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Erewhon-Matcha-Smoothie: was in Lori Harveys Vanilla Matcha wirklich drin ist

Der Vanilla Matcha Smoothie von Lori Harvey wird bei der US-Kette Erewhon verkauft, kostet rund 23 US-Dollar und enthält unter anderem organischen Matcha, Hafermilch, Kollagenpulver und Kokoscreme. Hier steht die Zutatenliste im Detail, wer dahintersteckt und warum ein einzelner Smoothie in Los Angeles gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt.

Was ist der Erewhon-Matcha-Smoothie genau

Erewhon ist eine kleine, hochpreisige Bio-Supermarktkette mit Standorten in und um Los Angeles, die sich seit Jahren als Treffpunkt der kalifornischen Wellness- und Promiszene positioniert. An den sogenannten Tonic Bars der Filialen verkauft die Kette seit Jahren Smoothies, die jeweils mit dem Namen einer bekannten Person versehen sind. Im Oktober 2024 kam der "Vanilla Matcha Smoothie" von Lori Harvey dazu, benannt nach dem US-Model und Unternehmerin. Der Preis lag laut Berichterstattung bei rund 23 US-Dollar pro Becher, umgerechnet mehr als 20 Euro für ein einzelnes Getränk. Ein Teil des Erlöses ging nach Angaben der Kette an die Organisation Black Girls Rock!, die sich für schwarze Frauen in verschiedenen Berufsfeldern einsetzt, von der Unterhaltungsbranche bis zur Unternehmensführung.

Die Zutatenliste im Überblick

Zu den genannten Zutaten zählen organischer Matcha, organischer Ahornsirup, ein pflanzliches Vanille-Hafermilch-Produkt der Marke Malk, ein Kollagenpulver mit Vanillegeschmack auf Weidehaltungsbasis, ein Pulver aus Löwenmähne-Pilz (Lion's Mane) des Herstellers Om Mushroom, MCT-Öl der Marke Onnit, Kokoscreme, Sun-Chlorella-Pulver, ein Kollagen- und Perlenpulver eines weiteren Herstellers sowie Seetang-Extrakt (Sea Moss) und Kokosschlagsahne. Damit ist der Smoothie eine Mischung aus Grundzutaten für ein Milchgetränk und mehreren Pulver-Zusätzen, wie sie in der kalifornischen Wellness-Gastronomie verbreitet sind. Eine öffentlich einsehbare, vollständige Zutatendeklaration mit exakten Mengenangaben liegt nicht vor, die hier genannte Liste stützt sich auf die Produktbeschreibung der Kette und auf eine ausführliche Nachkoch-Anleitung, die die Zusammensetzung Zutat für Zutat auflistet.

Wer ist Lori Harvey

Lori Harvey ist ein US-amerikanisches Model und die Tochter des Fernsehmoderators und Komikers Steve Harvey. Sie betreibt unter anderem eine eigene Hautpflegemarke und ist in den USA vor allem durch ihre Präsenz in sozialen Medien sowie frühere öffentliche Beziehungen bekannt geworden. Mit dem Erewhon-Smoothie tritt sie als eine von mehreren bekannten Personen auf, die der Kette ihren Namen für ein Getränk geliehen haben. Eine geschäftliche Verbindung zwischen Lori Harvey und MATCHASHOCK besteht nicht, dieser Artikel berichtet ausschließlich über ein fremdes Produkt eines fremden Unternehmens und ordnet es journalistisch ein.

Erewhon als Bühne für Promi-Smoothies

Der Vanilla Matcha Smoothie ist kein Einzelfall, sondern Teil eines etablierten Formats der Kette. Nach Presseberichten haben unter anderem Hailey Bieber, Kendall Jenner, Shay Mitchell, Sabrina Carpenter, Bella Hadid und Olivia Rodrigo jeweils eigene, nach ihnen benannte Smoothies bei Erewhon im Angebot gehabt oder aktuell im Angebot. Das Prinzip dahinter ist ein wiederkehrendes Marketingformat der Kette: Ein bekannter Name wird mit einer bestimmten, oft aufwendigen Zutatenkombination verknüpft, in limitierter Form oder dauerhaft ins Sortiment aufgenommen und über soziale Medien verbreitet, wo Fotos der bunten Becher regelmäßig hohe Reichweiten erzielen. Erewhon selbst betreibt nach eigenen Angaben acht Standorte mit sogenannten Tonic Bars im Raum Los Angeles und positioniert sich damit bewusst als kleine, exklusive Kette statt als landesweite Supermarktkette.

Warum ein Smoothie für rund 23 Dollar so viel Aufmerksamkeit bekommt

Der Preis von umgerechnet über 20 Euro für einen einzelnen Smoothie ist im Vergleich zu einem selbst gemachten Getränk hoch. Das liegt zum einen an der Zahl der Einzelzutaten – jedes zusätzliche Spezialpulver treibt die Kalkulation nach oben, insbesondere wenn Zutaten wie Kollagen, Löwenmähne-Extrakt oder Sea Moss einzeln bereits im Handel zu Premiumpreisen verkauft werden –, zum anderen an der Positionierung von Erewhon als Premium-Kette mit entsprechender Preisgestaltung in praktisch allen Produktbereichen, nicht nur bei Smoothies. Wer online über den Smoothie berichtet, verweist deshalb regelmäßig auf den Preis als eigenständigen Aufhänger, unabhängig vom Geschmack des Getränks; der Kontrast zwischen Alltagsgetränk und Luxuspreis ist ein wiederkehrendes Element der Berichterstattung über die Kette insgesamt. Eine Wertung der Erewhon-Preispolitik nimmt dieser Artikel nicht vor, er beschreibt lediglich, was berichtet wird, ohne die Kette oder ihre Preise abzuqualifizieren.

Was sich davon zuhause nachbauen lässt

Mehrere Foodblogs haben Nachbau-Rezepte veröffentlicht, die die Grundzutaten – Matcha, Hafermilch, ein Süßungsmittel, Kokoscreme und wahlweise Kollagen- oder Pilzpulver – deutlich günstiger zusammenstellen, indem sie auf einzelne der teureren Spezialzutaten verzichten oder sie durch Alternativen ersetzen. Der Grundaufbau bleibt dabei gleich: Matcha wird zuerst mit wenig Flüssigkeit glattgerührt, bevor die übrigen Zutaten im Mixer dazukommen, damit keine Klümpchen entstehen und sich das Pulver vollständig im Getränk verteilt. Anschließend kommen Eis und die restliche Flüssigkeit dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer möchte, kann die Menge an Süßungsmitteln und Zusatzpulvern selbst dosieren und so den Geschmack an die eigenen Vorlieben anpassen, statt sich an eine feste Rezeptur zu halten.

Warum sich Matcha überhaupt für einen Smoothie eignet

Anders als ein Aufguss aus grünem Tee, bei dem die Blätter nach dem Ziehen entfernt werden, ist Matcha ein feines Pulver aus dem gesamten vermahlenen Blatt. Das macht es technisch einfach, es direkt in einen Mixer zu geben, ohne vorher eine Schale mit Sieb und Bambusbesen zu benötigen. Damit sich keine Klümpchen bilden, wird das Pulver idealerweise zunächst mit einem kleinen Schluck der verwendeten Flüssigkeit glattgerührt, bevor der Rest der Zutaten und das Eis dazukommen. Diese Reihenfolge gilt unabhängig davon, ob ein Smoothie mit fünf oder mit fünfzehn Einzelzutaten zubereitet wird, und ist einer der Gründe, warum Matcha in den vergangenen Jahren so häufig in Smoothie-Rezepten auftaucht, während klassischer Blatttee dafür ungeeignet ist.

Wie sich der Trend in die breitere Erewhon-Berichterstattung einordnet

Erewhon selbst ist seit Jahren regelmäßig Gegenstand von Wirtschafts- und Lifestyle-Berichterstattung in den USA, meist wegen der Kombination aus kleiner Filialzahl, sehr hohen Preisen und großer Präsenz in den sozialen Medien wohlhabender Kundschaft. Der Vanilla Matcha Smoothie reiht sich in eine lange Liste ähnlich aufgebauter Presseartikel ein, die jeweils einen einzelnen Promi-Smoothie zum Anlass nehmen, um über Zutaten, Preis und die Kette insgesamt zu berichten. Für die Matcha-Branche bedeutet das vor allem eines: Ein einzelnes, teures US-Produkt sorgt immer wieder für Aufmerksamkeit, die weit über die eigentliche Kundschaft der Kette hinausreicht, weil Screenshots und Videos der bunten Becher weltweit geteilt werden.

Was das für den eigenen Matcha-Vorrat bedeutet

Wer einen Smoothie in dieser Preisklasse regelmäßig zuhause nachmachen will, kommt an der Frage nach der Matcha-Qualität nicht vorbei, weil das Pulver sowohl die Farbe als auch einen großen Teil des Geschmacks im fertigen Getränk bestimmt. Grobes oder schlecht vermahlenes Pulver löst sich im Mixer schlechter auf und hinterlässt Klümpchen, feines Pulver dagegen verbindet sich gleichmäßig mit der Flüssigkeit und ergibt die kräftige grüne Farbe, die auf Fotos von Erewhon-Smoothies so auffällt. Unsere 30-Gramm-Dose kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm. Bei größeren Mengen sinkt der Grundpreis: 2 Dosen kosten 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm), 3 Dosen 63,00 Euro (700,00 Euro je Kilogramm) und 6 Dosen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Damit lässt sich ein Smoothie mit der gleichen grünen Basis für einen Bruchteil des Erewhon-Preises zubereiten, auch wenn die übrigen Spezialzutaten davon unberührt bleiben und separat besorgt werden müssten.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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