Trends
Warum Programmiererinnen und Programmierer Matcha als Alternative zu Kaffee entdecken
Die Suchanfrage „matcha programmierer entwickler" führt zu einem klaren Befund: In der Tech-Branche taucht Matcha seit einigen Jahren als Getränk neben Kaffee auf, von eigens entwickelten Zubereitungsgeräten für Co-Working-Spaces bis zu Empfehlungslisten auf Entwickler-Blogs. Einen flächendeckenden Ersatz für Kaffee hat das bisher nicht ausgelöst, dafür aber einen festen zweiten Platz in Büro- und Homeoffice-Küchen neben Filterkaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken erarbeitet. Dieser Artikel zeigt, wo der Trend sichtbar wird, welche Firmen ihn bedienen und wie sich Matcha am Schreibtisch praktisch zubereiten lässt.
Matcha in Getränkelisten für Coder
Auf Blogs, die sich an Programmiererinnen und Programmierer richten, taucht Matcha regelmäßig in Listen mit Getränkeempfehlungen für den Arbeitsalltag auf, direkt neben Kaffee, Cold Brew und anderen koffeinhaltigen Getränken. Ein Beispiel ist der Blog des E-Mail-Testing-Anbieters Mailtrap, der sich gezielt an Entwicklerinnen und Entwickler richtet und Matcha als eine von mehreren Getränkeoptionen neben Kaffee führt. Belastbare Umfragen darüber, wie viele Coder tatsächlich zu Matcha statt Kaffee greifen, gibt es öffentlich nicht – der Trend zeigt sich bislang vor allem in solchen redaktionellen Empfehlungslisten und in der Ausstattung von Co-Working-Küchen, nicht in überprüfbaren Marktzahlen. In Foren und Kommentarspalten, in denen sich Coder über Getränkegewohnheiten austauschen, wird Matcha vor allem als Alternative für alle genannt, die ihren Koffeinkonsum bewusster steuern wollen, etwa weil ihnen die Menge in mehreren Tassen Kaffee zu hoch wird. Genannt werden dabei auch Zwischenlösungen wie koffeinarmer Tee oder halbentkoffeinierter Kaffee. Eine bestimmte Wirkung von Matcha lässt sich daraus nicht ableiten, es zeigt sich aber, dass die Getränkeauswahl in der Branche differenzierter diskutiert wird als früher, als Filterkaffee praktisch alternativlos war. Matcha ist nicht das erste Getränk, das über spezialisierte Ausstattung und Empfehlungslisten seinen Weg in Büroküchen gefunden hat. Cold Brew, Kombucha und aromatisiertes Sprudelwasser haben in den vergangenen Jahren einen ähnlichen Weg genommen: erst als Nischenprodukt in einzelnen Städten, dann als Ausstattungsmerkmal von Co-Working-Anbietern, die sich damit von klassischen Bürovermietern abheben wollten. Matcha reiht sich in dieses Muster ein, mit dem Unterschied, dass die Zubereitung mehr Handarbeit erfordert als das reine Aufdrehen eines Wasserhahns mit Sprudelfunktion.
Ein eigenes Gerät für Co-Working-Küchen
Wie ernst die Branche das Thema nimmt, zeigt ein Produkt aus dem Jahr 2020: Das Start-up World Matcha Inc. stellte auf der CES seine Maschine Cuzen Matcha vor, die Matcha-Blätter direkt zu Pulver mahlt und mit Wasser vermischt. Das Unternehmen hatte im Oktober 2019 eine Pre-Seed-Runde über eine Million US-Dollar von 25 Investoren abgeschlossen, der Vorbestellpreis lag bei 290 US-Dollar. Zielgruppe waren ausdrücklich Start-up- und Co-Working-Küchen in Städten wie New York und Los Angeles – also genau die Arbeitsumgebungen, in denen viele Programmiererinnen und Programmierer ihren Tag verbringen. Zwischen der Vorstellung von Cuzen Matcha im Jahr 2020 und heute hat sich das Angebot an Matcha-Produkten für den Bürobedarf deutlich verbreitert: Neben Pulver in großen Gastronomie-Gebinden gibt es inzwischen kleinere Verpackungsgrößen, die eher auf einzelne Schreibtische statt auf ganze Kantinen zugeschnitten sind. Diese Entwicklung folgt demselben Muster wie bei Filterkaffee, der ebenfalls von der Großpackung für die Kantine zur kleinen Dose für die eigene Schublade gewandert ist.
Warum die Bürokultur dazu passt
Homeoffice- und Open-Space-Küchen bieten heute oft mehr als eine klassische Kaffeemaschine: Wasserkocher, Milchaufschäumer und Siebe gehören in vielen Tech-Firmen längst zur Grundausstattung, weil Mitarbeitende unterschiedliche Getränke zubereiten wollen. Matcha passt in dieses Bild, weil die Zubereitung mit Sieb und Schneebesen wenig zusätzliche Technik braucht und sich in eine kurze Pause zwischen zwei Meetings einbauen lässt. Das ist eine Beobachtung zur Ausstattung von Büroküchen, keine Aussage über eine Wirkung des Getränks selbst. Seit der stärkeren Verbreitung von Homeoffice- und Hybrid-Modellen haben viele Tech-Unternehmen ihre Büroküchen umgebaut, um mehr Getränkeoptionen anzubieten als nur eine einzelne Kaffeemaschine. Milchaufschäumer, mehrere Teesorten und kleine Kühlschränke mit Pflanzenmilch gehören inzwischen zur Standardausstattung vieler Start-up-Büros. Diese Entwicklung, die schon vor der Vorstellung von Cuzen Matcha 2020 begann, hat den Boden dafür bereitet, dass ein Getränk wie Matcha überhaupt Platz in der Getränkeauswahl findet, ohne dass eine einzelne Firma dafür verantwortlich wäre.
Zubereitung am Schreibtisch: was wirklich nötig ist
Für eine Schale Matcha im Büro reichen ein bis zwei Gramm Pulver, heißes, nicht kochendes Wasser von rund 70 bis 80 Grad und ein feines Sieb, um Klümpchen zu vermeiden. Ein Bambusbesen ist die klassische Lösung, eine kleine batteriebetriebene Milchaufschäumer-Variante oder notfalls eine Gabel tun es aber genauso. Wer die Latte-Variante bevorzugt, gießt warme Milch oder Pflanzenmilch dazu. Ein eigener Wasserkocher am Arbeitsplatz reicht für die Zubereitung völlig aus, ein Gerät wie Cuzen Matcha ist dafür keine Voraussetzung. Wer zum ersten Mal am Arbeitsplatz Matcha zubereitet, nutzt oft kochendes statt handwarmes Wasser, was dem Getränk eine bittere Note gibt, oder rührt zu kurz, sodass Klümpchen zurückbleiben. Ein dritter häufiger Fehler ist die Menge: Zu viel Pulver auf zu wenig Wasser ergibt eine sehr kräftige, dickflüssige Konsistenz, die eher der traditionellen Koicha-Zubereitung entspricht als dem gewohnten Latte-Format. Alle drei Punkte lassen sich mit etwas Übung und einem Blick auf die Verpackungsangabe zur empfohlenen Menge schnell beheben.
Kein Ersatz, sondern eine zweite Option
Weder die Empfehlungslisten für Coder noch das Beispiel Cuzen Matcha belegen, dass Matcha Kaffee in der Tech-Branche verdrängt. Beide Quellen beschreiben Matcha als zusätzliche Option neben Kaffee, nicht als dessen Nachfolger. Wer in der Branche über Matcha schreibt, tut das bislang vor allem als Diversifizierung der Getränkeauswahl am Arbeitsplatz, nicht als Ablösung eingefahrener Kaffeegewohnheiten. Weder die Empfehlungslisten für Coder noch das Beispiel eines Zubereitungsgeräts für Co-Working-Küchen sind ein Beleg dafür, dass alle Programmiererinnen und Programmierer zu Matcha wechseln sollten. Sie zeigen aber, dass die Getränkeauswahl am Arbeitsplatz heute breiter gedacht wird als noch vor zehn Jahren, und dass Matcha ein realistischer Teil dieser breiteren Auswahl geworden ist.
Was das für den Einkauf bedeutet
Wer Matcha regelmäßig im Büro zubereiten will, kommt an zwei Fragen nicht vorbei: Wie viel Pulver braucht eine Schale, und wie lässt es sich am Arbeitsplatz lagern, ohne dass es an Farbe verliert. Zwei Gramm pro Schale sind ein guter Richtwert, eine kleine, luftdicht verschlossene Dose im Küchenschrank oder in der eigenen Schublade hält das Pulver vor Licht und Feuchtigkeit fern – zwei Faktoren, die Matcha-Pulver mit der Zeit die Farbe nehmen. Für wen sich das lohnt, zeigt ein einfacher Vergleich: Wer regelmäßig, aber nicht in großen Mengen Matcha trinkt, kommt mit einer kleinen Dose über mehrere Wochen aus, ohne dass am Arbeitsplatz Platz für einen großen Vorrat reserviert werden müsste.
Wie sich der Trend online dokumentiert
Wer nach Bildern und Videos aus Tech-Büros sucht, findet auf Plattformen wie LinkedIn und Instagram vereinzelt Aufnahmen von Matcha-Zubereitungsstationen in Start-up-Küchen, meist im Zusammenhang mit allgemeinen Bürorundgängen oder Vorstellungen neuer Standorte. Eine systematische Auswertung, wie verbreitet solche Stationen tatsächlich sind, existiert öffentlich nicht – die Beispiele bleiben Einzelfälle, die aber zeigen, dass Matcha in der visuellen Selbstdarstellung mancher Tech-Firmen inzwischen einen Platz hat. Wenn Co-Working-Anbieter oder Tech-Firmen ihre Küchen mit Matcha-Optionen ausstatten, geht es vor allem um Differenzierung im Wettbewerb um Fachkräfte: Eine vielfältige Getränkeauswahl gilt in Stellenanzeigen und Standortbeschreibungen häufig als kleines, aber sichtbares Ausstattungsmerkmal, das neben Dingen wie kostenlosem Obst oder einem Fitnessraum erwähnt wird.
Klarstellung
MATCHASHOCK steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu Mailtrap, World Matcha Inc. oder dem Produkt Cuzen Matcha. Dieser Text ordnet öffentlich berichtete Beispiele ein und bewertet die genannten fremden Erzeugnisse nicht.
Was das für die eigene Bürokultur bedeutet
Wer selbst ein kleines Team leitet oder eine Büroküche mitgestaltet, kann sich an denselben Grundzutaten orientieren, die auch in den beschriebenen Beispielen auftauchen: ein Wasserkocher, ein Sieb, ein Schneebesen und eine kleine Auswahl an Milch- oder Pflanzenmilch-Sorten. Ein eigenes Zubereitungsgerät wie Cuzen Matcha ist dafür ausdrücklich keine Voraussetzung, wie die einfache Zubereitung am Schreibtisch zeigt. Wer im Büro oder Homeoffice selbst ausprobieren möchte, wie sich Matcha in den Arbeitsalltag einfügt, braucht dafür kein spezielles Gerät. Bei MATCHASHOCK gibt es reines Bio-Matcha-Pulver aus kontrolliertem Anbau (Kontrollstelle DE-ÖKO-006, Kennzeichnung CN-BIO-141) in der 30-Gramm-Dose, die für rund 10 bis 15 Schalen reicht und sich mit haushaltsüblichem Sieb und Schneebesen zubereiten lässt.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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