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Wie eine Teefarbe zum Namen eines Nike-SB-Sneakers wurde

Ein Skateboard-Profi, ein Nike-Dunk und ein Farbname, der direkt aus der Teeschale kommt: der Nike SB Dunk Low von Yuto Horigome heißt offiziell zwar „Asparagus", wird aber von Nike selbst und der Sneaker-Presse als „Matcha" bezeichnet. Hier steht, was daran belegt ist.

Wer Yuto Horigome ist

Yuto Horigome ist japanischer Skateboard-Profi. 2020 gewann er die erste olympische Goldmedaille im Skateboard-Straßenwettbewerb überhaupt, bereits 2018 hatte er als erster Skateboarder aus Japan eine Goldmedaille bei den X Games geholt. Er zählt zu den bekanntesten Aktiven des Skateboardings und hat bei Nike eine eigene Signature-Reihe auf Basis des Nike SB Dunk Low.

Der zweite Signature-Schuh und sein Name

Nach einer ersten Zusammenarbeit brachte Nike 2025 Horigomes zweiten eigenen Dunk-Low-Colorway heraus, offizieller Farbcode HF8022-300, offizielle Farbbezeichnung „Asparagus/Legion Green/Light Khaki/Dark Loden/Sesame/Burnt Sienna". In der Sneaker-Berichterstattung und sogar auf Nikes eigener Skateboarding-Seite wird der Schuh unter dem Namen „Matcha" geführt – die offizielle Nike-SB-Unterseite trägt sogar die Adresse „yuto-matcha".

Was Horigome selbst über die Idee sagt

Laut Nikes eigener Beschreibung wählte Horigome für diesen zweiten Colorway Farben und Materialien, die ihn an die Geschichte und das Ritual seines Lieblingsgetränks erinnern – vom sorgfältigen Mahlen bis zum Aufgießen, als Sinnbild für die Geduld und den Stolz, die in der Zubereitung von Matcha-Tee stecken. Der Schuh soll also nicht als reines Marketing-Etikett „Matcha" heißen, sondern als persönlicher Bezug des Sportlers zu seinem eigenen Getränkeritual.

Wie der Schuh gestaltet ist

Die Sneaker-Fachpresse beschreibt eine Wildleder-Konstruktion mit Bambusfaser-Akzenten, die ein tiefes Spargelgrün mit erdigen Brauntönen verbindet. Blasenförmige Überlagen, geprägte Ösen und Schnürsenkelenden mit Ritual-Bezug sollen den Prozess der Matcha-Zubereitung nachzeichnen. Ein dunkleres, gesprenkeltes Grün an Fersen- und Zehenbereich kontrastiert mit einem helleren, bräunlichen Grün an Vorderfuß und Mittelfuß. Dazu kommen Horigomes Logo an der Ferse, sein gesticktes Namenszug an der Zunge und ein Holzmaserungs-Muster am Kragen.

Verkaufsdaten und Preis

Der Schuh erschien am 3. April 2025 zunächst exklusiv im Skateshop-Handel, am 5. April 2025 folgte die breitere Auslieferung über Nikes eigenes SNKRS-System. Der Verkaufspreis lag laut mehreren Sneaker-Fachmedien bei 135 US-Dollar. Nach Ausverkauf im regulären Handel wird das Modell inzwischen auf Wiederverkaufsplattformen wie Flight Club gehandelt.

Warum Marken überhaupt Getränkenamen für Farben nutzen

Farbnamen wie „Matcha", „Mokka" oder „Latte" sind in der Sneaker-Branche üblich, weil sie einen komplexen Farbverlauf in einem einzigen, sofort verständlichen Wort zusammenfassen. Anders als ein technischer Farbcode ruft ein Getränkename ein konkretes Bild hervor – hier also die Farbabfolge von grünem Pulver zu bräunlichen Tönen, wie sie beim Anrühren von Matcha entstehen kann. Der Name bleibt dabei eine Produktbezeichnung von Nike, keine Aussage über ein Getränk oder eine Kooperation mit einer Getränkemarke.

Kein Einzelfall: weitere Matcha-Sneaker

Der Horigome-Dunk ist nach Angaben der Sneaker-Fachpresse kein Einzelfall. Auch andere Marken wie New Balance haben in den vergangenen Jahren Colorways mit demselben Farbnamen herausgebracht, was zeigt, dass sich „Matcha" inzwischen als eigenständiger Fachbegriff für einen bestimmten Grünton in der Sneaker-Welt etabliert hat – unabhängig von einzelnen Herstellern oder Marken.

Weitere Ausstattungsdetails des Schuhs

Neben der Farbgebung nennt die Sneaker-Fachpresse noch technische Details: eine gepolsterte Manschette für zusätzlichen Halt am Knöchel, eine widerstandsfähige Gummiaußensohle für Grip auf dem Board und eine dämpfende Zwischensohle zum Schutz bei Stürzen und Landungen – Eigenschaften, die für einen Skateboard-Schuh der SB-Reihe (Skateboarding) wichtiger sind als für ein reines Lifestyle-Modell. Dem Schuhkarton lagen zusätzlich ein rosafarbenes und ein graues Ersatz-Schnürsenkelpaar bei, mit denen sich der Farblook individuell anpassen lässt.

Warum gerade die SB-Reihe für solche Namen bekannt ist

Die SB-Linie von Nike richtet sich traditionell an die Skateboard-Szene und verbindet sportliche Funktion mit ausgefallenen, oft popkulturell referenzierten Farbgeschichten – das unterscheidet sie von reinen Retro-Lifestyle-Modellen. Horigomes Status als zweifacher Weltklasse-Skateboarder mit eigener Signature-Reihe macht ihn zu einem der wenigen aktiven Athleten, die bei Nike SB einen durchgehenden eigenen Farbfaden über mehrere Modelle hinweg erzählen dürfen – der Matcha-Bezug ist dabei erklärtermaßen sein persönlicher, kein von Nike vorgegebener Einfall.

Wie sich der Wiederverkaufspreis seither entwickelt hat

Nach dem offiziellen Ausverkauf im Frühjahr 2025 wird das Modell laut Sneaker-Handelsplattformen wie Flight Club und Sole Priorities inzwischen ausschließlich über den Wiederverkaufsmarkt gehandelt. Wie bei limitierten Signature-Modellen üblich, hängt der dort erzielte Preis stark von Zustand, Originalverpackung und Größe ab und kann sowohl unter als auch über dem ursprünglichen Verkaufspreis von 135 US-Dollar liegen – eine belastbare, aktuelle Zahl lässt sich dafür nicht seriös nennen, weil sich Wiederverkaufspreise laufend ändern.

Wie Athleten überhaupt zu eigenen Farbentscheidungen bei Nike kommen

Signature-Modelle wie der Yuto-Horigome-Dunk entstehen laut Sneaker-Fachpresse typischerweise in einem Abstimmungsprozess zwischen dem Design-Team von Nike und dem jeweiligen Athleten oder der Athletin: Nike liefert die technische Basis und den Produktionsrahmen, während persönliche Vorlieben, Herkunft und Geschichte des Sportlers in die konkrete Farbgestaltung einfließen. Bei Horigome ist das Ergebnis ein Bezug zu seinem eigenen Getränkeritual, bei anderen Athletinnen und Athleten sind es häufig Heimatstädte, Familienmitglieder oder persönliche Erfolge, die in Farbwahl oder Detailelementen auftauchen.

Wie sich der Sneaker-Farbname von unserem Markennamen unterscheidet

Auch wenn beide Namen dasselbe Wort verwenden, handelt es sich um zwei vollständig getrennte Verwendungen: Nikes Bezeichnung beschreibt eine Schuhfarbe, unser Name beschreibt ein Getränk. Zwischen der Nike SB-Produktlinie und MATCHASHOCK besteht keinerlei geschäftliche, vertragliche oder sonstige Verbindung, und dieser Text erhebt an keiner Stelle den Anspruch, eine solche Verbindung zu behaupten oder nahezulegen. Die Doppelverwendung des Wortes zeigt lediglich, wie generisch der Begriff „Matcha" inzwischen als Farb- und Geschmacksreferenz über verschiedenste Branchen hinweg verwendet wird.

Was das für Sneaker-Sammlerinnen und -Sammler praktisch bedeutet

Wer gezielt nach Sneakern mit Getränkenamen sucht, findet in Farbcode-Datenbanken der Fachpresse in der Regel eine verlässlichere Informationsquelle als in Wiederverkaufsplattformen, weil dort auch die offizielle Nike-Bezeichnung neben dem umgangssprachlichen Spitznamen aufgeführt wird. Für den Yuto-Horigome-Dunk bedeutet das konkret: Wer nach dem offiziellen Farbcode HF8022-300 statt nur nach dem Wort „Matcha" sucht, filtert zuverlässiger nach dem tatsächlich gemeinten Modell, weil der Spitzname inzwischen für mehrere unterschiedliche Sneaker verschiedener Marken und Modelle verwendet wird, ohne dass sich daraus automatisch ein einheitlicher Farbstandard ergibt. Verwechslungen zwischen unterschiedlichen, gleichnamigen Sneaker-Colorways verschiedener Hersteller und Modelljahre sind entsprechend keine Seltenheit und ein guter Grund, beim Kauf immer auch die genaue offizielle Artikelnummer statt nur den umgangssprachlichen Namen zu prüfen.

Wie Skateboard-Kultur und Getränkekultur hier zusammenfinden

Der Fall zeigt eine Verbindung zwischen zwei auf den ersten Blick weit entfernten Kulturbereichen: der internationalen Skateboard-Szene und dem japanischen Teeritual. Horigome selbst wuchs in Tokio auf und bewegt sich damit beruflich zwischen der US-geprägten Skateboard-Welt, in der Nike SB eine der bekanntesten Marken ist, und seiner japanischen Herkunft, aus der der Bezug zum Matcha-Ritual stammt. Sneaker-Fachmedien werten das als einen der Gründe, warum der Schuh über die reine Skateboard-Community hinaus auch bei einem breiteren, an Streetwear und japanischer Ästhetik interessierten Publikum auf Interesse stieß.

Warum solche Signature-Schuhe selten lange im Regal bleiben

Limitierte Signature-Modelle mit persönlichem Bezug zum Athleten werden in der Regel in deutlich kleineren Stückzahlen produziert als Standard-Colorways derselben Schuhsilhouette. Diese bewusste Verknappung ist in der Sneaker-Industrie üblich und einer der Hauptgründe, warum solche Modelle schnell ausverkauft sind und anschließend nur noch über Wiederverkaufsplattformen erhältlich sind. Für Interessierte bedeutet das: Wer ein aktuelles Signature-Modell zum Erscheinungstermin verpasst, muss in der Regel mit einem höheren Preis auf dem Zweitmarkt rechnen als beim ursprünglichen Verkaufsstart.

Wie sich das Modell von reinen Retro-Wiederauflagen unterscheidet

Anders als bei einer reinen Wiederauflage eines historischen Modells handelt es sich beim Yuto-Horigome-Dunk um eine komplett neue, für diesen einen Athleten entworfene Farbversion einer bestehenden Silhouette. Dieser Unterschied ist bei Nike-Colorways wichtig: Ein Retro bringt eine frühere, bereits existierende Farbversion unverändert zurück, während ein Signature-Colorway wie dieses eine neue, erstmals gezeigte Kombination aus Farbe, Material und persönlichem Bezug darstellt – der Matcha-Bezug existierte vor diesem Schuh in keiner früheren Nike-Veröffentlichung in dieser konkreten Form.

Was diese Recherche nicht behauptet

Dieser Text behauptet an keiner Stelle eine Zusammenarbeit, Lizenz oder sonstige Verbindung zwischen Nike, Yuto Horigome und MATCHASHOCK. Alle Angaben zu Design, Preis und Verkaufsdatum stammen ausschließlich aus den unten genannten, öffentlich zugänglichen Quellen der Sneaker-Fachpresse und von Nike selbst. Sollte sich an Design, Preis oder Verfügbarkeit etwas ändern, wird dieser Text bei Gelegenheit entsprechend aktualisiert, damit die hier zusammengefassten Angaben belastbar bleiben.

Was das mit unserem Produkt zu tun hat

Mit Nike, Yuto Horigome oder dem Sneaker selbst haben wir keine geschäftliche Verbindung – wir beschreiben hier lediglich, wie ein Getränkename zum Namen eines fremden Schuhs wurde. Wie sich derselbe Farbname zeitgleich in der Mode etabliert, beschreibt der Wissensartikel „Matcha-Grün als Modefarbe: der Trend der Saison 2026". Unser eigener Matcha bleibt schlicht ein Getränkepulver: erste Ernte, laborgeprüft, Bio nach EU-Öko-Verordnung DE-ÖKO-006, eine Dose für 25,00 Euro, entsprechend 833,33 Euro je Kilogramm.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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