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Matcha in der Büroküche: der neue Trend neben dem Kaffee
Matcha taucht inzwischen in immer mehr Büroküchen auf – meist nicht als Ersatz für Kaffee, sondern als zusätzliche Option daneben. Wer im Job zwischendurch etwas anderes als Kaffee möchte, greift zu Pulver, Sticks oder fertig angerührten Varianten, die in der Küche stehen. Was genau hinter dem Trend steckt, welche Formate Büros anbieten und was das für den Arbeitsalltag bedeutet, erklärt dieser Artikel.
Warum Matcha in Büroküchen ankommt
Der britische Ausstatter Liquidline beschreibt in einem Beitrag über Getränke am Arbeitsplatz, dass Büros zunehmend Matcha neben Kaffee anbieten, um Beschäftigten eine echte Wahl zu lassen. Der Hintergrund: Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen zum klassischen Kaffee, ohne komplett auf ein koffeinhaltiges Getränk zu verzichten. Wichtig dabei: Matcha ersetzt Kaffee in Büros in aller Regel nicht, sondern ergänzt ihn. Liquidline beschreibt es als Angebot zusätzlicher Auswahl, nicht als Verdrängung – Kaffee und Matcha unterscheiden sich in Zusammensetzung und Zubereitung, weshalb Büros beides parallel anbieten, statt das eine gegen das andere auszutauschen. Damit reagieren Büros auf eine Entwicklung, die zuvor schon in Cafés zu beobachten war: Getränkeauswahl wird zunehmend als Teil der Arbeitsplatzausstattung verstanden, ähnlich wie eine gute Kaffeemaschine es schon länger ist. Ein zusätzliches Getränk in der Küche kostet ein Unternehmen vergleichsweise wenig, wird von Beschäftigten aber als sichtbares Zeichen für Auswahl wahrgenommen. Für Beschäftigte, die morgens bereits Kaffee getrunken haben und mittags kein zweites schweres Koffeingetränk mehr möchten, bietet ein zusätzliches Angebot in der Küche schlicht mehr Flexibilität über den Tag verteilt – ohne dass sich jemand zwischen Kaffee und gar nichts entscheiden muss.
Neue Formate machen es einfacher
Ein Grund für die wachsende Verbreitung liegt in neuen, einfacheren Formaten. Das Fachportal FoodNavigator beschreibt in einem Beitrag vom August 2026, wie Marken wie Chuh Matcha und Shinzo gezielt Berufstätige ansprechen. Chuh Matcha wirbt nach eigenen Angaben damit, Menschen zu erreichen, die morgens keine Zeit für die klassische Zubereitung mit Schale und Besen haben, aber trotzdem unterwegs oder im Büro schnell etwas anrühren wollen. Shinzo setzt nach eigenen Angaben auf einzelne Sticks, die ohne Zubehör auskommen. Zwischen MATCHASHOCK und den genannten Marken besteht keine geschäftliche Verbindung, die Beispiele dienen nur der Einordnung. Diese Formate richten sich gezielt an Menschen, die die traditionelle Zubereitung als zu aufwendig für den Arbeitsalltag empfinden – ein Instant-Pulver oder ein Stick lässt sich in der Büroküche in unter einer Minute anrühren. FoodNavigator beschreibt außerdem, dass gerade der niedrigere Koffeingehalt gegenüber Kaffee neue Trinkgelegenheiten schafft: Für einen kleinen Nachmittags-Ausgleich, wenn ein voller Kaffee zu spät im Tag wäre, wird ein leichteres Getränk als passendere Option beschrieben.
Zubereitung in der Büroküche
Auch mit klassischem Pulver lässt sich Matcha im Büro zubereiten, wenn ein Sieb, eine Schale und ein Wasserkocher vorhanden sind. Wer regelmäßig eine größere Menge fürs Team einplant, findet in „Matcha für Firmen kaufen: so versorgst du ein ganzes Team“ eine Übersicht, wie sich der Bedarf für mehrere Personen realistisch einschätzen lässt. Für unterwegs oder für Kolleginnen und Kollegen ohne festen Küchenplatz beschreibt „Matcha to go: So nimmst du deinen Matcha mit ins Büro“, wie sich die Zubereitung auch ohne feste Ausstattung am Arbeitsplatz umsetzen lässt. In der Praxis reicht dafür oft ein kleines Fläschchen mit vorgesiebtem Pulver, das direkt am Schreibtisch mit heißem Wasser aus der Büroküche angerührt wird, statt jedes Mal die komplette Ausrüstung mitzubringen. Für die eisgekühlte Variante genügt zusätzlich ein Glas mit Eiswürfeln aus der Büroküche – viele Kühlschränke im Büro verfügen ohnehin über ein Eisfach oder einen kleinen Eiswürfelbereiter, sodass sich Iced Matcha auch am Arbeitsplatz ohne zusätzliche Ausstattung und ohne größeren Zeitaufwand zubereiten lässt.
Warum Unternehmen auf Vielfalt setzen
Liquidline führt die wachsende Auswahl an Getränken in Büroküchen auch auf veränderte Erwartungen an den Arbeitsplatz zurück: Mit hybriden Arbeitsmodellen erwarten Beschäftigte mehr Auswahl bei kleinen Dingen wie dem Getränkeangebot. Ein zusätzliches Angebot wie Matcha wird dabei als Zeichen gewertet, dass ein Unternehmen auf unterschiedliche Vorlieben eingeht, statt allen dieselbe Standardlösung vorzusetzen. Dazu passt, dass laut FoodNavigator vor allem jüngere Beschäftigte gezielt nach Alternativen zu klassischem, schwarzem Kaffee fragen – ein Effekt, der sich in Büros ähnlich zeigt wie zuvor schon in Cafés. Für Personalabteilungen ist das ein vergleichsweise günstiger Baustein: Anders als größere Zusatzleistungen lässt sich ein zweites Getränk in der Küche mit überschaubarem Aufwand einführen und testen, bevor über größere Investitionen entschieden wird.
Was das für den Alltag bedeutet
Für den Arbeitsalltag heißt das vor allem: mehr Auswahl an einem Ort, den man ohnehin täglich mehrfach ansteuert. Wer noch keine Erfahrung mit der Zubereitung hat, kann in der Büroküche unkompliziert damit anfangen – mit denselben wenigen Werkzeugen, die auch zuhause reichen: Sieb, Schale, Besen, Wasserkocher. Wer im Coworking Space oder Gemeinschaftsbüro arbeitet, findet ähnliche Ansätze auch dort. Der Artikel „Matcha im Coworking Space: die Schale im Gemeinschaftsbüro“ beschreibt, wie sich das Ritual auch außerhalb eines klassischen Büros umsetzen lässt – etwa in geteilten Küchen, in denen sich mehrere Firmen dieselbe Ausstattung teilen. Auch für den Weg zwischen Homeoffice und Büro spielt das Thema eine Rolle: Wer an manchen Tagen von zuhause arbeitet, kann dieselbe kleine Grundausstattung – Schale, Sieb, Besen – einfach mitnehmen, statt für Büro und Homeoffice zwei getrennte Sets vorzuhalten. So bleibt die Zubereitung unabhängig vom Arbeitsort gleich, egal ob am heimischen Küchentisch oder in der gemeinsamen Teeküche im Büro.
Worauf ein Team beim Einstieg achten sollte
Wer Matcha neu in eine Büroküche aufnehmen möchte, sollte zunächst mit einer kleineren Menge starten, statt gleich eine Großpackung anzuschaffen. So lässt sich beobachten, wie oft das Angebot tatsächlich genutzt wird, bevor größere Mengen bestellt werden. Sinnvoll ist außerdem eine kurze schriftliche Anleitung neben der Ausstattung – zwei bis drei Sätze zu Menge, Wassertemperatur und Zubereitung reichen, damit auch Kolleginnen und Kollegen ohne Vorerfahrung das Angebot ohne Unsicherheit nutzen können. Ebenso wichtig ist ein fester Platz für Sieb, Schale und Besen, ähnlich wie bei der Kaffeemaschine – wandert die Ausstattung durch die Küche, sinkt die Nutzung erfahrungsgemäß schnell wieder. Wer in einem größeren Büro mehrere Teeküchen betreibt, sollte die Ausstattung nach Möglichkeit an jedem Standort einmal komplett vorhalten, statt Schale oder Besen zwischen Stockwerken hin- und herzutragen.
Instant-Pulver oder klassische Zubereitung: was sich für Büros eignet
Für Büros mit hoher Fluktuation an der Teeküche – etwa in offenen Großraumbüros mit vielen Beschäftigten zur selben Uhrzeit – eignen sich nach den Erfahrungen der in diesem Artikel genannten Marken eher Instant-Formate wie Sticks oder vorgesiebtes Pulver in Portionsbeuteln, weil sie ohne Sieb und Besen auskommen und sich in unter einer Minute anrühren lassen. Kleinere Teams mit ruhigerer Küchennutzung können dagegen gut mit klassischem Pulver, Sieb und Besen arbeiten, da hier mehr Zeit für die etwas längere Zubereitung bleibt und der Materialeinsatz pro Portion günstiger ausfällt als bei Einzelportionen. Eine Mischung aus beidem ist ebenfalls möglich: klassisches Pulver für alle, die sich Zeit nehmen möchten, und zusätzlich ein kleiner Vorrat an Sticks für besonders hektische Tage. So deckt ein Büro unterschiedliche Bedürfnisse ab, ohne die Küche mit zu vielen parallelen Systemen zu überfrachten.
Übergang
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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