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Wie ein Plueschtier Costa Coffees Matcha-Sortiment begleitet
Zum Start seiner neuen Matcha-Range hat Costa Coffee eine Werbetour durch mehrere britische Staedte geschickt, begleitet von einer riesigen Iced-Matcha-Tasse und dem Plueschmaskottchen Matchilda. Die Aktion lief bis Ende Maerz 2026 und machte Matchilda zu einem viralen Social-Media-Motiv. Wir zeigen, wie die Tour ablief und was dahintersteckt.
Die Catch-a-Matcha-Tour im Ueberblick
Costa Coffee hat gemeinsam mit der Erlebnisagentur The Circle Agency eine landesweite Tour namens Catch-a-Matcha organisiert, um die neue Matcha-Range der Kette bekannt zu machen. Die Tour fuehrte durch zehn Marktplaetze in Grossbritannien, darunter Caerphilly, Bury St Edmunds, Carlisle, Market Harborough und Perth, und lief bis zum 29. Maerz 2026. Im Zentrum stand eine riesige Iced-Matcha-Tasse, die gleichzeitig als Verkaufsautomat fungierte und an jeder Station als zentraler Anlaufpunkt diente.
Warum diese Staedte ausgewaehlt wurden
Costa erklaerte die Standortwahl damit, dass Menschen in kleineren Staedten und im Umland zwar oft in Metropolen arbeiten, wo Matcha leicht verfuegbar ist, am Wochenende zu Hause aber seltener Zugang zu ihrem neuen Lieblingsgetraenk haben. Die Tour sollte diese Luecke schliessen und Matcha auch ausserhalb der grossen Staedte sichtbar machen, direkt auf zentralen Plaetzen statt nur in Filialen, und damit auch Menschen erreichen, die selten in einer Grossstadt-Filiale vorbeikommen.
Wie die Aktion vor Ort funktionierte
Die Teilnahme war an das App-basierte Treueprogramm Costa Club gekoppelt, offen sowohl fuer bestehende Mitglieder als auch fuer spontane Neuanmeldungen vor Ort. Besucherinnen und Besucher konnten ein interaktives Spiel spielen und dabei Preise gewinnen, darunter das neu eingefuehrte Matcha-Plueschtier Matchilda oder eine gehaekelte Trage-Huelle fuer Kaffeebecher, was die Teilnahme fuer viele zusaetzlich attraktiv machte, unabhaengig vom eigentlichen Getraenkekauf.
Matchilda als virales Motiv
Matchilda entwickelte sich waehrend der Tour zu einem eigenstaendigen Social-Media-Phaenomen, das schnell ueber die eigentliche Tour hinaus Aufmerksamkeit bekam. Das Plueschtier tauchte in Fotos und Videos an verschiedenen Stationen der Tour auf und verbreitete sich schnell online, oft geteilt von Menschen, die selbst keinen direkten Bezug zu Costa Coffee hatten. Wegen der grossen Nachfrage entschied sich Costa Coffee dazu, Matchilda anschliessend auch dauerhaft in ausgewaehlten Filialen zum Kauf anzubieten, zu einem Preis von 8,95 britischen Pfund.
Stimmen von Costa Coffee zur Aktion
Ein Sprecher von Costa Coffee beschrieb die Reaktion auf Matchilda als ueberraschend gross und erklaerte, dass zahlreiche Kundinnen und Kunden nachgefragt haetten, wie sie das Plueschtier bekommen koennten, teils schon lange bevor es offiziell im Verkauf war. Charlotte Comber, Senior Marketing Managerin fuer Marke und Markenwert bei Costa, ordnete die Aktion in eine groessere Strategie ein: Dank des grossen Filialnetzes der Kette solle Matcha nicht mehr nur wenigen vorbehalten sein, sondern fuer ein breites Publikum im ganzen Land zugaenglich werden.
Neue Produkte rund um die Matcha-Range
Parallel zur Tour brachte Costa Coffee mehrere neue Matcha-Produkte auf die Karte, darunter einen Cherry Vanilla Iced Matcha Latte fuer 4,75 Pfund, einen gruen-rot schattierten 34-Unzen-Trinkbecher fuer Iced-Matcha-Getraenke fuer 19,99 Pfund sowie ein Strawberry-and-Matcha-Cookie-Sandwich aus weisser Schokolade und Matcha-Keksen mit Erdbeer-Fuellung fuer 3,95 Pfund, sodass die Range nicht nur aus einem Getraenk, sondern aus mehreren aufeinander abgestimmten Produkten bestand.
Marketing statt Produktinnovation: Plueschtiere als wiederkehrendes Instrument
Die Catch-a-Matcha-Tour zeigt, wie grosse Cafeketten Matcha inzwischen nicht nur als Getraenk, sondern als eigenes Marketingfeld behandeln, komplett mit Maskottchen, Reise-Konzept und Sammelobjekten, die eigenstaendig fuer Aufmerksamkeit sorgen. Fuer Matcha-Fans ist die Aktion vor allem ein Beispiel dafuer, wie stark das Thema mittlerweile im Massenmarkt verankert ist, weit ueber die urspruengliche Zubereitung als einfaches Getraenk hinaus, und wie sehr Verpackung und Inszenierung inzwischen Teil des eigentlichen Produkts geworden sind. Matchilda reiht sich in eine breitere Entwicklung ein, bei der grosse Cafe- und Restaurantketten zunehmend eigene Sammelfiguren einsetzen, um Kundinnen und Kunden ueber das eigentliche Getraenk hinaus an die Marke zu binden. Ein Plueschtier laesst sich leicht fotografieren, verschenken und in sozialen Netzwerken teilen, was ihm eine deutlich laengere Aufmerksamkeitsspanne verschafft als eine reine Getraenke-Werbung. Costa Coffee greift mit Matchilda ein Prinzip auf, das schon bei anderen Ketten und anderen Themen erfolgreich war, uebertraegt es hier aber gezielt auf die neue Matcha-Range, um beide Elemente, Produkt und Maskottchen, gemeinsam bekannt zu machen und die Tour ueber die reine Getraenkevorstellung hinaus zu einem Ereignis zu machen.
Was die Aktion fuer die britische Matcha-Nachfrage zeigt
Dass eine Kette mit der Groesse von Costa Coffee eine eigene, mehrwoechige Tour rund um Matcha organisiert, zeigt, wie stark die Nachfrage nach dem Getraenk in Grossbritannien inzwischen gestiegen ist. Waehrend Matcha dort frueher vor allem in spezialisierten Cafes und kleineren Ketten zu finden war, gehoert es bei Costa nun zum regulaeren Sortiment mit eigenen saisonalen Varianten. Eine derart aufwendige Kampagne, komplett mit eigener Tour, Maskottchen und Sammelobjekten, rechnet sich fuer ein Unternehmen nur, wenn die zugrunde liegende Nachfrage bereits vorhanden ist oder als klar wachsend eingeschaetzt wird. Fuer die britische Getraenkebranche insgesamt ist das ein weiteres Signal dafuer, dass Matcha den Status eines Nischenprodukts endgueltig hinter sich gelassen hat.
Wie Costa Coffee die Rolle des grossen Filialnetzes nutzt
Ein zentrales Argument von Costa Coffee in der eigenen Kommunikation rund um die Tour war der Verweis auf das grosse Filialnetz der Kette in Grossbritannien. Wo kleinere, spezialisierte Matcha-Cafes meist auf einzelne Stadtviertel oder Grossstaedte beschraenkt bleiben, kann eine Kette mit sehr vielen Standorten ein neues Getraenk deutlich schneller landesweit verfuegbar machen. Die Catch-a-Matcha-Tour ergaenzt dieses bestehende Netz gezielt um Orte, an denen es noch keine feste Filiale mit entsprechender Aufmerksamkeit gab, und verbindet damit die eigentliche Produkteinfuehrung mit einer Art mobiler Zusatzwerbung, die punktuell dort ansetzt, wo die Filialdichte allein nicht ausreicht, um genuegend Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Was die Aktion fuer die Position von Matcha in Ketten-Cafes bedeutet
Costa Coffee ist nicht die erste grosse Kette, die Matcha ins feste Sortiment aufnimmt, die Groesse und Ausfuehrlichkeit der Catch-a-Matcha-Kampagne zeigt aber, welchen Stellenwert das Getraenk inzwischen im Vergleich zu klassischen Kaffeegetraenken einnimmt. Statt Matcha nur als einzelnes Zusatzprodukt neben Espresso und Latte zu fuehren, baut Costa mit eigenen Varianten, einem eigenen Trinkbecher und begleitendem Gebaeck eine vollstaendige Produktlinie auf. Fuer die gesamte Kette signalisiert das, dass Matcha nicht mehr als kurzfristiger saisonaler Test behandelt wird, sondern als dauerhafter Bestandteil des Sortiments, der eigene Marketingressourcen und eigene Aufmerksamkeit erhaelt, vergleichbar mit etablierten Kaffee-Klassikern.
Die Preise der Matcha-Range im Ueberblick
Konkret umfasste die neue Range bei Costa Coffee mehrere aufeinander abgestimmte Produkte mit eigenen Preisen: den Cherry Vanilla Iced Matcha Latte fuer 4,75 Pfund, den gruen-rot schattierten 34-Unzen-Trinkbecher fuer Iced-Matcha-Getraenke fuer 19,99 Pfund, das Strawberry-and-Matcha-Cookie-Sandwich fuer 3,95 Pfund sowie das Plueschtier Matchilda selbst fuer 8,95 Pfund im regulaeren Verkauf. Diese Preisstruktur zeigt, dass Costa die Matcha-Range nicht als einzelnes guenstiges Lockangebot positioniert, sondern als vollstaendiges Sortiment mit eigenstaendigen Zusatzprodukten rund um das Getraenk, vom Merchandise bis zum passenden Gebaeck, was den Umsatz pro Kundin und Kunde ueber den reinen Getraenkekauf hinaus erhoehen soll.
Costa Coffee und Matcha in Deutschland
Costa Coffee betreibt auch in Deutschland eigene Filialen, die konkrete Catch-a-Matcha-Tour mit der riesigen Iced-Matcha-Tasse beschraenkte sich den verfuegbaren Quellen zufolge jedoch auf zehn Standorte in Grossbritannien und wurde nicht als identische Aktion nach Deutschland uebertragen. Ob und in welchem Umfang einzelne Produkte der neuen Matcha-Range auch in deutschen Costa-Filialen angeboten werden, laesst sich am zuverlaessigsten direkt bei den hiesigen Standorten oder ueber die deutsche Speisekarte der Kette pruefen, da sich Sortimente zwischen Laendern haeufig unterscheiden. Fuer deutsche Matcha-Fans bleibt Matchilda damit vorerst vor allem ein Social-Media-Phaenomen aus Grossbritannien, unabhaengig davon, wie das eigene naechste Matcha-Getraenk zubereitet wird.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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