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Trends

Pure At Heart: Chagee verbindet Matcha mit dem kleinen Prinzen

Die chinesische Teekette Chagee hat in Singapur eine Kollaboration mit dem Kinderbuchklassiker Der kleine Prinz gestartet. Unter dem Namen Pure At Heart bringt die Marke seit dem 4. September 2026 vier neue Matcha-Getränke auf die Karte, begleitet von thematisch gestaltetem Merchandise. Die Aktion läuft nicht nur in Singapur, sondern zeitgleich auch in weiteren Ländern der Region, darunter Thailand.

Die Kollaboration im Überblick

Chagee Singapur hat mit der neuen, zeitlich begrenzten Reihe Pure At Heart eine Zusammenarbeit mit dem literarischen Klassiker Der kleine Prinz gestartet. Die Kampagne greift die bekannten Themen der Geschichte auf, das Schätzen einfacher Momente und der neugierige Blick auf die Welt, und überträgt sie auf eine neue Matcha-Getränkeserie. Der Start war für den 4. September 2026 angesetzt, mit Verfügbarkeit an teilnehmenden Filialen, solange der Vorrat reicht. Für Chagee ist die Zusammenarbeit mit einer weltbekannten literarischen Figur ein Weg, die eigene Marke über die reine Getränkekategorie hinaus emotional aufzuladen. Der kleine Prinz zählt zu den meistübersetzten Büchern der Welt und ist in weiten Teilen Asiens bekannt und beliebt, was ihn zu einem naheliegenden Kollaborationspartner für eine Kette mit internationalem Anspruch macht.

Die vier neuen Getränke

Die Serie umfasst insgesamt vier eigenständige Varianten mit unterschiedlichem Charakter. Signature Matcha Latte ist die klassische, ausgewogene Basisvariante in speziell gestalteter Kollaborationsverpackung. Lime Cheese Matcha Latte kombiniert Matcha mit cremigem Käseschaum und einer Limettennote. Chocolate Cookie Matcha Frappe ist eine eisgeblendete Variante mit Sahnehaube. Jasmine Matcha Pure Tea rundet die Reihe als klare, aromatische Teevariante ohne Milchanteil ab. Mit dieser Bandbreite deckt die Serie sowohl milchbasierte als auch rein teebasierte Vorlieben ab. Die vier Getränke unterscheiden sich damit deutlich in Intensität und Süße, von der klaren Teevariante bis zur cremigen Frappe-Version mit Sahnehaube, sodass für unterschiedliche Geschmacksvorlieben innerhalb der Kollaboration jeweils eine passende Option bereitsteht.

Gestaltung und Merchandise

Ausgewählte Getränke werden mit thematisch gestalteten Bechern und Hüllen serviert, die das Erzählbuch-Design der Kollaboration aufgreifen. Für die Lime Cheese Matcha Latte gibt es zusätzlich einen speziellen Trinkdeckel, der für eine gleichmäßigere Käseschaum-Erfahrung sorgen soll. Diese Art der optischen Zusatzgestaltung ist bei Teeketten in Asien ein verbreitetes Mittel, um limitierte Aktionen zusätzlich attraktiv zu machen und Kunden zum Teilen der Getränke auf sozialen Netzwerken zu motivieren. Becher-Designs mit erkennbaren Kollaborationsmotiven werden von Fans solcher Aktionen häufig gesammelt oder zumindest fotografisch festgehalten, was der Marke zusätzliche, kostenlose Sichtbarkeit auf Plattformen wie Instagram und TikTok verschafft.

Regionale Ausweitung

Die Kollaboration mit Der kleine Prinz ist nicht auf Singapur beschränkt. Nach Angaben der Marke läuft dieselbe Aktion auch regional weiter, unter anderem in Thailand. Das zeigt, dass Chagee die Kampagne bewusst über mehrere südostasiatische Märkte hinweg plant, statt sie nur lokal in einem Land zu testen, was auf entsprechend höhere Produktions- und Marketingressourcen für die Aktion schließen lässt, verglichen mit einer rein lokal begrenzten Einzelaktion in nur einem Land. Eine solche parallele Einführung in mehreren Ländern setzt zudem eine abgestimmte Lieferkette voraus, damit sowohl die Zutaten für die neuen Getränke als auch das thematisch gestaltete Verpackungsmaterial rechtzeitig in allen beteiligten Märkten verfügbar sind.

Chagee als wachsende Teekette

Chagee hat sich in den vergangenen Jahren von einer regional verankerten chinesischen Kette zu einem international expandierenden Unternehmen mit Filialen in mehreren asiatischen Ländern entwickelt. Neben Matcha-Getränken umfasst die reguläre Speisekarte der Kette frische Milchtees, gebrühte Tees, Fruchttees, sogenannte Teaspresso-Getränke und Frappés. Die Pure-At-Heart-Serie erweitert dieses Angebot um eine zusätzliche, zeitlich begrenzte Matcha-Linie und zeigt, wie stark die Kette mittlerweile auch international auf Matcha als eigenständige Getränkekategorie setzt. Das schnelle internationale Wachstum von Chagee wird in der Getränkebranche regelmäßig als Beispiel dafür angeführt, wie sich chinesische Teeketten-Konzepte zunehmend erfolgreich außerhalb ihres Heimatmarkts etablieren.

Popkultur-Kollaborationen als Werbestrategie

Zusammenarbeiten mit bekannten Marken oder Figuren aus Popkultur sind im asiatischen Getränkemarkt ein gängiges Mittel, um kurzfristig Aufmerksamkeit zu erzeugen. Chagee selbst hatte zuvor bereits ähnliche Aktionen umgesetzt, etwa eine Kooperation mit der Marke Hello Kitty. Die Kombination aus bekanntem Charakter und aktuellem Getränketrend soll dabei sowohl bestehende Fans der jeweiligen Figur als auch Matcha-Interessierte gleichermaßen ansprechen, was die Reichweite der Kampagne über die eigentliche Kernzielgruppe hinaus erweitert. Solche Kooperationen laufen meist über einen fest begrenzten Zeitraum, damit die Dringlichkeit des Angebots erhalten bleibt und Kunden nicht das Gefühl bekommen, das Produkt jederzeit nachkaufen zu können.

Warum Singapur als Startpunkt gewählt wurde

Singapur gilt im südostasiatischen Getränkemarkt seit Jahren als wichtiger Testmarkt für neue Konzepte, bevor sie auf Nachbarländer ausgeweitet werden. Der Stadtstaat hat eine hohe Dichte an internationalen Teeketten und eine kaufkräftige, trendbewusste Kundschaft, die neue Produkte schnell annimmt oder ablehnt. Für Chagee bot sich Singapur daher als naheliegender Startpunkt an, um die Pure-At-Heart-Serie zunächst in einem überschaubaren, aber aussagekräftigen Markt zu testen, bevor die Aktion regional ausgeweitet wurde. Marken aus dem Getränkesektor nutzen Singapur regelmäßig auf diese Weise, weil sich Ergebnisse aus dem Stadtstaat oft recht zuverlässig auf größere, aber schwerer zu überblickende Märkte in der Region übertragen lassen.

Teeketten als eigenständiges Matcha-Ökosystem

Ketten wie Chagee zeigen, dass sich in Asien inzwischen ein eigenständiges Ökosystem rund um Matcha-Getränke entwickelt hat, das deutlich vielfältiger ist als das klassische Café-Angebot in Europa. Von reinen Teevarianten über Milchtees bis zu eisgeblendeten Frappés deckt eine einzelne Kette dabei oft mehr unterschiedliche Zubereitungsarten ab, als in einem durchschnittlichen europäischen Café überhaupt angeboten werden. Das macht solche Ketten zu einem interessanten Frühindikator dafür, welche Matcha-Kombinationen später auch international an Popularität gewinnen könnten. Für Beobachter des europäischen Getränkemarkts lohnt sich daher ein Blick auf solche asiatischen Teeketten, weil sich dort entstehende Geschmackskombinationen erfahrungsgemäß mit einiger Verzögerung auch in westlichen Cafés wiederfinden.

Was das für Matcha-Fans in Europa bedeutet

Die Aktion war zum Start auf Singapur und Thailand begrenzt und in Europa nicht verfügbar. Für Leser hierzulande zeigt sie trotzdem, wie kreativ internationale Teeketten mit dem Thema Matcha umgehen, weit über die klassische Latte-Variante hinaus. Wer selbst mit ähnlichen Kombinationen experimentieren möchte, etwa Matcha mit Zitrusnoten oder Schokolade, kann das mit gutem Matchapulver auch zuhause ausprobieren, ganz ohne Filiale einer asiatischen Teekette in erreichbarer Nähe. Gerade die Kombination aus Matcha und Limette oder Zitrone lässt sich mit wenigen Zutaten leicht nachstellen und zeigt, wie flexibel sich Matcha mit fruchtigen und milchigen Komponenten kombinieren lässt.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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