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Rezepte

Iced-Matcha-Chia-Pudding: das Rezept zum Vorbereiten

Wer nach matcha chia pudding rezept sucht, will meist ein Frühstück oder einen Snack, der am Vorabend vorbereitet wird und am nächsten Tag fertig aus dem Kühlschrank kommt. Chiasamen quellen über Nacht in Flüssigkeit zu einer puddingartigen Konsistenz auf, Matcha sorgt für Farbe und Geschmack. Dieser Artikel erklärt die Zubereitung Schritt für Schritt mit genauen Mengen und zeigt zwei Varianten aus unabhängigen Rezeptquellen sowie Ideen für Toppings und Aufbewahrung.

Das Grundprinzip von Chia-Pudding

Chiasamen nehmen ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts an umgebender Flüssigkeit auf und bilden dabei eine gelartige, durchsichtige Hülle um jedes einzelne Korn. Werden sie mit einer Flüssigkeit wie Pflanzenmilch vermischt und einige Stunden oder über Nacht ruhen gelassen, entsteht eine puddingähnliche Konsistenz, ganz ohne Kochen. Matcha wird dabei entweder direkt mit der Milch verquirlt oder vorab mit wenig Flüssigkeit klumpenfrei angerührt, bevor der Rest der Zutaten dazukommt. Dieses Grundprinzip lässt sich mit unterschiedlichen Milchsorten, Süßungsmitteln und Mengenverhältnissen an den eigenen Geschmack anpassen.

Zutaten für die Grundvariante

Nach dem veröffentlichten Rezept von Purely Kaylie für zwei Portionen: 1 Tasse Mandel- oder Kokosmilch, 1/4 Tasse Chiasamen, 2 Teelöffel Matcha-Pulver, 2 Esslöffel Ahornsirup, 1 Teelöffel Vanilleextrakt, 1 Prise Salz. Diese Mengen lassen sich bei Bedarf verdoppeln oder verdreifachen, wenn mehrere Portionen auf Vorrat zubereitet werden sollen.

Zubereitung der Grundvariante

Milch, Chiasamen, Matcha-Pulver, Ahornsirup, Vanilleextrakt und Salz in einer Schüssel zusammengeben und gründlich verquirlen, bis sich das Matcha-Pulver vollständig aufgelöst hat und keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Die Schüssel abdecken und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Servieren noch einmal umrühren und bei Bedarf mit etwas zusätzlicher Milch auf die gewünschte Konsistenz verdünnen, falls der Pudding zu fest geworden ist.

Zutaten für die cremigere Variante

Nach dem Rezept von Choosing Chia für zwei Portionen: 1/4 Tasse Chiasamen, 1 Tasse vollfette Kokosmilch, 1 Teelöffel Matcha-Pulver in Zeremonienqualität, 1/2 Teelöffel Vanilleextrakt, 2 Esslöffel Ahornsirup. Diese Variante ist durch die vollfette Kokosmilch cremiger als die Version mit Mandelmilch und eignet sich besonders für alle, die einen dichteren, sämigeren Pudding bevorzugen.

Zubereitung der cremigeren Variante

Alle Zutaten in einer Schüssel oder einem verschließbaren Glas zusammengeben und kräftig verrühren, damit sich keine Klumpen bilden. Die Schüssel oder das Glas abdecken und mindestens 2 Stunden, idealerweise über Nacht, kühl stellen. Bilden sich nach einigen Minuten dennoch Klümpchen, lässt sich das mit einem zweiten Verrühren nach etwa 5 Minuten Ruhezeit beheben. Die fertige Masse hält sich luftdicht verschlossen bis zu 5 Tage im Kühlschrank und lässt sich damit gut für mehrere Tage im Voraus vorbereiten.

Toppings und Variationen

Beide unabhängigen Rezeptquellen empfehlen übereinstimmend, den fertigen, gekühlten Pudding kurz vor dem Servieren mit frischem Obst wie Beeren oder Kiwischeiben, gerösteten Kokosraspeln, knusprigem Müsli oder gehackten Nüssen zu garnieren. Wer den Pudding als Iced-Matcha-Variante servieren möchte, kann ihn zusätzlich mit etwas kaltem Iced Matcha aufgießen oder in ein Glas mit Eiswürfeln schichten. Für unterwegs eignet sich der Pudding gut in kleinen Gläsern mit Deckel, da er sich am Vortag vorbereiten lässt und sich so leicht mitnehmen lässt, ohne am Morgen noch etwas zubereiten zu müssen.

Weitere Rezeptideen zum Vorbereiten

Wer weitere Frühstücksideen mit Matcha zum Vorbereiten sucht, findet verwandte Anregungen im Artikel „Matcha-Protein-Overnight-Oats: das Rezept aus den sozialen Netzwerken“. Für alle, die den Pudding lieber in einer löffelbaren Bowl-Variante mögen, lohnt sich zudem ein Blick in den Artikel „Iced-Matcha-Smoothie-Bowl: das Löffel-Rezept“, der eine weitere Möglichkeit zeigt, Matcha in ein löffelbares Frühstück einzubauen.

Typische Fehler bei der Zubereitung

Der häufigste Fehler bei Matcha-Chia-Pudding ist laut beiden Rezeptquellen, das Matcha-Pulver direkt zusammen mit den Chiasamen in die Flüssigkeit zu geben, ohne es vorher separat mit etwas Milch klumpenfrei zu verrühren. Dadurch bilden sich kleine, bittere Matcha-Klümpchen, die sich später kaum noch auflösen lassen, während die Chiasamen bereits zu quellen beginnen. Ein zweiter häufiger Fehler ist zu wenig Ruhezeit im Kühlschrank: Wird der Pudding weniger als zwei Stunden gekühlt, bleibt die Konsistenz eher flüssig und wässrig statt cremig-puddingartig. Wer beide Punkte beachtet, also erst das Matcha-Pulver auflösen und danach ausreichend Zeit zum Quellen einplanen, erhält zuverlässig die gewünschte, gleichmäßige Konsistenz.

Mengenanpassung für mehrere Portionen

Beide vorgestellten Rezepte lassen sich problemlos verdoppeln oder verdreifachen, wenn mehrere Portionen für die ganze Woche vorbereitet werden sollen. Am praktischsten ist es, die Gesamtmenge in mehreren kleineren, einzeln verschließbaren Gläsern statt in einer großen Schüssel anzusetzen, da sich der Pudding dann direkt portionsweise aus dem Kühlschrank entnehmen lässt, ohne jedes Mal neu abfüllen zu müssen. Bei größeren Mengen empfiehlt sich außerdem, die Mischung nach der ersten Stunde im Kühlschrank noch einmal kurz umzurühren, damit sich die Chiasamen gleichmäßig verteilen und sich nicht am Boden des Gefäßes absetzen.

Womit sich der Pudding gut kombinieren lässt

Neben den bereits genannten Toppings wie Beeren, Kiwi oder Kokosraspeln lässt sich der Matcha-Chia-Pudding auch als Basis für ein geschichtetes Glas verwenden, etwa abwechselnd mit einer Lage Joghurt oder pflanzlichem Joghurtersatz und einer Lage frischem Obst. Für unterwegs eignet sich ein kleines, verschließbares Glas mit Löffel, das sich am Vorabend befüllen und am nächsten Morgen einfach mitnehmen lässt. Wer den Pudding als kleines Dessert servieren möchte, kann ihn zusätzlich mit ein paar Tropfen Ahornsirup oder einer dünnen Schicht Kokosraspeln abrunden, bevor er serviert wird.

Warum sich der Pudding für die Woche eignet

Weil sich der Pudding gut mehrere Tage im Voraus zubereiten und portionsweise im Kühlschrank aufbewahren lässt, eignet er sich besonders für Wochen mit wenig Zeit am Morgen. Statt jeden Tag neu zu kochen, reicht es, einmal eine größere Menge anzusetzen und diese über mehrere Frühstücke oder Zwischenmahlzeiten zu verteilen. Diese Vorbereitung im Voraus, auf Englisch häufig als Meal Prep bezeichnet, ist einer der Hauptgründe, warum Chia-Pudding-Rezepte generell und die Matcha-Variante im Besonderen auf Social-Media-Plattformen so häufig geteilt werden: Sie verbinden einen geringen Zeitaufwand mit einem optisch ansprechenden Ergebnis, das sich gut fotografieren und in kurzen Videos zeigen lässt.

Chiasamen als Basiszutat

Chiasamen stammen ursprünglich aus Mittelamerika und werden dort seit langer Zeit angebaut, inzwischen aber auch seit einigen Jahren breit im europäischen Lebensmittelhandel angeboten, meist als kleine, ovale schwarze oder weiße Samen. Für Chia-Pudding eignen sich beide Farben gleichermaßen, wobei schwarze Chiasamen im fertigen Pudding einen sichtbaren Kontrast zur grünen Matcha-Farbe bilden, während weiße Chiasamen optisch weniger auffallen. Die Samen selbst haben keinen ausgeprägten Eigengeschmack, weshalb sie sich gut mit dem kräftigen, leicht bitteren Matcha-Aroma kombinieren lassen, ohne dass eine Zutat die andere überdeckt. Für das Rezept ist es unerheblich, welche Chiasamen-Farbe verwendet wird; entscheidend ist allein das Verhältnis zwischen Samen und Flüssigkeit.

Woher der Name Chia-Pudding kommt

Der Begriff Pudding beschreibt in diesem Zusammenhang eher die entstehende, cremige Konsistenz als eine klassische, gekochte Süßspeise, wie sie im deutschsprachigen Raum unter demselben Namen bekannt ist. Anders als bei klassischem Pudding entsteht die feste Konsistenz beim Chia-Pudding allein durch das Quellen der Samen in Flüssigkeit, ganz ohne Erhitzen oder Bindemittel wie Stärke. Diese kalte Zubereitung ohne Herd macht das Rezept besonders alltagstauglich, weil weder Töpfe noch eine Herdplatte benötigt werden und sich das Ergebnis problemlos in Schulen, Büros oder auf Reisen zubereiten lässt, solange ein Kühlschrank für die Ruhezeit zur Verfügung steht.

Chiasamen richtig auswählen und lagern

Chiasamen gibt es hell und dunkel, wobei sich beide Sorten in Geschmack und Quellverhalten kaum unterscheiden und für dieses Rezept gleichermaßen geeignet sind. Für ein optisch gleichmäßiges Ergebnis neben dem grünen Matcha eignen sich helle Chiasamen etwas besser, da sie weniger Eigenfarbe mitbringen und die grüne Farbe des Puddings dadurch klarer zur Geltung kommt. Ungeöffnete Packungen halten sich an einem trockenen, kühlen Ort über mehrere Monate, nach dem Öffnen empfiehlt sich ein luftdicht verschlossenes Gefäß, damit die Samen keine Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft ziehen und vorzeitig zu quellen beginnen. Beim Einkauf lohnt sich ein Blick darauf, ob die Samen lose oder abgepackt in kleineren Portionen angeboten werden, je nachdem, wie regelmäßig Chia-Pudding auf dem eigenen Speiseplan steht. Für die Zubereitung selbst gilt: Je feiner die Chiasamen mit der Flüssigkeit vermischt werden, desto gleichmäßiger quellen sie auf, weshalb ein kurzes, kräftiges Verrühren direkt nach dem Zusammengeben aller Zutaten sinnvoller ist als ein einmaliges, flüchtiges Umrühren. Wer den Pudding regelmäßig zubereitet, kann die Chiasamen auch in größeren Mengen bevorraten, sollte sie dann aber weiterhin portionsweise und nicht als große Gesamtmenge auf einmal ansetzen, damit sich die Konsistenz in jedem einzelnen Glas gleich entwickelt.

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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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