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Trends

Alpro startet mit Matcha-Kokos-Sojamilch in den britischen Handel

Alpro, eine Marke des Konzerns Danone, hat am 27. März 2026 in Großbritannien ein trinkfertiges Getränk aus Soja, Kokos und Matcha eingeführt, das nach eigenen Angaben das erste seiner Art auf dem britischen Markt ist. Dieser Artikel beschreibt Zutaten, Verfügbarkeit und Preis nach Angaben von Alpro und unabhängiger Fachpresse. Mit Alpro und Danone haben wir nichts zu tun und verkaufen dieses Getränk nicht.

Was das Getränk ist

Alpro Matcha ist ein trinkfertiges Getränk auf Basis von Soja und Kokos, das mit Matcha-Grüntee-Pulver aromatisiert ist. Nach Angaben von Alpro handelt es sich um das erste Getränk dieser Kombination aus Soja, Kokos und Matcha, das im britischen Lebensmitteleinzelhandel angeboten wird, und damit um eine Erweiterung des bestehenden Pflanzendrink-Sortiments der Marke.

Zutaten und Anreicherung

Nach Herstellerangaben ist das Getränk mit Calcium, Jod sowie den Vitaminen B9, D2 und B2 angereichert. Es lässt sich laut Alpro kalt trinken, erwärmen oder aufschäumen, etwa als Zugabe zu Kaffee. Der Hersteller beschreibt den Geschmack als Kombination aus cremiger Textur und einer tropischen Note durch den Kokos-Anteil, kombiniert mit dem charakteristischen Grüntee-Geschmack des Matcha.

Markteinführung

Das Getränk kam am 27. März 2026 zunächst bei der Handelskette Sainsbury's in den Verkauf, eine breitere Verfügbarkeit bei weiteren großen Handelsketten war laut Alpro bis Juni 2026 vorgesehen. Verkauft wird es in Ein-Liter-Kartons zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 2,75 Pfund pro Liter, zur Markteinführung zunächst zu einem reduzierten Einführungspreis von 2,00 Pfund pro Liter bei Sainsbury's.

Begründung des Herstellers

Alpro begründet die Einführung mit einem deutlichen Anstieg des Matcha-Anteils in Tee- und Fertiggetränkeprodukten der Marke, der laut eigenen Daten von 5 Prozent im Jahr 2023 auf 12 Prozent in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 gestiegen sei. Das Getränk wurde nach Angaben des Unternehmens gezielt für den Nachmittag konzipiert, da laut Alpro ein Großteil des Matcha-Konsums in diese Tageszeit fällt.

Firmenhintergrund

Alpro gehört zum französischen Lebensmittelkonzern Danone. Tom Kerr, bei Danone UK und Irland für die Kategorieplanung im Bereich pflanzliche Produkte zuständig, kündigte das Getränk im Namen des Unternehmens an. Die Einführung reiht sich laut Fachpresse in ein umfangreicheres Jahr für die Marke ein, zu dem unter anderem eine Kinderlinie namens Alpro Kids und eine limitierte Zimtschnecken-Variante gehörten.

Wettbewerb im Markt

Nach Angaben der Fachpresse hatten bereits andere Hersteller wie Oatly und Sproud im vorherigen Sommer eigene Matcha-Pflanzendrinks eingeführt. Alpros Besonderheit liegt laut den Quellen in der Kombination aus Soja und Kokos als Basis, die es von den bestehenden Hafer-basierten Angeboten der Konkurrenz unterscheidet. Nach eigenen Angaben will Alpro damit gezielt eine günstigere Preisposition im Regal besetzen als bereits bestehende Matcha-Pflanzendrinks.

Teil einer größeren Danone-Strategie

Die Matcha-Einführung reiht sich nach Angaben der Fachpresse in ein umfangreiches Jahr für die Marke Alpro ein. Dazu gehörten im gleichen Zeitraum auch der Ausbau einer eigenen Kinderlinie namens Alpro Kids, eine limitierte Zimtschnecken-Variante des Barista-Hafergetränks sowie eine Investition der Konzernmutter Danone North Europe, um den hauseigenen Haferdrink künftig vollständig aus britischem Hafer herzustellen. Danone selbst zählt zu den größten Lebensmittelkonzernen Europas und führt neben Alpro weitere bekannte Marken in den Bereichen Milchprodukte, Wasser und Babynahrung. Nach eigenen Angaben ist Danone in mehr als 120 Ländern mit rund 100.000 Beschäftigten tätig und hat unter dem Namen One Planet One Health eine konzernweite Nachhaltigkeitsstrategie ausgerufen, in deren Rahmen bislang 17 einzelne Danone-Gesellschaften weltweit als B-Corp zertifiziert wurden, darunter auch Alpro.

Vom belgischen Familienbetrieb zu Danone

Alpro wurde am 27. Mai 1980 im belgischen Gent als Tochterunternehmen der Vandemoortele-Gruppe gegründet, nachdem dort bereits seit den 1970er-Jahren an einem Sojagetränk gearbeitet worden war. Im Jahr 2000 baute das Unternehmen ein Sojamilch-Werk im englischen Burton Latimer, um seine Position auf dem britischen Markt auszubauen. 2009 verkaufte Vandemoortele das Unternehmen an den US-Konzern Dean Foods, der auch die Sojamarke Silk besitzt. 2013 wurde Alpro Teil des daraus ausgegliederten, an der New Yorker Börse notierten Unternehmens WhiteWave, das Danone 2017 vollständig übernahm. Seit 2018 ist Alpro nach eigenen Angaben B-Corp-zertifiziert, ein Siegel für Unternehmen, die soziale und ökologische Kriterien neben wirtschaftlichen Zielen berücksichtigen. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als europäischer Pionier für pflanzliche Ernährung mit mehr als 40 Jahren Erfahrung, produziert an drei Standorten in Belgien, Frankreich und Großbritannien und bietet neben Getränken auch pflanzliche Joghurt- und Sahnealternativen sowie Desserts und Eis unter den Marken Alpro und Provamel an.

Wie sich das Getränk in den Alltag einfügen soll

Alpro hat das Getränk nach eigenen Angaben gezielt auf den Nachmittag ausgerichtet, weil nach unternehmenseigenen Daten der Großteil des Matcha-Konsums in diese Tageszeit fällt und sich damit von der morgendlichen Kaffee- oder Teegewohnheit unterscheidet. Anders als ein warm zubereiteter Matcha-Tee soll das Getränk direkt aus dem Kühlregal trinkfertig sein, kann aber laut Hersteller ebenso erwärmt oder aufgeschäumt werden, wodurch es sowohl als kaltes Erfrischungsgetränk als auch als Basis für einen warmen Latte dienen kann.

Unterschied zur klassischen Matcha-Zubereitung

Klassisch zubereiteter Matcha besteht ausschließlich aus dem grünen Pulver und heißem Wasser, das mit einem Bambusbesen aufgeschlagen wird; für einen Latte kommt lediglich eine Milch der Wahl hinzu. Alpro Matcha kehrt dieses Prinzip um: Die Basis bildet ein bereits gesüßtes und mit Vitaminen angereichertes Soja-Kokos-Getränk, dem Matcha lediglich als Aromageber zugesetzt ist. Der Anteil an reinem Matcha-Pulver im fertigen Getränk wird von Alpro nicht in Prozent angegeben, weshalb sich eine direkte Mengen-Vergleichbarkeit mit selbst zubereitetem Matcha aus den vorliegenden Quellen nicht ableiten lässt.

Einordnung

Auch Alpro reiht sich damit in eine wachsende Zahl großer Markenkonzerne ein, die fertige, aromatisierte Matcha-Getränke in ihr Pflanzenmilch-Sortiment aufnehmen, nach Oatly und Sproud bereits der dritte große Anbieter innerhalb weniger Monate. Die von Alpro selbst berichtete Verdreifachung des Matcha-Anteils an Tee- und Fertiggetränken innerhalb von zwei Jahren erklärt aus Sicht des Unternehmens, warum sich die Investition in ein eigenes Soja-Kokos-Matcha-Getränk aus Konzernsicht lohnt. Wer die Zusammensetzung selbst in der Hand behalten möchte, kann reinen Matcha auch selbst mit einer Pflanzenmilch seiner Wahl anrühren, etwa mit unserer eigenen Bio-Matcha-Dose. Diese Angaben gelten für den britischen Markt nach Stand vom 2. September 2026; Sortimente und Preise können sich ändern.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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