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Matcha Weihnachten: Ideen für Plätzchenteller, Geschenkglas und Adventsabend

Im Dezember steht auf jedem Tisch dasselbe Braungold: Spekulatius, Lebkuchen, Vanillekipferl. Matcha bricht das auf, nicht als Ersatz, sondern als grüner Gegenpol, der die Süße der Weihnachtsbäckerei aushält. Dieser Überblick ordnet die vorhandenen Matcha-Rezepte nach Anlass, damit du im Advent nicht jedes Mal von vorn suchen musst. Genaue Mengen stehen jeweils im Rezept selbst.

Warum Matcha zu Weihnachten funktioniert

Weihnachtsgebäck ist traditionell süß und warm gewürzt. Zimt in Zimtsternen, Anis, Muskat, dazu Pfeffer in Pfeffernüssen und Nelken im Lebkuchen: Das sind kräftige, dunkle Aromen, und sie kommen fast immer mit viel Zucker. Genau da hat Matcha eine Aufgabe. Seine herbe, leicht bittere Grundnote arbeitet gegen die Süße an, statt sie zu verstärken, und die umami-artige Tiefe passt überraschend gut zu Mandel, Kokos und weißer Schokolade. Dazu kommt das Offensichtliche: Auf einem Teller aus lauter braunen und beigen Keksen fällt Grün sofort auf, besonders neben Weiß. Wer schon einmal Matcha-Shortbread zwischen Vanillekipferln liegen hatte, weiß, welches Gebäck zuerst weg ist. Der dritte Punkt ist praktisch: Matcha ist ein trockenes Pulver, es braucht kein Einweichen, keine Vorbereitung und keine zusätzliche Flüssigkeit im Teig.

Der Plätzchenteller

Für den klassischen Teller reichen zwei Kandidaten, mehr wirkt schnell beliebig. Matcha-Shortbread kommt mit vier Zutaten aus, ist der schnellste Einstieg und ergibt aus einem Teig 16 Stück. Matcha-Kokosmakronen sind glutenfrei und verwerten Eiweiß, das beim Backen ohnehin übrig bleibt. Wer mehr Auswahl will, findet Biscotti, Baiser, Cookies und Madeleines samt Farbregeln und Backzeiten im Wissensartikel Mit Matcha backen. Für die Planung zählt vor allem die Haltbarkeit: Baiser und Biscotti kannst du zwei Wochen vorher machen, Cookies und Madeleines schmecken frisch deutlich besser und gehören in die letzten Tage vor dem Fest. Plane pro Blech rund 1 bis 2 Teelöffel Pulver ein, das ist weniger, als die meisten erwarten. Und auf einem Teller aus lauter braunen Keksen reicht ein einzelnes grünes Gebäck als Farbtupfer völlig aus.

Zum Verschenken statt zum Sofortessen

Die zweite Gruppe sind Dinge, die in ein Glas oder eine Schachtel passen. Matcha-Trüffel brauchen drei Zutaten und ergeben 18 Stück, Matcha-Fudge lässt sich in gleichmäßige Würfel schneiden und übersteht den Transport deutlich besser. Aus der herzhaften Ecke kommt Matcha-Salz, das in drei Minuten fertig ist und in kleinen Gläsern überraschend gut ankommt, dazu Matcha-Granola vom Blech im Schraubglas. Welche Zusammenstellungen sich lohnen, wenn das Geschenk größer ausfallen soll oder du gar nicht backen willst, steht im Wissensartikel zum Matcha-Weihnachtsgeschenk. Für alle selbst gemachten Varianten gilt: Datum aufs Etikett, denn Frischeangaben gehören auch bei Geschenken dazu. Praktisch ist außerdem, dass sich fast alles davon zwei bis drei Tage vor der Übergabe herstellen lässt und nicht am selben Morgen fertig sein muss.

Die Farbe entscheidet sich beim Pulver, nicht im Ofen

Der häufigste Frust beim Weihnachtsbacken mit Matcha ist ein Gebäck, das nach dem Backen graugrün oder schlicht beige aussieht. Die Ursache liegt fast immer vor dem Ofen. Ware aus späteren Erntegängen, kaum oder gar nicht beschattet und mit Stielen vermahlen, ist schon im trockenen Zustand stumpf gelbgrün; im hellen Teig verschwindet dieser Ton komplett. Ein Pulver aus erster, beschatteter, von Hand gepflückter Ernte, steingemahlen und laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide, wie der MATCHASHOCK Bio-Matcha, startet dagegen mit sattem Grün und bringt genug Farbe mit, dass nach dem Backen noch etwas übrig bleibt. Zwei Handgriffe helfen zusätzlich: das Pulver trocken mit dem Mehl mischen statt in Flüssigkeit anrühren, und lieber kürzer bei niedrigerer Hitze backen. Warum Matcha überhaupt ins Bräunliche kippt, erklärt der Wissensartikel Matcha wird braun.

Getränke für den Adventsabend

Neben dem Backblech gibt es die flüssige Schiene, und die ist im Dezember die entspanntere. Weiße Matcha-Trinkschokolade ist das naheliegendste Wintergetränk und funktioniert auch bei Gästen, die Matcha sonst zu herb finden. Masala-Matcha bringt Kardamom, Zimt und Ingwer dazu und schmeckt praktisch wie ein Chai mit grüner Basis. Für die Erwachsenenrunde am späten Abend passt Matcha-Tonic, weil er alkoholfrei ist und trotzdem wie ein Aperitif serviert werden kann. Die vollständige Sammlung warmer Varianten steht im Wissensartikel Matcha-Wintergetränke, weitere Ideen für die kalte Jahreszeit sammelt der Wissensartikel Matcha im Herbst. Auch hier gilt: Wasser bei 70 bis 80 Grad, sonst wird der herbe Anteil im fertigen Getränk unnötig dominant. Für eine Runde mit sechs Gästen rechnest du mit rund 12 Gramm Pulver, also gut einem Drittel einer 30-Gramm-Dose.

Ein Plan für vier Adventswochen

Damit sich nichts staut, verteil die Arbeit über den Monat. Erste Adventswoche: die haltbaren Sachen, also Matcha-Granola als Vorrat und Matcha-Salz für die Gläser – beides übersteht mehrere Wochen im dicht schließenden Gefäß und ist an einem Nachmittag erledigt. Zweite Woche: die Geschenke, also Matcha-Trüffel und Matcha-Fudge, abfüllen und beschriften; plane hier den größten Pulververbrauch ein, weil rohe Massen mehr Matcha ziehen als jeder Teig. Dritte Woche: ein Getränkeabend mit weißer Matcha-Trinkschokolade und Masala-Matcha, bei dem du gleich testest, welche Variante bei deinen Gästen ankommt, gerechnet mit rund 12 Gramm für sechs Personen. Vierte Woche: der Plätzchenteller mit Matcha-Shortbread und Matcha-Kokosmakronen, dazu die frischen Kandidaten vom Teller, also Cookies und Madeleines. Die schmecken frisch deutlich besser und gehören deshalb in die letzten Tage vor dem Fest. Rechne beim Pulver großzügig: Eine 30-Gramm-Dose, die im Alltag bei 2 Gramm je Schale rund 15 Schalen ergibt, ist im Dezember schneller leer als gedacht. Wer den Monat so aufteilt, steht am 23. Dezember nicht in der Küche, sondern hat alles fertig.

Was du am Backtag wirklich brauchst

Damit der Dezember-Plan nicht am Einkauf scheitert, hier die Ausstattung, die für alle genannten Ideen zusammen ausreicht. An Pulver: eine Dose für die Getränke und eine getrennte Menge für den Teig. Für die Schale lohnt feines Pulver aus früher Ernte, weil es pur getrunken wird; für Plätzchen und Füllungen reicht eine günstigere Qualität, weil Butter, Zucker und Hitze ohnehin den Ton angeben. Wer nur eine Dose kaufen will, nimmt die bessere und verbäckt davon sparsam. An Werkzeug braucht es ein feines Sieb – im Teig ist es wichtiger als in der Schale, weil sich Klümpchen im Fett nicht mehr auflösen und als dunkelgrüne Punkte im Gebäck sichtbar bleiben. Dazu eine kleine Waage, denn beim Backen entscheidet die Grammzahl über die Farbe. Als Menge hat sich bewährt: 1 bis 2 Prozent Matcha bezogen auf das Mehlgewicht für einen deutlich grünen, aber nicht dominanten Teig. Bei 250 Gramm Mehl sind das 2,5 bis 5 Gramm. Wer mehr nimmt, bekommt kräftigere Farbe und deutlich mehr Herbe – das ist Geschmackssache, aber keine Panne. Wie sich Hitze auf Farbe und Aroma auswirkt, erklärt der Wissensartikel „Mit Matcha backen: was Hitze mit Farbe und Geschmack macht“.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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