Backen
Matcha-Kokoskuchen
Für eine Kastenform brauchst du 3 Eier, 180 g Zucker, 200 g Mehl, 100 g Kokosraspel, 120 g weiche Butter, 100 ml Kokosmilch, 2 Teelöffel Backpulver und 2 Teelöffel Matcha. Unten findest du die komplette Zubereitung mit allen Schritten, eine Kokos-Matcha-Glasur zum Abschluss, Varianten und Hinweise zur Aufbewahrung.
Zutaten für eine Kastenform (etwa 25 cm)
3 Eier, 180 g Zucker, 1 Prise Salz, 120 g weiche Butter, 100 ml Kokosmilch, 200 g Mehl, 2 Teelöffel Backpulver, 100 g Kokosraspel, 2 Teelöffel Matcha (etwa 4 g). Für die Form: etwas Butter und Mehl zum Ausfetten oder Backpapier zum Auslegen. Alle Zutaten vorab abwiegen und auf Zimmertemperatur bringen, besonders Eier und Butter lassen sich dann leichter zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Standard-Kastenform mit 25 Zentimetern Länge passt zu den angegebenen Mengen; bei einer kleineren oder größeren Form die Backzeit entsprechend verkürzen oder verlängern und mit der Stäbchenprobe gegenprüfen.
Teig zubereiten
Butter und Zucker mit dem Handmixer hell und cremig schlagen, das dauert etwa 3 Minuten. Die Eier nacheinander unterrühren, jedes Ei erst vollständig einarbeiten, bevor das nächste dazukommt. Mehl, Backpulver und Salz mischen und löffelweise unterheben, dabei abwechselnd die Kokosmilch einrühren, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Zwei Drittel der Kokosraspel unterheben. Für die grüne Marmorierung ein Drittel des Teigs in eine zweite Schüssel geben, den Matcha mit 1 Esslöffel warmem Wasser glattrühren und unter diesen Teil heben, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist.
Backen
Den hellen Teig in die vorbereitete Kastenform füllen, den Matcha-Teig löffelweise darauf verteilen und mit einer Gabel einmal spiralförmig durchziehen, damit ein Marmormuster entsteht. Bei 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) 45 bis 50 Minuten backen. Nach 30 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen; bleibt Teig kleben, braucht der Kuchen noch etwas länger, dann die Oberfläche mit Backpapier abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird. Den fertigen Kuchen 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig stürzen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen, bevor du ihn glasierst.
Kokos-Matcha-Glasur
100 g Puderzucker mit 2 bis 3 Esslöffeln Kokosmilch und einem halben Teelöffel Matcha glattrühren, bis eine dickflüssige Glasur entsteht, die vom Löffel in einem langsamen Faden abläuft. Über den ausgekühlten Kuchen gießen und sofort mit dem restlichen Drittel Kokosraspel bestreuen, solange die Glasur noch feucht ist, damit die Raspel haften bleiben. Wer es knüspriger mag, röstet die Raspel vorher kurz in einer trockenen Pfanne goldbraun und lässt sie vor dem Bestreuen auskühlen.
Kokoskuchen als Grundlage
Kokoskuchen in seiner bekanntesten Form ist ein heller Rührkuchen, der mit weißem Zuckerguss bestrichen und außen mit Kokosraspel bedeckt wird; in dieser Form gilt er vor allem im Süden der USA als klassisches Festtagsgebäck. Neben der hier beschriebenen Kastenform gibt es Varianten als sogenannten Poke Cake, bei dem der gebackene Kuchen mit kleinen Löchern versehen und mit einer Kokosflüssigkeit getränkt wird, sowie Kombinationen mit Zitronencreme oder als Füllung zwischen mehreren Kuchenböden. Für Backzwecke wird reifes Kokosfleisch meist als getrocknete, geraspelte Ware verarbeitet, die sich gut in Teige einarbeiten lässt, während Kokosmilch dem Teig zusätzliche Feuchtigkeit und ein rundes Aroma gibt. Das Rezept hier orientiert sich an dieser Grundidee, ersetzt den weißen Zuckerguss aber durch eine Kokos-Matcha-Glasur und arbeitet die grüne Farbe direkt in den Teig ein.
Warum Kokos und Matcha zusammenpassen
Die milde Süße der Kokosraspel trifft auf die kräftige, leicht herbe Note des Matcha und gleicht sie geschmacklich aus, sodass keine der beiden Zutaten die andere überdeckt. Farblich entsteht ein Kontrast zwischen dem hellen Kokosteig und der grünen Marmorierung, der den Kuchen auch optisch zu etwas Besonderem macht. Die Raspel geben dem Teig zusätzlich Biss und halten ihn durch die enthaltene Feuchtigkeit besonders saftig, auch nach ein paar Tagen Lagerung.
Varianten
Statt der Kastenform funktioniert auch eine Gugelhupfform, die Backzeit verkürzt sich dann auf etwa 35 bis 40 Minuten, weil der Teig dünner verteilt ist. Für eine vegane Version ersetzt du die Butter durch Pflanzenmargarine und die Eier durch je 1 Esslöffel geschrotete Leinsamen mit 3 Esslöffeln Wasser pro Ei, kurz quellen lassen, bevor du sie unterrührst. Etwas abgeriebene Zitronenschale im Teig setzt einen zusätzlichen frischen Akzent neben dem Kokos. Wer keine Marmorierung möchte, rührt den Matcha einfach direkt in den gesamten Teig ein.
Welche Kokosraspel du nimmst
Feine Kokosraspel verteilen sich gleichmäßiger im Teig und ergeben eine zartere Krume, grobe Raspel oder Kokosflocken geben mehr Biss, brauchen aber etwas länger, um beim Backen weich zu werden. Für die Deko auf der Glasur eignen sich geröstete, größere Flocken besser als feine Raspel, weil sie sichtbarer bleiben und nicht in der Glasur versinken. Ungesüßte Raspel lassen dir beim Süßen des Teigs und der Glasur die volle Kontrolle, gesüßte Kokosraspel aus dem Backregal machen den Kuchen insgesamt süßer, als es das Rezept oben vorsieht.
Typische Fehler beim Backen
Wird der Teig zu lange gerührt, nachdem das Mehl dazugekommen ist, entwickelt sich zu viel Kleber und der Kuchen wird zäh statt locker; rühr das Mehl deshalb nur so lange unter, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Sinkt die grüne Marmorierung beim Backen komplett auf den Boden ab, war der Matcha-Teig zu dünnflüssig; ein Löffel mehr Mehl in diesem Teiganteil hält die Marmorierung besser in der Schwebe. Fällt der Kuchen nach dem Backen leicht in der Mitte ein, war entweder die Backzeit zu kurz oder die Ofentür wurde in den ersten 30 Minuten zu oft geöffnet.
Aufbewahrung
Abgedeckt bei Zimmertemperatur hält sich der Kuchen 3 bis 4 Tage, im Kühlschrank bis zu einer Woche; nimm ihn dann rechtzeitig vor dem Servieren heraus, damit er nicht kalt und fest schmeckt. Einzelne Scheiben lassen sich luftdicht verpackt gut einfrieren und halten sich so bis zu zwei Monate. Zum Auftauen die Scheiben bei Zimmertemperatur auspacken lassen, das dauert etwa eine Stunde; danach schmecken sie fast wie frisch gebacken. Glasiere den Kuchen erst kurz vor dem Servieren, wenn du ihn einfrieren willst, die Glasur verträgt das Auftauen schlechter als der reine Teig und wird sonst klebrig.
Servieren
Der Kuchen lässt sich pur, mit einem Klecks Schlagsahne oder mit ein paar frischen Beeren servieren, die den kräftigen Matcha-Ton farblich und geschmacklich ergänzen. Zum Anschneiden ein Messer mit glatter, nicht gezackter Klinge verwenden und es zwischen den Schnitten kurz mit einem feuchten Tuch abwischen, dann bleiben die Schnittflächen sauber und die Marmorierung bleibt gut sichtbar. Als Kastenkuchen eignet er sich auch gut für unterwegs, einfach in Scheiben geschnitten und einzeln verpackt.
Wenn der Kuchen zu trocken oder zu feucht wird
Wird der Kuchen nach dem Backen trocken, wurde meist etwas zu lange gebacken oder die Kokosraspel hat zusätzliche Flüssigkeit aus dem Teig gezogen; ein Esslöffel mehr Kokosmilch in der nächsten Zubereitung gleicht das aus. Bleibt die Mitte dagegen nach der angegebenen Backzeit noch glasig, stellst du die Kastenform am besten eine Etage tiefer in den Ofen zu stellen und die Backzeit in Fünf-Minuten-Schritten zu verlängern, statt die Temperatur zu erhöhen, sonst bräunt die Oberfläche zu schnell, während die Mitte noch roh bleibt. Eine dunkle Metallform bräunt stärker als eine helle oder eine Silikonform, das lohnt sich beim Vergleich der Backzeit zu berücksichtigen.
Was du an Matcha brauchst
Für Teig und Glasur zusammen brauchst du etwa 5 Gramm Matcha, aus einer 30-Gramm-Dose reicht das für gut sechs Kuchen. Unser Matcha-Pulver ist bio-zertifiziert (Kontrollstelle DE-ÖKO-006, Kennzeichnung CN-BIO-141), im Labor auf Rückstände geprüft. Eine Dose kostet 25,00 € (833,33 €/kg), 2 Dosen 46,00 € (766,67 €/kg), 3 Dosen 63,00 € (700,00 €/kg), 6 Dosen 108,00 € (600,00 €/kg). Versand nach Deutschland kostenlos, ein bis zwei Werktage.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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