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Prominente & Marken

Julia Beautx NOMOO Matcha Eis: die Kooperation im Porträt

Julia Beautx NOMOO Matcha Eis beschreibt eine reale Produktkooperation: Die vegane Eismarke NOMOO brachte am 30. März 2026 gemeinsam mit der Content-Creatorin Julia Beautx die Stieleis-Sorte Matcha-Berry auf den Markt. Das Eis kombiniert eine Matcha-Basis aus Julia Beautx' eigener Matcha-Marke Skuis mit einem Erdbeer-Himbeer-Swirl und ist als Dreierpack mit je 65 Milliliter Inhalt in mehreren deutschen Supermärkten sowie im Onlinehandel erhältlich. Der folgende Überblick beschreibt, was in dem Produkt steckt, wer daran beteiligt war, wie die Reaktionen ausfielen und wie sich die Kooperation in den Bestand aus Cafés und Eismarken einordnet, die bereits mit Matcha arbeiten.

Die Kooperation im Überblick

Am 30. März 2026 stellte NOMOO die neue Sorte Matcha-Berry vor, entwickelt gemeinsam mit Julia Beautx, einer der reichweitenstärksten deutschen Content-Creatorinnen mit mehreren Millionen Followern auf Instagram und Abonnentinnen auf YouTube. Das Stieleis kommt als Dreierpack mit je 65 Millilitern und wird mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 3,99 Euro gelistet, was einem Grundpreis von 20,46 Euro je Liter entspricht. Julia Beautx war laut NOMOO nicht nur an der Vermarktung, sondern auch an der Rezeptur beteiligt: Ihre eigene Premium-Matcha-Marke Skuis, die sie im November 2025 gestartet hatte, kommt exklusiv in diesem Eis zum Einsatz, statt dass NOMOO auf ein bereits vorhandenes Matcha-Pulver zurückgreift. Für NOMOO war es nach eigenen Angaben die erste Kooperation dieser Art mit einer deutschen Content-Creatorin, bei der die Partnerin sowohl an Rezeptur als auch an Marketing beteiligt war.

Was in Matcha-Berry steckt

Das Eis besteht aus einer Matchaeis-Basis, die mit einem Erdbeer-Himbeer-Swirl kombiniert wird, sichtbar in einer geschichteten Ombré-Optik, die von Grün über Rosa bis Rot reicht. Die Rezeptur ist nach Angaben von NOMOO kuhmilchfrei, die Basis besteht stattdessen aus einer Soja-Kokos-Mischung, ergänzt um Kokosöl, Traubenzucker und Bohnenprotein-Konzentrat für die cremige Konsistenz. Als Vorbild für die Geschmacksrichtung nannte NOMOO das Trendgetränk Iced Strawberry Matcha Latte, das die Marke mit dem Eis in eine haltbare Tiefkühlform übersetzen wollte, ohne dabei auf den charakteristischen erdig-herben Matcha-Geschmack zu verzichten. Erhältlich ist Matcha-Berry unter anderem bei Rewe, Edeka, Kaufland und Hit sowie über die Lieferdienste knuspr.de und flaschenpost.de, teilweise ergänzt um zeitlich begrenzte Sonderangebote in einzelnen Filialen.

Julia Beautx NOMOO Matcha Eis: die Rolle der Creatorin

Julia Beautx zählt zu den bekanntesten deutschen Content-Creatorinnen und hat in den vergangenen Jahren mehrere eigene Produktlinien gestartet, darunter im November 2025 die Matcha-Marke Skuis. Für die Kooperation mit NOMOO brachte sie genau dieses Pulver in die Eisrezeptur ein, statt lediglich ihren Namen für eine bereits bestehende Sorte herzugeben, was die Zusammenarbeit von vielen reinen Lizenz-Kooperationen unterscheidet. Die NOMOO-Gründerin Rebecca Göckel ordnete den Launch öffentlich als mehr als nur eine neue Sorte ein und beschrieb ihn als ein Statement dafür, wie moderne Marken Popkultur, Geschmack und pflanzliche Innovation miteinander verbinden können, und zwar schnell, mutig und mit Relevanz für die junge Zielgruppe. Für Julia Beautx war es damit die erste Gelegenheit, ihre eigene Matcha-Rezeptur in einem völlig anderen Produktformat als dem klassischen Pulver einem breiteren Supermarktpublikum vorzustellen.

Eine zweite Kooperation neben Skuis

Matcha-Berry ist nicht Julia Beautx' erster Berührungspunkt mit dem Thema Matcha, sondern eine Ergänzung zu ihrer eigenen Marke. Während Skuis als eigenständiges Matcha-Pulver zum Selberanrühren gedacht ist und sich an alle richtet, die ihre Getränke selbst zubereiten möchten, richtet sich das NOMOO-Eis an alle, die die Kombination aus Matcha und Beeren als fertiges Tiefkühlprodukt kaufen möchten, ohne selbst einen Chasen oder Milchaufschäumer zu benutzen. Für die Zielgruppe junger Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich für Food-Trends, Social-Media-Ästhetik und pflanzliche Alternativen interessieren, ergeben sich damit zwei unterschiedliche Zugänge zum selben Grundthema, ohne dass sich beide Produkte gegenseitig ersetzen oder im direkten Wettbewerb zueinanderstehen. NOMOO ergänzte das Sortiment kurz darauf zudem um eine zweite, unabhängig von Julia Beautx entwickelte Sorte mit Vanille-Erdbeere, die zeigt, dass die Marke die Produktlinie unabhängig von einzelnen Kooperationen weiterentwickelt.

Warum Supermarkt-Kooperationen für Creators interessant sind

Für Content-Creatorinnen wie Julia Beautx sind Kooperationen mit etablierten Supermarktmarken aus mehreren Gründen attraktiv. Anders als ein reines Online-Produkt, das nur über den eigenen Shop verkauft wird, erreicht ein Produkt im Kühlregal von Rewe oder Edeka auch Menschen, die der Creatorin auf Social Media gar nicht folgen, sondern das Eis einfach beim Einkaufen entdecken. Gleichzeitig bleibt die Bindung zur eigenen Marke bestehen, weil das Skuis-Pulver als Zutat sichtbar bleibt, statt in einer anonymen Rezeptur zu verschwinden. Für NOMOO wiederum bedeutet eine solche Kooperation zusätzliche Reichweite über die Kanäle der Partnerin, ohne dass die eigene Markenidentität aufgegeben werden muss, da Matcha-Berry weiterhin klar als NOMOO-Produkt gekennzeichnet bleibt. Diese Art der Zusammenarbeit unterscheidet sich damit deutlich von einer reinen Werbeanzeige, bei der eine bekannte Person lediglich für ein fremdes Produkt wirbt, ohne selbst inhaltlich daran beteiligt zu sein.

Klarstellung

Nach eigener Mitteilung von NOMOO ist Julia Beautx an der Kooperation nachweislich als Mitentwicklerin beteiligt, die Zusammenarbeit besteht jedoch ausschließlich zwischen ihr und NOMOO. Zu MATCHASHOCK unterhält keine der beiden Seiten eine geschäftliche Beziehung. Dieser Artikel ordnet den öffentlich dokumentierten Markenschritt lediglich ein, ohne eine Verbindung zum eigenen Shop herzustellen oder eine Kaufempfehlung für das Produkt auszusprechen.

Wie NOMOO als Marke positioniert ist

NOMOO wurde 2016 gegründet und hat sich seither auf pflanzliche Eiscreme spezialisiert, die ohne tierische Milch auskommt und dabei bewusst auf ungewöhnliche, trendgetriebene Geschmacksrichtungen setzt, statt sich auf klassische Sorten wie Vanille oder Schokolade zu beschränken. Die Marke arbeitet regelmäßig mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern aus der Social-Media-Welt zusammen, wobei die Rolle der jeweiligen Person von reiner Namensgebung bis zu echter Produktentwicklung reicht. Bei Matcha-Berry ging NOMOO nach eigener Darstellung weiter als bei früheren Kooperationen, weil die Rezeptur direkt auf dem eigenen Matcha-Pulver der Partnerin aufbaut, statt ein bereits vorhandenes NOMOO-internes Matcha-Pulver zu verwenden. Für die Marke bedeutet das einen höheren Abstimmungsaufwand bei der Produktentwicklung, gleichzeitig aber auch ein glaubwürdigeres Ergebnis, weil die beworbene Verbindung zwischen Creatorin und Produkt tatsächlich in der Zutatenliste nachvollziehbar ist und nicht nur auf dem Etikett steht. Der deutsche Markt für vegane Tiefkühlprodukte ist in den vergangenen Jahren spürbar gewachsen, und Marken wie NOMOO konkurrieren dabei zunehmend nicht nur über den Preis, sondern über die Geschichte hinter einem Produkt, was Kooperationen mit bekannten Gesichtern aus der jungen Zielgruppe attraktiv macht.

Wie sich das Eis in den Matcha-Markt einordnet

Matcha-Berry reiht sich in eine wachsende Zahl an Fertigprodukten ein, die Matcha aus der Tasse in andere Formate übertragen, von Schokolade über Gebäck bis zu Eis. Einen Überblick über weitere Creator-Kooperationen aus Deutschland gibt „Matcha-Kooperationen deutscher Influencerinnen und Influencer“, während „Julia Beautx startet eigene Matcha-Marke Skuis“ die Hintergründe zur eigenen Pulvermarke beschreibt, aus der die Zutat für das Eis stammt. Wer wissen möchte, welche Matcha-Fertigprodukte es sonst im deutschen Handel gibt, findet eine Einordnung in „Matcha im deutschen Supermarkt: der Stand der Dinge“, die auch erklärt, wie sich Discounter- von Markenware unterscheidet. Wer mehrere dieser Übersichten miteinander vergleicht, erkennt schnell, dass sich das Angebot an Matcha-Fertigprodukten von Kette zu Kette deutlich unterscheidet, sowohl in der Auswahl als auch darin, wie lange ein einzelnes Produkt tatsächlich im Regal bleibt, bevor die nächste Prospektaktion es wieder ablöst.

Matcha in der eigenen Küche statt aus der Tiefkühltruhe

Statt zur Verpackung aus dem Tiefkühlfach zu greifen, lässt sich die Kombination aus Matcha und Beeren auch mit reinem Pulver frisch zubereiten. Aus einer 30-Gramm-Dose Bio-Matcha, die bei zwei Gramm je Portion für etwa 10 bis 15 Schalen reicht, entstehen mit frischen Erdbeeren, Himbeeren oder anderem Obst eigene kalte Getränke oder sogar selbstgemachtes Eis, ganz ohne Zusatzstoffe oder Stabilisatoren. Die Dose kostet 25,00 Euro, umgerechnet 833,33 Euro je Kilogramm, im Sechserpack 108,00 Euro und damit 600,00 Euro je Kilogramm, geliefert versandkostenfrei innerhalb Deutschlands binnen ein bis zwei Werktagen. Wer zusätzlich Wert auf eine nachvollziehbare Herkunft legt, findet die Kontrollnummer und die Angabe zur Laborprüfung auf Rückstände direkt auf der Dose, was bei vielen Fertigprodukten aus dem Kühlregal in dieser Form fehlt.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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