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Ernährungsform

Veganer Matcha-Cheesecake auf Cashew-Basis

Ja, ein veganer Matcha-Cheesecake auf Cashew-Basis lässt sich ohne Milchprodukte, Eier oder Gelatine herstellen, wenn jede einzelne Zutat wirklich tierfrei ist. Dieses Rezept setzt auf eingeweichte Cashewkerne, Kokoscreme und Ahornsirup als Basis und wird nicht gebacken, sondern eingefroren. Es unterscheidet sich damit deutlich von einer klassischen Frischkäse-Cheesecake-Variante, die Milchprodukte und meist auch Eier enthält.

Was vegan bei einem Cheesecake konkret bedeutet

Vegan heißt hier: keine Milchprodukte wie Frischkäse, Sahne oder Butter, keine Eier, keine Gelatine und auch keine tierischen Zusatzstoffe in verarbeiteten Zutaten wie Schokolade oder Fertigprodukten. Bei diesem Rezept betrifft das vor allem zwei mögliche Stolperstellen: Ahornsirup ist pflanzlich und damit unproblematisch, im Gegensatz zu Honig, der hier bewusst nicht verwendet wird. Und bei Schokoladenstückchen als Topping lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste, weil manche Sorten Milchbestandteile enthalten, auch wenn sie dunkel aussehen.

Zutaten für den Boden

150 Gramm entsteinte, weiche Datteln, 100 Gramm Mandeln, 30 Gramm Kokosraspeln, eine Prise Salz. Alle Zutaten für den Boden sind pflanzlich, hier ist nichts weiter zu prüfen.

Zutaten für die Füllung

300 Gramm rohe Cashewkerne, über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht und danach abgetropft, 120 Milliliter Kokoscreme, das ist der feste Anteil aus einer über Nacht kalt gestellten Dose Kokosmilch, 80 Milliliter Ahornsirup, 60 Milliliter geschmolzenes Kokosöl, 3 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft, 1 Teelöffel Vanilleextrakt, 10 Gramm Matcha-Pulver, das entspricht etwa einem Drittel einer 30-Gramm-Dose, sowie eine Prise Salz.

Zubereitung des Bodens

Datteln, Mandeln, Kokosraspeln und Salz im Standmixer oder Food-Processor so lange verarbeiten, bis eine klebrige, formbare Masse entsteht. Diese Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform mit etwa 18 Zentimeter Durchmesser drücken, gleichmäßig verteilen und fest andrücken. Den Boden für etwa 20 Minuten in den Gefrierschrank stellen, während die Füllung vorbereitet wird.

Zubereitung der Füllung

Abgetropfte Cashewkerne, Kokoscreme, Ahornsirup, Kokosöl, Zitronensaft, Vanilleextrakt und Salz in einem kräftigen Standmixer mehrere Minuten lang mixen, bis eine völlig glatte, cremige Masse ohne erkennbare Stückchen entsteht. Wer einen zweifarbigen Effekt möchte, nimmt jetzt etwa ein Viertel der Masse heraus und stellt sie beiseite. Das Matcha-Pulver in den Rest der Masse geben und erneut kurz mixen, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist.

Füllen und Einfrieren

Die grüne Masse auf den vorgekühlten Boden gießen und glattstreichen. Falls beiseitegestellt, die helle Masse löffelweise darauf verteilen und mit einem Holzspieß in Kreisen verziehen, um ein Marmormuster zu erzeugen. Die Form für mindestens 6 Stunden, besser über Nacht, in den Gefrierschrank stellen, bis die Füllung durchgehend fest ist.

Servieren

Den fertigen Cheesecake etwa 15 bis 20 Minuten vor dem Anschneiden aus dem Gefrierschrank nehmen, damit sich die Füllung leicht antauen und sauber schneiden lässt. Reste halten sich abgedeckt im Gefrierschrank mehrere Wochen und lassen sich portionsweise auftauen.

Varianten für den Boden

Wer keine Nüsse verwenden möchte, kann die Mandeln durch geschälte Sonnenblumenkerne ersetzen und die Menge an Datteln leicht erhöhen, damit die Masse weiterhin zusammenhält. Für einen festeren, kekshaften Boden eignen sich auch fein gemahlene Haferflocken in Kombination mit Datteln und Kokosöl. In jedem Fall gilt: Jede neue Zutat sollte einzeln auf pflanzliche Herkunft geprüft werden, bevor sie in ein als vegan beworbenes Rezept aufgenommen wird.

Tipps für eine besonders cremige Füllung

Je länger die Cashewkerne eingeweicht werden, desto glatter wird die spätere Füllung. Über Nacht im Kühlschrank ist die zuverlässigste Variante, bei Zeitdruck reicht ersatzweise ein einstündiges Einweichen in kochendem Wasser. Beim Mixen selbst lohnt sich Geduld: Mehrere Minuten am Stück, notfalls mit kurzen Pausen zum Abkühlen des Motors, sorgen für eine spürbar seidigere Konsistenz als ein kurzer Mixdurchgang.

Warum gerade Cashewkerne

Cashewkerne werden beim Einweichen und Mixen besonders cremig, deutlich cremiger als die meisten anderen Nüsse, und ergeben dadurch eine Konsistenz, die einem klassischen Frischkäse-Cheesecake nahekommt, ohne Milchprodukte zu verwenden. Für die Farbe empfiehlt sich ein Matcha mit kräftigem, sattem Grün, da die Farbe beim Einfrieren stabiler bleibt als bei blasserem Pulver.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Der häufigste Fehler ist unzureichend eingeweichte Cashewkerne, was auch bei langem Mixen zu einer leicht körnigen statt seidigen Füllung führt. Ein zweiter typischer Fehler ist die Verwendung von Kokosmilch aus der Trinktüte statt der festeren Kokoscreme aus der Dose, wodurch die Füllung nach dem Auftauen zu weich bleibt und beim Anschneiden ausläuft. Wird zu wenig Zitronensaft verwendet, fehlt die charakteristische leicht säuerliche Frische, die den süßen Ahornsirup und die milde Bitternote des Matcha ausbalanciert. Und wird die Form zu kurz gefroren, lässt sich der Cheesecake beim Anschneiden nicht sauber portionieren.

Portionsgröße

Aus der angegebenen Menge entstehen sechs bis acht Stücke aus einer 18-Zentimeter-Springform. Wie bei den meisten Cashew-Kokos-Desserts handelt es sich um eine reichhaltige, kalorienreiche Süßspeise, entsprechend klein sollten die einzelnen Portionen ausfallen. Für kleinere Portionen eignen sich auch Muffinformen mit Papiereinlagen, in die sich Boden und Füllung genauso schichten lassen wie in der großen Form, nur mit entsprechend kürzerer Gefrierzeit von etwa 3 bis 4 Stunden.

Was diesen Cheesecake von der klassischen Frischkäse-Variante unterscheidet

Ein klassischer Matcha-Cheesecake mit Frischkäse wird meist gebacken, enthält Eier zur Bindung und erhält seine Cremigkeit durch Milchfett. Diese vegane Cashew-Variante erreicht eine vergleichbare Cremigkeit stattdessen über die Kombination aus eingeweichten Cashewkernen, Kokoscreme und Kokosöl, das beim Einfrieren fest wird und die Füllung stabilisiert. Geschmacklich ist das Ergebnis dadurch etwas nussiger und weniger säuerlich als eine klassische Frischkäse-Variante, dafür vollständig ohne Milchprodukte.

Wie sich das Rezept vorbereiten lässt

Der gesamte Cheesecake lässt sich mehrere Tage im Voraus zubereiten und bis zum Servieren im Gefrierschrank lagern, was ihn gut für die Vorbereitung auf einen bestimmten Anlass macht. Cashewkerne lassen sich zudem bereits am Vortag einweichen und im Kühlschrank aufbewahren, sodass am eigentlichen Backtag, der bei diesem Rezept eigentlich ein reiner Zubereitungstag ohne Ofen ist, nur noch gemixt, geschichtet und eingefroren werden muss.

Passende Anlässe für dieses Rezept

Ein no-bake Cheesecake eignet sich besonders für warme Jahreszeiten, weil kein Backofen läuft und das fertige Dessert gekühlt serviert wird. Die kräftige grüne Farbe macht ihn außerdem zu einem optisch auffälligen Beitrag für ein gemeinsames Essen, ohne dass dafür zusätzliche Dekoration notwendig wäre. Wer Gästen mit unterschiedlichen Ernährungsweisen etwas anbieten möchte, hat mit dieser veganen Variante zudem eine Option, die sowohl für vegan als auch für laktoseintolerant lebende Personen ohne Anpassung geeignet ist, sofern alle Zutaten wie beschrieben ausgewählt werden. Auch für ein Buffet mit mehreren Desserts eignet sich dieser Cheesecake gut, weil er sich vollständig vorbereiten lässt und erst kurz vor dem Servieren aus dem Gefrierschrank geholt werden muss, ohne dass in letzter Minute noch etwas zubereitet werden müsste. Das macht ihn auch für Gastgeberinnen und Gastgeber praktisch, die am Tag der Feier selbst wenig Zeit für die Küche haben und trotzdem ein optisch auffälliges, selbst gemachtes Dessert anbieten möchten. So bleibt am Tag selbst nur noch das Anschneiden und Servieren übrig, der aufwendigere Teil der Arbeit liegt bereits hinter dir, und du kannst dich beim Servieren ganz auf deine Gäste konzentrieren statt auf den letzten Handgriff in der Küche.

Übergang

Für dieses Rezept reicht ein Drittel unserer 30-Gramm-Dose Matcha für einen Cheesecake mit sechs bis acht Stücken. Eine Dose kostet 25,00 Euro, Grundpreis 833,33 Euro je Kilogramm, ist biozertifiziert nach DE-ÖKO-006 und im Labor auf Rückstände geprüft.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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