Rezepte
Iced Matcha mit Litschi: Rezept und Zubereitung
Iced Matcha mit Litschi ist ein kaltes Matcha-Getränk mit dem Saft oder Sirup der Litschi, einer süßen, duftenden Frucht aus Ostasien, die dem erdigen Matcha eine blumige, leicht säuerliche Note gegenüberstellt. Die Kombination taucht seit einigen Jahren auf internationalen Rezeptseiten auf, meist als geschichtetes Sodagetränk oder als cremigere Latte-Version mit Milch. Dieser Text zeigt Zutaten und Mengen für beide Varianten, die Zubereitung Schritt für Schritt und worauf du bei frischer oder eingelegter Litschi achten solltest.
Was Litschi ist und warum sie zu Matcha passt
Litschi ist eine tropische Frucht mit Ursprung in Südchina, deren raue, rote Schale ein weißes, saftiges Fruchtfleisch mit einem großen glatten Kern umschließt. Der Geschmack wird häufig als süß, leicht blumig und dezent säuerlich beschrieben. Botanisch gehört die Litschi zur Familie der Seifenbaumgewächse und wird seit Jahrhunderten in wärmeren Regionen Asiens angebaut, ein großer Teil der weltweiten Ernte stammt heute aus China, Vietnam und Indien. Auf ihrer Rezeptseite ordnet die Marke Matcha.com die Frucht so ein: Wer frische statt eingelegte Litschi verwendet, bekommt einen klareren, saubereren Geschmack. Dass Litschi und grüner Tee zusammenpassen, zeigt sich auch außerhalb von Matcha-Rezepten, etwa in der Bubble-Tea-Kultur, wo Litschi-Sirup zu den festen Größen bei Grünteegetränken gehört, ein Zusammenspiel, das auch der Artikel „Matcha-Getränke 2026: welche Drinks gerade die Karten füllen” einordnet. Zwischen MATCHASHOCK und den hier genannten Rezeptseiten besteht keine geschäftliche Verbindung, die Nennung dient allein der Quellenangabe.
Zutaten für die gesprudelte Version
Für ein Glas Matcha-Litschi-Soda brauchst du einen halben Teelöffel Matcha, das entspricht rund 1 Gramm, 2 Esslöffel heißes Wasser zum Anrühren, Eiswürfel, 1 bis 2 Esslöffel Litschisirup aus dem Glas eingelegter Litschis oder selbst angesetzt, sowie 150 Milliliter kaltes Sprudelwasser oder ersatzweise fertige Litschi-Limonade. Für den Sirup lässt sich der Zuckersaft aus einer Dose eingelegter Litschis direkt verwenden, ohne dass dafür extra Zucker aufgekocht werden muss.
Zubereitung der gesprudelten Version
Matcha in eine kleine Schale sieben und mit dem heißen Wasser übergießen. Mit dem Bambusbesen oder einem kleinen Schneebesen zügig aufschlagen, bis eine feine, gleichmäßige Flüssigkeit ohne Klümpchen entsteht. Ein hohes Glas mit Eiswürfeln füllen, den Litschisirup hineingeben und das kalte Sprudelwasser vorsichtig darübergießen, sodass noch etwas Platz bis zum Rand bleibt. Das aufgeschlagene Matcha langsam über den Rücken eines Löffels auf die Oberfläche gießen, damit es als grüne Schicht auf dem hellen Sprudel liegen bleibt statt sofort unterzugehen. Zum Servieren eine aufgespießte Litschi als Garnitur an den Glasrand hängen und vor dem Trinken einmal umrühren, damit sich Matcha und Sirup verbinden.
Zutaten und Zubereitung für die cremige Latte-Version
Wer es cremiger mag, ersetzt Sprudelwasser durch 150 Milliliter Milch oder einen Pflanzendrink wie Hafer- oder Mandeldrink. Dafür Eiswürfel in ein Glas geben, den Milchdrink darübergießen, dann das aufgeschlagene Matcha wie bei der Soda-Version über einen Löffel obenauf gießen. So entsteht eine sichtbare grüne Haube auf heller Milchbasis, ähnlich der Schichtung, die auch im Grundrezept unter „Matcha Latte selber machen: Verhältnis, Temperatur, Milchwahl” beschrieben wird. Der Litschisirup kommt bei dieser Version direkt ins Glas, bevor die Milch eingefüllt wird, damit sich eine süße Schicht am Boden bildet, die sich beim Trinken mit dem Rest vermischt.
Frische Litschi statt Sirup verwenden
Wer frische Litschi zur Saison bekommt, kann sie anstelle von Sirup verwenden. Dafür die Schale entfernen, das Fruchtfleisch vom Kern lösen und im Mixer oder mit einem Stößel zerkleinern. Der entstandene Saft wird durch ein feines Sieb gestrichen und wie der Sirup ins Glas gegeben, bei Bedarf mit etwas Zucker oder Honig nachgesüßt, da frische Litschi weniger süß ist als das eingelegte Fruchtfleisch aus dem Glas. Übrig gebliebenes Fruchtfleisch lässt sich als Garnitur auf einen Holzspieß stecken und an den Glasrand legen.
Eingelegte oder frische Litschi im Supermarkt
Eingelegte Litschi in Dosen ist in den meisten deutschen Supermärkten im Asia-Regal oder in der Obstkonserven-Abteilung erhältlich und eignet sich das ganze Jahr über für dieses Rezept, weil Sirup und Fruchtfleisch bereits fertig sind. Frische Litschi hat in Deutschland dagegen nur ein kurzes Zeitfenster, meist von Juni bis August, und wird häufig über asiatische Supermärkte oder größere Wochenmärkte angeboten. Für den direkten Vergleich lohnt sich ein Blick in die eigene Küche: Wer beide Varianten einmal nebeneinander probiert, schmeckt den Unterschied zwischen dem intensiveren, leicht süßlicheren Sirupgeschmack der Dose und der klareren, weniger süßen Note der frischen Frucht.
Süße, Säure und Menge anpassen
Der Ausgangspunkt mit 1 bis 2 Esslöffeln Sirup passt für die meisten Geschmäcker, lässt sich aber in beide Richtungen verändern. Ein Spritzer Limettensaft macht das Getränk spritziger und gleicht die Süße etwas aus. Anders als bei „Yuzu Matcha: die japanische Zitrusfrucht im Grüntee”, wo die Zitrusnote im Vordergrund steht, bleibt hier die Süße der Litschi tonangebend, die Limette dient nur zum Abrunden. Bei der Matcha-Menge gilt: Ein knapper halber Teelöffel ergibt ein mildes Getränk, ein voller Teelöffel eine kräftigere, deutlich grünere Farbe und einen präsenteren Matcha-Geschmack im Verhältnis zur Süße der Litschi. Wer es besonders erfrischend mag, gibt zusätzlich ein paar Minzblätter mit ins Glas, die zusammen mit der Litschi eine kühle, klare Note ergeben, ohne den Matcha-Geschmack zu überdecken.
Doppelte Menge für mehrere Gläser
Für mehrere Gäste lassen sich Sirup und Sprudelwasser oder Milch problemlos in größerer Menge vorbereiten, während jede Portion Matcha einzeln aufgeschlagen wird. Wer statt einzelner Gläser eine ganze Kanne vorbereiten möchte, füllt Sirup, Eis und Sprudelwasser oder Milch direkt in ein großes Gefäß und gießt erst beim Servieren das frisch aufgeschlagene Matcha darüber, damit die grüne Schicht in jedem Glas sichtbar bleibt und nicht schon in der Kanne untergeht.
Servieren und Garnieren
Für einen ruhigen Auftritt im Glas lohnt sich ein hoher, schmaler Becher, weil die grüne Matcha-Schicht darin länger sichtbar bleibt als in einem breiten Glas. Eine aufgespießte Litschi, ein Stängel Minze oder ein dünner Limettenstreifen am Glasrand geben dem Getränk zusätzlich Kontrast, ohne den Geschmack zu verändern. Wer die Latte-Version serviert, kann die grüne Haube kurz vor dem Servieren noch einmal mit dem Löffel leicht andicken, dann bleibt die Schicht auch beim Trinken mit Strohhalm länger erkennbar. Für ein Foto oder für eine größere Runde lohnt es sich, alle Gläser kurz hintereinander fertigzustellen, damit die Schichtung bei jedem Glas ähnlich frisch aussieht. Ein zusätzlicher Spritzer Sprudelwasser direkt vor dem Servieren bringt bei der Soda-Version noch einmal Feinperligkeit zurück, falls das Getränk beim Zubereiten etwas gestanden hat und der Sprudel bereits nachgelassen hat.
Aufbewahren und vorbereiten
Litschisirup lässt sich, egal ob aus der Dose oder selbst angesetzt, im Kühlschrank in einem verschlossenen Gefäß mehrere Tage aufbewahren. Matcha dagegen wird für dieses Getränk am besten frisch aufgeschlagen, weil die grüne Schicht auf der Oberfläche nach kurzer Zeit an Kontrast verliert. Reste von bereits aufgeschlagenem Matcha lassen sich nicht gut aufbewahren, weil sich Farbe und Schaum innerhalb weniger Minuten verändern, deshalb lohnt es sich, immer nur so viel anzurühren, wie direkt getrunken wird. Für eine kleine Runde lässt sich der Sirup und das Sprudelwasser oder die Milch vorbereitet in Gläsern bereitstellen, während das Matcha erst beim Servieren aufgegossen wird, ähnlich dem Ablauf im Artikel „Matcha-Bar auf der Hochzeit: Mengen, Aufbau und Ablauf”.
Von der Litschi zur eigenen Dose
Für Iced Matcha mit Litschi und ähnliche Rezepte zählt vor allem die Qualität des Matcha, weil das Pulver hier ungesüßt und ohne Milch als eigene sichtbare Schicht auftritt. MATCHASHOCK ist Bio-Matcha in der 30-Gramm-Dose, kontrolliert nach DE-ÖKO-006 und im Labor auf Rückstände geprüft, mit rund 10 bis 15 Schalen je Dose bei 2 Gramm pro Schale. Eine Dose kostet 25,00 Euro (833,33 Euro je Kilogramm), 2 Dosen 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm), 3 Dosen 63,00 Euro (700,00 Euro je Kilogramm) und 6 Dosen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert 1 bis 2 Werktage.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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