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Trends

Matcha in Werbespots: wie die Farbe zum Werbemittel wird

Wer "matcha werbespot farbe" sucht, denkt oft an einen einzelnen auffälligen Werbefilm. Den gibt es so nicht. Was es gibt, ist ein Grünton, der sich in wenigen Jahren von einer Getränkefarbe zu einem eigenständigen Werbemittel entwickelt hat. Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen setzen das helle, leicht gedeckte Grün von angerührtem Matcha inzwischen gezielt in Logo, Verpackung und Kampagne ein, weil Kundinnen und Kunden die Farbe sofort mit einem bestimmten Lebensgefühl verbinden. Der bislang am besten dokumentierte Fall ist die amerikanische Kaffeekette Blank Street, die ihre komplette Markenfarbe 2025 auf ein selbst so benanntes "Blank Street Green" umgestellt hat. Dieser Text zeigt, was dazu tatsächlich belegt ist, wo andere Ketten die Farbe für eigene Aktionen nutzen, und wo die Grenze zwischen geprüftem Fakt und bloßer Trendbeobachtung verläuft.

Ein Grünton kommt aus der Kaffeetasse, nicht aus dem Studio

Laut einer Einordnung der Jerusalem Post ist der Farbtrend für 2026 nicht aus einer Modenschau oder einer Werbeagentur entstanden, sondern von der Straße und aus sozialen Netzwerken - von der Tasse, die viele Menschen in der Hand halten, und von der pastelligen Markenfarbe verschiedener Kaffeeketten. Als Beleg werden Suchzahlen bei Pinterest genannt: Suchanfragen nach "matcha outfit" seien binnen eines Jahres um mehrere hundert Prozent gestiegen. Unabhängig davon ordnet auch das britische Magazin Woman & Home Matcha-Grün als einen der bestimmenden Farbtöne für Frühjahr und Sommer 2026 ein und beschreibt den Ton als Zwischenstufe von Salbeigrün und Pistazie. Beide Redaktionen kommen unabhängig voneinander zum selben Befund: Eine ursprünglich kulinarische Farbe ist zuerst zu einem Modethema geworden, bevor Werbetreibende sie für sich entdeckt haben. Die Jerusalem Post unterscheidet dabei sogar zwei benannte Schattierungen: ein dunkleres, erdigeres "Matcha Powder" und ein helleres, cremigeres "Matcha Latte", die sich in Kombination mit anderen Farben unterschiedlich verhalten und deshalb in Kollektionen auch unterschiedlich eingesetzt werden.

Grün als Erkennungszeichen schon vor dem offiziellen Rebrand

Bereits bevor Blank Street die Farbe 2025 offiziell zum Markenkern erklärte, beobachteten Marketing-Fachmedien, dass die Kette bei jungen Zielgruppen informell mit der Farbe Grün gleichgesetzt wurde. Das britische Fachmagazin The Drum zählte die visuelle Nähe zu Matcha schon 2024 zu den Gründen, warum die Kette bei einem jungen Publikum ankommt: eine durchgängige Markenfarbe, ein breites Matcha-Sortiment und Inhalte, die zum Teilen in sozialen Netzwerken einladen, griffen demnach ineinander. Der ein Jahr später folgende, offizielle Rebrand hat diese bereits bestehende Wahrnehmung eher formalisiert als neu geschaffen. Das zeigt einen Unterschied zu vielen anderen Farbtrends: Bei Blank Street war die Assoziation mit Matcha in der Öffentlichkeit schon vorhanden, bevor die Unternehmensseite offiziell reagiert hat - die Werbeabteilung ist der Wahrnehmung der Kundschaft hier eher gefolgt als vorausgegangen.

Blank Street: der bislang deutlichste Fall

Im September 2025 stellte die Kaffee- und Matcha-Kette Blank Street gemeinsam mit der Markenagentur Wolff Olins einen kompletten neuen Markenauftritt vor. Mittelpunkt ist ein eigens benanntes "Blank Street Green", ergänzt um eine Palette weiterer Grüntöne, die nach Tageszeiten benannt sind. Mehrere voneinander unabhängige Design- und Wirtschaftsmedien berichteten übereinstimmend darüber, darunter das US-Magazin Fast Company, das Designportal Abduzeedo und der Fachdienst Daily Coffee News. Laut Fast Company erklärte die globale Kreativleitung von Blank Street, Matcha mache inzwischen über die Hälfte des Umsatzes der Kette aus. Fast Company beschrieb den neuen Auftritt wörtlich als einen Rebrand, der die gesamte Markenidentität wie ein eiskaltes Glas Grüntee-Latte aussehen lasse.

Was der Rebrand konkret verändert hat

Der Umbau ging über die Farbe hinaus. Das bisherige, einfache Wortmarken-Logo wich einem neuen Symbol: dem "Fenster", einer bewusst freigelassenen Lücke zwischen den beiden Wörtern des Namens, die an den ersten Kaffeewagen der Kette in Brooklyn erinnern soll. Dazu kam eine eigens mit dem Studio Due entwickelte Schrift in zwei Varianten - eine für Überschriften, eine verspieltere für einzelne Kampagnenmomente. Laut mehreren Berichten beschrieb die Kreativleitung von Wolff Olins das Ziel so, dass die Marke nicht neu erfunden, sondern in ihrem bestehenden Kern deutlicher gemacht werden sollte. Für ein Unternehmen, dessen Getränkeportfolio zur Hälfte aus Matcha besteht, ist die Farbe damit nicht nur Dekoration, sondern Teil der Geschäftsstrategie.

Matcha als saisonales Werbemotiv: das Beispiel Dunkin'

Auch etablierte Großketten greifen die Farbe und das Thema für einzelne Aktionen auf, ohne die ganze Marke umzustellen. Die amerikanische Kette Dunkin' brachte im Sommer 2026 im Rahmen einer größeren Menü-Erneuerung ein Getränk namens "OREO Matcha" heraus, gesüßten Matcha-Grüntee mit Vollmilch, Vanillegeschmack, Marshmallow-Schaum und Oreo-Keksstücken. Mehrere US-Foodmedien berichteten unabhängig voneinander über den Start im Rahmen der Sommer-Menüwellen von Juni 2026. Der Fall zeigt ein anderes Muster als bei Blank Street: Matcha wird hier nicht zur dauerhaften Kernfarbe der Marke, sondern zu einem zeitlich begrenzten Anlass, über den in Foodmedien und sozialen Netzwerken gesprochen wird.

Was Markenberater Unternehmen empfehlen, die auf die Farbe setzen wollen

Spezialisierte Branding-Ratgeber, etwa von der Agentur The Brand Strategy Lab, raten Unternehmen, die eine eigene Matcha-Marke aufbauen wollen, ausdrücklich davon ab, sich allein auf den naheliegenden Grünton zu verlassen. Empfohlen wird stattdessen, ergänzende neutrale oder erdige Farbtöne und Gold-Akzente einzusetzen sowie im Logo kulturelle Bezüge wie Bambus-Besen oder stilisierte Blattformen aufzugreifen, um sich von anderen Anbietern abzuheben. Allgemeine Design-Trendberichte für 2026 nennen ein organisch-erdiges Farbschema mit mattem Olivgrün und Matcha-Anklang als eine von mehreren Strömungen im Marken- und Webdesign des Jahres - ausdrücklich als eine Tendenz unter mehreren, nicht als Alleinstellungsmerkmal von Matcha. Die Empfehlung, nicht allein auf Grün zu setzen, richtet sich erkennbar an kleinere Anbieter: Ein einzelnes, austauschbares Grün unterscheidet eine neue Marke kaum von den bereits etablierten großen Ketten, die dieselbe Farbe längst besetzt haben.

Die Farbe wandert weiter: von der Tasse zu Nagellack und Haarfarbe

Nach Angaben der Jerusalem Post beschränkt sich der Matcha-Grün-Trend für 2026 nicht auf Kleidung, sondern reicht bis zu Nagellack und Schuhwerk, wobei Matcha-Farbtöne inzwischen zu den meistgefragten Optionen bei Nageldesignerinnen und Nageldesignern zählten. Eine unabhängige Trendübersicht des Haarfarbenherstellers Good Dye Young führt für 2026 zusätzlich einen eigenen Farbton namens "Metallic Matcha" als einen der Haarfarbtrends des Jahres, beschrieben als kühles, metallisch schimmerndes Grün. Beide Quellen belegen damit unabhängig voneinander, dass sich die Farbe über Werbung und Mode hinaus auch in Beauty-Produkten wiederfindet, ohne dass es dafür eine einzelne, koordinierte Werbekampagne braucht - hier reicht offenbar die Farbe selbst als wiedererkennbares Signal.

Was in diesem Text bewusst nicht steht

Es kursieren deutlich mehr Behauptungen über angebliche "Matcha-Werbespots" einzelner Marken, als sich bei eigener Prüfung bestätigen lassen. Wir beschreiben deshalb hier nur die Fälle, für die mehrere voneinander unabhängige Quellen dieselben Fakten bestätigen, und verzichten bewusst auf die Nacherzählung konkreter Werbefilme und auf die Bewertung, ob eine Kampagne gelungen ist. Werbeaussagen der genannten Unternehmen über die eigenen Produkte sind deren Aussagen, keine geprüften Tatsachen unsererseits.

Kein Zusammenhang mit unserem Angebot

MATCHASHOCK steht in keiner geschäftlichen oder sonstigen Verbindung zu Blank Street, Dunkin', Wolff Olins oder den hier genannten Agenturen und Medien. Wir verkaufen kein Produkt dieser Unternehmen und sind nicht an ihren Kampagnen beteiligt. Was uns an dem Thema unabhängig davon interessiert, ist einfach: Matcha-Pulver bringt die Farbe, um die es hier geht, von selbst mit. In unserer 30-Gramm-Dose steckt reines Matcha-Pulver aus kontrolliert biologischem Anbau (Kontrollstelle DE-ÖKO-006, Kennzeichnung CN-BIO-141), im Labor auf Rückstände geprüft. Eine Dose kostet 25,00 Euro (833,33 Euro je Kilogramm), sechs Dosen zusammen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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