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KitKat mit Uji-Matcha: die hochwertigen Sorten erklärt
Nestlé bietet in Japan mehrere KitKat-Sorten mit Uji-Matcha an, darunter die 'Matcha Otonano Amasa' mit zusätzlichen Uji-Teeblättern und die regional exklusive 'ITOEN Matcha'-Sorte. Alle sind in Deutschland nur über den Import erhältlich.
Was Uji-Matcha-KitKat von der Standardsorte unterscheidet
Neben dem klassischen grünen KitKat mit Matcha-Geschmack bietet Nestlé Japan mehrere anspruchsvollere Varianten an, die gezielt Matcha aus der Region Uji verwenden. Die Sorte 'Matcha Otonano Amasa', was sich sinngemäß mit 'Grüntee für den erwachsenen Geschmack' übersetzen lässt, verwendet laut Beschreibung nicht nur Uji-Matcha, sondern zusätzlich echte Uji-Teeblätter, um ein intensiveres Aroma zu erzielen als die einfache Matcha-Standardsorte. Diese Kombination aus Pulver und ganzen Teeblättern ist eine bewusste, gezielte Rezeptur-Entscheidung, die diese besondere Sorte von der breiten, ganzjährig verfügbaren Standardvariante klar abgrenzt. Solche aufwendigeren Rezepturen richten sich meist an ein Publikum, das gezielt nach intensiveren, weniger süßen Geschmacksrichtungen sucht, statt an die breite Käuferschaft der Standardsorte.
Die exklusive ITOEN-Kyoto-Sorte
Eine weitere Variante trägt den Namen 'ITOEN Matcha' und ist nach vorliegenden Angaben ausschließlich in Kyoto erhältlich. ITOEN ist eine bekannte japanische Teefirma mit einem breiten Sortiment an Grüntee-Produkten, die Nestlé für diese Sorte offenbar als Partner für die Matcha-Qualität herangezogen hat. Eine regionale Exklusivität, bei der eine Süßware räumlich auf den Verkauf in einer bestimmten Stadt begrenzt bleibt, ist bei KitKat in Japan kein Einzelfall, sondern Teil einer größeren Strategie, mit der Nestlé regionale Sondersorten für Reisende und Sammlerinnen und Sammler anbietet.
Eine weitere Sonderausgabe: Uji Matcha im Isetan Kyoto Station
Belegt ist zudem eine eigene KitKat-Sonderedition mit Uji-Matcha, die im Isetan-Warenhaus am Bahnhof Kyoto Station verkauft wird und dort laut einer eingesehenen Quelle 800 Yen pro Schachtel kostet. Zu dieser Edition gibt es außerdem eine Schwestervariante mit geröstetem Uji-Hojicha statt Matcha, die einen deutlich rauchigeren, wärmeren Ton statt der frischen, grasigen Matcha-Note bietet. Ein internationaler Importhändler bot dieselbe weiße Schokolade mit Uji-Matcha zudem in Mini-Riegeln zu je 11,6 Gramm an, drei Stück einzeln verpackt in einer Packung, hergestellt von Nestlé in Japan; zum Zeitpunkt der Recherche war dieser Bestand dort allerdings ausverkauft. Ein ausverkauftes Angebot bei einem Importhändler zeigt dabei vor allem, wie begrenzt die verfügbaren Mengen solcher Sonderausgaben außerhalb Japans grundsätzlich sind, unabhängig vom Preis, den ein Käufer bereit wäre zu zahlen.
Weitere Matcha-Varianten im japanischen Sortiment
Neben den genannten Sorten führt das japanische Sortiment weitere Matcha-Kombinationen, etwa 'Matcha Milk' als limitierte Ausgabe mit sanfter Milchsüße, eine dunklere 'Dark Green Tea'-Variante sowie 'Special Matcha and Kinako' mit geröstetem Sojabohnenmehl. Diese Vielfalt an Matcha-Varianten ist Teil eines noch größeren Gesamtsortiments: KitKat Japan bringt regelmäßig neue, oft nur regional oder saisonal erhältliche Geschmacksrichtungen heraus, von denen Matcha nur eine wiederkehrende Kategorie unter vielen ist, wie schon allein die hier genannten sechs verschiedenen Matcha-Sorten deutlich zeigen.
Verfügbarkeit in Deutschland und warum Japan bei Sondereditionen eine Sonderrolle spielt
Ein offizieller Vertrieb der japanischen Matcha-KitKat-Sorten in Deutschland ist nicht belegt. Wer diese Varianten probieren möchte, ist auf spezialisierte Import- und Asia-Shops sowie auf Mitbringsel von Japan-Reisenden angewiesen. Das gilt sowohl für die Otonano-Amasa-Variante als auch für die regional exklusive ITOEN-Sorte, die selbst innerhalb Japans nur in Kyoto erhältlich ist und dadurch außerhalb der Stadt noch schwerer zu bekommen ist als andere Japan-Importware. Im internationalen Vergleich fällt zudem auf, dass kaum ein anderer Markt so viele regionale und saisonale Sondersorten einer einzelnen Süßware hervorbringt wie der japanische. Neben KitKat folgen auch andere in dieser Übersicht behandelte Marken wie Pocky diesem Muster aus begrenzten, oft nur kurzzeitig oder regional erhältlichen Editionen. Für den deutschen Markt bedeutet das: Wer diese Vielfalt erleben will, muss entweder selbst nach Japan reisen, einen spezialisierten Importhändler nutzen oder auf Reisemitbringsel von Bekannten warten, weil ein regulärer, dauerhafter deutscher Vertrieb dieser Sondersorten bislang nicht existiert. Diese Struktur unterscheidet den japanischen Süßwarenmarkt insgesamt deutlich vom deutschen, wo neue Sorten meist bundesweit gleichzeitig eingeführt und über einen längeren Zeitraum im Handel gehalten werden.
Schokoladenriegel gegen reine Teezubereitung
In einem KitKat-Riegel ist Matcha eine von mehreren Zutaten neben Kakaobutter, Milchpulver und der charakteristischen Waffel im Kern. Der Geschmack ist dadurch immer eine Mischung aus Süße, Waffel-Knusper und Matcha-Note, nie der pure Teegeschmack allein. Das gilt auch für die aufwendigeren Uji-Matcha-Varianten: Selbst wenn zusätzliche Teeblätter beigemischt werden, bleibt die Waffel im Kern bestehen und prägt Textur und Geschmack mit. Wer diesen puren Geschmack sucht, findet ihn nur in einer eigenen Zubereitung mit reinem Pulver: Zwei Gramm fein steingemahlener Matcha, etwa der MATCHASHOCK Bio-Matcha aus erster Ernte, ergeben mit heißem Wasser eine Schale, in der ausschließlich der Tee selbst zu schmecken ist, ganz ohne Waffel oder Kakaobutter.
Worauf beim Kauf von Japan-Import-Süßwaren zu achten ist
Bei importierten japanischen Süßwaren wie den Uji-Matcha-KitKats lohnt sich ein Blick auf das Herstellungsdatum, weil lange Transportwege über spezialisierte Zwischenhändler mehr Zeit brauchen als der reguläre Handel im Ursprungsland. Schokoladenhaltige Produkte wie KitKat reagieren empfindlich auf Wärme während des Versands, was sich in einer stumpfen statt glänzenden Oberfläche zeigen kann, ohne dass Geschmack oder Sicherheit zwingend beeinträchtigt sind. Wer regionale Sondersorten wie die Kyoto-exklusive ITOEN-Variante sucht, sollte zudem bedenken, dass solche Editionen oft nur begrenzt produziert werden und bei Importhändlern schneller vergriffen sind als ganzjährig verfügbare Standardsorten.
Uji als Region hinter vielen Premium-Sorten
Uji in der Nähe von Kyoto gehört zu den bekanntesten japanischen Anbauregionen für Grüntee und taucht deshalb bei vielen als hochwertig beworbenen Matcha-Produkten im Namen auf, nicht nur bei KitKat. Mehr zur Geschichte und Bedeutung dieser Region liefert der Wissensartikel „Matcha in Japan erleben: Uji, Nishio und die Teefelder“, der Land, Klima und Teegärten der Gegend beschreibt, ebenso erklärt „Uji-Matcha: was der Regionsname auf der Dose bedeutet“, wie der Regionsname auf Verpackungen grundsätzlich zu lesen ist, unabhängig vom jeweiligen Hersteller.
Fazit
Die Uji-Matcha-Sorten von KitKat zeigen, wie unterschiedlich Nestlé in Japan mit derselben Grundzutat umgeht, von der breiten, ganzjährig verfügbaren Standardsorte bis zur regional exklusiven Sonderausgabe, die nur in einer einzelnen Stadt zu kaufen ist. Wie sich der Geschmack von echtem, unverarbeitetem Matcha grundsätzlich beschreiben lässt, zeigt der Wissensartikel „Wie schmeckt Matcha? Das Geschmacksprofil von Umami bis grasig“. Dieser Text ist redaktionell. Die genannten Erzeugnisse stammen von einem anderen Hersteller, wir verkaufen sie nicht und stehen mit ihm in keiner Verbindung.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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