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Trends

Wie Matcha in die Chase Lounge beim US Open 2026 kam

Beim US Open 2026 betreibt JPMorgan Chase in seiner Chase Lounge erstmals eine eigene Matcha-Bar, umgesetzt zusammen mit dem New Yorker Matcha-Anbieter Matchaful. Der Schritt zeigt, wie Matcha auch bei grossen Sportevents Teil des Lounge-Angebots wird, nicht nur bei kulinarischen Veranstaltungen im engeren Sinn.

Die Chase Lounge beim US Open

JPMorgan Chase ist seit 45 Jahren Sponsor des US Open und betreibt seit einigen Jahren eine eigene Lounge für Karteninhaberinnen und Karteninhaber. Während der Fan Week im August war die Lounge täglich von 11 bis 14 Uhr ohne Reservierung zugänglich, während der Hauptrunde des Turniers ist eine tägliche Reservierung über die Plattform ChaseGetsYouCloser.com erforderlich, die jeweils am Vortag freigeschaltet wird. Dieses gestaffelte Reservierungssystem soll verhindern, dass die Lounge an einzelnen Tagen überfüllt ist, und gibt gleichzeitig allen Karteninhaberinnen und Karteninhabern eine faire Chance auf einen Platz, unabhängig davon, wie frühzeitig sie planen.

Die neue Matcha-Bar mit Matchaful

Neu für 2026 ist eine Matcha-Bar innerhalb der Chase Lounge, betrieben in Zusammenarbeit mit dem New Yorker Matcha-Anbieter Matchaful. Während der Tagesessions gibt es klassische Matcha Lattes und einen Iced Blueberry Matcha Latte, während der Abendsessions werden zusätzlich Matcha-Popsicles angeboten. Diese Aufteilung nach Tages- und Abendangebot orientiert sich an den unterschiedlichen Temperaturen und Bedürfnissen der Gäste zu verschiedenen Tageszeiten im späten New Yorker Sommer. Während tagsüber oft noch hohe Temperaturen herrschen und ein kaltes Getränk gefragt ist, sinken die Temperaturen an vielen Abendsessions bereits spürbar, was das zusätzliche Angebot an Matcha-Popsicles für den Nachmittag eher als kühlenden Snack denn als reines Abendgetränk erklärt.

Wer Matchaful ist

Matchaful ist ein auf Matcha spezialisierter Anbieter mit Sitz in New York, der sich auf die Zubereitung und den Verkauf von Matcha-Getränken konzentriert. Für ein grosses Sponsoring-Konzept wie die Chase Lounge ist die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten lokalen Anbieter ein übliches Vorgehen, weil Sponsoren wie JPMorgan Chase selbst nicht über das gastronomische Fachwissen für die Zubereitung von Matcha-Getränken verfügen und stattdessen auf externe Partner mit entsprechender Erfahrung zurückgreifen. Für einen kleineren, spezialisierten Anbieter wie Matchaful wiederum bedeutet eine solche Kooperation eine deutlich größere Reichweite und Sichtbarkeit, als sie über die eigenen Standorte in New York allein erreichbar wäre, weil das US Open jährlich mehrere hunderttausend Besucherinnen und Besucher anzieht, von denen ein Teil erstmals überhaupt mit dem Namen Matchaful in Berührung kommt und den Anbieter danach möglicherweise auch ausserhalb des Turniers weiterverfolgt.

Weitere Angebote der Lounge

Neben der Matcha-Bar bietet die Chase Lounge kostenlose kleine Speisen, Lademöglichkeiten für Mobilgeräte, Klimaanlage und eine Live-Übertragung des laufenden Turniers. Neu ist außerdem der Chase Market, der sich an klassische New Yorker Bodegas anlehnt und Besucherinnen und Besuchern ein Rubbellos für kleine Gewinne aushändigt, dazu ein Fotoformat im Stil eines Zeitschriftencovers, bei dem Gäste ein digitales Erinnerungsbild mitnehmen können. Diese Kombination aus Getraenkeangebot und interaktiven Zusatzformaten zeigt, dass die Lounge nicht allein auf Speisen und Getränke setzt, sondern gezielt mehrere kleine Erlebnismomente über den Turnierbesuch verteilt, um die Aufenthaltsdauer und Zufriedenheit der Gäste zu erhöhen, statt sie nach kurzer Zeit weiter ins übrige Turniergelände zu schicken.

Öffnungszeiten und Zugang während des Hauptturniers

Während der Tagesessions ist die Lounge von 10:30 bis 16 Uhr geöffnet, während der Abendsessions von 18 bis 20:30 Uhr. Für bestimmte Sessions bleibt die Lounge geschlossen. Der Zugang ist grundsätzlich Karteninhaberinnen und Karteninhabern von Chase vorbehalten, was das Angebot von öffentlich zugänglichen Matcha-Ständen auf dem restlichen Turniergelände unterscheidet, die ohne besondere Kartenberechtigung besucht werden können. Für bestimmte Sessions bleibt die Lounge komplett geschlossen, konkret für die Sessions 20 sowie 22 bis 27, was Besucherinnen und Besucher bei der Planung ihres Turnierbesuchs vorab berücksichtigen sollten, um keine unnötige Anreise zur geschlossenen Lounge einzuplanen.

Die Chase Terrace als weiteres Angebot

Zusätzlich zur Lounge betreibt Chase am Grandstand-Court die Chase Terrace, die einen beschatteten Sitzbereich mit Blick auf die Courts 8 bis 10 bietet, ebenfalls exklusiv für Chase-Kundschaft und nach dem Prinzip first come, first served. Diese Terrasse ist von der eigentlichen Lounge getrennt und bietet keinen direkten Zugang zur Matcha-Bar, ergänzt das Gesamtangebot aber um einen weiteren Ort mit direktem Blick auf das laufende Turniergeschehen. Wer sowohl die Matcha-Bar als auch die Terrasse besuchen möchte, muss also zwischen zwei getrennten Bereichen wechseln, die jeweils eigene Zugangsregeln und Öffnungszeiten haben, statt an einem einzigen Ort alle Angebote gleichzeitig nutzen zu können.

Warum Sponsoren auf Matcha statt klassische Getränke setzen

Grosse Sportsponsoren suchen bei Lounge-Konzepten regelmäßig nach Angeboten, die sich von klassischen Standardgetränken wie Kaffee oder Softdrinks abheben. Matcha eignet sich dafür, weil es als frisches, sommerliches Getränk wahrgenommen wird und sich gut mit dem Ambiente eines Sommerturniers wie dem US Open verbindet, das traditionell Ende August und Anfang September stattfindet, in einer Jahreszeit, in der kalte, erfrischende Getränke besonders gefragt sind. Ein Getränk wie Matcha bringt zudem eine klare grüne Farbe mit, die sich optisch von den üblichen braunen oder durchsichtigen Getränken einer klassischen Sport-Lounge abhebt und dadurch auf Fotos und in sozialen Medien besonders auffällt.

Einordnung im Vergleich zu anderen Sportevents

Matcha-Angebote bei grossen Sportevents sind kein isoliertes Phänomen des US Open, auch bei anderen internationalen Turnieren tauchen zunehmend spezialisierte Getränkestände mit Matcha auf, meist in Zusammenarbeit mit lokalen Cafes oder Marken statt in Eigenregie der Veranstalter. Das zeigt ein wiederkehrendes Muster, bei dem grosse Sponsoren gezielt nach neuen, unterscheidbaren Erlebnissen für ihre Lounge-Gäste suchen, statt auf austauschbare Standardangebote zu setzen. Diese Zusammenarbeit zwischen grossen Sponsoren und kleineren, spezialisierten Anbietern bringt für beide Seiten Vorteile: Der Sponsor gewinnt an Glaubwürdigkeit durch ein authentisches Angebot, während der kleinere Anbieter von der Reichweite des grossen Events profitiert. Für beide Seiten ist eine solche zeitlich begrenzte Kooperation zudem risikoärmer als eine dauerhafte gemeinsame Marke, weil sie sich nach dem Turnier ohne größeren Aufwand wieder beenden oder im Folgejahr neu verhandeln lässt, je nachdem, wie gut das Angebot bei den Gästen der Chase Lounge tatsächlich ankommt und wie stark es tatsächlich frequentiert wird, was sich erst nach Abschluss der laufenden Turnierausgabe verlässlich einschätzen lässt.

Einordnung für Matcha-Interessierte

Die Matcha-Bar beim US Open zeigt, wie Matcha inzwischen auch in Sponsoring-Konzepten grosser Sportevents auftaucht, meist in Zusammenarbeit mit spezialisierten Matcha-Anbietern statt in Eigenregie der Sponsoren. Für Besucherinnen und Besucher ohne Zugang zur Chase Lounge bleibt Matcha ausserhalb des Turniergeländes in Cafes und im Handel weiterhin die zugänglichere Option, ohne Reservierung oder Kartenberechtigung. Der Fall zeigt insgesamt, wie sich Matcha inzwischen von einem reinen Cafe-Getränk zu einem festen Bestandteil grosser Event-Erlebnisse entwickelt hat, quer durch Branchen wie Sport, Reise und Gastronomie.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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