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Prominente

Rodd's: wie die YouTuber WillNE und James Marriott einen Matcha Latte auf den Markt brachten

Rodd's ist eine britische Kaltgetränke-Marke, die im Frühjahr 2025 von den YouTubern Will Lenney, bekannt unter dem Namen WillNE, und James Marriott gegründet wurde und unter anderem einen Matcha Latte mit Vanille im Sortiment führt. Wer wissen will, wie der Launch ablief, welche Getränke es gibt und was die beiden Gründer selbst über ihr Produkt sagen, findet hier die belegten Eckdaten aus zwei Fachmedien der britischen Lebensmittelbranche.

Wer sind WillNE und James Marriott

Will Lenney und James Marriott sind britische YouTuber, die nach übereinstimmenden Angaben von Tea & Coffee Trade Journal und The Grocer gemeinsam über zehn Millionen Followerinnen und Follower in sozialen Netzwerken erreichen. Mit Rodd's stiegen beide vom reinen Content-Geschäft in den Lebensmittelhandel ein und brachten eine eigene Getränkemarke auf den Markt, statt lediglich als Werbegesichter für ein fremdes Produkt aufzutreten. Beide waren zuvor bereits jahrelang mit eigenen Formaten auf YouTube aktiv und hatten sich dort ein Publikum aufgebaut, das ihnen laut den beiden Quellen half, die neue Marke von Anfang an schnell bekannt zu machen, ohne auf ein klassisches, teures Werbebudget angewiesen zu sein, wie es kleinere, weniger bekannte Getränkefirmen beim eigenen Markteintritt sonst eher benötigen. Weitere belegte Beispiele für prominente Namen rund um Matcha sammelt der Artikel „Prominente und Matcha: 13 Namen mit echtem Beleg“.

Der Launch von Rodd's

Die beiden Quellen nennen für den Marktstart leicht unterschiedliche Termine im Frühjahr 2025: Tea & Coffee Trade Journal datiert den Launch auf den 12. Mai 2025, The Grocer auf den 30. April 2025. Diese Abweichung von rund zwei Wochen lässt sich vermutlich durch unterschiedliche Stichtage erklären, etwa zwischen dem offiziellen Pressetermin und dem tatsächlichen Erscheinen im Regal, ein in der Berichterstattung über Produktlaunches nicht seltenes Muster, bei dem unterschiedliche Redaktionen auf unterschiedliche Ausgangsinformationen zurückgreifen. Beide Berichte stimmen jedenfalls darin überein, dass der Vertrieb über Sainsbury's-Filialen im sogenannten Grab-and-Go-Format begann, also als Fertiggetränk zum direkten Mitnehmen an der Kühltheke. Ein direkter Start über eine landesweit vertretene Supermarktkette gilt im britischen Lebensmittelhandel als vergleichsweise seltener Einstieg für eine neu gegründete Marke, die meisten jungen Getränkefirmen beginnen zunächst kleiner, etwa über einzelne unabhängige Läden oder den eigenen Online-Versand.

Die drei Getränke im Sortiment

Zum Start umfasste Rodd's drei Sorten: einen Cold Brew Oat Latte, einen Cold Brew Waffle Oat Latte sowie einen Matcha Latte mit Vanille. Alle drei Varianten sind laut den Quellen milchfrei auf Haferbasis formuliert und als zuckerarm beschrieben, verkauft in handlichen 250-Milliliter-Packungen, die sich für den schnellen Konsum unterwegs eignen. Einen Überblick über Fertiggetränke dieser Art gibt der Artikel „Matcha-Fertiggetränke im Zutaten-Check: Flasche gegen 2 Gramm Pulver“.

Preis und Vertrieb im Handel

Zum Einführungspreis wird in den Quellen ein Betrag von 1,70 britischen Pfund genannt, während The Grocer für dieselbe Packung einen empfohlenen Verkaufspreis von 2,20 britischen Pfund angibt. Beide Zahlen beziehen sich auf den Verkauf in Sainsbury's-Filialen im Vereinigten Königreich und dürften unterschiedliche Phasen der Preisgestaltung widerspiegeln, etwa einen reduzierten Einführungspreis zu Beginn der Listung gegenüber dem regulären Preis in den Wochen danach. Für den Matcha Latte mit Vanille gilt dabei derselbe Preisrahmen wie für die beiden Kaffeevarianten, eine gesonderte Bepreisung einzelner Sorten innerhalb des Sortiments nennt keine der beiden Quellen. Beide Preisangaben liegen jedenfalls deutlich unter dem, was für einen vergleichbaren Matcha Latte an einer Café-Theke üblicherweise aufgerufen wird, was zur Positionierung von Rodd's als Grab-and-Go-Angebot für den schnellen Alltag passt, bei dem der Preisvorteil gegenüber einem frisch zubereiteten Café-Getränk Teil des Verkaufsarguments ist.

Was die Gründer über das Produkt sagen

James Marriott wird mit dem Satz zitiert, man habe etwas schaffen wollen, das so schmeckt, wie man es erwartet, ein bewusst nüchtern gehaltenes Qualitätsversprechen ohne große Superlative. Will Lenney betonte laut The Grocer, das Getränk sei nicht mit Zucker überladen und bleibe durchgehend gekühlt vom Werk bis ins Regal. Die Kaffeevarianten von Rodd's basieren nach Angaben der Marke auf hundert Prozent Arabica-Bohnen aus Kolumbien mit einem nach eigener Aussage ethischen Einkaufsanspruch bei der Rohstoffbeschaffung. Zum Matcha Latte selbst äußerten sich die beiden Gründer in den beiden Quellen weniger ausführlich als zu den Kaffeevarianten, was möglicherweise daran liegt, dass Kaffee für ein britisches Publikum das vertrautere Referenzprodukt ist und deshalb im Mittelpunkt der ersten Presseberichte stand, während der Matcha Latte eher als Ergänzung des Sortiments erwähnt wurde, ohne dass die Fachpresse ihm einen eigenen Absatz widmete. Für Verbraucherinnen und Verbraucher, die gezielt nach der Matcha-Variante suchen, bleibt damit vor allem die Produktbeschreibung im Handel selbst als verlässliche Quelle, nicht die Launch-Berichterstattung.

Zielgruppe der Marke

The Grocer ordnet Rodd's als Angebot für eine jüngere Zielgruppe ein, die Wert auf nachvollziehbare Herkunft der Zutaten und auf authentisch wirkende Marken legt, statt sich an klassischer Supermarkt-Werbung zu orientieren. Der Zugang über zwei bekannte YouTube-Gesichter wird in dem Bericht ausdrücklich als Teil der Vermarktungsstrategie beschrieben, mit der die Marke direkt an das bestehende Publikum der beiden Gründer anknüpfen will. Wie sich die Matcha-Kultur im Vereinigten Königreich insgesamt entwickelt, beschreibt der Artikel „Matcha in Großbritannien: neu neben Tee“.

Wie das Produkt verpackt und beworben wird

Nach den Beschreibungen beider Quellen setzt Rodd's bewusst auf ein reduziertes, modernes Verpackungsdesign, das sich von klassischen Fertiggetränke-Marken im Kühlregal abheben soll. Die Kommunikation rund um den Launch lief nach Angaben von The Grocer stark über die eigenen Social-Media-Kanäle der beiden Gründer, ergänzt um klassische Pressemitteilungen an die britische Lebensmittelfachpresse, aus denen auch die in diesem Artikel zitierten Aussagen von James Marriott und Will Lenney stammen. Beide Gründer traten dabei nach Berichten der beiden Fachmedien selbst als Gesicht der Marke auf, statt die Vermarktung ausschließlich über klassische Werbekampagnen des Handels laufen zu lassen, was sich mit ihrer bestehenden Reichweite auf YouTube erklären lässt.

Einordnung im Markt für YouTuber-Getränkemarken

Rodd's reiht sich in eine wachsende Zahl von Getränkemarken ein, die von bekannten Internetpersönlichkeiten mitgegründet wurden, häufig im Bereich Kaffee, Energydrinks oder eben Matcha. Der Vertrieb über eine etablierte Handelskette wie Sainsbury's von Beginn an unterscheidet Rodd's dabei von kleineren Marken, die zunächst nur online oder über einzelne unabhängige Läden verkauft werden, und deutet nach Einschätzung von The Grocer auf ein vergleichsweise professionell aufgesetztes Markteinführungskonzept hin. Dass zwei YouTuber ohne vorherige Erfahrung in der Getränkeindustrie direkt einen Listungserfolg bei einer der größten britischen Supermarktketten erzielten, wird von beiden Fachmedien als bemerkenswert eingeordnet, weil ein solcher Schritt für unabhängige Neugründungen im Lebensmittelhandel eher die Ausnahme als die Regel ist.

Klarstellung

Zwischen Will Lenney, James Marriott, Rodd's und MATCHASHOCK besteht keine geschäftliche Verbindung. Dieser Artikel beschreibt ausschließlich öffentlich dokumentierte Vorgänge rund um den Marktstart von Rodd's, so wie sie in den beiden genannten Fachmedien der britischen Lebensmittelbranche veröffentlicht wurden, ohne dass daraus eine Zusammenarbeit oder Zustimmung der beiden Gründer gegenüber MATCHASHOCK abzuleiten wäre. Insbesondere ist aus der Nennung von Will Lenney und James Marriott in diesem Artikel keine Aussage darüber abzuleiten, welche Matcha-Marke die beiden privat bevorzugen oder ob sie MATCHASHOCK überhaupt kennen.

Matcha zum Selberzubereiten

Wer statt eines fertigen Kaltgetränks lieber selbst dosiert und die Zubereitung in der eigenen Küche behält, statt auf ein bereits fertig gemischtes Getränk aus dem Kühlregal zurückzugreifen, findet bei MATCHASHOCK reines Bio-Matcha-Pulver in der 30-Gramm-Dose, aus der sich je nach Dosierung 10 bis 15 Schalen zubereiten lassen, kontrolliert nach Kontrollstelle DE-ÖKO-006 mit der Kennzeichnung CN-BIO-141 und im Labor auf Rückstände geprüft, bevor die Dose auf den Versandweg geht. Eine Dose MATCHASHOCK Matcha kostet 25,00 Euro, das entspricht einem Grundpreis von 833,33 Euro je Kilogramm. Zwei Dosen kosten 46,00 Euro (766,67 Euro je Kilogramm), drei Dosen 63,00 Euro (700,00 Euro je Kilogramm) und sechs Dosen 108,00 Euro (600,00 Euro je Kilogramm). Wer größere Mengen für den Alltag einplant, zahlt also pro Kilogramm spürbar weniger als beim Griff zur einzelnen Dose. Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos und dauert ein bis zwei Werktage, eine Kühlkette wird dafür nicht gebraucht, weil es sich um reines Pulver in einer lichtgeschützten Dose handelt.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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