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Rezepte

Iced Matcha mit Minze: das erfrischende Sommer-Rezept

Iced Matcha mit Minze ist ein kaltes Matcha-Getränk mit frisch aufgeschlagenem Matcha, kaltem Wasser oder Pflanzendrink, Eiswürfeln und frischer Minze, die für eine klare, kühle Geschmacksnote sorgt. Das Rezept eignet sich für warme Tage und lässt sich in wenigen Minuten ohne besondere Ausrüstung zubereiten. Im Folgenden findest du die genauen Mengen, die Schritt-für-Schritt-Zubereitung und ein paar Varianten für den eigenen Geschmack.

Zutaten für ein Glas (circa 300 Milliliter)

Für ein Glas Iced Matcha mit Minze brauchst du: 2 Gramm Matcha-Pulver, 40 Milliliter warmes Wasser (rund 75 Grad) zum Anrühren, 150 Milliliter kaltes Wasser oder ein Pflanzendrink nach Wahl, 6 bis 8 Eiswürfel, 6 bis 8 frische Minzblätter sowie optional 1 bis 2 Teelöffel eines Süßungsmittels nach Geschmack, etwa Agavendicksaft oder Zucker.

Zubereitung Schritt für Schritt

Schritt 1: Das Matcha-Pulver in eine Schale sieben, damit keine Klümpchen entstehen. Schritt 2: Das warme Wasser mit rund 75 Grad dazugeben und mit einem Matcha-Besen oder einem kleinen Schneebesen zügig in einer W- oder M-Bewegung aufschlagen, bis eine feine, gleichmäßige Schaumdecke entsteht. Schritt 3: Ein hohes Glas mit den Eiswürfeln füllen. Schritt 4: Die Minzblätter kurz zwischen den Handflächen leicht andrücken, das setzt ihr Aroma frei, und ins Glas geben. Schritt 5: Das kalte Wasser oder den Pflanzendrink über die Eiswürfel gießen. Schritt 6: Den aufgeschlagenen Matcha vorsichtig darübergießen, sodass sich die grüne Farbe im Glas verteilt. Schritt 7: Bei Bedarf süßen und kurz umrühren.

Warum Minze und Matcha zusammenpassen

Matcha bringt einen kräftigen, leicht herben Grundton mit, der sich gut mit klaren, kühlen Aromen verträgt. Minze liefert genau das: eine frische, klare Note, die den Matcha-Geschmack nicht überdeckt, sondern ergänzt. Diese Kombination ist im Prinzip vergleichbar mit einer Limonade mit Minze, nur eben mit Matcha statt Zitrusfrucht als Basis.

Welches Werkzeug du wirklich brauchst

Für dieses Rezept reicht einfaches Küchenzubehör. Zum Anrühren eignet sich ein Bambusbesen, ein kleiner Schneebesen oder ein Milchaufschäumer gleichermaßen – wichtig ist nur, dass das Pulver zügig und gleichmäßig mit dem warmen Wasser vermischt wird, damit keine Klümpchen zurückbleiben. Ein feines Sieb zum Sieben des Pulvers ist hilfreich, aber kein Muss, wenn das Matcha bereits sehr fein gemahlen ist. Für das Glas selbst reicht jedes hohe, stabile Trinkglas; spezielles Bar-Zubehör braucht es für dieses Rezept nicht.

Das Mengenverhältnis an deinen Geschmack anpassen

Die im Rezept genannten 2 Gramm Matcha auf rund 190 Milliliter Flüssigkeit ergeben einen mittelkräftigen Geschmack. Wer es milder mag, reduziert die Pulvermenge auf 1,5 Gramm oder erhöht die Menge an kaltem Wasser beziehungsweise Pflanzendrink leicht. Wer den Matcha-Geschmack deutlicher im Vordergrund haben möchte, erhöht die Pulvermenge auf bis zu 3 Gramm und passt die Süße entsprechend an, damit das Getränk nicht zu herb schmeckt. Da Matcha-Sorten sich in Farbe und Geschmack unterscheiden, lohnt sich beim ersten Ansetzen ein vorsichtiger Start mit der kleineren Menge, die sich bei Bedarf leicht nachjustieren lässt.

Varianten des Rezepts

Wer es fruchtiger mag, gibt ein paar Scheiben Gurke oder etwas Zitronensaft dazu. Für eine cremigere Variante eignet sich Hafer- oder Mandeldrink anstelle von Wasser. Wer die Süße lieber über Frucht statt über Sirup steuern möchte, kann einen Teelöffel Ahornsirup verwenden oder ganz auf Süße verzichten, wenn der leicht herbe Grundton gewünscht ist.

Minze richtig vorbereiten

Für das beste Aroma eignet sich frische Minze aus dem Topf oder vom Markt, gut abgewaschen und trocken getupft. Wer die Blätter vor dem Servieren kurz andrückt, statt sie zu zerkleinern, verteilt das ätherische Öl im Getränk, ohne dass kleine Blattstücke im Glas schwimmen. Getrocknete Minze funktioniert im Notfall auch, liefert aber ein deutlich schwächeres Aroma.

Welche Minzsorte sich eignet

Für dieses Rezept passt am besten eine milde, klassische grüne Minze, wie sie in vielen Supermärkten und Gärtnereien als Topfpflanze erhältlich ist. Kräftigere Sorten wie Pfefferminze bringen eine deutlich schärfere, kühlere Note mit, die den Matcha-Geschmack stärker in den Hintergrund drängen kann. Wer verschiedene Sorten im eigenen Garten oder auf dem Balkon zieht, kann ruhig ausprobieren, welche Kombination am besten zum eigenen Geschmack passt – für den Einstieg ist aber eine milde Sorte die sicherere Wahl.

Eine eigene Minzpflanze im Vorrat

Wer Iced Matcha mit Minze regelmäßig zubereitet, profitiert von einer eigenen Minzpflanze auf der Fensterbank oder dem Balkon. Anders als gekaufte Minze in Plastikverpackung lässt sich von einer Pflanze immer nur die benötigte Menge frisch abzupfen, der Rest bleibt an der Pflanze und welkt nicht im Kühlschrank vor sich hin. Für ein einzelnes Glas reichen ohnehin nur wenige Blätter, sodass sich selbst eine kleine Topfpflanze über mehrere Wochen nutzen lässt, bevor neue Triebe nachwachsen müssen.

Das Glas vorher kühlen

Ein kleiner, oft übersehener Kniff für ein besonders erfrischendes Ergebnis ist es, das Glas selbst vor der Zubereitung kurz in den Gefrierschrank zu stellen oder mit kaltem Wasser auszuspülen. Ein bereits gekühltes Glas hält die Eiswürfel länger fest, statt sie durch die Raumtemperatur des Glases schneller schmelzen zu lassen. Gerade an sehr warmen Tagen macht dieser kleine Schritt einen spürbaren Unterschied dabei, wie lange das Getränk seine ursprüngliche Konsistenz und Farbe behält, bevor es sich durch schmelzendes Eis zu stark verdünnt.

Vorbereitung für mehrere Gläser

Für mehrere Gäste lässt sich der Matcha-Teil vorab in größerer Menge aufschlagen und kurz kühl stellen. Eiswürfel, Minze und die Basis (Wasser oder Pflanzendrink) werden dann erst beim Servieren im Glas zusammengeführt, damit die Farbe frisch bleibt und sich nichts vorzeitig verdünnt.

Für eine ganze Kanne

Wer gleich eine kleine Kanne für mehrere Personen vorbereiten will, rechnet die Zutaten einfach hoch: Für vier Gläser reichen 8 Gramm Matcha, 160 Milliliter warmes Wasser zum Anrühren und insgesamt 600 Milliliter kalte Basis, dazu eine größere Handvoll Minzblätter und ausreichend Eiswürfel. Wichtig ist, den Matcha weiterhin einzeln anzurühren und erst danach mit der restlichen Flüssigkeit zu verbinden, damit keine Klümpchen zurückbleiben.

Matcha-Eiswürfel als Vorrat

Wer das Rezept häufiger zubereitet, kann sich das tägliche Anrühren erleichtern, indem bereits aufgeschlagener Matcha portionsweise eingefroren wird. Diese Matcha-Eiswürfel schmelzen im Glas langsam und verdünnen das Getränk dabei mit weiterem Matcha statt mit reinem Wasser. Wie sich ein solcher Vorrat anlegen lässt, beschreibt der Artikel „Eiswürfel aus Matcha: der Vorrat für heiße Tage“ im Detail. Für dieses Minz-Rezept lassen sich normale Eiswürfel und Matcha-Eiswürfel auch kombinieren, wenn du ein kräftigeres Ergebnis möchtest, ohne die Grundmenge an Pulver zu erhöhen.

Reste richtig behandeln

Iced Matcha mit Minze schmeckt am besten frisch zubereitet, weil sich Farbe und Schaumdecke mit der Zeit setzen. Bleibt dennoch ein Rest übrig, lässt er sich abgedeckt für kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Trinken kurz umrühren. Für die beste Optik und den klarsten Geschmack lohnt es sich aber, die Menge von vornherein auf die tatsächlich gewünschte Portion zu begrenzen, statt größere Mengen auf Vorrat anzurühren.

Typische Fehler beim Zubereiten

Die häufigsten Probleme entstehen durch zu heißes Wasser beim Anrühren, wodurch der Matcha bitter schmeckt, oder durch zu wenig Eis, wodurch das Getränk beim Servieren zu warm wird und die Minze schneller welkt. Wer den Matcha nicht vorher siebt, riskiert außerdem kleine Klümpchen, die sich im kalten Getränk kaum noch auflösen.

Serviervorschlag

Iced Matcha mit Minze passt gut in ein einfaches Glas mit breitem Rand, in dem die Eiswürfel und die Minzblätter sichtbar bleiben. Ein Strohhalm aus Glas oder Edelstahl rundet das Bild ab, ist aber natürlich kein Muss. Für ein kräftiges Grün und einen sauberen Geschmack lohnt sich die Wahl eines fein gemahlenen Bio-Matchas. Bei MATCHASHOCK bekommst du die 30-Gramm-Dose für 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm. Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos, die Lieferzeit liegt bei ein bis zwei Werktagen.

Quellen

    Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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