Zum Inhalt springen

Keine Werbe- oder Tracking-Cookies. Mehr erfahren

Rezepte

Brown Sugar Iced Matcha: das Rezept mit Karamellstreifen

Brown Sugar Iced Matcha ist ein kalter Matcha Latte, bei dem brauner Zucker als Sirup an der Glaswand herunterläuft, bevor Eis, Milch und der Matcha-Shot dazukommen. So entstehen die typischen dunklen Streifen im Glas, die diesem Getränk seinen Namen geben. Das Prinzip ist dasselbe wie beim bekannten Brown Sugar Bubble Tea, nur mit Matcha statt schwarzem Tee. Das Rezept unten zeigt Zutaten und Zubereitung Schritt für Schritt, inklusive der Technik für die sichtbaren Streifen, häufiger Fehlerquellen und ein paar Varianten für den eigenen Geschmack.

Zutaten für ein Glas

Für den braunen Zuckersirup: 4 Esslöffel brauner Zucker, 4 Esslöffel Wasser. Für den Matcha-Shot: 1 gehäufter Teelöffel, etwa 2 Gramm, Matcha-Pulver, 60 Milliliter heißes Wasser mit rund 75 Grad. Außerdem: 150 Milliliter Milch nach Wahl, kalt, und reichlich Eiswürfel. Wer den Sirup vorbereiten möchte, kann die doppelte oder dreifache Menge ansetzen und den Rest in einem verschlossenen Gefäß im Kühlschrank für weitere Zubereitungen aufbewahren, dort hält er sich üblicherweise mehrere Tage.

Den braunen Zuckersirup ansetzen

Braunen Zucker und Wasser in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, dabei gelegentlich umrühren. Die Mischung sollte leicht eindicken, aber nicht zu einem festen Karamell werden, was bei mittlerer statt hoher Hitze und einer Kochzeit von wenigen Minuten am ehesten gelingt. Nach dem Kochen den Sirup etwas abkühlen lassen, damit er beim Eingießen ins Glas nicht sofort mit dem Eis verklumpt, aber noch flüssig genug bleibt, um an der Glaswand herunterzulaufen.

Den Matcha-Shot vorbereiten

Das Matcha-Pulver in eine Schale sieben, damit keine Klümpchen entstehen. Mit dem heißen Wasser übergießen und mit einem Besen oder einem kleinen Milchaufschäumer zügig in W-förmigen Bewegungen aufschlagen, bis eine gleichmäßige, leicht schaumige Flüssigkeit entsteht. Eine genaue Anleitung für diesen Schritt liefert der Artikel „Matcha Shot: 2 Gramm auf 40 Milliliter in unter einer Minute“, auch wenn hier etwas mehr Wasser verwendet wird, um den Shot später leichter über das Eis gießen zu können.

Die Streifen im Glas erzeugen

Den warmen, aber nicht mehr kochend heißen Zuckersirup am Glasrand entlang eingießen, sodass er in dünnen Bahnen an der Wand herunterläuft. Anschließend das Glas mit Eiswürfeln füllen, ohne die Streifen zu verwischen. Die Milch langsam über die Eiswürfel gießen, damit sich Sirup und Milch nicht sofort vermischen. Erst zuletzt den fertigen Matcha-Shot vorsichtig obenauf gießen, sodass er als eigene Schicht sichtbar bleibt, bevor er beim Trinken mit Milch und Sirup verrührt wird.

Warum die Reihenfolge wichtig ist

Die sichtbaren Streifen entstehen nur, wenn der Sirup zuerst ans Glas kommt und dort kurz anhaftet, bevor das Eis nachrutscht. Wird die Reihenfolge vertauscht, vermischt sich der Sirup zu schnell mit der Milch und das Streifenmuster bleibt aus. Wer öfter Schichtgetränke zubereitet, findet weiterführende Tipps zum Gießen im Artikel „Matcha Latte Art: Muster gießen ohne Crema“, dessen Technik sich auch auf Sirupstreifen übertragen lässt.

Häufige Fehler beim Schichten

Der häufigste Grund für ein verwaschenes Ergebnis ist ein zu heißer Sirup, der beim Kontakt mit dem Eis sofort zu tropfen anfängt, statt an der Glaswand haften zu bleiben. Ebenso problematisch ist zu viel Sirup auf einmal, der sich dann in einer dicken Schicht am Glasboden sammelt statt in feinen Streifen sichtbar zu bleiben. Am zuverlässigsten gelingt das Muster, wenn der Sirup handwarm ist und in einem dünnen, langsamen Strahl entlang der Glaswand läuft, während das Glas leicht gekippt gehalten wird.

Varianten und Anpassungen

Wer es weniger süß mag, reduziert die Zuckermenge im Sirup oder verwendet nur die Hälfte davon im Glas. Statt Kuhmilch eignen sich auch Hafer- oder Mandeldrink, wobei sich Konsistenz und Geschmack je nach Sorte leicht unterscheiden. Eine Übersicht, welche Milch sich für Matcha-Getränke besonders gut eignet, bietet der Artikel „Welche Milch für Matcha Latte? Kuhmilch und Haferdrink im Check“. Der braune Zuckersirup lässt sich außerdem für andere Iced-Matcha-Rezepte weiterverwenden, etwa als Basis für ein einfaches Karamell-Topping oder zum Süßen anderer kalter Getränke.

Servieren und Aufbewahren

Für ein Foto lohnt es sich, das Getränk erst kurz vor dem Trinken umzurühren, damit die Streifen zunächst sichtbar bleiben. Der übrige Sirup lässt sich gut vorbereiten und mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren, sodass die eigentliche Zubereitung am Folgetag nur noch wenige Minuten dauert. Für unterwegs eignet sich das Getränk in einem verschließbaren Trinkbecher, wobei sich die Streifen beim Transport meist etwas vermischen, was den Geschmack aber nicht verändert.

Warum die Wassertemperatur beim Matcha-Shot mitentscheidet

Zu heißes Wasser lässt Matcha schneller bitter schmecken, was sich in einem gesüßten Getränk zwar teilweise überdecken lässt, aber trotzdem den Gesamteindruck verändert. Wasser mit rund 75 bis 80 Grad, also deutlich unter dem Siedepunkt, liefert in der Regel ein ausgewogeneres Ergebnis als kochend heißes Wasser direkt aus dem Wasserkocher. Wer kein Thermometer besitzt, lässt frisch gekochtes Wasser etwa zwei Minuten stehen, bevor es über das Pulver gegossen wird, was die Temperatur meist ausreichend in den passenden Bereich absenkt.

Der Unterschied zu klassischem Bubble Tea mit braunem Zucker

Beim klassischen Brown-Sugar-Bubble-Tea übernehmen meist Tapiokaperlen einen Teil der Süße und Textur, während bei der Iced-Matcha-Variante der Sirup allein für Süße und das sichtbare Streifenmuster zuständig ist. Wer dennoch etwas Biss im Glas haben möchte, kann gekochte Tapiokaperlen zusätzlich einfüllen, bevor Eis und Milch dazukommen. Das verändert zwar den Charakter des Getränks in Richtung eines klassischen Bubble Teas, funktioniert geschmacklich aber gut, weil brauner Zucker und Matcha auch in dieser Kombination nicht miteinander konkurrieren, sondern sich ergänzen.

Das passende Glas und Werkzeug

Für ein sauberes Streifenbild eignet sich am besten ein hohes, gerades Glas ohne starke Wölbung, da der Sirup an einer geraden Wand gleichmäßiger herunterläuft als an einer gebogenen. Zum Eingießen des Sirups eignet sich ein kleiner Löffel oder ein Messbecher mit feiner Ausgusstülle, weil sich die Menge damit besser dosieren lässt als direkt aus dem Topf. Wer öfter Schichtgetränke zubereitet, profitiert außerdem von einem langen Barlöffel, mit dem sich die einzelnen Schichten vor dem Trinken gleichmäßig durchrühren lassen, ohne das Glas dabei zu stark zu schütteln.

Für eine größere Runde vorbereiten

Wer das Getränk für mehrere Personen gleichzeitig zubereiten möchte, kann den Sirup in größerer Menge ansetzen und in einer kleinen Kanne bereitstellen, sodass jede Person ihr eigenes Glas schichten kann. Der Matcha-Shot lässt sich dagegen am besten kurz vor dem Servieren einzeln zubereiten, da er frisch aufgeschlagen am kräftigsten schmeckt und am längsten seine leichte Schaumschicht behält. Für ein Treffen mit mehreren Gästen lohnt es sich daher, Sirup und Eis im Voraus vorzubereiten und nur den letzten Schritt, den Matcha-Shot, direkt vor dem Servieren zu erledigen.

Wenn kein brauner Zucker zur Hand ist

Fehlt brauner Zucker, lässt sich der Sirup ersatzweise auch mit hellem Zucker und einem Schuss Ahornsirup oder etwas Karamellsirup ansetzen, wobei die Farbe dann etwas heller ausfällt als mit klassischem braunem Zucker. Auch reiner Ahornsirup ohne Erhitzen funktioniert als schneller Ersatz, läuft aufgrund der dünneren Konsistenz allerdings weniger sauber an der Glaswand entlang und ergibt eher verwaschene als klar abgegrenzte Streifen. Für ein möglichst nahes Ergebnis am klassischen Rezept bleibt brauner Zucker mit Wasser aufgekocht die zuverlässigste Variante.

Die Grundlage für das Rezept

Damit der Matcha-Shot im Glas gut zur Geltung kommt, lohnt sich ein Pulver mit kräftiger Farbe und feiner Mahlung. Bei uns kostet eine 30-Gramm-Dose Matcha 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, geliefert innerhalb Deutschlands kostenlos in ein bis zwei Werktagen. Aus einer Dose lassen sich je nach Dosierung rund 15 solcher Gläser zubereiten.

Quellen

    Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

    Geöffnete MATCHASHOCK Dose mit Deckel
    Laborgeprüft · Bio
    MATCHASHOCK Matcha-Pulver aus der Nähe
    Erste Ernte
    Doppelt versiegelte Innenfolie der Dose
    Doppelt versiegelt

    Genug gelesen? Schmeck den Unterschied selbst.

    Bio aus erster Ernte.
    Laborgeprüft, doppelt versiegelt.

    Fein vermahlen und mild statt bitter — deshalb schmeckt er auch pur.

    • Bio-zertifiziert, DE-ÖKO-006
    • Im Labor geprüft
    • Erste Ernte, feinste Vermahlung
    • Doppelt luftdicht versiegelt
    • Versand kostenlos in Deutschland
    • 30 g, reicht für 10–15 Tassen
    5,0 von 5 · 3 Bewertungen
    „Das ist der beste Matcha, den ich seit Jahren gekauft habe! Ich trinke schon lange Matcha und nutze ihn auch gerne zum Backen meiner Lieblingscookies. Die Qualität ist top! Intensiver Geschmack, sehr fein gemahlen […]. Den werde ich definitiv wieder bestellen!!“
    Sabrina · Amazon, verifizierter Kauf

    30 g für 25,00 € (833,33 €/kg, inkl. MwSt.)

    Jetzt probieren

    MATCHASHOCK Bio-Matcha, 30 g: 25,00 € (833,33 €/kg), inkl. MwSt. Versand innerhalb Deutschlands kostenlos. Bio: Kontrollstelle des Herstellers CN-BIO-141, unsere eigene DE-ÖKO-006 (ABCert) · Nicht-EU-Landwirtschaft. Diese Bewertungen stammen von unserer Amazon-Produktseite und tragen dort alle den Amazon-Vermerk „Verifizierter Kauf“ — Amazon setzt ihn nur, wenn der Artikel über das Konto der Verfasserin oder des Verfassers gekauft wurde. Wir schreiben keine Bewertungen selbst und übernehmen keine aus anderen Quellen. Mit […] gekennzeichnete Stellen haben wir weggelassen, weil sie Aussagen zur Wirkung enthalten, die wir noch nicht mit Unterlagen belegen können; nichts wurde umformuliert. Der vollständige Wortlaut steht auf unserer Amazon-Produktseite.

    Weitere Wissensartikel