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Jugend & Social Media

Matcha im WG-Zimmer: die Deko-Idee fürs erste eigene Zimmer

Matcha im WG-Zimmer bezeichnet einen Deko-Trend, bei dem das erste eigene Zimmer, ob im Studentenwohnheim, in der WG oder noch im Elternhaus, in gedeckten Grüntönen eingerichtet wird, die an Matcha erinnern. Salbeigrün, Olive und Moosgrün treffen dabei auf helles Holz, Leinen und warmes Licht, oft ergänzt um Creme- und Beigetöne. Der Look ist auf Pinterest und in Einrichtungsblogs verbreitet und wird oft als ruhiger Gegenentwurf zu bunten, überladenen Zimmern beschrieben, die viele aus der eigenen Jugendzeit kennen, und lässt sich gut mit einem ruhigen Ritual wie im Artikel „Matcha und Journaling: die ruhige Kombination auf TikTok“ verbinden. Gerade für kleine Zimmer mit wenig Fläche eignet sich das Prinzip gut, weil eine begrenzte Farbpalette den Raum optisch ruhiger und geordneter erscheinen lässt.

Was hinter der Deko-Idee steckt

Anders als bei klassischer Zimmerdeko steht hier eine einzelne Farbfamilie im Mittelpunkt, die vom Getränk Matcha abgeleitet ist, ohne dass tatsächlich Matcha im Raum verwendet wird. Die Idee funktioniert wie ein Farbkonzept: Ein bis zwei Grüntöne bilden die Basis, dazu kommen neutrale Farben wie Creme, Beige oder Weiß. Auf Pinterest sammeln Boards wie „Matcha Room Aesthetic„ oder „Matcha Girl Room“ Bilder von Zimmern, die dieses Prinzip aufgreifen, von der Bettwäsche über den Schreibtisch bis zu einzelnen Wandbildern. Der Reiz liegt darin, dass sich das Konzept auf sehr unterschiedliche Zimmergrößen übertragen lässt, vom großen Einzelzimmer bis zur kleinen Ecke in einem geteilten Zimmer. Anders als bei vielen anderen Deko-Trends braucht es dafür keine aufwendige Umgestaltung des ganzen Zimmers auf einmal, sondern lässt sich Stück für Stück umsetzen, etwa zunächst nur über Textilien und erst später über Möbel oder größere Anschaffungen.

Die Farbpalette: Salbei, Olive, Moos

Die Basis bilden gedämpfte, eher matte Grüntöne, keine knalligen oder leuchtenden Farben. Kombiniert werden sie meist mit warmem Beige, Creme oder hellem Holz, damit der Raum nicht zu kühl aussieht. Auf einem Blog für Wohntextilien wird eine Variante beschrieben, die zusätzlich Rosatöne einbindet: Die sogenannte Strawberry-Matcha-Version aus einem Beitrag vom 7. Mai 2025 kombiniert Erdbeerrot und Rosatöne mit Salbeigrün, Avocadogrün und Olivgrün, dazu Creme, Elfenbein und warmes Beige. Diese Kombination wird in dem Beitrag als natur-inspiriert beschrieben, bei der Pflanzen, Pastelltöne und einzelne Grünakzente zusammenkommen, statt einer einzigen durchgehenden Farbe. Wer sich unsicher ist, welche Variante zum eigenen Zimmer passt, kann mit einem einzelnen Textil in der jeweiligen Farbkombination beginnen und beobachten, wie sich der Ton im vorhandenen Tageslicht des Zimmers tatsächlich verhält, bevor größere Anschaffungen folgen.

Textilien und Bettwäsche

Bettwäsche bildet häufig den Ausgangspunkt für das restliche Zimmer, weil sie die größte zusammenhängende Fläche im Raum einnimmt. Beschrieben werden weiche, fließende Stoffe, teils mit Rüschen oder Spitzenkanten, kombiniert mit Karo- oder Ginghammustern in Grün und Creme. Naturmaterialien wie Leinen und Baumwolle stehen dabei im Vordergrund, glänzende oder synthetische Stoffe kommen in den beschriebenen Beispielen kaum vor. Der Effekt soll ruhig und etwas verspielt zugleich sein, mit einem leichten Coquette-Einschlag durch Rüschen oder kleine Schleifen, ohne dabei in eine reine Kinderzimmer-Optik zu kippen. Wer nicht gleich die komplette Bettwäsche tauschen will, kann mit einem einzelnen Bezug oder einer Tagesdecke in der Zielfarbe beginnen. Auch Vorhänge oder ein einzelnes größeres Kissen lassen sich als erster Schritt nutzen, um zu testen, wie die Farbe im eigenen Zimmer bei unterschiedlichem Licht tagsüber und abends wirklich aussieht, bevor mehr Textilien in dieselbe Richtung angeschafft werden.

Licht und kleine Deko-Elemente

Neben der Farbe spielt warmes, gedämpftes Licht eine große Rolle für den Gesamteindruck. Genannt werden unter anderem Pilzlampen in Rosa oder Ambient-Lichter mit warmem Farbton, dazu Ablagen und Organizer aus hellem Holz oder Leinen. Pflanzen ergänzen die grüne Farbfamilie zusätzlich und lassen sich unabhängig vom Budget in unterschiedlicher Größe einsetzen, von einer einzelnen kleinen Topfpflanze bis zu mehreren größeren Gewächsen auf dem Fensterbrett. Wichtig ist dabei eher die Zurückhaltung als die Menge: Wenige, bewusst gewählte Objekte prägen den Look stärker als viele kleine Deko-Teile, die den Raum am Ende eher unruhig als ruhig wirken lassen. Auch die Anordnung spielt eine Rolle: Objekte in ungeraden Gruppen, etwa zu dritt statt zu viert, und unterschiedliche Höhen auf einem Regal sorgen für mehr optische Ruhe als eine streng symmetrische Aufstellung vieler gleich großer Gegenstände.

Wo die Idee ihren Ursprung hat

Auf Pinterest sammelt unter anderem das Board „aesthetic-room-ideas“ Bilder, die diesen Farbansatz für kleine Zimmer zeigen, häufig mit Schwerpunkt auf Studenten- und WG-Zimmer, in denen wenig Platz vorhanden ist. Solche Sammlungen funktionieren als Ideengeber, nicht als feste Anleitung: Nutzerinnen und Nutzer speichern einzelne Elemente, etwa eine Bettwäsche oder eine Leseecke, und setzen sie im eigenen Zimmer in kleinerem Maßstab um. Aus einzelnen gespeicherten Bildern entsteht dabei meist keine exakte Kopie eines fremden Zimmers, sondern eine eigene Auswahl passend zum vorhandenen Budget und zur Zimmergröße. Für die eigene Suche lohnt es sich, gezielt nach Zimmergröße statt nach Gesamtstil zu filtern, etwa nach Bildern von einzelnen Betten oder Schreibtischecken statt nach ganzen Wohnungen, da sich einzelne Elemente leichter auf ein WG-Zimmer übertragen lassen als ein komplettes Einrichtungskonzept.

Was für die eigene Ecke ohne großes Budget reicht

Für ein WG-Zimmer mit begrenztem Budget reicht meist ein einzelnes größeres Element in der Zielfarbe, etwa ein Bettbezug oder ein Vorhang, kombiniert mit kleineren, günstigeren Accessoires wie Kissenbezügen oder einer Tischdecke. Second-Hand-Läden und Flohmärkte liefern häufig passende Vasen oder Keramik in gedeckten Grüntönen, ebenso lassen sich Möbel aus zweiter Hand mit wenig Aufwand farblich passend abstimmen, etwa über einen neuen Bezug oder eine kleine Auflage. Wichtig ist, bei einer Grundfarbe zu bleiben, statt viele verschiedene Grüntöne gleichzeitig zu mischen, damit der Raum trotz kleiner Einzelkäufe ruhig und aufeinander abgestimmt bleibt. Ein einfacher Weg dafür ist, sich vorab auf zwei bis drei Farben festzulegen und jeden weiteren Kauf, ob neu oder gebraucht, an dieser kleinen Auswahl zu messen, statt spontan jede passend erscheinende Farbe mitzunehmen.

Eine kleine Matcha-Ecke einrichten

Wer den Look konsequent weiterdenkt, richtet sich eine kleine Ecke für die Zubereitung ein, etwa ein Tablett mit Schale, Sieb und Dose auf einer Kommode oder einem schmalen Regal. Diese Ecke greift die Deko-Farbe direkt auf und verbindet den optischen Trend mit einer tatsächlichen Nutzung im Alltag, statt nur Bild zu bleiben. Mehr zu Zubereitungsecken im eigenen Zimmer steht im Artikel „Die Matcha-Ecke am Schreibtisch: der Aesthetic-Desk-Trend“. Eine solche Ecke lässt sich unabhängig von der Zimmergröße einrichten, auch auf einem einzelnen Regalbrett oder einer schmalen Fensterbank, solange Schale und Dose einen festen Platz haben.

Was beim Einrichten oft übersehen wird

Viele konzentrieren sich zuerst auf große, sichtbare Elemente wie Bettwäsche oder Wandbilder und vergessen kleinere, aber alltägliche Gegenstände, die den Gesamteindruck ebenfalls prägen, etwa Wäschekörbe, Kabel oder Ladegeräte. Wer diese Dinge farblich mitdenkt, etwa durch einen neutralen Korb statt eines bunten Plastikkorbs, hält den ruhigen Gesamteindruck auch im Alltag aufrecht, nicht nur auf dem fertigen Foto. Ebenso lohnt es sich, Stauraum konsequent zu nutzen, damit weniger offen sichtbare Gegenstände die Farbwirkung des Zimmers stören.

Von der Pinnwand zur eigenen Ecke

Die Deko-Idee lässt sich unabhängig vom Trend übernehmen, solange die Grundfarben zueinander passen und der Raum nicht überladen aussieht. Für die tatsächliche Zubereitung reicht eine kleine Menge Matcha: Eine 30-Gramm-Dose ergibt bei 2 Gramm je Schale rund 10 bis 15 Portionen. Bei uns kostet die Dose 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, mit Kennzeichnung durch die Kontrollstelle DE-ÖKO-006. Wer die Deko-Idee erst einmal nur ausprobieren möchte, muss dafür also keine große Anschaffung planen, sondern kann mit wenigen Textilien und einer kleinen Zubereitungsecke starten und die Einrichtung im Lauf der Zeit erweitern, wenn sich der Look im eigenen Zimmer bewährt. Beim Auszug aus dem WG-Zimmer lassen sich die meisten Elemente zudem unkompliziert mitnehmen und im nächsten Zimmer weiterverwenden, was diese Deko-Idee auch für Zwischenmieten und häufige Umzüge praktisch macht, da die einzelnen Teile nicht an ein bestimmtes Zimmer oder eine bestimmte Wandfarbe gebunden sind.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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