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Trends

Dutch Bros Matcha: die Latte-Reihe an über 1000 US-Filialen

Dutch Bros Matcha steht für die erste eigene Matcha-Latte-Reihe der US-Kaffeekette, die am 1. Mai 2025 an mehr als 1.000 Filialen in 18 US-Bundesstaaten eingeführt wurde und seither fester Bestandteil des Sortiments geblieben ist. Wer nach Dutch Bros und Matcha sucht, findet damit eine der größten einzelnen Produkteinführungen, die eine US-Kaffeekette bislang im Matcha-Segment vorgenommen hat. Der folgende Überblick beschreibt, welche Getränke eingeführt wurden, wie das Unternehmen den Schritt begründete und wie sich die Reihe seither im Markt eingeordnet hat.

Dutch Bros Matcha: der Starttermin 1. Mai 2025

Dutch Bros stellte die neue Matcha-Reihe am 1. Mai 2025 an allen über 1.000 Standorten der Kette vor, solange der Vorrat reichte. Der Termin fiel bewusst mit weiteren neuen Geschmacksrichtungen zusammen, die zeitgleich eingeführt wurden, sodass der Start als größeres saisonales Update kommuniziert wurde und nicht als isolierte Einzelmaßnahme. Für eine Kette mit einem so großen Filialnetz bedeutet ein solcher Termin, dass an einem einzigen Tag ein komplett neues Getränkesegment bundesweit gleichzeitig verfügbar wurde, statt schrittweise Region für Region eingeführt zu werden.

Drei neue Matcha-Getränke im Überblick

Zur Markteinführung gehörten drei matchabasierte Getränke: die Lavender Matcha Latte, eine Kombination aus Lavendel, Matcha und Milch, die als Iced Latte mit sichtbaren violetten und grünen Schichten serviert wird, die Raspberry Matcha Latte mit Himbeere, Matcha und Milch sowie eine Paradise Matcha Lemonade aus Mango, Matcha und Limonade, garniert mit Erdbeere. Alle drei Getränke wurden auf Basis von echtem Matcha-Pulver angeboten und ergänzten damit den bestehenden Kaffee-Schwerpunkt der Kette um eine grüne Alternative, die sich sowohl warm als auch kalt in unterschiedlichen Varianten anpassen lässt.

Die Begründung des Unternehmens

Tana Davila, Marketingchefin bei Dutch Bros, begründete den Schritt öffentlich in der offiziellen Mitteilung des Unternehmens damit, dass die Nachfrage der eigenen Kundschaft nach Matcha über einen längeren Zeitraum spürbar zugenommen habe und die Kette entsprechend reagiert habe, um diesem wiederholt geäußerten Wunsch nachzukommen. Diese Begründung positioniert die Einführung ausdrücklich als Reaktion auf bestehende Nachfrage, nicht als Versuch, einen neuen Trend erst künstlich zu erzeugen.

Klarstellung zu Dutch Bros und MATCHASHOCK

Zwischen Dutch Bros und MATCHASHOCK besteht keine geschäftliche Verbindung, ebenso wenig zu einem anderen Matcha-Hersteller. Die Nennung der Kette dient ausschließlich der Beschreibung eines öffentlich dokumentierten Produktlaunchs in den USA. Es liegt weder eine Kooperation noch eine Empfehlung vor, und es wird keine Aussage darüber getroffen, wie sich das Sortiment der Kette gegenüber anderen Anbietern schlägt.

Einordnung in einen branchenweiten Trend und der Weg zum festen Sortimentsbestandteil

Der Schritt von Dutch Bros reiht sich in eine Reihe ähnlicher Entscheidungen anderer großer Ketten ein, die in denselben Jahren eigene Matcha-Linien eingeführt haben. Fachmedien ordneten die Einführung ausdrücklich in diesen breiteren Zusammenhang ein und verwiesen auf vergleichbare Schritte bei anderen bekannten Marken, die zur selben Zeit ebenfalls neue Matcha-Getränke in ihr Sortiment aufgenommen hatten, sodass Dutch Bros als eine von mehreren, aber besonders großen Ketten in dieser Entwicklung beschrieben wurde. Ursprünglich als Aktion vorgestellt, solange der Vorrat reicht, hat sich die Matcha-Reihe seither offenbar als dauerhafter Bestandteil des Sortiments etabliert. Berichte aus dem Jahr 2026 beschreiben die Getränke als feste Kundenfavoriten, die wegen ihrer grünen Farbe, der milden Süße und der vielen Anpassungsmöglichkeiten weiterhin nachgefragt werden, was darauf hindeutet, dass aus der zunächst befristeten Einführung ein dauerhaftes Angebot geworden ist, das inzwischen fest in die reguläre Getränkekarte integriert wurde.

Wachstum der Kette im Hintergrund

Die Matcha-Einführung fällt in eine Phase, in der Dutch Bros sein Filialnetz kontinuierlich ausbaut. Das Unternehmen verfolgt eine Wachstumsstrategie mit rund 150 neuen Standorten pro Jahr, wodurch sich die Reichweite eines einzelnen Sortimentsupdates wie der Matcha-Reihe mit jedem weiteren Jahr automatisch vergrößert, ohne dass dafür ein neuer Produktlaunch nötig wäre. Jede neu eröffnete Filiale führt die Matcha-Getränke von Beginn an im Standardsortiment, statt sie erst nachträglich einzuführen.

Wie sich das mit dem deutschen Markt vergleichen lässt

In Deutschland haben in den vergangenen Jahren ebenfalls mehrere Ketten eigene Matcha-Getränke eingeführt, wenn auch in deutlich kleinerem Maßstab als bei einer US-Kette mit über 1.000 Filialen. Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bei Getränkekarten liefert der Beitrag „Matcha-Getränke 2026: welche Drinks gerade die Karten füllen“, der die Einführung bei Dutch Bros in eine breitere, auch europäische Perspektive einordnet und mit anderen Beispielen aus demselben Zeitraum vergleicht.

Wie andere US-Ketten nachzogen und wie sich der Markt in Großbritannien unterscheidet

Dutch Bros ist nicht die einzige große US-Kette, die in den vergangenen Jahren eine eigene Matcha-Linie eingeführt hat. Der Beitrag „Starbucks und Matcha 2026: die neuen Getränke im Jahresüberblick“ beschreibt, wie ein großer Wettbewerber im selben Zeitraum sein eigenes Matcha-Sortiment ausgebaut hat, während der Beitrag „Jack in the Box startet landesweite Matcha-Getraenkelinie“ zeigt, dass die Bewegung längst nicht auf reine Kaffeeketten beschränkt bleibt, sondern auch bei Schnellrestaurantketten angekommen ist. Für Branchenbeobachterinnen und -beobachter liest sich diese Abfolge von Einführungen wie ein Wettlauf um dieselbe wachsende Zielgruppe: Kundinnen und Kunden, die neben klassischem Kaffee eine koffeinhaltige, aber geschmacklich andere Alternative suchen. Jede einzelne Einführung für sich betrachtet erscheint wie eine Randnotiz, in der Summe zeigen sie aber, dass Matcha in der US-amerikanischen Systemgastronomie inzwischen ein fester Bestandteil der Getränkekarte geworden ist und nicht mehr nur als kurzfristiger Testlauf einzelner Ketten behandelt wird. Während in den USA vor allem große Kettenrestaurants wie Dutch Bros und Jack in the Box in kurzer Zeit landesweite Matcha-Linien eingeführt haben, verlief die Entwicklung in Großbritannien etwas anders. Der Beitrag „Costa Coffee startet erste Matcha-Latte-Reihe in UK“ beschreibt, wie eine bekannte britische Kaffeekette ihre erste Matcha-Reihe erst nach mehreren Jahren einführte, in denen kleinere unabhängige Cafés den Trend bereits vorangetrieben hatten. Dieser zeitliche Unterschied zeigt, dass sich Matcha in unterschiedlichen Märkten nicht gleich schnell durchsetzt, sondern von der jeweiligen Wettbewerbssituation und der Kundennachfrage vor Ort abhängt. Für ein Unternehmen wie Dutch Bros, das von Beginn an auf ein sehr großes Filialnetz setzt, bedeutet eine Einführung an über 1.000 Standorten gleichzeitig einen deutlich größeren logistischen Aufwand als ein schrittweiser Rollout, wie ihn kleinere Ketten oder einzelne Cafés wählen können.

Was die Einführung für unabhängige Cafés bedeutet

Für kleinere, unabhängige Matcha-Cafés verändert eine derart große Kettenaktion die Wettbewerbslage spürbar, auch wenn sie selbst nicht direkt betroffen sind. Wenn eine Kette mit über 1.000 Filialen ein Getränk gleichzeitig bundesweit bewirbt, steigt die allgemeine Bekanntheit von Matcha-Latte-Varianten insgesamt, wovon in der Regel auch kleinere Anbieter profitieren, weil mehr Menschen überhaupt erst nach dem Getränk fragen. Gleichzeitig verschärft sich der Preisvergleich: Kundinnen und Kunden, die eine große Kette mit einem bestimmten Preis kennen, bringen diesen Referenzwert automatisch mit, wenn sie ein vergleichbares Getränk in einem kleineren Café bestellen. Für unabhängige Betriebe bedeutet das häufig, die eigene Rezeptur oder Zubereitung stärker zu betonen, um sich von der standardisierten Variante einer großen Kette abzugrenzen, statt ausschließlich über den Preis zu konkurrieren. Diese Wechselwirkung zwischen großen Ketten und kleineren Cafés lässt sich in mehreren Ländern beobachten, sobald ein neues Getränk von einem großen Anbieter in großem Maßstab eingeführt wird. Gleichzeitig verändert sich durch eine solche Einführung auch die Erwartungshaltung von Kundinnen und Kunden: Wer eine Matcha-Latte-Variante zuerst bei einer großen Kette kennengelernt hat, bringt diese Rezeptur als Referenzpunkt mit, wenn er später ein Café besucht, das seine eigene, unabhängig entwickelte Version anbietet. Für neu eröffnete Matcha-Cafés bedeutet das häufig, die eigene Zubereitung von Beginn an klar zu erklären, damit Gäste den Unterschied zwischen einer Kettenvariante und einer individuell angerührten Tasse nachvollziehen können, statt beide Varianten unbewusst gleichzusetzen. Manche kleinere Anbieter nutzen diese Aufklärung sogar aktiv als Teil ihrer eigenen Speisekarte, indem sie kurz beschreiben, worin sich ihre Zubereitung von einer industriell standardisierten Rezeptur unterscheidet.

Matcha selbst zubereiten statt an der Theke bestellen

Lavendel, Himbeere oder Mango, die Idee hinter den Dutch-Bros-Getränken lässt sich zuhause mit wenigen Zutaten nachstellen: Matcha-Pulver, kaltes oder handwarmes Wasser oder Milch, dazu nach Wunsch etwas Frucht oder Sirup. Das Pulver dafür liefert MATCHASHOCK in der 30-Gramm-Dose für 25,00 Euro, das macht 833,33 Euro je Kilogramm, oder als Sechserpack für 108,00 Euro, umgerechnet 600,00 Euro je Kilogramm. Kontrolliert über die Stelle DE-ÖKO-006 mit der Kennzeichnung CN-BIO-141, zusätzlich im Labor geprüft, kommt die Dose innerhalb Deutschlands kostenlos und meist binnen ein bis zwei Werktagen an.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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