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Wenn ein Surfprofi ein Matcha-Getränk auf den Markt bringt
Am 25. Juni 2026 hat das US-Unternehmen Laird Superfood ein neues Produkt namens Protein Matcha vorgestellt, eine Instant-Mischung aus Matcha und Milchprotein. Gegründet wurde die Marke 2015 von Laird Hamilton, einem bekannten Big-Wave-Surfer. Die Ankündigung erfolgte über eine offizielle Pressemitteilung des börsennotierten Unternehmens.
Was das Produkt ist
Protein Matcha ist nach Unternehmensangaben eine Instant-Mischung, gedacht für die Zubereitung als Iced Latte, auf Basis von Matcha-Grüntee-Pulver und Milchprotein. Das Produkt ergänzt die bestehende Linie des Unternehmens, die bereits ein ähnliches Produkt namens Protein Coffee umfasst. Erhältlich ist Protein Matcha in drei Geschmacksrichtungen: Original, Erdbeere und Lavendel. Diese Angaben stammen direkt vom Hersteller und werden hier als solche wiedergegeben.
Zutaten laut Herstellerangaben
Nach Unternehmensangaben enthält eine Portion zehn Gramm Protein, dazu je nach Geschmacksrichtung siebzig bis neunzig Milligramm Koffein. Weitere genannte Zutaten sind Löwenmähne-Pilzextrakt, Kokoswasserkonzentrat sowie Meersalz. matchashock.de gibt diese Angaben ausschließlich als Herstellerinformation wieder, ohne daraus eigene Aussagen zu einer gesundheitlichen Wirkung abzuleiten. Für konkrete Nährwert- und Inhaltsstoffangaben verweisen wir auf die offizielle Produktseite des Herstellers.
Verfügbarkeit und Preis
Laut Pressemitteilung ist Protein Matcha zunächst ausschließlich über die eigene Webseite des Unternehmens erhältlich, zu einem Preis von achtzehn US-Dollar je Packung. Ein Verkauf über den Onlinehändler Amazon ist nach Unternehmensangaben für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. Das bestehende, auf pflanzlicher Basis hergestellte Matcha-Produkt des Unternehmens, eine vegane Instant-Latte-Mischung mit Adaptogenen auf Kokosmilchbasis, bleibt laut Hersteller weiterhin im Sortiment erhältlich.
Die Gründerfigur Laird Hamilton
Laird Hamilton gilt als einer der bekanntesten Big-Wave-Surfer weltweit und gründete Laird Superfood im Jahr 2015. Nach Unternehmensdarstellung ging es ihm ursprünglich darum, eine bessere Morgenroutine für seine eigene sportliche Leistungsfähigkeit beim Wellenreiten zu entwickeln. Gemeinsam mit seiner Frau Gabby Reece, einer früheren Profi-Beachvolleyballspielerin, Buchautorin und Fitness-Persönlichkeit, hat sich das Unternehmen seither von Superfood-Kaffeeweißern zu einem breiteren Sortiment mit Instant-Lattes, Kaffees, Riegeln und Nahrungsergänzung entwickelt.
Einordnung der Produktkommunikation
Andy Judd, laut Pressemitteilung Marketingchef von Laird Superfood, wird mit der Aussage zitiert, das vorherige Produkt Protein Coffee habe gezeigt, dass Nachfrage nach Getränken mit Protein und klaren Zutaten bestehe. Diese Aussage ist eine Einschätzung des Unternehmens zu seinem eigenen Produkt und wird hier ausdrücklich als Herstellerzitat gekennzeichnet, nicht als unabhängig bestätigte Marktaussage von matchashock.de.
Einordnung in den größeren Markt
Laird Superfood ist an der New Yorker Börse unter dem Kürzel LSF notiert. Nach den in der Pressemitteilung verlinkten Angaben lag das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal 2026 über den Erwartungen von Analysten, bei einem Umsatz von rund 13,94 Millionen US-Dollar. Diese Finanzzahlen ordnen das Unternehmen als börsennotierten, mittelgroßen Anbieter im Bereich funktionaler Getränke ein, nicht als reinen Nischenanbieter.
Warum Sport-Persönlichkeiten auf Matcha setzen
Laird Hamilton ist nicht die einzige bekannte Sportpersönlichkeit, die ihren Namen mit einem Matcha-Produkt verbindet. Solche Produktlinien profitieren häufig davon, dass die Gründerfigur eine bereits bestehende Fangemeinde mitbringt, unabhängig vom Getränk selbst. Für Laird Superfood ist Protein Matcha eine Erweiterung des bestehenden Sortiments in Richtung eines Produkts, das sowohl bei Kaffee- als auch bei Matcha-Konsumenten Anklang finden soll, ohne den ursprünglichen Markenkern rund um funktionale Ernährung zu verlassen.
Einordnung
matchashock.de steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu Laird Superfood, Laird Hamilton oder Gabby Reece und berichtet hier ausschließlich über den öffentlich dokumentierten Produktstart, ohne das Produkt zu bewerben oder eine eigene Kaufempfehlung auszusprechen.
Funktionale Getränke als wachsendes Segment
Protein Matcha reiht sich in eine größere Kategorie sogenannter funktionaler Getränke ein, die neben dem Grundgetränk zusätzliche Zutaten wie Protein, Pilzextrakte oder Elektrolyte kombinieren. Solche Produkte richten sich häufig an Menschen, die eine einzelne Portion mit mehreren Funktionen abdecken wollen, statt separat Kaffee oder Tee, ein Proteinpräparat und ein Elektrolytgetränk einzeln zu kaufen. Laird Superfood positioniert Protein Matcha ausdrücklich in dieser Kategorie, als Ergänzung zum bereits bestehenden Produkt Protein Coffee, mit vergleichbarem Aufbau, aber auf Basis von Matcha statt Kaffee. Der Marktstart im Juni fällt in den Beginn der US-amerikanischen Sommersaison, in der laut Unternehmensdarstellung besonders Getränke mit Elektrolyten gefragt sind, etwa für den Einsatz nach sportlicher Betätigung oder bei warmen Temperaturen. Laird Superfood ordnet Protein Matcha entsprechend als Produkt für aktive Sommertage ein, in einer Linie mit der sportlichen Ausrichtung der Marke, die von Beginn an eng mit den beiden Gründerfiguren Laird Hamilton und Gabby Reece verknüpft ist, beide bekannt aus dem Bereich Wassersport und Beachvolleyball. Laird Superfood begann sein Geschäft ursprünglich mit einem einzelnen Produkt, einem Kaffeeweißer auf Basis von Kokosnuss, entwickelt für den persönlichen Bedarf von Laird Hamilton. Aus diesem einzelnen Produkt ist über die Jahre ein deutlich breiteres Sortiment entstanden, das inzwischen Instant-Kaffees, Instant-Lattes, Riegel, Nahrungsergänzung in Pulverform und nun auch proteinreiche Matcha-Produkte umfasst. Protein Matcha ist damit ein weiterer Baustein in einer Produktstrategie, die schrittweise von einem einzelnen Nischenprodukt zu einem breiter aufgestellten Getränke- und Nahrungsergänzungsunternehmen gewachsen ist, mittlerweile auch an der Börse notiert. Dass nach Protein Coffee nun eine Matcha-Variante folgt, statt einer weiteren Kaffeevariante, zeigt, wie Hersteller funktionaler Getränke versuchen, unterschiedliche Zielgruppen innerhalb desselben Produktprinzips zu erschließen. Wer aus geschmacklichen Gründen oder wegen des Koffeingehalts lieber Matcha statt Kaffee trinkt, sollte mit Protein Matcha ein vergleichbares Produkt erhalten wie bisherige Protein-Coffee-Kundinnen und Kunden, nur auf anderer Getränkebasis. Diese Logik, ein bewährtes Produktkonzept auf ein zweites Basisgetränk zu übertragen, ist im Bereich funktionaler Getränke ein verbreitetes Vorgehen, um das Sortiment zu erweitern, ohne ein völlig neues Konzept entwickeln zu müssen. Dass Protein Matcha zunächst ausschließlich über die eigene Webseite verkauft wird, statt sofort im breiten Einzelhandel oder bei Amazon gelistet zu sein, ist bei neu eingeführten Produkten funktionaler Getränkehersteller keine Seltenheit. Der direkte Verkauf über die eigene Webseite erlaubt es dem Unternehmen, Nachfrage und Kundenfeedback zu einem neuen Produkt unmittelbar auszuwerten, bevor größere Liefermengen für den Weiterverkauf über Drittanbieter wie Amazon eingeplant werden, was das unternehmerische Risiko bei der Markteinführung eines neuen Produkts überschaubarer hält. Mit Original, Erdbeere und Lavendel bietet Laird Superfood von Beginn an drei unterschiedliche Geschmacksrichtungen an, statt zunächst nur mit einer einzelnen Variante zu starten. Diese Aufstellung soll unterschiedliche Vorlieben gleichzeitig abdecken, von einer eher klassischen, matchabetonten Variante bei Original bis zu fruchtigeren oder blumigeren Noten bei Erdbeere und Lavendel. Für ein neu eingeführtes Produkt ist ein direkter Start mit mehreren Geschmacksrichtungen eine bewusste unternehmerische Entscheidung, die zwar den Produktionsaufwand erhöht, aber die Wahrscheinlichkeit senkt, potenzielle Kundinnen und Kunden allein wegen einer nicht passenden Geschmacksrichtung zu verlieren. Laird Superfood ist ein weiteres Beispiel dafür, wie etablierte Marken aus dem Bereich funktionaler Ernährung ihr bestehendes Sortiment gezielt um Matcha erweitern, statt eine eigenständige, neue Marke dafür aufzubauen. Für Konsumentinnen und Konsumenten in den USA bedeutet das ein wachsendes Angebot an Matcha-Produkten in vertrauten Verpackungen bereits bekannter Hersteller, eingebettet in ein Sortiment, das ursprünglich mit einem einzelnen Kaffeeweißer begonnen hat und sich seither kontinuierlich um weitere, verwandte Getränkekategorien erweitert hat.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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