Erste Ernte
    Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
    Doppelt versiegelt

    Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

    Bio aus erster Ernte.
    Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

    Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

    • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
    • Im Labor geprüft
    • Erste Ernte, feinste Vermahlung
    • Doppelt luftdicht versiegelt
    • Versand kostenlos in Deutschland
    • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
    5,0 von 5 · 3 Bewertungen
    „Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
    Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

    30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

    Jetzt probieren

    MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

    Weitere Wissensartikel