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Royce' Nama Chocolate Matcha: das japanische Praliné-Sortiment
Royce' ist ein Schokoladenhersteller aus Hokkaido, Japan, mit einer eigenen Matcha-Produktreihe rund um die weiche Nama Chocolate. Ein offizieller Vertrieb in Deutschland ist nicht belegt, die Ware gelangt bislang nur über den Import zu deutschen Kundinnen und Kunden.
Das Unternehmen Royce'
Royce' ist ein japanischer Schokoladenhersteller mit Sitz auf der Insel Hokkaido im Norden Japans. Nach Angabe des Unternehmens selbst umfasst das Sortiment mehrere Matcha-Produktlinien, die auf der offiziellen Verkaufsseite als 'Premium Japanese Matcha Green Tea Chocolates' beworben werden, mit dem Hinweis auf hochwertiges Matcha-Grüntee kombiniert mit cremiger Schokolade. Auf der eingesehenen Seite findet sich kein Hinweis auf einen offiziellen Vertrieb in Deutschland oder Europa, die Preise sind in US-Dollar angegeben, was auf ein primär an den nordamerikanischen und japanischen Markt gerichtetes Angebot hindeutet.
Das Matcha-Sortiment im Überblick
Laut der eingesehenen Produktseite umfasst die Matcha-Reihe von Royce' unter anderem die Matcha Bar Chocolate in einer 12er-Packung, die Nama Chocolate Matcha, die Prafeuille Chocolat Matcha, die Matcha Almond Chocolate, eine 32er-Packung Matcha Chocolate, Chocolate Wafers mit Matcha in einer 12er-Packung, ein Tea Chocolat mit der Kombination Hojicha und Matcha sowie Baton Cookies mit Matcha in einer 25er-Packung. Die angegebenen Preise auf der US-Seite lagen zum Zeitpunkt des Abrufs zwischen rund 15 und 24 US-Dollar je nach Sorte und Packungsgröße, jeweils ohne Versandkosten für eine Lieferung nach Deutschland.
Was Nama Chocolate besonders macht
Nama Chocolate ist eine japanische Praliné-Spezialität, die sich von klassischer, fester Tafelschokolade unterscheidet: Sie hat eine weichere, cremigere Konsistenz, ähnlich einer Trüffelmasse, und wird meist in kleinen, mit Kakaopulver oder Grüntee-Pulver bestäubten Würfeln verkauft. Laut Herstellerbeschreibung wird die Matcha-Variante als 'samtig' beschrieben. Wegen ihrer weichen Textur gilt Nama Chocolate allgemein als kühlkettenempfindlicher als feste Tafelschokolade, eine genaue Angabe zur Kühlpflicht des konkreten Produkts war auf der eingesehenen Seite nicht aufgeführt. Diese Empfindlichkeit ist auch der Grund, warum Nama Chocolate traditionell eher als frisches, zeitnah zu verzehrendes Geschenk gedacht ist und seltener über lange Zeiträume gelagert wird als eine feste Tafel oder ein Hartbonbon.
Hokkaido als Herkunftsregion und warum es ein reines Importprodukt bleibt
Hokkaido ist die nördlichste Hauptinsel Japans und bekannt für ein kühleres Klima als der Rest des Landes, was sich unter anderem in der Milchwirtschaft der Region niederschlägt, einem wichtigen Rohstoff für viele japanische Süßwarenhersteller. Royce' hat seinen Sitz und einen Teil der Produktion dort. Das sagt etwas über den Firmensitz des Herstellers aus, nicht aber über die Herkunft des verwendeten Matcha selbst, zu der auf der eingesehenen Seite keine konkrete Region genannt wurde. Da auf der offiziellen Verkaufsseite zudem kein deutscher oder europäischer Vertrieb erwähnt wird, gelangt Royce'-Ware nach aktuellem Kenntnisstand nur über spezialisierten Japan-Import oder private Reisemitbringsel nach Deutschland. Das unterscheidet die Marke von deutschen oder europäischen Herstellern, deren Produkte über den regulären Einzelhandel erhältlich sind. Wer das Sortiment probieren möchte, ist auf Importhändler oder einen direkten Einkauf in Japan angewiesen, was sich bei Preis und Verfügbarkeit deutlich von einem im deutschen Supermarkt gelisteten Produkt unterscheidet.
Wie sich diese Erzeugnisart von deutschen Matcha-Süßwaren unterscheidet
Im Vergleich zu den deutschen Matcha-Schokoladen dieser Übersicht setzt Royce' auf ein deutlich breiteres Sortiment innerhalb einer einzigen Kategorie, mit acht verschiedenen Matcha-Formaten von der harten Tafel bis zur weichen Praline. Deutsche Hersteller konzentrieren sich meist auf ein oder zwei Formate, etwa eine Tafel und eine Geschenkbox, während japanische Konzerne wie Royce' historisch gewachsene, breitere Produktlinien pflegen. Das lässt sich auch als Ausdruck einer längeren Marktgeschichte lesen: Matcha-Süßwaren sind in Japan kein neuer Trend, sondern ein etabliertes Segment mit jahrzehntelanger Produktentwicklung, während viele deutsche Marken erst in den vergangenen Jahren eigene Matcha-Varianten aufgelegt haben. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das ein größeres Angebot an Texturen und Formaten innerhalb einer einzigen Marke, aber eben auch einen längeren, teureren Beschaffungsweg, wenn keine offizielle Vertriebsstruktur in Europa besteht. Wer sich für ein bestimmtes Format entscheidet, sollte deshalb vorab genau prüfen, ob ein Importhändler tatsächlich nach Deutschland liefert, statt sich allein auf die US-Verkaufsseite zu verlassen und später von Zoll- oder Versandfragen überrascht zu werden.
Premium-Praliné gegen reines Pulver
Eine gefüllte Praline wie die Nama Chocolate Matcha kombiniert Matcha mit Kakaobutter, Milch und weiteren Zutaten zu einer eigenständigen Süßware. Wer stattdessen den unverfälschten Geschmack von Matcha selbst sucht, braucht dafür kein importiertes Praliné, sondern eine eigene Schale mit reinem Pulver. Fein steingemahlener Matcha wie der MATCHASHOCK Bio-Matcha aus erster Ernte lässt sich mit 60 bis 80 Millilitern heißem Wasser anrühren und liefert damit direkt den Teegeschmack, ohne den Umweg über eine importierte Praline. Der Unterschied zeigt sich besonders deutlich im Preis pro Portion: Eine importierte Praline kostet durch Zoll, Versand und Verpackung meist ein Vielfaches dessen, was eine Portion selbst zubereiteter Matcha aus der eigenen Dose kostet.
Worauf beim Kauf importierter Matcha-Pralinen zu achten ist
Bei Importware wie Royce' lohnt sich vor dem Kauf zusätzlich ein Blick auf Versandbedingungen, weil weiche Pralinen wie Nama Chocolate temperaturempfindlicher sind als feste Tafelschokolade. Ein langer Postweg über mehrere Zeitzonen und Klimazonen kann die Textur verändern, selbst wenn die Zutaten unverändert bleiben. Wer außerdem auf den tatsächlichen Matcha-Anteil achten will, sollte sich bewusst machen, dass viele internationale Verkaufsseiten Rezepturangaben nur in stark verkürzter Form zeigen. Der Wissensartikel „Matcha kaufen: worauf achten? Die Checkliste mit 7 Prüfpunkten“ fasst allgemeine Kaufkriterien für Matcha-Erzeugnisse zusammen, die sich sinngemäß auch auf Importsüßwaren übertragen lassen.
Japanische Praliné-Technik zuhause annähern
Eine Nama-Chocolate-ähnliche Textur lässt sich zuhause mit einer Ganache aus weißer Schokolade und Sahne annähern, die anders als eine feste Tafel weich und cremig bleibt. Nach dem Kühlen wird die Masse in kleine Würfel geschnitten und in Kakaopulver oder zusätzlichem Matcha gewälzt, ähnlich wie bei der japanischen Vorlage. Das Ergebnis kommt dem Original nicht exakt gleich, weil professionelle Manufakturen mit speziellen Kühl- und Formtechniken arbeiten, liefert aber eine vergleichbare, weiche Konsistenz mit deutlichem Matcha-Geschmack, ganz ohne Importweg.
Japanische Süßwarenmarken im Überblick
Royce' ist eine von mehreren japanischen Marken, deren Matcha-Süßwaren in Deutschland bislang nur über den Import erhältlich sind. Für die eigene Einordnung des Geschmacks lohnt sich ein Blick in den Wissensartikel „Wie schmeckt Matcha? Das Geschmacksprofil von Umami bis grasig“. Dieser Text ist redaktionell. Das genannte Erzeugnis stammt von einem anderen Hersteller, wir verkaufen es nicht und stehen mit ihm in keiner Verbindung.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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