Rezepte
Iced Matcha mit Wassermelone: das Sommerrezept
Iced Matcha mit Wassermelone ist ein kaltes Getränk aus Matcha-Pulver und frisch püriertem Wassermelonenfleisch, das in Cafés in den USA seit dem Sommer 2025 auf immer mehr Karten auftaucht und sich genauso einfach in der eigenen Küche nachmachen lässt. Die Kombination verbindet den erdig-herben Grundton von Matcha mit der süßen, saftigen Note der Wassermelone und ergibt ein zweifarbiges Glas, das eher an einen Sommer-Cocktail als an klassischen Tee erinnert. Dieser Text zeigt, woher die Kombination stammt, welche Zutaten und Mengen du brauchst und wie die Zubereitung Schritt für Schritt gelingt, dazu Varianten für mehr Süße, mehr Säure oder eine cremigere Version mit Milch oder Pflanzendrink.
Woher der Trend kommt
Wassermelonen-Matcha ist keine Erfindung eines einzelnen Cafés, sondern eine von mehreren Matcha-Varianten, die seit 2025 in nordamerikanischen Kaffeehäusern kursieren. Das Fachmagazin Fresh Cup beschreibt in einem Beitrag vom 17. September 2025, wie die Lavender Coffee Boutique in Denver einen „Watermelon Matcha Spritz” in ihre Sommerkarte aufgenommen hat, zusammen mit einem Sakura-Matcha-Latte. Die Gründerin des Cafés wird darin mit dem Satz zitiert, die Beliebtheit von Matcha sei so stark gestiegen, dass es zeitweise schwierig gewesen sei, mit der Nachfrage Schritt zu halten. Zwischen MATCHASHOCK und dem genannten Café besteht keine geschäftliche Verbindung, die Nennung dient allein der Einordnung des Trends. Auch außerhalb der Gastronomie ist die Kombination längst angekommen: Rezeptseiten wie Kalejunkie veröffentlichen eigene Anleitungen für Wassermelonen-Matcha zum Selbermachen, meist mit frischer Frucht, etwas Süße und einem Schuss Milch oder Pflanzendrink obenauf.
Zutaten für ein Glas
Für ein großes Glas von rund 400 Millilitern brauchst du 300 Gramm Wassermelone ohne Schale, 2 Gramm Matcha, das entspricht einem gestrichenen Teelöffel, 60 Milliliter heißes Wasser für das Matcha, 1 Esslöffel Zitronensaft, 1 bis 2 Teelöffel Honig oder Agavendicksaft nach Geschmack, eine Handvoll Eiswürfel und optional 50 Milliliter Milch, Hafer- oder Mandeldrink für eine cremigere Version. Wassermelone bringt von Natur aus einen hohen Wasseranteil und wenig Eigengeschmack außer Süße mit, deshalb reicht wenig Zusatzsüße, wenn die Frucht reif ist. Für die Farbwirkung im Glas lohnt sich kernloses Fruchtfleisch aus der Mitte der Melone, dort ist der Zuckergehalt am höchsten und die Farbe am kräftigsten. Für ein kleineres Glas von rund 250 Millilitern lassen sich alle Mengen anteilig auf etwa zwei Drittel reduzieren, ohne dass sich das Verhältnis von Matcha zu Wassermelone verändert.
Zubereitung Schritt für Schritt
Wassermelone in grobe Stücke schneiden und im Mixer fein pürieren. Das Püree durch ein feines Sieb in ein Gefäß streichen, damit Kerne und Fasern zurückbleiben und nur der klare, rote Saft übrig bleibt. Zitronensaft und die gewünschte Süße unter den Wassermelonensaft rühren. Matcha in eine separate Schale sieben, mit dem heißen Wasser übergießen und mit dem Bambusbesen oder einem kleinen Schneebesen zügig aufschlagen, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind. Ein hohes Glas zu zwei Dritteln mit Eiswürfeln füllen und den Wassermelonensaft einfüllen. Das aufgeschlagene Matcha langsam über einen Löffelrücken auf den Wassermelonensaft gießen, damit sich die beiden Schichten zunächst nicht vollständig vermischen. Wer möchte, gießt vor dem Matcha noch die Milch oder den Pflanzendrink dazu, dann ergeben sich drei sichtbare Schichten. Vor dem Trinken kurz mit einem Löffel oder Strohhalm umrühren.
Varianten mit mehr oder weniger Süße
Die Grundversion lässt sich in mehrere Richtungen anpassen. Wer es weniger süß mag, lässt Honig oder Sirup weg und verlässt sich allein auf die Süße der reifen Wassermelone. Für eine spritzigere Version ersetzt du einen Teil des Wassermelonensafts durch kaltes Sprudelwasser, wie es auch im Artikel „Matcha mit Sprudelwasser: warum Kohlensäure funktioniert” beschrieben wird. Eine cremige Variante entsteht mit aufgeschäumtem Hafer- oder Kokosdrink statt normaler Milch, ähnlich der Technik, die auch bei „Matcha Cold Foam: warum kalter Schaum hält und wann nicht” zum Einsatz kommt. Wer die Fruchtnote betonen will, gibt ein paar gefrorene Wassermelonenwürfel statt normaler Eiswürfel ins Glas, dann verwässert das Getränk beim Schmelzen weniger und die Farbe bleibt länger kräftig.
Was beim Mixen häufig schiefgeht
Zwei Fehler tauchen bei diesem Rezept am häufigsten auf. Der erste ist zu viel Wasser im Wassermelonenpüree: Wird die Frucht zu lange oder mit zusätzlicher Flüssigkeit gemixt, wird der Saft dünn und die Farbe blass. Es reicht, die Melonenstücke ohne weiteres Wasser zu pürieren, der eigene Saft der Frucht reicht aus. Der zweite Fehler ist zu heißes Wasser für das Matcha, wodurch das Pulver bitterer schmeckt und die feine Süße der Wassermelone überdeckt. Wasser knapp unter dem Siedepunkt kurz abkühlen zu lassen, bevor es über das Matcha kommt, macht hier den Unterschied, wie auch im Artikel „Welches Wasser für Matcha? Temperatur und Wasserhärte erklärt” beschrieben. Ein dritter, seltener genannter Punkt ist die Reihenfolge beim Einfüllen: Wird das Matcha zuerst und der Wassermelonensaft danach eingegossen, vermischen sich beide Flüssigkeiten fast vollständig und die charakteristische Zweifarbigkeit geht verloren, deshalb lohnt es sich, immer zuerst den Saft und danach das Matcha langsam über den Löffelrücken zu gießen.
Vorbereiten für mehrere Gläser
Für eine Runde mit mehreren Personen lässt sich der Wassermelonensaft am Vortag pürieren, passieren und im Kühlschrank aufbewahren, abgedeckt hält er sich gut zwei Tage. Das Matcha dagegen wird am besten erst kurz vor dem Servieren aufgeschlagen, weil es beim Stehen an Farbe und Schaum verliert. Für ein Buffet oder eine kleine Gartenrunde im Sommer lässt sich der Wassermelonensaft in einer Karaffe mit Eis bereitstellen, während jede Portion Matcha einzeln nach Bedarf zubereitet und daraufgegossen wird, ähnlich dem Ablauf, den auch „Matcha für Gäste: Mengen, Reihenfolge und Timing für die Runde” beschreibt.
Für wen sich das Rezept eignet
Iced Matcha mit Wassermelone ist ein Sommergetränk ohne Alkohol, das sich für Nachmittage auf dem Balkon, fürs Picknick oder als Alternative zu klassischer Limonade eignet. Weil beide Hauptzutaten, Matcha und Wassermelone, von Natur aus wenig Zucker brauchen, lässt sich die Süße nach eigenem Geschmack sehr genau steuern. Für unterwegs eignet sich das Getränk in einer verschließbaren Flasche, sollte dann aber zügig getrunken werden, damit die Schichtung nicht komplett verschwimmt und die Farbe frisch bleibt. Gerade für ein Glas zwischen zwei Terminen oder als Ersatz für eine gekaufte Limo ist die Kombination unkompliziert vorzubereiten. Auch als Alternative zu einem gekauften Fruchtsaft aus dem Kühlregal ist die Eigenzubereitung eine Option, weil sich Süße und Menge frei bestimmen lassen und keine weiteren Zutaten außer den selbst gewählten ins Glas kommen.
Doppelte oder dreifache Menge
Die Mengenangaben lassen sich unkompliziert verdoppeln oder verdreifachen, wenn mehrere Gläser gleichzeitig entstehen sollen. Wichtig ist nur, dass Matcha und heißes Wasser getrennt für jede Portion aufgeschlagen werden, statt eine große Menge auf einmal anzurühren, weil der Schaum sonst schneller zusammenfällt und die grüne Schicht weniger sauber auf dem Wassermelonensaft liegen bleibt. Der Wassermelonensaft lässt sich dagegen problemlos in größerer Menge vorbereiten und auf mehrere Gläser verteilen, ohne dass sich Farbe oder Geschmack dadurch verändern.
Alternative Süßungsmittel
Statt Honig oder Agavendicksaft funktionieren auch Ahornsirup oder ein neutraler Reissirup, wenn eine vegane Variante gewünscht ist. Die Menge bleibt dabei ähnlich, 1 bis 2 Teelöffel reichen meist aus, weil die Süße der Wassermelone bereits einen großen Teil der Arbeit übernimmt. Wer lieber ganz auf zusätzliche Süße verzichtet, sollte eine besonders reife, dunkelrote Wassermelone wählen, da der Zuckergehalt zur Reife hin deutlich zunimmt und sich am Klopfton und am trockenen Stielansatz beim Einkauf erkennen lässt.
Von der Wassermelone zur eigenen Dose
Für dieses und andere Iced-Matcha-Rezepte lohnt sich ein Blick auf die Basis: MATCHASHOCK ist Bio-Matcha aus einer 30-Gramm-Dose, kontrolliert nach DE-ÖKO-006, im Labor auf Rückstände geprüft und für rund 10 bis 15 Schalen mit je 2 Gramm Pulver ausgelegt. Eine Dose kostet 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, bei 2 Dosen sind es 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm), bei 3 Dosen 63,00 Euro (700,00 Euro je Kilogramm) und bei 6 Dosen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert 1 bis 2 Werktage.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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