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Matcha BeReal Morgenritual: wie die App den Tag festhält
Matcha BeReal Morgenritual: Wer die App nutzt, kennt das Prinzip, zu einem zufälligen Zeitpunkt am Tag ein ungefiltertes Foto von genau dem Moment zu teilen, in dem die Benachrichtigung eintrifft. BeReal wurde 2020 von Alexis Barreyat und Kévin Perreau in Frankreich gegründet und erreichte 2022 einen großen Sprung in der Nutzung, wie Wikipedia beschreibt. Dieser Artikel erklärt das Grundprinzip der App, wie sie sich seit dem Start verändert hat und wie eine Schale Matcha zu einem der häufigen Morgenfotos gehört.
Matcha BeReal Morgenritual: wie die App grundsätzlich funktioniert
Einmal am Tag schickt die App allen Nutzerinnen und Nutzern zu einem zufälligen Zeitpunkt eine Benachrichtigung, dass ein zweiminütiges Zeitfenster zum Posten offen ist, wie Wikipedia beschreibt. In dieser Zeit entsteht ein Foto gleichzeitig mit Front- und Rückkamera des Smartphones, ohne Filter oder nachträgliche Bearbeitung. Andere Beiträge lassen sich laut Searchlogistics erst sehen, nachdem man selbst einen eigenen Beitrag für den Tag geteilt hat, was den Austausch bewusst auf Gegenseitigkeit aufbaut. Postet jemand später als im vorgesehenen Fenster, wird das im Beitrag sichtbar markiert, sodass Verspätungen nicht verborgen bleiben.
Ursprung und Grundidee der App
BeReal wurde 2020 von Alexis Barreyat, einem ehemaligen GoPro-Mitarbeiter, und Kévin Perreau, einem Absolventen der Pariser Schule 42, gegründet, wie Wikipedia festhält. Der Name spielt mit dem Begriff B-Roll aus der Filmproduktion und steht für ungefilterte, unbearbeitete Aufnahmen des Alltags. Die App wurde bewusst als Gegenentwurf zu stark bearbeiteten Fotos auf anderen Plattformen konzipiert und sollte reale, alltägliche Momente statt inszenierter Bilder zeigen. Erst 2022 gewann das Konzept laut Wikipedia deutlich an Reichweite, nachdem es zuvor mehrere Jahre eher eine Nische geblieben war.
Wie sich BeReal seit dem Start verändert hat
Searchlogistics beziffert die aktuellen monatlich aktiven Nutzerinnen und Nutzer auf 40 Millionen, bei insgesamt 115 Millionen Downloads seit der Gründung. Die USA und Frankreich zählen laut derselben Quelle zu den wichtigsten Märkten der App. Im Jahr 2024 wurde BeReal für rund 500 Millionen Euro vom Unternehmen Voodoo übernommen, was einen Wendepunkt in Richtung stärkerer Monetarisierung markierte. Seitdem kamen zusätzliche Funktionen wie private Gruppen und mehrfache tägliche Beiträge dazu, wodurch sich das ursprünglich sehr strikte Konzept eines einzigen täglichen Fotos etwas gelockert hat.
Ein spontanes Foto am Morgen
Weil die tägliche Benachrichtigung zu einem zufälligen Zeitpunkt kommt, trifft sie manchmal genau die ersten Minuten nach dem Klingeln des Weckers oder direkt den Frühstückstisch. In solchen Situationen zeigt das Foto häufig eine Kaffeetasse, ein Frühstück oder eben eine Schale mit einem grün angerührten Getränk, ganz ohne Vorbereitung oder Inszenierung. Genau das ist der Kern des BeReal-Prinzips: Es geht nicht um ein gestelltes Bild, sondern um das, was in diesem Moment tatsächlich auf dem Tisch steht. Ein Morgenritual, das ohnehin täglich stattfindet, taucht so ganz von selbst in der App auf, ohne dass es dafür extra vorbereitet werden müsste.
Warum Morgenrituale in der App gut sichtbar werden
Da BeReal bewusst auf unbearbeitete Aufnahmen setzt, zeigen viele Beiträge wiederkehrende Alltagsszenen, darunter auffällig oft Frühstückstische, Küchen und einzelne Getränke. Wiederkehrende Rituale wie ein bestimmtes Getränk am Morgen fallen in diesem Format besonders auf, weil sie sich über mehrere Tage im Bild wiederholen und dadurch fast wie eine kleine Serie wirken. Für Freundinnen und Freunde, die sich gegenseitig sehen, wird ein solches Ritual so zu einem wiedererkennbaren Teil des eigenen Profils, ohne dass es dafür einer bewussten Inszenierung bedarf. Das passt zur Grundidee der App, reale statt inszenierte Momente zu zeigen.
Die Schale im spontanen Bild
Wer morgens regelmäßig eine Schale Matcha anrührt, kann die Zubereitung für ein Foto in der App genauso ablaufen lassen wie an jedem anderen Tag auch, ohne zusätzliche Vorbereitung. In „Matcha-Morgenroutine: In 3 Minuten zur fertigen Schale“ steht, wie sich das Getränk auch bei wenig Zeit am Morgen zubereiten lässt, was gut zu der kurzen Zeitspanne der App passt. Wer das Ritual zusätzlich dokumentieren will, findet in „Matcha und Journaling: die ruhige Kombination auf TikTok“ eine verwandte Idee, wie sich ein Getränk mit einem festen morgendlichen Format verbinden lässt.
Wer BeReal heute noch nutzt
Nach dem starken Anstieg der Nutzerzahlen im Jahr 2022 hat sich die Nutzung von BeReal laut mehreren Auswertungen verändert, wobei die genauen Zahlen je nach Quelle und Erhebungsmethode unterschiedlich ausfallen. Searchlogistics nennt aktuell 40 Millionen monatlich aktive Nutzerinnen und Nutzer weltweit, mit den USA und Frankreich als wichtigsten Märkten. Die App hat sich damit von einem sehr kurzfristigen Hype zu einer kleineren, aber weiterhin aktiven Community entwickelt, die das tägliche Format regelmäßig nutzt. Für viele verbliebene Nutzerinnen und Nutzer ist gerade die feste tägliche Struktur der Benachrichtigung ein Grund, bei der App zu bleiben, weil sie einen wiederkehrenden Anlass für ein Foto liefert, den andere Plattformen ohne eine solche Erinnerung nicht bieten. Das erklärt, warum BeReal trotz geringerer Reichweite als große Plattformen wie Instagram weiterhin eine eigene Nutzerbasis hat.
Private Gruppen und neue Funktionen
Seit der Übernahme durch Voodoo im Jahr 2024 hat BeReal laut Wikipedia zusätzliche Funktionen eingeführt, darunter private Gruppen, in denen Beiträge nur mit einem ausgewählten kleineren Kreis geteilt werden. Diese Erweiterung lockert das ursprünglich sehr strikte Konzept eines einzigen öffentlichen täglichen Fotos und erlaubt es, bestimmte Momente nur mit engen Freunden zu teilen, statt mit der gesamten eigenen Kontaktliste. Für ein Morgenritual mit einer Schale Matcha kann das bedeuten, dass ein Foto nur innerhalb einer kleinen Gruppe von Freunden landet, statt öffentlich sichtbar zu sein. Freundesgruppen, die sich schon aus anderen Zusammenhängen kennen, können dabei mehrere kleine Kreise parallel pflegen, etwa eine für die engste Freundschaft und eine größere für entferntere Bekanntschaften, wobei die App jeweils klar kennzeichnet, welches Foto in welchem Kreis gelandet ist. Diese Klarheit unterscheidet das Format von Plattformen, auf denen ein einzelner Beitrag oft an eine sehr viel größere, weniger genau abgegrenzte Öffentlichkeit geht.
Matcha in wenigen Minuten für ein spontanes Foto
Weil die Benachrichtigung ohne Vorwarnung kommt, bleibt für die Zubereitung eines Getränks nur wenig Zeit, bevor das zweiminütige Fenster zum Posten wieder endet. Eine Schale Matcha lässt sich in dieser kurzen Zeitspanne trotzdem anrühren, wenn Wasserkocher, Schale und Löffel bereits griffbereit in der Küche stehen, statt erst gesucht werden zu müssen. Wer morgens ohnehin regelmäßig eine Schale zubereitet, kann diesen Ablauf einfach unverändert fortsetzen und das entstehende Bild für die App direkt in diesem Moment aufnehmen, ganz ohne zusätzliche Vorbereitung. Für alle, die selten so früh in der Küche stehen, kann eine am Vorabend vorbereitete kalte Variante eine Alternative sein, die sich innerhalb weniger Sekunden aus dem Kühlschrank holen lässt. So bleibt genug Zeit, das Foto tatsächlich in dem kurzen Fenster zu teilen, das die App vorgibt, ohne dass die Zubereitung selbst zum Zeitdruck wird.
Vom Morgenfoto zur eigenen Dose
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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