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Allo Simonne ruft Pistachio Matcha Spread wegen Glasstücken zurück

Die kanadische Lebensmittelbehörde CFIA meldet am 27. August 2026 einen Rückruf des Pistachio Matcha Spread von Allo Simonne aus Québec. Grund sind mögliche Glasstücke im Produkt, betroffen ist auch ein zweiter Aufstrich derselben Marke.

Was zurückgerufen wird

Die kanadische Lebensmittelinspektionsbehörde CFIA veröffentlichte am 27. August 2026 einen Rückruf des Herstellers Allo Simonne aus Québec. Betroffen ist der Pistachio Matcha Spread in der 220-Gramm-Packung mit der UPC-Nummer 6 28437 31056 1, dem Chargencode 12-104-26 MA und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10/27. Gleichzeitig ruft die Behörde den Almond Cardamom Spread derselben Marke zurück, ebenfalls 220 Gramm, UPC 6 28437 31007 3, Chargencode 7-104-26 MA. Als Rückrufdatum nennt die CFIA-Meldung mit der Kennung RA-82538 den 25. August 2026. Grund ist eine mögliche Verunreinigung mit Fremdkörpern in Form von Glasstücken. Verkauft wurden beide Produkte online sowie im Einzelhandel in den Provinzen British Columbia und Québec. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung waren der Behörde keine Verletzungen gemeldet worden. Die Meldung nennt ausschließlich die beiden genannten Chargen; für andere Chargencodes oder Haltbarkeitsdaten trifft sie keine Aussage.

Warum die Einstufung als Klasse 2 zählt

Die CFIA stuft den Rückruf als Klasse 2 ein: ein mittleres Risiko, dass der Verzehr zu vorübergehenden, nicht lebensbedrohlichen Problemen führt. Konkret nennt die Behörde die Gefahr von Verletzungen an Zähnen und Mund, Erstickungsgefahr sowie mögliche Verletzungen im Magen-Darm-Trakt durch verschluckte Glasstücke. Wer eine der beiden Packungen im Haushalt hat, prüft Chargencode und Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett gegen die Angaben im Rückruf. Stimmen sie überein, wird das Produkt nicht mehr gegessen, sondern entsorgt oder an die Verkaufsstelle zurückgegeben. Die CFIA rät Konsumentinnen und Konsumenten, Einzelhändlern sowie gastronomischen Betrieben ausdrücklich davon ab, die betroffenen Packungen zu verkaufen, zu servieren oder weiterzugeben. Ein Rückruf wegen Fremdkörpern betrifft, anders als ein Rückruf wegen Pestizidrückständen, ausschließlich die Verpackung und Verarbeitung der konkreten Charge, nicht die Zutat Matcha selbst oder deren Herkunft.

Kein Einzelfall bei diesem Hersteller

Es ist nicht die erste Rückrufmeldung zu Glasstücken bei Allo Simonne in diesem Jahr: Bereits im Juni 2026 hatte die CFIA einen Schokoladenaufstrich derselben Marke aus demselben Grund zurückgerufen. Für Kaufende zeigt der Fall vor allem, wie wichtig eine funktionierende Chargenrückverfolgung bei jedem verarbeiteten Lebensmittel ist, unabhängig davon, welche Zutat im Vordergrund steht. Bei einem reinen Pulver wie Matcha lässt sich eine Glasverunreinigung anders als bei einem Aufstrich in der Regel schon beim Befüllen der Dose optisch kaum verstecken, trotzdem bleibt die Chargenprüfung der einzig verlässliche Weg. Wie ein Analysezertifikat zu einer Matcha-Charge gelesen wird und worauf es dabei ankommt, erklärt der Wissensartikel „Analysezertifikat für Matcha lesen: Zeile für Zeile erklärt". Unsere eigene Ware wird bio angebaut, besteht aus einer einzigen Zutat und wird zu jeder Partie im Labor geprüft, bevor sie in den Versand geht.

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