Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Trends

Was hinter Lemme Matcha, dem Gummie-Produkt von Kourtney Kardashian, steckt

Lemme Matcha ist eines der Kernprodukte der Wellness-Marke Lemme von Kourtney Kardashian Barker. Seit dem Marktstart 2022 ist das Gummie-Produkt fester Bestandteil des Sortiments und zeigt, wie Matcha auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln vermarktet wird. Der Artikel ordnet Produkt und Marke ein, inklusive der rechtlichen Kritik, die die Marke seither begleitet.

Start der Marke Lemme im Jahr 2022

Kourtney Kardashian Barker stellte Lemme am 27. September 2022 vor, zunächst exklusiv über die eigene Website lemmelive.com. Die Marke wurde als eigenständiges Unternehmen positioniert, nicht als reine Lizenzmarke mit fremdem Namen darauf, und startete mit einer Reihe veganer, glutenfreier und gentechnikfreier Gummie-Produkte. Laut der damaligen Ankündigung wurden die Produkte in den USA formuliert und hergestellt, ohne Maissirup, Glukosesirup, Gelatine, Palmöl, künstliche Süßstoffe, synthetische Farbstoffe oder Zuckeralkohole, was damals als bewusstes Gegenmodell zu klassischen Drogerie-Gummies beworben wurde. Der exklusive Start über die eigene Website war zu diesem Zeitpunkt ein bewusst gewähltes Vorgehen, um die Nachfrage zunächst direkt und ohne Zwischenhändler zu steuern, bevor über eine breitere Distribution nachgedacht wurde.

Was in Lemme Matcha steckt

Lemme Matcha wird als Kombination aus Bio-Matcha, CoQ10 und Vitamin B12 beworben und zum Preis von rund 30 US-Dollar je Packung verkauft. Das Produkt reiht sich damit in eine breitere Kategorie von Wellness-Gummies ein, die gezielt einzelne Zutaten wie Matcha in eine leicht dosierbare Kau-Form bringen, statt sie klassisch als Getränkepulver mit Wasser oder Milch anzurühren. Das Format richtet sich damit an eine Zielgruppe, die Matcha nicht als Getränk zubereiten möchte, sondern eine schnelle, unterwegstaugliche Alternative sucht. Anders als bei einem Getränk entfällt beim Gummie die Zubereitung vollständig, was für manche Käuferinnen und Käufer der entscheidende Vorteil gegenüber klassischem Matcha-Pulver ist, das erst angerührt werden muss.

Positionierung innerhalb des Lemme-Sortiments

Neben Lemme Matcha umfasst die Marke weitere Produkte wie Lemme Purr, Lemme Chill, Lemme Focus, Lemme Curb, Lemme Debloat und Lemme Burn. Jedes Produkt zielt auf einen bestimmten Alltagsbereich, von Stimmung über Verdauung bis zu Fokus, und wird jeweils mit einer eigenen Farbgebung und Verpackung vermarktet. Lemme Matcha ist innerhalb dieses Sortiments eines der bekannteren Produkte, weil es sich an eine bereits etablierte Zutat anlehnt, die viele Käuferinnen und Käufer schon aus dem Cafe kennen und daher nicht erst erklärt werden muss. Andere Produkte im Sortiment wie Lemme Purr oder Lemme Debloat setzen dagegen auf Zutaten, die weniger bekannt sind und deshalb stärker über die Markenkommunikation erklärt werden müssen, was Lemme Matcha in der Vermarktung einen gewissen Vorsprung verschafft.

Rechtliche Kritik an der Marke

Seit 2026 laufen gegen Lemme mehrere Sammelklagen in einem US-Bundesgericht in Kalifornien. Die Klagen richten sich unter anderem gegen Lemme Chill, Lemme Focus, Lemme Matcha und Lemme Burn und werfen der Marke vor, Wirkversprechen zu Stressreduktion, Fokus, Energie und Verdauung gemacht zu haben, ohne diese ausreichend wissenschaftlich zu belegen. Es geht dabei ausdrücklich nicht um eine behauptete gesundheitliche Gefahr durch die Produkte, sondern um die Frage, ob die beworbenen Effekte in dieser Form haltbar sind. Die Verfahren befinden sich nach öffentlich zugänglichen Berichten im Vorverfahrensstadium in einem US-Bundesgericht. Parallel dazu hatte die Kanzlei Zimmerman Reed bereits vorab eine eigene Untersuchung eingeleitet und Kundinnen sowie Kunden über ein Formular direkt befragt, ob die Produkte aus ihrer Sicht wie beworben funktioniert hätten, was den späteren Klagen vorausging.

Kontext der Kritik seit dem Marktstart

Die Marke stand bereits seit ihrem Start 2022 unter Beobachtung von Fachleuten aus dem Gesundheitsbereich. Besonders die Einführung von Lemme Purr im Februar 2023, einem Produkt für die vaginale Mikrobiota, hatte damals Kritik von Gynäkologinnen ausgelöst, die vor Produkten warnten, die auf Unsicherheiten rund um Frauengesundheit abzielen. Die aktuellen Sammelklagen reihen sich in diese längere Debatte um die Marke ein, statt ein isoliertes neues Ereignis zu sein, und betreffen nach öffentlichen Berichten mehrere Produkte gleichzeitig, nicht nur Lemme Matcha allein. Kritikerinnen und Kritiker aus dem medizinischen Bereich weisen dabei regelmäßig darauf hin, dass Gummie-Supplements generell ein Format sind, das Wirkversprechen besonders einfach in eine ansprechende, alltagstaugliche Verpackung bringt, was aus ihrer Sicht die Notwendigkeit klarer Werbegrenzen zusätzlich erhöht.

Was das für die Einordnung von Matcha-Gummies bedeutet

Der Fall zeigt, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Matcha als Zutat denselben werberechtlichen Maßstäben unterliegen wie andere Supplements auch. Eine bekannte Zutat allein macht ein Produkt nicht automatisch unproblematisch in der Vermarktung, wenn konkrete Wirkversprechen formuliert werden, die sich nicht ohne Weiteres belegen lassen. Das gilt unabhängig davon, ob eine Marke von einer bekannten Person geführt wird oder nicht, denn die rechtlichen Maßstäbe für Werbeaussagen unterscheiden sich nicht nach Bekanntheitsgrad der Gründerin.

Einordnung für Matcha-Interessierte

Lemme Matcha zeigt eine von vielen möglichen Produktformen für Matcha, nämlich das Gummie-Format mit einem klaren Fokus auf Wellness-Marketing und Prominenten-Zugkraft. Wer sich für Matcha als Zutat interessiert, findet daneben weiterhin klassisches Matcha-Pulver, das sich selbst dosieren und ohne zusätzliche Wirkversprechen einsetzen lässt. Beide Formen haben unterschiedliche Zielgruppen, und der rechtliche Streit um Lemme betrifft ausschliesslich die Werbeaussagen der Marke, nicht die Zutat Matcha selbst oder deren Herkunft.

Prominenten-Marken und ihre besondere Sichtbarkeit

Marken, die von bekannten Persönlichkeiten geführt werden, erreichen über deren bestehende Reichweite ein grosses Publikum, ohne dafür denselben klassischen Werbeaufwand betreiben zu müssen wie ein unbekannter Neustart. Das erklärt, warum Lemme innerhalb kurzer Zeit nach dem Start 2022 breite mediale Aufmerksamkeit bekam, sowohl positive als auch kritische. Gleichzeitig bedeutet diese Sichtbarkeit auch, dass Kritik an einzelnen Produkten oder Werbeaussagen deutlich schneller ein grosses Publikum erreicht als bei einer kleineren, weniger bekannten Marke, was den öffentlichen Druck bei einem laufenden Rechtsstreit zusätzlich erhöht.

Wie sich Gummie-Supplements von klassischem Matcha-Pulver unterscheiden

Ein Gummie-Produkt wie Lemme Matcha unterscheidet sich technisch deutlich von reinem Matcha-Pulver. Bei einem Gummie wird die Zutat in eine feste, gesüßte Masse eingearbeitet, die zusätzliche Bestandteile wie Geliermittel, Aromen und weitere Wirkstoffe wie CoQ10 und Vitamin B12 enthält. Reines Matcha-Pulver besteht dagegen ausschliesslich aus dem gemahlenen Tee selbst, ohne weitere Zusätze, und wird typischerweise mit Wasser oder Milch aufgeschlagen statt gekaut. Wer die Dosierung selbst bestimmen möchte, hat bei Pulver deutlich mehr Kontrolle als bei einem fertig abgefüllten Gummie mit fester Zusammensetzung. Diese technische Trennung ist auch für die rechtliche Bewertung relevant, weil sich Wirkversprechen bei einem komplexen Gummie-Produkt mit mehreren Inhaltsstoffen schwerer auf eine einzelne Zutat zurückführen lassen als bei einem Produkt, das nur aus einer einzigen Komponente besteht. Genau dieser Unterschied macht es für außenstehende Käuferinnen und Käufer schwerer nachzuvollziehen, welcher Bestandteil eines Gummies für eine beworbene Wirkung tatsächlich verantwortlich sein soll, was auch die aktuelle rechtliche Auseinandersetzung um die Marke zusätzlich erschwert.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
Laborgeprüft · Bio
MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
Erste Ernte
Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
Doppelt versiegelt

Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

Bio aus erster Ernte.
Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

  • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
  • Im Labor geprüft
  • Erste Ernte, feinste Vermahlung
  • Doppelt luftdicht versiegelt
  • Versand kostenlos in Deutschland
  • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
5,0 von 5 · 3 Bewertungen
„Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

Jetzt probieren

MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

Weitere Wissensartikel