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Rezepte

Iced-Matcha-Smoothie-Bowl: das Löffel-Rezept

Eine Matcha-Smoothie-Bowl ist ein dickflüssiger, gekühlter Smoothie, der so fest angerührt wird, dass er mit dem Löffel statt mit dem Strohhalm gegessen werden kann, garniert mit Toppings wie Obst, Granola oder Kokosraspeln. Dieser Artikel zeigt ein Grundrezept mit Mengenangaben und erklärt, worauf es bei der Konsistenz, der Zubereitung und der Vorbereitung auf Vorrat ankommt, damit die Bowl auch unter der Woche schnell auf dem Tisch steht.

Was eine Bowl von einem Smoothie unterscheidet

Ein trinkbarer Smoothie enthält vergleichsweise viel Flüssigkeit und wird durch einen Strohhalm oder direkt aus dem Glas getrunken. Eine Bowl dagegen wird bewusst dickflüssiger angerührt, meist mit gefrorener Banane oder anderem gefrorenem Obst als Basis, damit die Masse auf dem Löffel hält und Toppings nicht sofort einsinken. Der Unterschied liegt also in der Konsistenz und in der Art, wie das Getränk gegessen wird, nicht in den Grundzutaten. Wegen der festeren Konsistenz eignet sich eine Bowl auch besser als eigenständige Mahlzeit, während ein trinkbarer Smoothie eher als schneller Snack für zwischendurch gedacht ist, den man nebenbei auf dem Weg zur Arbeit oder zur Uni trinkt.

Zutaten für eine Bowl

1 gefrorene Banane in Scheiben, 100 g gefrorener Spinat oder eine Handvoll frischer Spinat, 100 ml Pflanzendrink nach Wahl, 2 Gramm Matcha-Pulver, 1 Teelöffel Ahornsirup oder Honig nach Geschmack, 3 bis 4 Eiswürfel. Für die Toppings zusätzlich nach Wahl: eine Handvoll frische Beeren, eine halbe frische Banane in Scheiben, 2 Esslöffel Granola, 1 Esslöffel Kokosraspeln und einige Kakaonibs. Alle Mengenangaben lassen sich problemlos verdoppeln oder verdreifachen, wenn mehrere Portionen gleichzeitig zubereitet werden sollen.

Zubereitung der Basis

Alle Zutaten bis auf die Eiswürfel in einen Standmixer geben und auf niedriger Stufe kurz anmixen, bis sich grobe Stücke lösen. Erst danach die Eiswürfel dazugeben und auf höchster Stufe mixen, bis eine gleichmäßige, dickflüssige Masse ohne sichtbare Bananen- oder Spinatstücke entsteht. Die Masse sollte so fest sein, dass ein Löffel darin stehen bleibt, ist sie zu flüssig, gleicht eine weitere gefrorene Bananenscheibe das aus. Für eine feste Bowl braucht es einen Standmixer mit starkem Motor, um gefrorene Zutaten ohne zusätzliche Flüssigkeit zu einer glatten Masse zu verarbeiten, ein einfacher Stabmixer stößt hier schnell an seine Grenzen. Wichtig ist außerdem, den Mixer während des Mixens gelegentlich kurz zu stoppen und die Masse mit einem Gummispatel von den Rändern nach unten zu schieben, da sich sehr dickflüssige Massen an den Wänden des Mixbehälters festsetzen können, statt gleichmäßig erfasst zu werden.

Anrichten in der Schale und Toppings im Vorratsglas

Die fertige Masse zügig in eine flache Schale füllen und mit dem Löffelrücken glattstreichen, so haften Toppings besser. Gut geeignete Toppings sind frische Beeren, Bananenscheiben, Granola, Kokosraspeln oder ein paar Kakaonibs. Die Toppings am besten in kleinen, getrennten Reihen anordnen, statt sie zu vermischen, das sorgt für ein gleichmäßiges Bild und lässt sich portionsweise löffeln. Granola, Kokosraspeln und gehackte Nüsse lassen sich in kleinen, verschlossenen Gläsern für mehrere Tage im Voraus abfüllen und stehen dann griffbereit neben dem Gefrierfach mit den Bananenscheiben. Frisches Obst als Topping wird dagegen erst direkt vor dem Servieren geschnitten, da es sonst antrocknet oder braun anläuft.

Vorbereitung für den nächsten Tag und Transport unterwegs

Bananenscheiben lassen sich gut auf Vorrat einfrieren, dafür reife Bananen schälen, in Scheiben schneiden und flach auf einem Blech vorfrieren, bevor sie in einen Gefrierbeutel kommen, so kleben sie nicht zusammen. Auch der Spinat kann portionsweise eingefroren werden. So dauert die eigentliche Zubereitung am Morgen nur noch wenige Minuten. Da eine Smoothie-Bowl mit dem Löffel gegessen wird, eignet sie sich weniger gut für den klassischen Transport in einer Trinkflasche. Wer sie dennoch mitnehmen möchte, füllt die fertige Masse in ein verschließbares Glas oder eine kleine Dose mit Deckel und packt die Toppings separat in ein zweites, kleines Gefäß, damit sie beim Transport nicht durchweichen. Erst kurz vor dem Essen werden beide Teile zusammengeführt. So bleibt die Bowl auch nach einem kurzen Weg zur Uni oder ins Büro noch fest genug, um mit dem Löffel gegessen zu werden, statt bereits unterwegs aufzuweichen.

Wenn die Bowl zu wässrig wird

Wird die Masse trotz gefrorener Zutaten zu dünn, liegt das meist an zu viel Flüssigkeit oder an zu wenig gefrorenen Zutaten. Am einfachsten lässt sich das mit zusätzlichen Eiswürfeln oder einer weiteren gefrorenen Bananenscheibe korrigieren, nachträglich Flüssigkeit hinzuzufügen macht das Problem dagegen schlimmer. Wer öfter Bowls zubereitet, findet weitere Zutatenkombinationen in „Matcha Smoothie: welche Zutaten wirklich zusammenpassen„, und wer die Bowl als Teil einer Essensvorbereitung für die Woche plant, in „Matcha-Meal-Prep-Bowls für fünf Tage: die Rezepte“. Umgekehrt kann eine zu feste Masse den Mixer überlasten, dann genügt ein kleiner Schluck zusätzlicher Pflanzendrink, der dazukommt, bevor kurz weitergemixt wird, statt die Masse trocken laufen zu lassen.

Warum Spinat und nicht nur Banane

Spinat sorgt in dieser Bowl vor allem für Volumen und eine gleichmäßigere, sattere Grünfärbung, ohne den Geschmack spürbar zu verändern, da Banane und Matcha den Ton der Bowl dominieren. Wer keinen Spinat verwenden möchte, lässt ihn einfach weg und ersetzt die Menge durch eine zusätzliche halbe gefrorene Banane, die Konsistenz bleibt dabei ähnlich, nur die Farbe wird etwas heller und stärker vom Matcha allein bestimmt. Wer testen möchte, wie stark der Spinat den Geschmack tatsächlich verändert, bereitet am besten einmal beide Varianten zu und vergleicht sie direkt nebeneinander, der Unterschied fällt für die meisten überraschend gering aus.

Süße nach Geschmack anpassen

Die Süße einer Bowl hängt stark von der Reife der verwendeten Banane ab, eine sehr reife, bereits braun gefleckte Banane bringt schon von sich aus viel Süße mit, eine grünere Banane dagegen kaum. Wer eine weniger reife Banane verwendet, gleicht das am besten mit etwas mehr Ahornsirup oder Honig aus, statt die Bananenmenge zu erhöhen, da sonst die Konsistenz zu fest werden kann. So lässt sich die Süße unabhängig von der Konsistenz der Bowl anpassen. Wer die Süße lieber über die Toppings statt über die Basis steuert, verwendet weniger Ahornsirup im Mixer und legt dafür etwas mehr süßes Obst wie Beeren oder Mangostücke oben auf, das gibt zusätzlich einen frischeren Kontrast zur Matcha-Basis.

Eine herzhaftere Variante

Wer weniger Süße möchte, kann die Bowl auch mit weniger Banane und dafür mit etwas Avocado zubereiten, das sorgt für eine cremige Konsistenz ohne zusätzliche Süße und passt gut zu Toppings wie Kürbiskernen oder ungesüßten Nüssen statt zu Beeren und Granola. Diese Variante eignet sich vor allem für alle, die den Matcha-Ton in der Bowl deutlicher herausschmecken möchten, da die Frucht dann weniger stark dominiert. Als weitere Variante lässt sich ein Teil des Pflanzendrinks durch griechischen Joghurt oder eine pflanzliche Joghurtalternative ersetzen, das macht die Bowl fester und sorgt für eine cremigere, leicht säuerliche Note, die sich gut mit dem herben Matcha-Ton verträgt.

Das passende Pulver für die Bowl

Damit die Bowl ihre kräftige grüne Farbe bekommt und nicht bräunlich erscheint, kommt es auf die Qualität des Matcha-Pulvers an, dazu mehr in „Matcha kaufen: worauf achten? Die Checkliste mit 7 Prüfpunkten“. Ein blasses oder bereits leicht bräunliches Pulver macht sich in einer Bowl deutlich stärker bemerkbar als in einem Latte mit Milch, weil die Farbe hier ohne Verdünnung sichtbar bleibt und direkt ins Auge fällt, sobald die Bowl fertig angerichtet ist. Unsere Bio-Matcha-Dose mit 30 Gramm kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm, reicht für rund 10 bis 15 Schalen und wird kostenlos innerhalb von 1 bis 2 Werktagen nach Deutschland versendet. Kontrollstelle DE-ÖKO-006, Kennzeichnung CN-BIO-141, im Labor auf Rückstände geprüft.

Quellen

    Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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