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Blue Bottle Coffee: der Craft Matcha aus Uji im Porträt
Die US-Kaffeekette Blue Bottle Coffee führt einen eigenen Matcha mit Herkunftsangabe Uji. Was darüber unabhängig belegt ist – Herkunft, Zubereitung, Geschmack und wie das Getränk in einem Kettenvergleich abschnitt –, steht hier zusammengefasst, mit einem klaren Blick darauf, welche Details eine unabhängige Testquelle liefern kann und welche nicht. Zu Preis und Packungsgröße lässt sich an dieser Stelle bewusst keine Angabe machen, weil sich die Herstellerseite trotz mehrerer Versuche nicht öffnen ließ und keine zweite Quelle dazu vorlag.
Was ist der Craft Matcha von Blue Bottle Coffee?
Blue Bottle Coffee, eine US-amerikanische Kaffeeröster-Kette, führt unter dem Namen Craft Matcha ein eigenes Matcha-Getränk beziehungsweise -Pulver in seinem Angebot. Nach Angaben des Magazins Tasting Table, das die Kette im Rahmen eines Vergleichstests mehrerer Ketten-Matchas besucht hat, bezieht Blue Bottle dafür steingemahlenes, zeremonielles Matcha mit der Herkunftsangabe Uji in Japan – einer Region, die für ihre lange Tee-Tradition bekannt ist. Damit reiht sich die Kette in eine wachsende Zahl großer Kaffeeanbieter ein, die neben klassischem Filterkaffee inzwischen ein eigenes, namentlich beworbenes Matcha-Produkt führen, statt Matcha nur als Randnotiz auf der Karte zu behandeln. Der Name Craft Matcha legt dabei schon sprachlich nahe, dass die Kette das Produkt handwerklich und mit Sorgfalt hergestellt positionieren will, ähnlich wie sie es bei ihrem klassischen Filterkaffee seit der Gründung tut – Blue Bottle wurde ursprünglich als kleine Röster-Manufaktur bekannt, bevor daraus eine landesweite Kette wurde.
Was steingemahlen und zeremoniell bedeuten
Steingemahlen bezeichnet ein traditionelles Mahlverfahren, bei dem das getrocknete Teeblatt zwischen zwei Granitsteinen zu einem sehr feinen Pulver zermahlen wird, statt es mit schnelllaufenden Stahlmühlen zu zerkleinern. Dieses Verfahren ist langsamer, gilt aber als schonender für Farbe und Aroma des Pulvers. „Zeremoniell“ ist im Handel eine gängige, aber nicht gesetzlich geschützte Bezeichnung für Matcha aus früher Ernte, das pur mit Wasser aufgeschlagen werden soll, im Unterschied zu gröber gemahlenem Matcha für Backen oder Milchgetränke. Beide Begriffe sagen also etwas über Herstellung und vorgesehenen Verwendungszweck aus, nicht automatisch über ein amtlich geprüftes Gütesiegel. Für Leserinnen und Leser, die selbst Matcha kaufen wollen, ist dieser Unterschied trotzdem praktisch nützlich: Ein als zeremoniell beworbenes Pulver eignet sich eher für die pure Schale, während ein als kulinarisch bezeichnetes Pulver seine kräftigere, robustere Note gerade in Milchgetränken oder beim Backen ausspielt, ohne dabei unter Zucker oder anderen Zutaten unterzugehen.
Warum ausgerechnet Uji als Herkunft genannt wird
Die Region Uji bei Kyoto gilt in Japan seit Jahrhunderten als eine der bekanntesten Anbauregionen für Grüntee und insbesondere für Matcha. Dass eine Kette diese Herkunft explizit nennt, ordnet das Produkt in eine etabliert hochwertige Kategorie ein, ohne dass damit bereits eine Aussage über ein bestimmtes Feld, einen bestimmten Erntetermin oder einen bestimmten Erzeuger getroffen wäre – die Angabe „aus Uji“ ist eine Regionsangabe, keine Einzelbetriebs- oder Ernteangabe.
Wie das Unternehmen selbst zu Japan steht
Nach Angaben von Tasting Table wurde der Gründer von Blue Bottle Coffee ursprünglich von einem Kaffeehaus in Tokio zu seinem eigenen Konzept inspiriert, und die Kette unterhält bis heute enge Verbindungen zur japanischen Kaffee- und Teekultur, unter anderem mit eigenen Filialen in mehreren asiatischen Ländern. Vor diesem Hintergrund liest sich die Einführung eines eigenen Matcha aus japanischer Herkunft als konsequente Erweiterung des bestehenden Markenprofils, nicht als plötzlicher Trendsprung. Für Gäste in den USA bedeutet das auch, dass sie ein Matcha-Getränk bei einer Kette bekommen, deren Ursprungsgeschichte selbst schon mit japanischer Kaffeekultur verknüpft ist, was sich von Ketten unterscheidet, die Matcha erst in den vergangenen Jahren als reine Trendreaktion ins Sortiment aufgenommen haben.
Geschmack und Zubereitung laut unabhängigem Test
Der Test beschreibt den Geschmack des Getränks als „stark und lebendig“, mit einer Bitterkeit, die sich im Verlauf des Trinkens abmildert. Blue Bottle setzt dem Matcha eigenen Rohrzucker zu, der die erdigen Noten ausgleichen soll. Beim Milch-zu-Tee-Verhältnis fällt dem Test zufolge eine dickere Textur und ein seidigeres Mundgefühl auf als bei vergleichbaren Getränken anderer Ketten – eine Beobachtung der Testperson, keine unabhängig gemessene Kennzahl.
Wie das Getränk im Kettenvergleich abschnitt
In einem Vergleichstest von Tasting Table, bei dem Iced-Matcha-Getränke von acht großen US-Ketten probiert wurden, kam der Craft Matcha von Blue Bottle auf den ersten Platz, vor unter anderem Angeboten von Dunkin' und Starbucks. Für Gäste, die zum ersten Mal ein Matcha-Getränk bei einer Kette probieren, hebt der Test außerdem die Zugänglichkeit hervor: Der Blue-Bottle-Matcha sei cremig genug, um auch Einsteigerinnen und Einsteigern zu gefallen, ohne dass dafür die grasige Grundnote komplett verschwindet. Das ist ein Ergebnis dieses einen redaktionellen Tests zu einem bestimmten Zeitpunkt und keine dauerhafte, allgemeingültige Rangliste – Rezepturen und Zubereitung können sich bei allen genannten Ketten seither geändert haben. Genannt wird das Ergebnis hier ausschließlich als Wiedergabe eines fremden, unabhängigen Tests, nicht als eigene Bewertung von MATCHASHOCK. Für einen solchen Kettenvergleich probiert eine Testperson in der Regel mehrere Getränke innerhalb kurzer Zeit im direkten Vergleich, was ein anderes Bild ergeben kann als der einzelne Besuch einer einzigen Filiale an einem einzigen Tag – ein Umstand, der bei der Einordnung jedes Rankings dieser Art mitgedacht werden sollte.
Warum große Kaffeeketten überhaupt eigene Matcha-Linien aufbauen
Blue Bottle ist mit einer eigenen Matcha-Linie kein Einzelfall unter großen Kaffeeanbietern – auch andere Ketten haben in den vergangenen Jahren begonnen, Matcha nicht mehr nur als einzelnes Getränk auf der Karte zu führen, sondern als eigene, benannte Produktlinie mit eigener Herkunftsgeschichte zu vermarkten, ähnlich wie es traditionell schon bei Filterkaffee-Sorten üblich war. Für Kaffeeketten bedeutet das eine zusätzliche Umsatzquelle bei Gästen, die aus gesundheitlichen, geschmacklichen oder rein modischen Gründen zeitweise oder dauerhaft auf Kaffee verzichten, ohne dass die Kette diese Gäste an einen reinen Tee-Anbieter verliert. Aus Sicht der Kette lohnt sich eine eigene, benannte Matcha-Linie außerdem deshalb, weil sie sich in derselben Küche und mit demselben Barista-Personal zubereiten lässt wie das übrige Getränkeangebot, ohne dass dafür ein separates Warensortiment oder eine eigene Zubereitungsstation nötig wäre – ein praktischer Vorteil gegenüber einem komplett neuen Produktbereich. Für die Gäste wiederum entsteht dadurch eine bequeme Auswahl an einem einzigen Ort: Wer morgens mal Kaffee und mal Matcha trinken möchte, muss dafür nicht zwischen zwei unterschiedlichen Läden wechseln, sondern findet beides im selben Bestellvorgang derselben Kette.
Was zu Preis und Packungsgröße offenbleibt
Zu Preis, Füllmenge oder Verpackung des Craft Matcha lässt sich an dieser Stelle bewusst keine Zahl nennen. Die eigene Produktseite von Blue Bottle Coffee war bei sechs Zugriffsversuchen über unterschiedliche Adressen durchgehend gesperrt, und eine zweite unabhängige Quelle mit diesen Angaben wurde nicht gefunden. Statt eine plausible, aber unbelegte Zahl zu schätzen, bleibt dieser Punkt hier offen – wer die genaue Füllmenge und den aktuellen Preis wissen will, findet sie am ehesten direkt auf der Webseite der Kette oder in einer Filiale, oder telefonisch bei einer Filiale vor Ort. Diese Zurückhaltung ist bewusst gewählt: Eine geschätzte Zahl würde zwar den Text vollständiger wirken lassen, wäre aber genau die Art von unbelegter Behauptung über ein fremdes Unternehmen, die hier grundsätzlich vermieden werden soll, selbst wenn die tatsächliche Zahl vermutlich in einer ähnlichen Größenordnung wie bei vergleichbaren Ketten-Matcha-Produkten liegt.
Was diese Recherche nicht beantworten konnte
Diese Zusammenfassung stützt sich bewusst auf eine einzige, aber inhaltlich detaillierte redaktionelle Quelle, weil die eigene Produktseite von Blue Bottle Coffee bei sechs Versuchen über verschiedene Adressen technisch nicht erreichbar war. Offene Punkte sind deshalb ausdrücklich: der aktuelle Verkaufspreis, die genaue Füllmenge einer Verkaufseinheit, das exakte Erntejahr und ob das Getränk aktuell noch unverändert im Sortiment aller Filialen geführt wird. Wer eine dieser Angaben verbindlich braucht, sollte sie direkt bei Blue Bottle Coffee erfragen, statt sich auf diesen Artikel zu verlassen. Auch die Frage, ob der Craft Matcha inzwischen außerhalb der USA angeboten wird, etwa in den Blue-Bottle-Filialen in Asien, ließ sich über die verfügbare Quelle nicht klären, weil sich der ausgewertete Test ausschließlich auf US-Filialen bezog und Blue Bottle nach Angaben derselben Quelle zwar auch über eigene Filialen im asiatischen Raum verfügt, deren jeweilige Speisekarte aber nicht Teil der ausgewerteten Recherche war und deshalb hier auch nicht mit einbezogen werden kann. Ähnlich unklar bleibt, ob es sich beim Craft Matcha um ein reines Blattpulver zum Selberanrühren handelt, das auch abgepackt verkauft wird, oder ausschließlich um ein fertig zubereitetes Getränk an der Theke – ein Unterschied, der sich ohne Zugriff auf die eigene Produktseite nicht abschließend klären ließ.
Klarstellung und der Weg zum eigenen Matcha
MATCHASHOCK steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu Blue Bottle Coffee und verkauft dieses Getränk nicht – dieser Artikel ordnet ein reales, fremdes Angebot ein, ohne eigenen Bezug. Wer selbst mit Matcha aus Uji-ähnlicher Erste-Ernte-Qualität arbeiten möchte, findet bei uns eine 30-Gramm-Dose für 25,00 Euro, das entspricht 833,33 Euro je Kilogramm, von Hand gepflückt, steingemahlen und laborgeprüft auf Pestizide, Schwermetalle und Radionuklide, bio nach EU-Öko-Verordnung, DE-ÖKO-006 – mit Grundpreis und Erntegang klar ausgewiesen, damit sich das Angebot direkt nachrechnen lässt, ohne dass eine einzige Zahl im Text offenbleiben muss.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.



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